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Vor dem Duell gegen Dynamo: Leidenschaftliche Worte des Braunschweig-Trainers!

Braunschweig – Vorsicht, es wird heiß! Für Dynamo Dresden würde bereits ein Unentschieden im Eintracht-Stadion (Samstag, 13 Uhr) zum Klassenerhalt reichen, während Braunschweig unbedingt als Sieger vom Platz gehen muss. Dementsprechend wird die Partie richtig spannend werden.

„Im Training haben wir gezielt Situationen geschaffen, in denen wir diese Spannung auf dem Feld erzeugen wollen, sodass wir permanent voller Energie und aufmerksam bleiben, ohne auch nur einen Moment nachzulassen“, erklärte Braunschweig-Coach Lars Kornetka bei der Pressekonferenz vor dem entscheidenden Abstiegsgipfel am Samstag (13 Uhr).

Der 48-Jährige gab einen Einblick in seine Erwartungen an seine Mannschaft im ersten von zwei richtungsweisenden Duellen gegen Schwarz-Gelb: „Wir kennen keine Pausen oder Durchhänger, wir müssen durchgehend volle Power auf dem Platz zeigen. Das sind wir nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Fans schuldig.“

Allerdings sorgte am Donnerstag beim Training nicht allein diese Einstellung für Unruhe.

Es war nämlich das „stressigste Training“, das ich je erlebt habe“, sagte Kornetka nach dem Probealarm, der stundenlang anhielt, sichtlich irritiert bei der Presse. „Wie kommt man nur auf die Idee, ausgerechnet heute einen Feueralarm auszulösen?“

Doch seine Mannschaft ließ sich von diesem Zwischenfall nicht aus der Ruhe bringen. „Wir sind dennoch weitergegangen. Alle Hürden, die uns in den Weg gelegt werden, meistern wir und schieben sie bis zum letzten Spieltag beiseite“, betonte der Trainer.

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Der Druck auf die Niedersachsen ist seit Wochen enorm. In den letzten zehn Begegnungen konnte Braunschweig lediglich zwei Siege verbuchen (drei Unentschieden). Im Vergleich dazu erreichte Dynamo in diesem Zeitraum fünf Erfolge (zwei Remis).

„Druck verschwindet nicht einfach von allein. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Wir haben daran gearbeitet, ihn nicht zu verdrängen, sondern in positive Bahnen zu lenken“, erklärte Kornetka.

Dafür ist der richtige Fußball gefragt: „Es geht darum, lösungsorientiert zu denken. Das Problem sind zu wenige Punkte, die Lösung heißt: Fußball spielen. So, dass wir den Gegner kontrollieren, vom eigenen Tor fernhalten und die Punkte sichern.“