zurück

Unerwarteter Wechsel: Königsdörffer verlässt den HSV und schließt sich dem Rivalen an

Hamburg – Für viele überraschend kommt dieser Bundesliga-Transfer: Ransford Königsdörffer (24) verlässt den Hamburger Sportverein und wechselt zum 1. FSV Mainz 05.

Wie der Klub bekannt gab, hätten die Rothosen den Angreifer gerne weiterhin im Team behalten.

Da sein Vertrag jedoch ausläuft, habe sich der 24-Jährige dazu entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen, erklärte der Verein.

„Das müssen wir akzeptieren“, so Claus Costa (41), Direktor Profifußball. Königsdörffer selbst blickt mit Freude auf den nächsten Schritt in seiner Karriere und seine neue Rolle bei Mainz.

„Die Gespräche mit Trainer und Sportleitung haben mir sehr klar aufgezeigt, wie ihre Vorstellungen sind. Das war äußerst überzeugend. Auch die Eindrücke, die ich bisher von der Stadt und der Region gewinnen konnte, gefallen mir sehr. Es fühlt sich wirklich gut an, hier zu sein“, äußerte sich der Stürmer.

In der vergangenen Bundesliga-Saison absolvierte der gebürtige Berliner 33 Partien für den HSV und erzielte dabei fünf Treffer.

Darüber hinaus kann der Profi bereits auf umfangreiche Erfahrungen in der 2. Bundesliga zurückblicken, in der er sowohl für den HSV als auch für Dynamo Dresden spielte. Insgesamt stehen für ihn 130 Einsätze und 29 Tore in dieser Spielklasse zu Buche.

Rund vier Jahre lang war Königsdörffer für die Rothosen aktiv. Schon im letzten Sommer stand ein Wechsel des 24-Jährigen kurz bevor, als ein Transfer zum OGC Nizza geplant war. Dieser platzte jedoch in letzter Minute aufgrund „gesundheitlicher Bedenken“, weshalb Königsdörffer damals in Hamburg blieb.

Der HSV entging dadurch Einnahmen in Höhe von etwa sechs Millionen Euro. Nun wechselt der ghanaische Nationalspieler ohne Ablöse zu den Mainzern.

1. Bundesliga – Tabellenübersicht

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Verein, der am Saisonende auf Platz 1 steht, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Rängen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) hat die Möglichkeit, in der sogenannten Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.