St.-Pauli-Blog: Kanadisches Torwarttalent wird an die Kiezkicker ausgeliehen
Hamburg – Nach einem engagierten, aber torlosen Testspiel gegen Werder Bremen hat der FC St. Pauli seinen zweiten Transfer in der Winterpause verkündet.
Aufgrund des Ausfalls von Torwart Simon Spari wurde die Torhüterposition nochmals verstärkt.
In unserem St.-Pauli-Blog findet Ihr stets aktuelle Informationen zum Team, mögliche Wechsel und alles Wissenswerte vom Millerntor.
Der Klub reagierte auf die Verletzung von Simon Spari (23) und holte mit Emil Gazdov (22) einen neuen Torwart ins Team. Gazdov wird bis zum Saisonende vom CF Montréal ausgeliehen, zudem besitzen die Kiezkicker eine Kaufoption.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich begeistert von seinem Neuzugang: „Emil bewegt sich sehr agil und explosiv, wirkt dabei ruhig und souverän. Er liest lange Bälle gut und scheut sich nicht davor, sein Tor bei Defensivaktionen zu verlassen. Auch im Spielaufbau agiert er gelassen und überlegt.“
Der kanadisch-bulgarische Keeper wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte anschließend zu Pacific FC. Zwischen Oktober 2020 und Februar 2022 hütete er das Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er zurück nach Kanada ging und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov äußerte sich zu seinem Wechsel: „Ich bin sehr gespannt auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich optimal nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viele Erfahrungen in einem Bundesligateam zu sammeln.“
Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Für Fans, die aufgrund der Wetterbedingungen oder anderer Gründe nicht kommen können, stellt der Verein eine Alternative bereit.
Diese haben bis 13:30 Uhr Zeit, ihre Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal anzubieten. Entweder übernehmen sie andere Anhänger oder erhalten eine Rückerstattung.
Auch ein späteres Einstellen der Karten ist möglich. Zusätzlich prüft der Klub die Möglichkeit, für ein weiteres Testspiel Gratis-Tickets anzubieten.
Ein herber Rückschlag zum Jahresbeginn für Andreas Hountondji (23): Der Stürmer fällt wegen eines Haarrisses im linken Sprunggelenk auf unbestimmte Zeit aus.
Dies teilte der FC St. Pauli am Freitagmorgen mit. Hountondji hatte die Verletzung im letzten Auswärtsspiel am 21. Dezember gegen den 1. FSV Mainz 05 erlitten. Die erste Diagnose vor Weihnachten wurde durch weitere orthopädische Untersuchungen bestätigt.
Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun haben die Kiezkicker ein weiteres Auge auf einen Japaner geworfen. Laut liga-zwei.de zeigen diverse Vereine Interesse am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter neben St. Pauli auch SV Elversberg und Borussia Dortmund.
Favorisiert wird bislang jedoch Hannover 96. Die Niedersachsen pflegen eine Kooperation mit Mito HollyHock, dem Klub von Saito. Ein endgültiger Vertrag ist noch nicht unterschrieben. Bei den meisten Clubs würde Saito wohl zunächst in der U23 zum Einsatz kommen.
In der vergangenen Saison trug der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Treffern in 27 Partien maßgeblich zum Aufstieg bei.
Ist er die erste Verstärkung im Winter? Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).
Der japanische Verteidiger von Avispa Fukuoka muss nur noch den obligatorischen medizinischen Check absolvieren und seinen Vertrag unterzeichnen, alles Weitere sei bereits geregelt.
Ando ist Nationalspieler und laut Bericht entweder ablösefrei oder für eine geringe Ablösesumme zu haben. Die Bekanntgabe des Transfers wird jedoch erst nach dem offiziellen Beginn der Transferperiode am 1. Januar erfolgen.
Nach dem letzten gemeinsamen Training am Montag gönnen sich die Profis des FC St. Pauli eine wohlverdiente, wenngleich kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag geht es bereits wieder los.
Einen Tag später findet die einzige öffentliche Trainingseinheit statt, bei der Fans die Gelegenheit haben, das Team zu beobachten. Der Start ist zwischen 11:00 und 11:30 Uhr geplant.
Am 4. Januar (15:30 Uhr) steht schließlich das Testspiel gegen Werder Bremen an, bevor es sechs Tage später mit der Vorbereitung auf die Partie gegen RB Leipzig (10. Januar, 15:30 Uhr) weitergeht.
Ein wichtiger und zugleich schöner Moment: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim erzielte Martijn Kaars (26) mit einem sehenswerten Schuss ins Lattenkreuz die Führung für St. Pauli.
Jetzt wurde dieser Treffer zum „Tor des Monats“ Dezember nominiert – gemeinsam mit neun weiteren beeindruckenden Toren. Die Abstimmung läuft über die offizielle Bundesliga-Website.
Zieht es ihn zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) erlebt eine schwierige Saison, stand erst viermal in der Startelf der Kiezkicker.
Wie das Portal „SDNA“ berichtet, hat AEK Athen Interesse an dem Rechtsverteidiger. Der griechische Klub sucht einen Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.
Saliakas, der seit 2022 in Hamburg spielt, könnte bereits im kommenden Winter das Kapitel St. Pauli beenden, um der derzeit unbefriedigenden Situation zu entfliehen.
Beim Spiel gegen Mainz wurde erneut deutlich, woran es beim FC St. Pauli fehlt: Die Offensive bringt nicht genügend Durchschlagskraft, was sich an lediglich 13 erzielten Toren zeigt.
Wie das Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) an einer spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Stürmer war mit sechs Treffern maßgeblich am Klassenerhalt beteiligt, musste jedoch zu seinem Stammverein RC Lens zurückkehren.
St. Pauli hatte die Kaufoption gezogen, doch Lens holte den Spieler gegen dessen Willen zurück. Bei Ligue-1-Spitzenreiter Lens kommt Guilavogui kaum zum Einsatz.
Das Problem: Lens möchte den Franzosen nur verkaufen, nicht erneut verleihen. Es ist fraglich, ob St. Pauli die geforderte Ablösesumme in Millionenhöhe tragen kann oder will.
Beim enttäuschenden Auftritt in Mainz vermisste das Team insbesondere Martijn Kaars (26). Am Montag gab der Verein ein Update zu seiner Verletzung bekannt.
Demnach erlitt der Angreifer eine leichte strukturelle Muskelverletzung im Adduktorenbereich, bestätigt durch eine MRT-Untersuchung.
Wie lange Kaars ausfallen wird, steht noch nicht fest.
Ein Schockmoment ereignete sich: Nach etwa einer Stunde wurde Louis Oppie (23) bei einem Freistoß von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) angefahren. Beide blieben am Boden und mussten behandelt werden.
Oppie verließ kurz darauf den Platz und beantwortete nach dem Spiel mit bandagiertem Knie Fragen der Presse. „Ich glaube, ich bin unglücklich aufgetreten“, erklärte er. Aufgrund des Adrenalins habe er die Situation zunächst nicht richtig wahrgenommen. „Es fühlte sich etwas merkwürdig in den Beinen an.“
Bei der Wiederholung der Szene atmete er tief durch: „Das sah schon ziemlich heftig aus.“ Glücklicherweise blieben beide Spieler unverletzt.
Eine schlechte Nachricht für St. Pauli: Martijn Kaars (26) fehlt im wichtigen Spiel in Mainz. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.
Die Aufstellungen:
Mainz: Batz – Kohr, Hanche-Olsen, Potulski – da Costa, Kai, Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri – Hollerbach
St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Wahl, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Zum Jahresausklang reist der FC St. Pauli zum Kellerduell nach Mainz und trifft dort auf einen bekannten Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (38) leitete bereits die Begegnung zum Saisonstart gegen Borussia Dortmund (3:3).
Auch Mainz hat bereits Erfahrungen mit Jöllenbeck gesammelt. Das Spiel in Frankfurt verloren die Mainzer jedoch mit 0:1.
Im wichtigen Duell gegen das Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 müssen die Kiezkicker auf Eric Smith verzichten.
Der Abwehrchef wurde am Samstag gegen Heidenheim kurz vor der Halbzeit mit Rot vom Platz gestellt. Das Sportgericht des DFB verhängte eine Sperre für ein Spiel gegen den 28-Jährigen.
Adam Dzwigala (30) ist der Mann für alle Fälle beim FC St. Pauli! Nachdem Eric Smith mit Rot vom Feld musste, sprang der Pole ein – und überzeugte durch seinen kompromisslosen Einsatz.
„Er hat schon öfter gezeigt, dass wir auf ihn zählen können“, betonte Trainer Alexander Blessin (52). „Natürlich geht es darum, das richtige Maß bei der Aggressivität zu finden, aber wir können ihn immer wieder bringen.“
Dzwigala zeigte sich vor allem vor dem 2:0 mit einem entschlossenen Einsatz, der den Ball eroberte. Das Foul wurde vom Schiedsrichter nicht geahndet.
Auch Hauke Wahl (30) lobte den Polen: „Auf Adam ist immer Verlass. Man kann ihn jederzeit anrufen, er ist immer da und gibt auch im Training Vollgas.“
Dzwigala ist für Wahl ein Vorbild an Professionalität und „das genaue Gegenteil eines Miesepeters“. Deshalb ist er so wichtig für St. Pauli.
Normalerweise gilt ein Ein- und baldiges Auswechseln als Strafe, doch bei Ricky-Jade Jones (23) war das anders.
Der Angreifer kam in der 75. Minute für Doppel-Torschützen Martijn Kaars (26) ins Spiel und musste in der Nachspielzeit für Connor Metcalfe (26) weichen. Dabei griff er sich mehrfach an den rechten hinteren Oberschenkel.
„Er hat einen Schlag abbekommen“, erklärte Trainer Blessin (52). „Ob er sich dabei gezerrt hat oder es nur der Schlag war, weiß ich nicht.“
Ein klares Signal: Gegen Heidenheim vertraut Alexander Blessin erneut der gleichen Startelf wie zuletzt, es gibt keine Änderungen.
Die Aufstellung der Braun-Weißen: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Überraschende Meldung: Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf die Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband Benins mit. Eigentlich war der Stürmer nominiert, doch verletzungsbedingt zog er sich zurück.
Trainer Alexander Blessin (52) zeigte sich überrascht über die Entscheidung: „Er hat es mit dem Verband geregelt und uns informiert. Aufgrund seiner wiederkehrenden Verletzungen bin ich erleichtert, dass wir ihn nun wieder gesund bekommen wollen.“
Ob die Absage langfristige Auswirkungen auf Hountondjis Nationalmannschaftskarriere hat, ist noch offen. Blessin ist überzeugt, dass Hountondji sein Land liebt und gern spielen möchte.
So wird der Angreifer – sofern fit – im laufenden Jahr noch für St. Pauli auflaufen, vor allem für die ersten Spiele im neuen Jahr, für die der Verein ursprünglich nicht mit ihm geplant hatte.
Nach der Auslosung am Sonntag steht nun auch der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen fest. Am 3. Februar um 20:45 Uhr kämpft der FC St. Pauli um den Einzug ins Halbfinale.
Rund eineinhalb Wochen später findet in der Bundesliga das Rückspiel statt, der genaue Termin steht aber noch aus.
Zwei Tage vor dem Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim ist mit Sören Storks (37) auch der Schiedsrichter bekanntgegeben worden. Er leitet die Partie am Millerntor.
Storks pfiff in dieser Saison bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Seine Bilanz mit den Kiezkickern: zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen.
Auch bei Heidenheim hat er eine ähnlich negative Statistik: drei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen, was die zweitmeisten Einsätze in seiner Karriere für den Klub sind.
Friedhelm Funkel (71) brachte dem FC St. Pauli kein Glück: Der ehemalige Trainer zog Bayer Leverkusen als Gegner fürs Pokal-Viertelfinale. Gespielt wird beim Meister von 2023.
Der genaue Termin steht noch nicht fest, Möglichkeiten sind der 3./4. oder 10./11. Februar 2026. Sollte das Viertelfinale in der zweiten Pokalwoche stattfinden, treffen die Teams innerhalb weniger Tage zweimal aufeinander, da vom 13. bis 15. Februar das Rückspiel in der Bundesliga in der BayArena angesetzt ist.
Trainer Alexander Blessin (52) kommentierte: „Funkel hätte uns sicher einen etwas leichteren Gegner wünschen können. Dennoch werden wir alles geben, um ins Halbfinale zu kommen. Favorit sind wir aber wohl nicht.“
Sportchef Andreas Bornemann (53) räumte ein, dass man sich ein Heimspiel gewünscht hätte, nimmt die Auslosung aber an und betonte, dass der Klub schon starke Leistungen gegen große Bundesliga-Clubs gezeigt habe.
Überraschend: Beim 1:1 in Köln blieb Abwehrspieler Hauke Wahl (31) zur Halbzeit in der Kabine – der Grund war zunächst unklar.
Nach dem Spiel erklärte Trainer Alexander Blessin (52), Wahl habe sich in den letzten zwei Tagen sehr schlecht gefühlt. Trotz eines starken Infekts hatte er sich für die Mannschaft geopfert.
„Normalerweise hätte man ihn wohl nicht aufstellen dürfen“, so Blessin. „Er wollte helfen, hat es probiert, aber schon nach 35 Minuten gemerkt, dass es nicht geht.“
Ob es sich um einen Magen-Darm-Infekt oder eine andere Erkrankung handelt, ist noch nicht geklärt.
Nach dem Motto „Never change a winning team“ gab der FC St. Pauli etwa eine Stunde vor Anpfiff die Startelf für das Auswärtsspiel in Köln bekannt. Trainer Alexander Blessin setzt erneut auf dieselbe Elf wie beim Pokalsieg in Gladbach.
Die Aufstellung: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Am Sonntag (19:15 Uhr) wird das DFB-Pokal-Viertelfinale ausgelost – mit dabei ist auch der FC St. Pauli, der auf folgende Gegner treffen könnte:
Als Losfee fungiert der frühere Bundesligaspieler und Trainer Friedhelm Funkel (71).
Wie im Vorjahr wird das Viertelfinale aufgeteilt; gespielt wird am 3./4. sowie am 10./11. Februar 2026.
Die Partie beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter seiner Leitung hat St. Pauli bisher keine gute Bilanz.
Reichel pfiff bereits acht Partien der Kiezkicker, von denen nur zwei gewonnen wurden. Die letzten drei Begegnungen endeten jeweils unentschieden.
Seine Assistenten an den Linien sind Christian Bandurski und Marcel Unger, VAR ist Johann Pfeifer.
Der FC St. Pauli trifft am Samstag auf den 1. FC Köln und damit auch auf Trainer Lukas Kwasniok (44), der trotz des 17. Tabellenplatzs großes Lob für die Kiezkicker findet.
„Ich sehe St. Pauli fußballerisch unter den besten sechs bis acht Teams der Liga“, sagte der 44-Jährige. „Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live dabei. Das war vom Spiel her eine Freude zuzuschauen.“
Obwohl die Mannschaft eine Niederlagenserie hat, spiele sie mutig und setze auf eine erfahrene Achse. Kwasniok warnte, man solle St. Pauli auch in diesem Spiel als Außenseiter nicht unterschätzen.
Nach seinem Treffer gegen die Bayern musste Andréas Hountondji (23) wieder verletzt ausgewechselt werden und fällt auch gegen Köln aus.
Trainer Alexander Blessin (52) erklärte: „Es gab keine starke Einblutung, es ist eine leichte muskuläre Verletzung.“ Hountondji konnte bereits wieder laufen, ein Einsatz gegen Köln sei jedoch ausgeschlossen.
„Wir müssen schauen, wie sich sein Laufpensum entwickelt. Hoffentlich steht er uns gegen Heidenheim wieder zur Verfügung.“
Das Spiel gegen Heidenheim könnte auch sein letztes vor der Afrika-Cup-Abstellung sein. Hountondji wurde für Benin nominiert; die Abstellung beginnt am 15. Dezember, wodurch er das letzte Spiel des Jahres gegen Mainz (21. Dezember) verpassen würde.
Blessin sagte: „Ich stehe im Austausch mit dem Nationaltrainer Gernot Rohr, wir werden sehen, wie genau die Abstellung geregelt wird.“ Benin startet am 23. Dezember mit einem Gruppenspiel gegen DR Kongo.
Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale Borussia Mönchengladbach gegen FC St. Pauli stehen fest:
Gladbach: Nicolas – Scally, Elvedi, Diks – Machino, Ullrich – Engelhardt – Stöger, Reyna – Honorat, Tabakovic
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Oppie – Fujita, Irvine – Kaars, Pereira Lage
Torwart Simon Spari (23) fällt beim FC St. Pauli für mehrere Monate aus. Er musste sich einer Operation am rechten Sprunggelenk unterziehen.
Der Verein teilte mit, dass Spari beim Training eine Ruptur des Syndesmosebandes erlitt. Die Operation soll dem Gelenk mehr Stabilität verleihen.
In der zweiten Runde des DFB-Pokals war Ben Voll (24) noch der Held, gegen Gladbach im Achtelfinale spielt wieder Nikola Vasilj (30) im Tor, wie Trainer Alexander Blessin (52) bestätigte.
„Wir haben uns entschieden, dass Niko im Tor bleibt, obwohl Ben es ebenfalls verdient hätte“, erklärte Blessin. „Ich bedaure das für Ben, er ist ein super Typ und toller Torwart. Er hat eine große Zukunft. Die Situation führte zu dieser Entscheidung.“
Innensenator Andy Grote (57) bekam vor der Innenministerkonferenz wegen möglicher Einschränkungen der Fanrechte deutliche Kritik ab.
Während des Spiels des FC St. Pauli beim FC Bayern attackierten Münchner Ultras den Politiker mit Plakaten, darunter eine Karikatur mit einem überdimensionalen Schlagstock aus Grotes Hose. Weitere Motive zeigten Fans, Überwachungskameras und Polizisten.
Auf einem weiteren Banner stand: „Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismäßigkeitspimmel“ – eine Anspielung auf den Twitter-Skandal von 2021, bei dem Grote als „Pimmel“ bezeichnet wurde und daraufhin Strafanzeige erstattete.
Grote gilt als Befürworter strenger Maßnahmen in den Stadien, was bei den Fans auf wenig Gegenliebe stößt.
Die Mannschaft für das Spiel gegen Bayern soll vor allem verhindern, dass es ein Debakel wird: Etwa eine Stunde vor Anpfiff wurde die Startelf bekanntgegeben.
Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung: Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie auf der Bank. Oladapo Afolayan schaffte es erneut nicht in den Kader.
Die FCSP-Startelf lautet: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine – A. Hountondji, Pereira Lage
Was wird aus Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivspieler war zuletzt aus sportlichen Gründen nicht im Kader. Kehrt er gegen Bayern zurück?
Trainer Alexander Blessin (52) beantwortete die Frage vielsagend: „Ich sehe, dass jeder Spieler Gas geben will. Das gilt offenbar auch für ihn.“ Gleichzeitig kündigte er „harte Entscheidungen“ an. Bei Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) gab es Entwarnung: Sie sind einsatzbereit.
Torwart Nikola Vasilj übernimmt Verantwortung für seine Fehler in den letzten Spielen.
„Die Fehler sind in einer entscheidenden Phase passiert und es ist schwer damit umzugehen“, gab er zu. Er wolle die Vorfälle abhaken, nach vorne schauen und dem Team helfen, aus der aktuellen Krise herauszukommen.
„In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben genug Qualität, um wieder rauszukommen. Die Tabelle zeigt, dass noch alles offen ist. Wir müssen positiv bleiben und weiter an unsere Ziele glauben.“
Er habe so eine Negativserie noch nicht erlebt. „Es wird oft gefragt, warum wir zu Beginn so gut spielten und was dann passierte. Im Fußball lassen sich nicht alle Dinge erklären.“
Dem FC St. Pauli droht eine empfindliche Geldstrafe in Höhe von 125.600 Euro vom DFB-Sportgericht. Grund sind unsportliche Fanaktionen.
Beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV Ende August hatten Fans im Volksparkstadion massiv Pyrotechnik gezündet. Das Sportgericht bewertete dies als unsportliches Verhalten.
Von der Strafe kann der Verein 41.000 Euro für sicherheits- oder gewaltpräventive Maßnahmen nutzen. Diese Ausgaben müssen bis zum 30. Juni 2026 nachgewiesen werden.
Carlo Boukhalfa (26) läuft aktuell bestens: Der ehemalige Kiezkicker erzielte am Sonntag per Elfmeter in der 89. Minute den 1:0-Siegtreffer für den FC St. Gallen gegen Lausanne-Sport.
Für Boukhalfa war es der sechste Saisontreffer im 13. Spiel. Für St. Pauli hatte er in drei Jahren in 56 Einsätzen nur vier Tore erzielt.
Auch Lukas Daschner (27) konnte nach seiner Verletzung sein zweites Spiel absolvieren, er wurde in der 41. Minute eingewechselt.
Gegen Union Berlin kehrte Kapitän Jackson Irvine nach langer Verletzungspause in die Startelf zurück, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern.
„Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, analysierte Irvine nach der 0:1-Niederlage. „Es fehlte ein bisschen Glück, Selbstvertrauen und Glaube.“
Beim Gegentor stand er zu weit vom Torschützen Rani Khedira entfernt, der viel zu frei war und das Tor erzielte.
Der Kapitän betonte, dass man sich nun auf die Zukunft konzentrieren müsse und die Mannschaft weiter zusammenhalten wolle. „Nächste Woche haben wir wieder die Chance, ein Spiel zu gewinnen.“
Die Aufstellungen für FC St. Pauli gegen Union Berlin:
St. Pauli: Vasilj – Mats, Wahl, Sands, Irvine (C), Smith, Pyrka, Fujita, Oppie, Hountondji, Pereira Lage
Union Berlin: Ronnow – Leite, Doekhi, Kemlein, Burke, Khedira, Ansah, Querfeld, Rothe, Illic, Trimmel (C)
Schiedsrichter für das wichtige Spiel am Sonntagabend (17:30 Uhr) ist Tobias Stieler.
Er leitete bisher fünf Spiele von St. Pauli (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen). Stieler lebte lange in Hamburg, ist mittlerweile aber nach Sölden gezogen. Dadurch haben sich seine Ansetzungssperren geändert: Er darf nun beide Hamburger Vereine pfeifen, aber nicht mehr die Begegnungen des Teams von Julian Schuster (40).
Nach dem letzten Spiel unter seiner Leitung verlor St. Pauli mit 0:2.
Torwart Nikola Vasilj kehrte mit gemischten Gefühlen von der Länderspielreise zurück, da Bosnien-Herzegowina die direkte WM-Qualifikation knapp verpasste.
Im Play-off-Halbfinale trifft das Team im März auf Wales. Der Sieger spielt gegen den Gewinner aus Italien gegen Nordirland.
Nach und nach kehren die Nationalspieler des FC St. Pauli ins Training zurück. Besonders gut gelaunt ist Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.
Seine Teamkollegen freuten sich mit ihm, wie in einem Instagram-Video zu sehen ist. Nikola Vasilj begrüßte ihn herzlich und lobte seine Entwicklung. Danel Sinani (28) kam kurz darauf ebenfalls zurück und gratulierte Ceesay. Dieser witzelte über Sinanis mangelnde Erreichbarkeit am Telefon.
Neben Vasilj waren sechs weitere Kiezkicker für ihre Nationalmannschaften aktiv.
Jackson Irvine und Connor Metcalfe erlebten mit Australien eine Niederlage gegen Kolumbien (0:3), beide wurden vorzeitig ausgewechselt.
Karol Mets wurde bei Estlands 4:2-Sieg in Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Joel Chima Fujita kam beim 3:0 von Japan gegen Bolivien in der 77. Minute aufs Feld.
Abdoulie Ceesay glänzte beim 2:2 zwischen Gambia und Kuwait mit zwei Toren. Andreas Hountondji verlor mit Benin 0:3 gegen Burkina Faso.
Die direkte WM-Qualifikation ist für Nikola Vasilj mit Bosnien-Herzegowina vorerst geplatzt. Im entscheidenden Spiel gegen Österreich reichte ein 1:1 nicht zum Gruppensieg.
Nach einer frühen Führung durch Gladbach-Stürmer Haris Tabakovic (12.) hielt Vasilj lange die Null, doch Michael Gregoritsch erzielte in der 77. Minute den Ausgleich für Österreich, die somit die Gruppe gewannen. Bosnien muss nun den Umweg über die Play-offs gehen.
Für Danel Sinani und Luxemburg endete die WM-Qualifikation mit einer Enttäuschung. Im letzten Gruppenspiel verloren die Luxemburger mit 0:1 in Nordirland.
Luxemburg blieb punktlos und belegt den letzten Platz in der Gruppe. Die Leistung des Teams war jedoch besser als die Tabelle vermuten lässt.
Traurige Nachrichten aus der Ukraine: Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist am Samstag während eines Benefizspiels in seiner Heimat plötzlich verstorben.
Der Mittelfeldspieler war während eines Spiels für Veteranen zusammengebrochen und trotz medizinischer Hilfe gestorben.
Polunin spielte in Deutschland unter anderem für den 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt war er als Scout für Metalist 1925 Charkiw tätig.
Wichtig: Nach zuletzt schwachen Leistungen konnte Torwart Nikola Vasilj (29) im Nationalteam wieder Selbstvertrauen tanken. Mit Bosnien-Herzegowina gewann er in der WM-Quali mit 3:1 gegen Rumänien.
Vasilj zeigte einige starke Paraden und darf weiter von der WM-Teilnahme träumen. Am Dienstag steigt das entscheidende Spiel gegen Tabellenführer Österreich.
Außerdem waren am Samstag Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) mit Australien im Einsatz. Ihr Testspiel gegen Venezuela ging mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute.
Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent als Präsident des FC St. Pauli wiedergewählt.
Gegenkandidaten gab es keine. 894 von fast 1000 stimmberechtigten Mitgliedern stimmten für ihn. Er steht seit 2014 an der Spitze und beginnt seine vierte und letzte Amtszeit.
Er konkretisierte zudem die langfristigen Pläne zur Erweiterung des Millerntor-Stadions auf 40.000 bis 50.000 Plätze.
Für Danel Sinani gehört das Spiel gegen Deutschland zu den bisherigen Höhepunkten seiner Karriere. Er steht in der luxemburgischen Startelf.
Das Hinspiel hatte er wegen einer Gelbsperre verpasst.
Karol Mets hatte am Donnerstagabend in Norwegen mit Estland das Nachsehen. Die Mannschaft verlor 1:4, obwohl es zur Pause noch 0:0 stand.
Stars wie Erling Haaland und Alexander Sørloth trafen jeweils doppelt. Ein Ehrentreffer gelang Robi Saarma.
Joel Chima Fujita kam beim 2:0-Testspielsieg Japans gegen Ghana in der 68. Minute ins Spiel und zeigte gute Ansätze.
Während der Länderspielpause verzichtet der FC St. Pauli auf ein Testspiel, in der Winterpause sieht das anders aus.
Am 4. Januar (15:30 Uhr) bestreiten die Kiezkicker am Millerntor ein Testspiel gegen Werder Bremen zur Generalprobe vor dem Ligastart gegen RB Leipzig.
Während der kommenden Länderspielpause sind acht St.-Pauli-Spieler für ihre Nationalmannschaften unterwegs. Es stehen WM-Qualifikation und Freundschaftsspiele an.
Die Übersicht:
Jackson Irvine und Connor Metcalfe: Testspiele mit Australien gegen Venezuela (15. November, 2:00 Uhr) und Kolumbien (19. November, 2:00 Uhr)
Karol Mets: WM-Quali mit Estland gegen Norwegen (13. November, 18:00 Uhr) und Test gegen Zypern (18. November, 19:00 Uhr)
Joel Chima Fujita: Testspiele mit Japan gegen Ghana (14. November, 11:20 Uhr) und Bolivien (18. November, 11:15 Uhr)
Abdoulie Ceesay: Testspiel mit Gambia gegen Kuwait (18. November)
Andréas Hountondji: Testspiel mit Benin gegen Burkina Faso (18. November)
Danel Sinani: WM-Quali mit Luxemburg gegen Deutschland (14. November, 20:45 Uhr) und Nordirland (17. November, 20:45 Uhr)
Nikola Vasilj: WM-Quali mit Bosnien-Herzegowina gegen Rumänien (15. November, 20:45 Uhr) und Österreich (18. November, 20:45 Uhr)
Wie gewohnt werden die Aufstellungen eine Stunde vor Anpfiff bekanntgegeben. So starten die Teams:
SC Freiburg: Atubolu – Treu, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Manzambi, Beste, Y. Suzuki, Grifo – Adamu
FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Metcalfe – Kaars, Pereira Lage
Für St. Pauli rücken Pyrka, Metcalfe und Kaars in die Startelf für die verletzten Saliakas (Adduktorenprobleme), Sinani und Afolayan (beide Bank).
Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag hat der FC St. Pauli mit Verletzten zu kämpfen. Neben David Nemeth fällt auch weiterhin Adam Dzwigala aus.
„Er hat muskuläre Probleme in der seitlichen Bauchmuskulatur. Zu Beginn war es schmerzhaft, aber er kann sich wieder bewegen. Wie lange er ausfällt, ist noch offen“, erklärte Trainer Alexander Blessin.
Bei Manolis Saliakas steht noch ein Fragezeichen, man muss abwarten, wie es mit ihm aussieht.
Positiv hingegen läuft es bei Ricky-Jade Jones, der sein Reha-Programm absolviert hat. „Wir wollen ihm die Länderspielpause noch geben. Ich bin optimistisch, dass er spätestens danach wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.“
Die Mitglieder des FC St. Pauli haben die Mehrheit am Millerntor-Stadion übernommen, teilte der Verein am Donnerstag mit.
Damit gehört die Arena nun offiziell den Mitgliedern. Der Verein bezeichnete dies als „historischen Moment“.
Wilken Engelbracht, kaufmännischer Leiter, betonte, dass der Klub nun wichtige Investitionen aus eigener Kraft angehen kann, etwa die Erweiterung des Leistungszentrums an der Kollaustraße.
DFL-Terminierungen: Die Bundesliga-Spieltage 13 bis 19 sind zeitgenau terminiert – darunter auch das Stadtderby-Rückspiel gegen den HSV im Januar.
Die Übersicht folgt.
Nikola Vasilj zählte in der vergangenen Saison zu den besten Bundesliga-Torhütern und zeigt auch aktuell trotz einiger Patzer gute Leistungen.
Kein Wunder, dass andere Klubs auf ihn aufmerksam geworden sind. Laut SportBild beobachten die Premier-League-Vereine FC Brentford und Brighton & Hove Albion, wo Ex-Trainer Fabian Hürzeler arbeitet, den Schlussmann.
Sein Vertrag läuft noch bis zum kommenden Sommer, sein Marktwert liegt bei rund 4,5 Millionen Euro.
Schlechte Nachrichten: Adam Dzwigala fällt mit einer Bauchmuskelverletzung mehrere Wochen aus. Bereits beim Spiel gegen Gladbach war er nicht im Kader.
Wann er wieder fit ist, ist unklar. Gegen Freiburg am Sonntag fehlt er definitiv, ein Einsatz nach der Länderspielpause gegen Union Berlin ist fraglich.
Bei der 0:4-Niederlage gegen Gladbach versagte nicht nur das Team, sondern auch die halbautomatische Abseitstechnologie am Millerntor. Beim 0:1 durch Haris Tabakovic lieferte die Technik ein falsches Ergebnis.
St.-Pauli-Präsident Oke Göttlich äußerte sich bei Sky: „Natürlich ist das ärgerlich, man bezahlt ja dafür. Wenn es nicht funktioniert, muss man zumindest fragen, ob man das Geld zurückbekommt.“
Es war bereits das dritte Mal in dieser Saison, dass die Technik ausfiel. „Bei der Überprüfung in der 15. Minute wurde eine Abseitslinie am falschen Spieler gezogen“, erklärte der DFB.
Der Videoassistent stellte den Fehler beim Plausibilitätscheck fest und korrigierte ihn selbst.
Göttlich ist gespannt, welche Erklärungen die Schiedsrichter GmbH mit dem höheren Budget in dieser Saison finden wird.
Sky-Experte Dietmar Hamann sprach von „Wettbewerbsverzerrung“, wenn die Technik in acht Stadien funktioniert, aber beim Millerntor nicht – und das seit Saisonbeginn.
Nach dem Bundesliga-Duell steht Anfang Dezember das Pokal-Achtelfinale zwischen St. Pauli und Borussia Mönchengladbach an.
Sportchef Andreas Bornemann sagte: „Der Pokal ist ein toller Wettbewerb. Unser Fokus liegt zwar auf der Liga, aber wir wollen weiterkommen.“
Trainer Alexander Blessin freut sich auf die Revanche: „Auswärts bei Gladbach zu spielen ist eine Herausforderung. Wir hätten lieber zu Hause gespielt, aber wir geben alles, um im Pokal zu gewinnen.“
Gespielt wird am 2. und 3. Dezember, die genauen Zeiten werden noch festgelegt.
Das 0:4 gegen Gladbach wirft Fragen auf, Trainer Blessin fordert eine offene Analyse.
Präsident Oke Göttlich stellte klar, der Trainer sei nicht Teil des Problems. Die Niederlagenserie sei erklärbar, aber die Art und Weise habe wehgetan.
„Wir brauchen volle Energie, um in der Liga zu bestehen, und müssen das schnell umsetzen“, so Göttlich.
Die Aufstellungen für das Kellerduell:
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie – Pereira Lage, Afolayan, Sinani
Gladbach: Nicolas – Sander, Elvedi, Diks – Scally, Reitz, Engelhardt, Ullrich, Honorat, Neuhaus – Tabakovic
Schiedsrichter Robert Hartmann wird das Spiel am Samstag leiten.
Unter ihm hat St. Pauli eine negative Bilanz mit nur vier Siegen in 16 Spielen. In der vergangenen Saison leitete Hartmann drei Spiele, mit zwei Unentschieden und einer Niederlage.
Der wichtige Sieg in der zweiten DFB-Pokalrunde könnte ein Wendepunkt für St. Pauli sein, glaubt Trainer Alexander Blessin.
„Fünf Niederlagen in Folge waren auch für mich neu. Das Achtelfinale gibt uns einen Schub.“
Dieser Schwung könnte helfen, die Niederlagenserie im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach zu beenden.
Die Aufstellung für die zweite Pokalrunde am Millerntor:
St. Pauli: Voll, Mets, Wahl, Sands, Smith, Pyrka, Fujita, Afolayan, Oppie, Metcalfe, Hountondji
Hoffenheim: Baumann, Hranac, Prömel, Avdullahu, Asllani, Bernado, Lemperle, Hajdari, Prass, Kramaric, Touré
Am Dienstag (20:45 Uhr) trifft St. Pauli erneut auf TSG Hoffenheim, diesmal im Pokal.
Trainer Blessin wechselt im Tor: Ben Voll (23) spielt statt Nikola Vasilj (30).
„Ben hat super trainiert und bekommt seine Chance“, sagte Blessin. „Niko ist einer der besten Bundesliga-Keeper. Er unterstützt Ben und zeigt großen Charakter.“
Abgesehen von Langzeitverletzten sind alle Spieler fit. „Wir müssen wieder als Einheit auftreten und ich vertraue den Jungs, dass wir den Karren aus dem Dreck ziehen.“
TAG24-Tipp:
Die Redaktion glaubt, dass die Kiezkicker genug Motivation haben, um Hoffenheim zu bezwingen. Unsere Sportreporterin tippt auf einen 2:1-Heimsieg.
Im Heimspiel gegen Hoffenheim kassiert St. Pauli eine 0:3-Niederlage. Die Defensive war zu instabil, und auch die Offensive lief nicht rund.
Torwart Vasilj kritisierte nach dem Spiel: „Seit meiner Rückkehr aus dem Nationalteam sprechen wir über defensive Stabilität, und heute kassieren wir drei Tore – das ist zu viel.“ Er machte die Abwesenheit von Hauke Wahl nicht als Ausrede geltend.
Louis Oppie forderte, wieder mehr Einsatz zu zeigen, um das eigene Tor zu verteidigen.
Trainer Blessin mahnte, die Trainingsintensität schnell zu erhöhen, gerade mit Blick auf das Auswärtsspiel gegen Eintracht Frankfurt nächste Woche.
Startaufstellung für das Spiel um 17:30 Uhr:
St. Pauli: Vasilj – Dzwigala, Smith, La. Ritzka – Pyrka, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Kaars, Pereira Lage
Hoffenheim: Baumann – Coufal, Hranac, Hajdari, Bernardo – Burger, Avdullahu, Kramaric, Touré – Lemperle, Asllani
St. Pauli fühlt sich in Hamburg wohl – alle Punkte wurden bisher zuhause oder im Stadtderby gegen den HSV geholt.
Mit einem Sieg gegen Hoffenheim könnte der Klub tabellarisch am HSV vorbeiziehen.
Die Bilanz gegen Hoffenheim spricht für die Hamburger: drei Niederlagen, zwei Unentschieden, nur ein Sieg für die TSG in sechs Begegnungen.
Schiedsrichter für das Spiel ist Sven Jablonski (35).
TAG24-Tipp:
Eine enge Partie erwartet die Kiezkicker, doch mit dem Heimvorteil gewinnen sie knapp mit 2:1.
Trainer Blessin gab bei der Pressekonferenz am Freitag bekannt, dass Hauke Wahl wegen Trainingsrückstand wohl am Sonntag nicht spielen kann.
„Er fühlt sich noch geschwächt, wir müssen abwarten, wie die Nacht verläuft.“
Dagegen steht Jackson Irvine einem Einsatz prinzipiell nichts im Weg. Er trainierte zuletzt voll mit.
Karol Mets spielte in Estland 90 Minuten, obwohl der Klub nichts davon wusste. Blessin zeigte sich verärgert, sagte aber, Mets fühle sich fit und sei heiß auf das Spiel.
Joel Chima Fujita sei motiviert, seine Emotionen am Sonntag auszuleben. Auch Andreas Hountondji sei einsatzbereit.
David Nemeth fällt weiter aus, kann aber zumindest inzwischen ohne Krücken laufen. „Jetzt geht es um das Comeback, dauert aber noch etwas“, erklärte Blessin.
Für Andréas Hountondji kam die bittere Nachricht: Mit Benin verpasste er die WM-Teilnahme 2026.
Der 4:0-Erfolg Nigerias und der parallele Sieg Südafrikas verhinderten die Qualifikation. Hountondji stand bis zur 56. Minute auf dem Platz, konnte aber nichts mehr ausrichten.
Karol Mets spielte zeitgleich mit Estland 1:1 gegen Moldawien. Estland verpasst damit mit hoher Wahrscheinlichkeit die WM.
Danel Sinani kehrte nach verpasstem Spiel gegen Deutschland ins luxemburgische Nationalteam zurück und spielte 90 Minuten gegen die Slowakei.
Trotz seiner Leistung verlor Luxemburg 0:2 und kassierte die vierte Niederlage im vierten Gruppenspiel.
Karol Mets gab nach langer Verletzungspause ein Comeback.
Bei der 1:3-Niederlage gegen Italien wurde er in der 62. Minute eingewechselt.
Vor dem Duell zwischen den Nationalteams von Connor Metcalfe und James Sands spielten Australien und USA je ein Testspiel.
Australien gewann trotz Unterzahl gegen Kanada 1:0, Metcalfe war 83 Minuten in der Startelf.
Sands verfolgte das 1:1 der USA gegen Ecuador von der Bank. Vielleicht kommt sein Debüt im direkten Duell gegen Metcalfe.
Simon Makienok, ehemaliger St.-Pauli-Spieler, ist zum ersten Mal Vater geworden.
Der Däne teilte am Samstag auf Instagram mit, dass er und seine Partnerin Ida-Sophia am 6. Oktober einen Sohn namens Sixten bekommen haben.
Der Traum von Andréas Hountondji rückt näher: Mit Benin gewann er das vorletzte Gruppenspiel in Ruanda 1:0 und verteidigt die Tabellenführung vor Südafrika.
Im letzten Spiel gegen Nigeria könnte bereits ein Punkt zur WM-Teilnahme reichen, je nach Ergebnis.
Abdoulie Ceesay musste eine Niederlage von Gambia von der Bank aus verfolgen.
Joel Chima Fujita stand beim 2:2 Japans gegen Paraguay fünf Minuten auf dem Feld und erlebte den Last-Minute-Ausgleich live mit.
In der WM-Qualifikation erlitt Nikola Vasilj mit Bosnien-Herzegowina einen Rückschlag: Im Spiel gegen Zypern kassierte er in der Nachspielzeit per Elfmeter den 2:2-Ausgleich.
Das Team führte nach 36 Minuten 2:0. Österreich zog durch einen 10:0-Sieg gegen Malta vorbei und führt die Gruppe H an.
Arkadiusz Pyrka feierte sein Debüt in der polnischen A-Nationalmannschaft. Beim 1:0 gegen Neuseeland wurde er in der 73. Minute eingewechselt.
Der FC St. Pauli erhielt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Sportwirtschaft.
Die Jury würdigte den Verein als Vorreiter bei nachhaltiger Transformation aufgrund seines umfassenden, verbindlichen Ansatzes, Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu verankern.
Beim Merchandising und Catering setzt der Klub überwiegend auf Bio-Qualität. Zudem wurde das Engagement in Inklusion, Barrierefreiheit und sozialer Arbeit im Stadtteil hervorgehoben.
Die ehemalige Nationalspielerin Turid Knaak war Gast im Podcast „Copa TS“ bei Tommi Schmitt und präsentierte interessante Statistiken.
Mehrere Bundesligisten, darunter auch der FC St. Pauli, spielten besser als es die Tabelle vermuten lässt.
Knaak bezeichnete die Kiezkicker als eines der spielstärksten Teams der Liga und unterstützte die These von Christoph Kramer, dass St. Pauli bis Saisonende um Europa mitspielen wird.
„Sie spielen unglaublich guten Fußball. Wenn sie noch mehr Chancen nutzen, kann das eine sehr erfolgreiche Saison werden – zumindest vom Spielstil her“, so Knaak.
In der Länderspielpause wollte St. Pauli ursprünglich ein Testspiel absolvieren, doch aufgrund vieler Nationalspieler und angeschlagener Profis wurde die Partie gegen Hannover 96 abgesagt.
Stattdessen plant Trainer Alexander Blessin drei intensive Trainingseinheiten an der Kollaustraße.
Folgende Nationalspieler fehlen:
Der Frust nach der unnötigen Niederlage in Bremen war groß – ebenso die Kritik an der mit vier Minuten viel zu kurz bemessenen Nachspielzeit.
Sportchef Andreas Bornemann zeigte bereits während der Spielzeit seinen Unmut.
Trainer Alexander Blessin sagte: „Es fehlt eine einheitliche Regelung. Mal sind es zehn Minuten, ohne ersichtlichen Grund, mal nur vier wie in Bremen, was viel zu kurz ist.“
Er kündigte an, beim nächsten Mal mit Rechenschieber zur Auswertung zu kommen.
Auch Hauke Wahl zeigte Unverständnis: „Der Schiedsrichter sagte, die automatische Zeit sei sogar darunter gewesen. Das kann ich nicht nachvollziehen.“
Die Nachspielzeit wirkte trotz Verletzungsunterbrechungen viel zu kurz. Schiedsrichter Storks gab keine zufriedenstellende Erklärung.
Bei der 0:1-Niederlage in Bremen fehlte überraschend Andréas Hountondji. Er hatte unter der Woche Knieprobleme.
„Die Flüssigkeit im Knie ist nicht gravierend, es wurde punktiert“, erklärte Blessin. Weitere Untersuchungen stehen an.
Ob Hountondji zur Nationalmannschaft des Benin reist, wird noch entschieden.
Sportlich hätte Oladapo Afolayan dem Team helfen können, doch er fehlte aus disziplinarischen Gründen.
Trainer Blessin erklärte, Afolayan sei zu einem Meeting unpünktlich erschienen: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“
Seit fast einem Jahr fehlt Karol Mets St. Pauli aufgrund von Problemen an der Patellasehne. Am vergangenen Spieltag stand er erstmals wieder im Kader, wurde aber nicht eingesetzt.
Ob Mets Nationalmannschaftseinsätze bekommt, ist noch offen. Blessin betonte, dass es darauf ankomme, ob er am Wochenende spielt.
Die personelle Situation bei St. Pauli bleibt angespannt. Neben Langzeitverletztem David Nemeth fehlen auch Jackson Irvine und Ricky-Jade Jones.
Blessin berichtet von Fortschritten bei Irvine und Jones. Letzterer sei bei 80 Prozent und arbeite viel im Kraftraum.
Adam Dzwigala, der zuletzt grippegeschwächt war, wird gegen Werder Bremen mitreisen.
James Sands wurde erstmals in den Kader der US-Nationalmannschaft berufen – eine große Anerkennung für seine Arbeit, so Trainer Blessin.
Die USA bestreiten zwei Länderspiele im Oktober, darunter ein mögliches Duell zwischen Sands und Metcalfe aus St. Pauli.
Gute Nachrichten für Andréas Hountondji: Die FIFA hat Südafrika wegen eines Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs bestraft und das Spiel gegen Lesotho mit 3:0 für Lesotho gewertet.
Dadurch übernahm Benin mit Hountondji die Tabellenführung in der Gruppe C und hat nun gute Chancen auf die WM-Teilnahme.
Scott Banks konnte sich am Millerntor nicht durchsetzen und wurde in die dritte englische Liga an FC Blackpool verliehen.
Dort überzeugte er, wurde in der Liga erstmals von Beginn eingesetzt, verletzte sich jedoch erneut und fällt voraussichtlich vier Wochen aus.
FC St. Paulis Athletiktrainer Karim Rashwan erhielt vom DFB ein Innenraumverbot für ein Bundesliga-Spiel.
Im Spiel gegen Bayer Leverkusen hatte er sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit beim vierten Offiziellen über eine nicht gegebene Ecke heftig beschwert und wurde vom Schiedsrichter mit Rot bestraft.
Die Aufstellungen für das Spiel gegen Bayer Leverkusen:
St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Fujita, Oppie, Sinani – Hountondji, Pereira Lage
Leverkusen: Flekken – Quansah, Badé, Tapsoba – Tape, Andrich, Aleix Garcia, Grimaldo, M. Tillman, Ben Seghir – Schick
Das Heimspiel am Millerntor beginnt um 15:30 Uhr, Schiedsrichter Martin Petersen leitet die Partie.
Für Petersen ist es das zehnte Spiel mit St. Pauli. Die Bilanz mit ihm spricht leicht für den Klub: vier Unentschieden, zwei Niederlagen, drei Siege.
TAG24-Tipp:
Die Redaktion erwartet mindestens einen Punkt für die Kiezkicker gegen Leverkusen. Robert tippt 1:1, Alice 2:1.
Oliver Kahn war zu Gast in der Sendung „Inas Nacht“ und wurde auf sein Verhältnis zu Hamburgs Vereinen angesprochen.
Er erinnerte sich an das alte Stadion von St. Pauli, wo man vor dem Spiel durch eine Kneipe musste, und an das schnellste Bundesliga-Gegentor, das er erzielte – nach nur zwölf Sekunden für St. Pauli.
Kahn lobte auch die Entwicklung des Vereins: „Was die aufgebaut haben, ist beeindruckend.“
Nach der Niederlage in Stuttgart zeigt die Mannschaft laut Trainer Blessin in den Trainings Selbstkritik und den Willen zur Besserung.
Gegen Leverkusen sieht Blessin eine Chance, da der Gegner sich noch im Umbruch befindet und noch nicht eingespielt ist.
Abwehrspieler Hauke Wahl hat seinen Vertrag beim FC St. Pauli verlängert, dies gab der Verein bekannt.
Der 31-jährige Hamburger wechselte zur Saison 2023/24 von Holstein Kiel und wurde schnell zu einer wichtigen Säule. Wahl spielte 77 Pflichtspiele für den Klub, 37 davon in der Bundesliga.
Er betonte seine Verbundenheit mit dem Verein und seiner Heimatstadt Hamburg und will alles tun, um den Erstliga-Status zu erhalten.
Die Bundesliga-Serie hält an: Zum zehnten Mal in der höchsten Spielklasse konnte St. Pauli am vierten Spieltag nicht gewinnen und verlor beim VfB Stuttgart mit 0:2.
In früheren Jahren erreichten sie maximal ein Unentschieden, während Spiele gegen Saarbrücken, Karlsruhe, Gladbach, Bayern und Stuttgart meist verloren gingen.
Danel Sinani hatte im Spiel nicht seinen besten Tag und musste etwa 15 Minuten vor Schluss nach einem Zweikampf ausgewechselt werden.
Trainer Blessin berichtete von Schmerzen am Knöchel und einem vorzeitigen Ausstieg zur Belastungssteuerung.
Gegen Leverkusen ist Sinani wieder einsatzfähig.
Andréas Hountondji blieb im Spiel gegen Stuttgart ohne Tor, obwohl er zu Beginn erfolgreich war.
Nach rund 60 Minuten wurde er ausgewechselt. Er stellte einen neuen Geschwindigkeitsrekord für St. Pauli in der Bundesliga auf.
FC St. Pauli muss weiterhin auf Jackson Irvine, Karol Mets und Abdoulie Ceesay verzichten.
Blessin berichtete von Fortschritten, sieht aber bei Mets noch muskuläre Probleme. Ricky-Jade Jones befindet sich in der Reha, David Nemeth durchläuft einen langwierigen Heilungsprozess.
Positiv ist, dass Hountondji wieder einsatzfähig ist.
Mit sieben Punkten aus drei Spielen hat St. Pauli einen starken Saisonstart hingelegt, was Experten beeindruckt.
Christoph Kramer lobt im Podcast „Copa TS“ den vielseitigen Fußball und die gute Defensive der Kiezkicker. Er sieht sie lange im Kampf um Europa.
Andréas Hountondji erzielte in drei Spielen drei Tore – eine Premiere für einen St.-Pauli-Angreifer.
Gegen Augsburg hatte er jedoch in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten und verschoss einen Elfmeter, dessen Nachschuss er aber verwandelte.
Zur Halbzeit wurde er ausgewechselt, zeigte sich aber nicht unzufrieden. Trainer Blessin brachte mit Martijn Kaars eine neue Offensivwaffe.
Vor dem Spiel gegen Augsburg gab es eine Gedenkminute für den verstorbenen Regisseur Tarek Ehlail (†43).
Ehlail war bekannt für den Film „Gegengerade – Niemand siegt am Millerntor“ und verstarb bei einem Unfall auf der A1.
Vor dem Derby gegen den HSV spazierte Joel Chima Fujita barfuß über den Rasen, direkt auf die HSV-Fans zu.
Er erklärte, dies sei seine Routine, um die Atmosphäre und den Zustand des Rasens zu spüren.
Mit gemischten Gefühlen kehrten die St.-Pauli-Nationalspieler vom Länderspiel zurück. Torwart Nikola Vasilj verlor mit Bosnien-Herzegowina knapp gegen Österreich.
Andréas Hountondji und Benin siegten gegen Lesotho und rückten in der WM-Qualifikation auf Rang zwei vor.
Connor Metcalfe gewann mit Australien das zweite Spiel gegen Neuseeland, Joel Chima Fujita musste bei der Niederlage gegen Mexiko zuschauen.
Danel Sinani hatte mit Luxemburg gegen die Slowakei trotz starker Leistung und zwei Pfostentreffern kein Glück.
Luxemburg verlor 0:1 und Sinani erhielt in der Nachspielzeit seine zweite Gelbe Karte, weshalb er das nächste Spiel gegen Deutschland verpasst.
Arkadiusz Pyrka fehlte im Kader Polens beim 3:1 gegen Finnland.
Nikola Vasilj feierte mit Bosnien-Herzegowina einen 6:0-Erfolg gegen San Marino und hielt seinen Kasten sauber.
Auch Andréas Hountondji wurde eingesetzt, musste aber vorzeitig ausgewechselt werden.
Danel Sinani und Luxemburg starteten mit einer Niederlage in die WM-Qualifikation.
Sinani lieferte die Vorlage zum zwischenzeitlichen Ausgleich, Luxemburg verlor jedoch gegen Nordirland 1:3.
Arkadiusz Pyrka wurde erstmals in den polnischen A-Kader berufen, spielte aber noch nicht.
Connor Metcalfe und Elias Saad (ehemals St. Pauli) feierten Siege mit ihren Nationalteams.
Die DFL hat die Spieltage sechs bis zwölf terminiert. St. Pauli steht kein Topspiel bevor, spielt dreimal samstags um 15:30 Uhr. Saisonstart ist bei Werder Bremen.
Schlechte Nachrichten: David Nemeth musste sich einer Operation an der linken Adduktorensehne unterziehen und wird dem Team lange fehlen.
Die zweite DFB-Pokalrunde ist terminiert: St. Pauli spielt am 28. Oktober um 20:45 Uhr gegen TSG Hoffenheim am Millerntor.
Nach dem 1:1 gegen Holstein Kiel zeigte sich Trainer Alexander Blessin zufrieden mit der ersten Halbzeit, kritisierte aber den Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte.
Das Testspiel endete 1:1. Es gab zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten.
Am Mittwoch testete St. Pauli gegen Holstein Kiel mit folgender Startelf:
Voll – Dzwigala, Robatsch, La. Ritzka – Saliakas, Sands, Schmitz, Ahlstrand, Pereira Lage – Kaars, Afolayan
Kiel begann mit:
Weiner – Rosenboom, Ivezic, Johansson, Roslyng – Niehoff, Schwab, R. Wagner, Tolkin – Harres, Skrzybski
Das Spiel fand ohne Zuschauer statt, wurde aber im Livestream übertragen.
Scott Banks wurde an den FC Blackpool ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln.
Banks war 2023 zunächst ausgeliehen und 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet worden, kam dort aber aufgrund von Verletzungen nur wenig zum Einsatz.
Sportchef Andreas Bornemann sieht die Leihe als den besten Schritt für seine Entwicklung.
Im Stadtderby gegen den HSV erzielte Adam Dzwigala sein erstes Bundesliga-Tor und wurde in die „Elf des Tages“ gewählt.
Der 29-Jährige zeigte sich stolz, bleibt aber bodenständig: „Das Tor gibt Selbstbewusstsein, aber es war nur ein Spiel.“
Dzwigala spielt seit fünf Jahren bei St. Pauli und hat sich seinen Traum erfüllt.
Im Training am Montag fehlten neben den Länderspielern auch Hauke Wahl, Scott Banks und Karol Mets.
Wahl und Banks absolvierten Gymnastikübungen, Mets trainierte individuell mit und ohne Ball.
Schon in der zweiten DFB-Pokalrunde wartet mit Hoffenheim ein Bundesligist auf St. Pauli. Das Heimspiel findet am 28. oder 29. Oktober statt.
Sportchef Bornemann freut sich besonders über die Heimspielchance: „Hoffenheim ist gut gestartet und wird uns alles abverlangen. Mit den Fans im Rücken wollen wir die nächste Runde erreichen.“
Die Saison begann erst zwei Spieltage alt, doch die erste Länderspielpause steht an. Sechs Kiezkicker sind international unterwegs.
Torwart Vasilj will mit Bosnien-Herzegowina den perfekten WM-Qualistart mit neun Punkten ausbauen.
Danel Sinani spielt WM-Quali für Luxemburg, erstmals wurde Arkadiusz Pyrka in den polnischen A-Kader berufen.
Andreás Hountondji kämpft mit Benin um die WM-Quali, während Connor Metcalfe und Joel Chima Fujita mit Australien bzw. Japan bereits qualifiziert sind und nur Testspiele spielen.
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