Krisentreffen in Leverkusen: Meisterspieler? Nicht mehr
Leverkusen – In der Doppelserie zählte er noch zu den Schlüsselspielern, doch mittlerweile bleibt Jonas Hofmann (32) bei Bayer 04 Leverkusen nahezu außen vor. Bei einem Krisengipfel stand nun die Zukunft des ehemaligen Nationalspielers zur Debatte.
In dieser Saison kam der 32-Jährige lediglich zwölfmal für den amtierenden Titelträger aufs Spielfeld, während er in den drei Pflichtspielen der Vorserie jeweils die vollen 90 Minuten auf der Ersatzbank verbrachte. Insgesamt absolvierte er im Jahr 2025 demnach lediglich 17 Minuten Einsatzzeit.
Das ist bei den ambitionierten Ansprüchen des gebürtigen Heidelberger Spielers, der laut aktueller Planungen – mit ausdrücklicher Zustimmung der Werkself – bereits nach einer neuen Anschlussmöglichkeit Ausschau halten soll, viel zu wenig.
Ergebnis eines Gesprächs zwischen Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes (43) und Hofmann-Beraters Dr. Marco Gutfleisch Ende letzter Woche, wie BILD-Informationen berichten.
Vor allem in der ersten Halbzeit der letzten Liga-Saison überzeugte Hofmann mit fünf Treffern und sechs Vorlagen und zählte zu den herausragenden Akteuren unter dem Bayer-Kreuz.
Der allmähliche Abstieg begann jedoch in der Rückrunde. Nicht nur, dass der ehemalige Gladbacher – dessen Marktwert momentan mit etwa drei Millionen Euro beziffert wird – zunehmend weniger Einsatz zeigte, auch seine eigene Offensivleistung ließ nach: In den 17 Spielen der Rückrunde erzielte der 32-Jährige kein einziges Tor und konnte lediglich drei Assists beisteuern.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Rangordnung der Bundesliga besagt: Wer am Ende der Saison die Spitze der Tabelle erklimmt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 müssen sich in der 2. Bundesliga neu formieren. Der Drittletzte (Platz 16) hat in der sogenannten Relegation noch die Möglichkeit, den Verbleib in der Liga zu sichern – zusammen mit dem Drittplatzierten der 2. Bundesliga.