St.-Pauli-Blog: Kiezkicker empfangen Bayern München im Spitzenspiel
Hamburg – Im Kampf gegen den Abstieg zählen wichtige Punkte! Der FC St. Pauli hat sich überraschend, aber verdient bei der TSG 1899 Hoffenheim durchgesetzt.
Am Sonntag steht nun die nächste Herausforderung gegen Eintracht Frankfurt an. Dabei muss der FC St. Pauli allerdings auf Karol Mets verzichten.
In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt ihr sämtliche Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Geschehnisse aus dem Millerntor-Stadion.
Fans des FCSP aufgepasst: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) veröffentlichte am Donnerstag die exakten Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 28 bis 30. St. Pauli spielt jeweils einmal am Freitag, Samstag und Sonntag.
Die Partien im Überblick:
Sonntag, 5. April (15:30 Uhr): 1. FC Union Berlin gegen FC St. Pauli
Samstag, 11. April (18:30 Uhr): FC St. Pauli gegen FC Bayern München
Freitag, 17. April (20:30 Uhr): FC St. Pauli gegen 1. FC Köln
Eine schlechte Nachricht für den FC St. Pauli: Die Kiezkicker müssen vorerst auf Karol Mets (33) verzichten. Wie der Club mitteilte, zog sich der Verteidiger beim Auswärtssieg in Hoffenheim eine Verletzung der linken Wade zu und fällt unbestimmte Zeit aus.
Besonders ärgerlich: Mets hatte sich nach langwierigen Problemen mit der Patellasehne erst zu Saisonbeginn zurückgekämpft und im Oktober sein Comeback gefeiert.
Trainer Alexander Blessin (52) stehen jedoch ausreichend Alternativen zur Verfügung. Neben Lars Ritzka (27), der Mets bereits in der zweiten Halbzeit ersetzte, können auch Adam Dzwigala (30) oder Tomoya Ando (27) die Position übernehmen.
Mit zwei aufeinanderfolgenden Siegen hat sich St. Pauli im Abstiegskampf etwas Luft verschafft und Rang 15 in der Tabelle erklommen. Nun wollen die Kiezkicker am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt nachlegen. Doch wann gelang ihnen zuletzt eine so erfolgreiche Serie?
Die letzte Dreierserie schaffte St. Pauli in der Saison 2010/11. Die Erfolge über Köln, den HSV und Gladbach waren jedoch am Ende bedeutungslos, da das Team damals abstieg.
Den längsten Siegesschwung feierten die Hamburger in der Spielzeit 1989/90 mit vier Siegen in Folge gegen Dortmund, Nürnberg, Gladbach und Homburg. Das legte den Grundstein für einen zehnten Platz am Saisonende.
In der Saison davor blieb St. Pauli sogar elf Partien ohne Niederlage, mit drei Erfolgen und acht Remis.
Philipp Treu (25) erlebte mit St. Pauli zwei bedeutende Erfolge: den Aufstieg in die Bundesliga und den anschließenden Klassenerhalt. Trotzdem wechselte er im Sommer zurück zu SC Freiburg. Im Interview mit transfermarkt.de erklärte der 25-Jährige seine Beweggründe.
"Nach einem starken Zweitliga-Jahr und einer stabilen Bundesliga-Saison war für mich klar: Der nächste Schritt muss folgen", so Treu. "Ich habe auch überlegt, vielleicht bei St. Pauli zu bleiben." Doch der Außenverteidiger wollte zu einem größeren Bundesliga-Club mit internationalen Einsätzen wechseln.
Seine Entscheidung für St. Pauli bereut er nicht: "Ich habe mich bewusst für den FC St. Pauli entschieden. Der Sprung von der dritten Liga direkt in die Bundesliga und ins internationale Geschäft war mir zu groß. Deshalb wechselte ich zu einem ambitionierten Zweitligisten. So wie es gelaufen ist, war es perfekt. Vom Aufstieg mit St. Pauli kann ich später den Kindern erzählen. Danach haben wir auch noch den Klassenerhalt geschafft – das war etwas Besonderes."
Inzwischen hat sich Treu beim Sportclub einen Stammplatz erkämpft und freut sich sicher auf seine Rückkehr ans Millerntor am 22. März.
Nach dem wichtigen Sieg gegen Werder Bremen wollte der FC St. Pauli bei der TSG Hoffenheim nachlegen – was den Kiezkickern eindrucksvoll gelang.
"Ich bin sehr erleichtert. Der erste Auswärtssieg außerhalb Hamburgs war extrem wichtig, gerade in unserer Lage", erklärte Verteidiger Hauke Wahl (31).
Mit dem Erfolg zeigte St. Pauli erneut, dass sie sich auch gegen Spitzenmannschaften behaupten können – schließlich ist Hoffenheim Tabellendritter und hatte zuvor acht Heimspiele in Folge gewonnen.
Zwar musste St. Pauli in der ersten Halbzeit einige kritische Phasen überstehen, kam aber auch immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. "Wir haben es geschafft, ihnen immer wieder weh zu tun. Das 1:0 kurz vor der Pause war enorm wichtig", sagte der 31-Jährige.
Die zweite Hälfte war dann ein Überlebenskampf: "Da ging es nur noch ums Durchhalten – und ich glaube, das haben wir heute gut gemacht."
Ein gutes Omen: Deniz Aytekin (47) wird die Partie des FC St. Pauli am Samstag in Hoffenheim leiten. Unter ihm haben die Kiezkicker eine positive Bilanz.
Aytekin pfiff bereits 17 Spiele mit St. Pauli, von denen zehn gewonnen und nur drei verloren wurden. Die letzten fünf Begegnungen unter seiner Leitung gewann St. Pauli in Folge und ist seit neun Spielen ungeschlagen, wenn Aytekin pfeift.
Auch Hoffenheim hat eine ordentliche Statistik unter Aytekin mit 14 Siegen, 12 Niederlagen und 11 Unentschieden.
Die jüngsten Begegnungen, die Aytekin leitete, fanden in der Saison 2023/24 statt – vor allem die Partie bei Wehen Wiesbaden, in der St. Pauli den Zweitliga-Meistertitel sicherte, bleibt in guter Erinnerung.
Am Samstag um 15:30 Uhr ist beim Gastspiel bei Hoffenheim vor allem die Abwehr gefragt: Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) müssen viel Arbeit leisten, denn der Dritte der Tabelle verfügt über die zweitstärkste Offensive der Liga.
"Sie haben viel Qualität und die passenden Spieler auf den richtigen Positionen gefunden", sagte Mets. "Hoffenheim ist eine starke Mannschaft, die das Spiel kontrollieren will."
Das bewies die TSG bereits im Hinspiel am Millerntor, als sie St. Pauli mit 3:0 deutlich bezwangen. "Sie haben vieles richtig gemacht", räumte Wahl ein. Im DFB-Pokal drehten die Kiezkicker allerdings den Spieß um. "Auch da machte Hoffenheim wenig Fehler, trotzdem konnten wir das Spiel für uns entscheiden."
Wahl sieht die Hoffenheimer derzeit in Topform: "Sie haben viel Selbstvertrauen und aus dem letzten Jahr die richtigen Schlüsse gezogen. Es ist eine komplett andere Mannschaft mit enormer individueller Qualität."
Dass es für St. Pauli möglich ist, Hoffenheim zu bezwingen, bewies der Pokal-Erfolg, eine Wiederholung am Samstag wird jedoch sehr schwer.
Taichi Hara (26) kam bislang nur zweimal für insgesamt 22 Minuten zum Einsatz. Trainer Alexander Blessin (52) erklärte nun, wie man mit dem japanischen Stürmer plant.
"Wir wollten ihm mehr Einsatzzeiten geben, doch im letzten Spiel passte es einfach nicht – ich hatte kein gutes Gefühl in dem Moment", erläuterte er. Im Training zeigt Hara jedoch vollen Einsatz. "Er hat gute Momente und ist daher sicher eine Option für die letzten 20 Minuten."
Ein Startelfeinsatz sei aber noch zu früh. "Für längere Einsätze oder als Joker ist er eine wertvolle Alternative."
Martijn Kaars (26) hat es schwer. Für die Rekordablöse von vier Millionen Euro verpflichtete St. Pauli den Angreifer mit der Empfehlung von 19 Zweitliga-Toren, doch der Durchbruch blieb bisher aus. In 24 Pflichtspielen erzielte er fünf Treffer und bereitete einen vor.
"Ich bewerte ihn nicht nur an Toren, sondern daran, wie er der Mannschaft hilft", erklärte Trainer Alexander Blessin, der kürzlich zwei Gespräche mit Kaars führte und Videoanalysen durchführte.
Das Grundproblem ist offensichtlich: "Ein Stürmer wird an Toren oder Chancen gemessen. Da hat er zuletzt nicht viele Gelegenheiten gehabt, was zu Unsicherheit führt."
Seine Mitspieler konnten Kaars bislang kaum in Szene setzen, obwohl er klar seine Stärken hat. "Er ist im Strafraum stark, wenn er den Ball bekommt, braucht er Chancen – da müssen wir ihm helfen, aber er auch sich selbst."
Blessin ist überzeugt, dass Kaars mit harter Arbeit bald wieder glücklicher bei Interviews sein und über seine Tore sprechen wird.
Gute Nachrichten vom Trainingsplatz: Nach David Nemeth (24) ist auch Andréas Hountondji (23) zurück auf dem Rasen. "Er hat Laufeinheiten absolviert", bestätigte Blessin.
Der Angreifer trainierte lange individuell, nun wird er langsam wieder herangeführt. "Es geht nun um die nächsten Schritte, hoffentlich sehen wir bald Fortschritte."
David Nemeth ist schon weiter: "Wir wollen die Intensität steigern und ihn in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln lassen", so Blessin.
Außerdem kehrt Connor Metcalfe (26) in den Kader zurück. Er trainiert seit zwei Wochen komplett mit und "kann der Mannschaft viel geben", freut sich der Trainer.
Der Sieg gegen Werder Bremen war nicht nur enorm wichtig, sondern auch historisch: Das 2:1 war der 50. Heimsieg St. Paulis in der Bundesliga.
Davor konnten die Kiezkicker gegen Werder nur zwei Pflichtspiele gewinnen: das Bundesliga-Duell 1977/78 (3:1) und ein legendäres Pokalspiel 2006, als St. Pauli als Drittligist Bremen ausschaltete (3:1).
Die Bilanz konnte somit etwas verbessert werden, steht aber weiterhin bei fünf Unentschieden und 13 Niederlagen.
Nach dem Sieg war die Erleichterung groß – gefeiert wurde auch.
"Ich gönne mir ein oder zwei Bier", gab Karol Mets (32) zu. "Es war ein hartes Spiel, aber der Sieg war verdient."
Aus seiner Sicht begann St. Pauli etwas unkonzentriert und verlor zu leicht Bälle, doch nach der Pause dominierten sie. "Wir hatten viele Chancen. Das erste Tor fiel etwas glücklich, aber Glück muss man sich erarbeiten", so Mets. Am Ende stand der 2:1-Erfolg, der die Hamburger am Relegationsplatz vorbeiziehen ließ.
James Sands (25) erlebte am Sonntag eine ungewohnte Rolle: Zum ersten Mal in dieser Saison saß der US-Amerikaner auf der Bank, nachdem er bis auf einen verletzungsbedingten Ausfall immer in der Startelf stand.
Trainer Alexander Blessin erklärte die Entscheidung: "Es ging auch um Frische. Zudem ist mit Eric Smith (29) eine hochklassige Alternative zurück im Kader."
Die Entscheidung fiel nicht leicht: "James ist zwar unauffällig, aber extrem wichtig im Zweikampf. Es tut weh, solche Qualität auf der Bank zu lassen."
In kommenden Spielen könnte Sands häufiger auf der Bank sitzen, denn mit Smith und Jackson Irvine (32) sind zwei erfahrene Führungsspieler auf seiner Position.
Mit einem Sieg kann St. Pauli an Abstiegskonkurrent Werder Bremen vorbeiziehen. Kapitän Jackson Irvine (32) weiß um die Bedeutung der Partie.
"Der Druck ist hoch, das kann man nicht ignorieren", sagte der Australier vor dem Spiel bei DAZN. "Es ist ein wichtiges Spiel, auch wenn noch viele folgen."
Irvine weiß, dass ein Dreier ein großer Schritt wäre. Gut, dass mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Spieler zurückkehren.
Auch Blessin mache einen guten Eindruck, so Irvine: "Er ist ruhig und fokussiert."
Sören Storks (37) wird am Sonntag (17:30 Uhr) das brisante Duell zwischen St. Pauli und Werder Bremen pfeifen. Er leitete bereits das Hinspiel an der Weser, das Bremen mit 1:0 gewann.
St. Pauli hat bessere Erinnerungen an Storks beim Spiel gegen Heidenheim im November. Dieses gewann man 2:1, obwohl es eine umstrittene Rote Karte gegen Eric Smith gab. Unter Storks gab es zwei weitere Siege, ein Remis und drei Niederlagen.
Bremen hat unter Storks ebenfalls eine leichte Negativbilanz mit vier Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen.
Vor dem direkten Duell zwischen St. Pauli und Bremen erreichte beide Vereine eine traurige Nachricht: Sepp Piontek verstarb im Alter von 85 Jahren.
Der gebürtige Pole, aufgewachsen in Ostfriesland, spielte von 1960 bis 1972 für Werder Bremen und absolvierte über 300 Pflichtspiele. Nach seiner aktiven Karriere trainierte er Werder von 1971 bis 1975.
Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti arbeitete Piontek auch für St. Pauli und betreute die Kiezkicker in 39 Zweitliga-Spielen.
Weitere Details zum Tod von Piontek gibt es im Artikel "Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot".
Manolis Saliakas (29) war beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart auf der rechten Seite sehr präsent und krönte seine Leistung mit dem Führungstreffer.
"Ich habe schon beim Ballkontakt an den Torjubel gedacht", schilderte der Grieche. "Ich hatte viel Platz und schoss den Ball sehenswert ins Netz. Ein Tor zu erzielen, vor allem ein so wichtiges, ist fantastisch."
Sein Jubel war emotional: Er steckte sich den Ball unter das Trikot und den Daumen in den Mund. "Meine Frau ist schwanger", verriet er stolz. "Es wird ein Junge, der Geburtstermin ist im Juni."
Gut, dass zu diesem Zeitpunkt die Sommerpause ist und Saliakas sich ganz auf seine Rolle als Vater konzentrieren kann.
Der FC St. Pauli benötigt dringend Punkte gegen den Abstieg, während der VfB Stuttgart um die Champions-League-Plätze kämpft. Mit einem Sieg könnten die Schwaben zudem einen Bundesliga-Rekord aufstellen.
Der VfB gewann zuletzt drei Auswärtsspiele souverän: 4:0 in Bremen, 4:1 in Leverkusen und 3:0 in Gladbach. Gelingt am Millerntor ein weiterer Sieg mit mindestens drei Toren Differenz, wäre das eine Premiere in der Bundesliga.
Bisher erreichten Bayern München, RB Leipzig und VfL Bochum jeweils zweimal eine solche Serie.
Benjamin Brand (36) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Partie zwischen St. Pauli und Stuttgart leiten. Er pfiff beide Teams bereits in dieser Saison.
Unter Brand gewann St. Pauli sieben von 16 Spielen, spielte zweimal Unentschieden. In dieser Saison leitete er die 1:2-Niederlage der Kiezkicker beim SC Freiburg.
Die Bilanz des VfB unter Brand ist besser: sechs Siege, vier Remis und nur eine Niederlage. Zuletzt leitete er das 3:3 der Schwaben beim BVB.
St. Pauli droht am Samstag erneut der Ausfall zweier wichtiger Spieler. "Bei Hauke Wahl (31) gibt es noch Hoffnung, die schwindet aber täglich. Für das Spiel gegen Stuttgart wird es wahrscheinlich nicht reichen.", erklärte Trainer Blessin. "Bei Eric Smith (29) habe ich noch eine kleine Hoffnung."
Das Defensivduo fehlte bereits beim Pokal-Aus in Leverkusen.
Nach dem Ausfall von Ricky-Jade Jones (23) wird wohl ein U23-Spieler eine Chance erhalten. "Romeo Aigbekaen, Max Herrmann oder Nick Schmidt stehen zur Auswahl", so Blessin.
Jones erlitt im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen einen Syndesmoseriss am rechten Sprunggelenk und muss operiert werden.
"Das ist hart und bitter", sagte Blessin. Jones hatte vor allem mit seiner Schnelligkeit beeindruckt.
Jones soll am Montag operiert werden. Es ist nicht seine erste Verletzung: Kurz nach seiner Ankunft in Hamburg musste er an der linken Schulter operiert werden und fiel monatelang aus. Erst im Dezember feierte er sein Liga-Comeback für St. Pauli.
Ex-Nationaltorwart René Adler war beim Pokalspiel in Leverkusen als ZDF-Experte im Einsatz. Er analysierte die Situation bei St. Pauli.
"Schon in Augsburg hatte man das Gefühl, dass St. Pauli gut ins Spiel kam und die besseren Chancen hatte, aber nicht führte", erklärte Adler und sah Parallelen zum Spiel in Leverkusen.
Das Problem seien die fehlenden Tore. "Man braucht einfach mal so ein ärgerliches, ein billiges Tor", so der Experte. Trainer Blessin sollte weiter daran arbeiten. "Torschusstraining, Automatismen – und irgendwann auch etwas Matchglück."
Adler ist überzeugt: "Wenn St. Pauli weiter hart arbeitet, kommt das Glück zurück. Mehr kann man nicht tun."
Die DFL hat am Mittwoch die exakten Ansetzungen für die Spieltage 25 bis 27 veröffentlicht. Für den FC St. Pauli ergeben sich folgende Termine:
Zusätzliches Pech für St. Pauli im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen: Sowohl Hauke Wahl (31) als auch Eric Smith (29) fallen aus. Smith zog sich am Samstag in Augsburg eine Verletzung zu und konnte nicht rechtzeitig fit werden.
Trainer Blessin veränderte die Mannschaft stark. James Sands (25) rückt ins Abwehrzentrum, sein Platz im Mittelfeld wird von Neuzugang Mathias Rasmussen (28) eingenommen.
Schlechtes Omen: Florian Badstübner (35) wird das Pokalspiel bei Bayer Leverkusen leiten.
Unter seiner Leitung konnte St. Pauli nur eine von neun Begegnungen gewinnen. Zuletzt pfiff er die Kiezkicker beim 2:3 in München in der Vorsaison.
Für Bayer Leverkusen sieht die Bilanz etwas besser aus: Zwei von vier Spielen wurden gewonnen, zuletzt ein 2:2 gegen Werder Bremen.
Oladapo Afolayan (28) verließ St. Pauli in der Winterpause und richtete sich emotional via Instagram an die Fans.
"Hamburg war drei Jahre mein Zuhause, ihr habt meiner Frau und mir das Gefühl gegeben, willkommen und geliebt zu sein. Wir haben besondere Momente erlebt und Unvorstellbares erreicht", schrieb der 28-Jährige.
Er bedankte sich für die Unterstützung und die Möglichkeiten, einen Meistertitel zu gewinnen und in der Bundesliga zu spielen. Besonders hob er Ex-Trainer Fabian Hürzeler hervor. Über Alexander Blessin verlor er kein Wort.
Das Kapitel St. Pauli ist für Afolayan beendet. Er wechselte zu Blackburn Rovers, obwohl er bei Blessin in Ungnade gefallen war, äußerte sich der Coach wohlwollend.
"Dapo ist ein verdienter Spieler für St. Pauli und eng mit dem Aufstieg verbunden", betonte Blessin. Der Abschied sei für alle die beste Lösung, auch wenn es nicht schön war. "Das gehört aber zum Fußball dazu."
Fin Stevens (23) wird wohl nicht mehr Teamkollege von Afolayan. Transfergespräche mit Blackburn Rovers scheiterten Berichten zufolge, dennoch steht eine Rückkehr zu Oxford United im Raum, dem Verein vor St. Pauli.
Der englische Zweitligist kämpft gegen den Abstieg und steht unter Zeitdruck.
Auch Stevens könnte dem Beispiel von Afolayan folgen und zum englischen Zweitligisten Blackburn Rovers wechseln.
Ryan Alebiosu (24) steht bei den Rovers kurz vor einem Transfer nach Genk. Sollte dieser zustande kommen, wäre Stevens die Alternative.
Bei St. Pauli hat Stevens keine Perspektive mehr: In eineinhalb Jahren kam er nur zu zwei Einsätzen, in dieser Saison stand er siebenmal im Kader, ohne Spielminuten.
Keine Überraschung: Afolayan verlässt St. Pauli und wechselt zu Blackburn Rovers.
Der Offensivspieler kam vor knapp drei Jahren und wurde schnell zum Publikumsliebling. Insgesamt absolvierte er 93 Spiele, erzielte 16 Tore und bereitete sieben vor.
Sein Beitrag zum Aufstieg war enorm, besonders sein Doppelpack gegen Osnabrück bleibt unvergessen. In der vergangenen Saison verringerte sich seine Rolle, oft spielte er nur von der Bank.
Nach öffentlicher Kritik an Blessin und der Spielweise begann der Niedergang. In dieser Saison stand er kaum noch im Kader.
Taichi Hara (26) ist seit Samstag Teil von St. Pauli und wird wohl aufgrund der Offensivprobleme schnell gebraucht.
Am Samstag trainierte er mit dem Athletiktrainer, Sonntag mit der Ersatzbank. Blessin kündigte an, ihn womöglich schon im Pokalspiel einzuplanen.
"Mit seiner Größe und Spielweise kann er uns helfen", so der Coach. Je früher, desto besser.
Nach Haras Verpflichtung steht Afolayan wohl vor dem Abschied. Die Blackburn Rovers zeigen Interesse, St. Pauli wird einem Wechsel nicht im Weg stehen. In Augsburg fehlte Afolayan erneut im Kader.
Für das Auswärtsspiel in Augsburg muss St. Pauli auf zwei Abwehrspieler verzichten: Adam Dzwigala (30) leidet an einem grippalen Infekt, auch Hauke Wahl (31) ist angeschlagen und nicht rechtzeitig fit.
Schlechtes Omen: Sascha Stegemann (41) wird die Partie am Samstag in Augsburg leiten.
Unter seiner Leitung konnte St. Pauli in 13 Spielen nur drei Siege einfahren, bei zwei Remis und acht Niederlagen. In dieser Saison leitete er bereits die 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart.
Mut macht die bisher schlechte Bilanz des FC Augsburg unter Stegemann: Die Fuggerstädter gewannen nur fünf von 26 Spielen und verloren zwölfmal.
Tomoya Ando (27) überzeugte beim Start für den FC St. Pauli gegen Dortmund und Leipzig, auch wenn am Ende gegen Leipzig Müdigkeit sichtbar war.
"Er hat eine hervorragende Leistung gezeigt", lobte Blessin. "Mit Ruhe, Qualität und Zweikampfstärke meisterte er 90 Minuten. Danach spürte er etwas, aber am Donnerstag sah es schon besser aus."
Dass Ando so schnell Fuß fasste, überraschte. "Er hatte drei Wochen Pause und ist erst seit drei Wochen voll dabei." Da Dzwigala zurückkehrt, ist ein Einsatz offen. "Wir müssen die Verletzungsgefahr abwägen, momentan sieht es aber gut aus."
Jackson Irvine (32) überrascht derzeit bei St. Pauli: Trotz Schmerzen am operierten linken Fuß stand er in den letzten zwei Spielen auf dem Platz.
"Es ist schmerzbedingt, wie er das schafft. Wir kontrollieren das wöchentlich", erklärte Blessin. Wie lange Irvine noch spielen kann, ist unklar.
"Es hängt davon ab, wie gut er Schmerzen unterdrückt. Wir wollen es nicht überstrapazieren", so der Trainer.
Vielmehr setze man auf Zeit und Verbesserung. "Ich bin froh, dass er dabei ist. Großes Lob an ihn, dass er trotz Schmerzen da ist und die Mannschaft unterstützt. Er ist unser Kapitän und sehr wichtig für uns."
Mit Joel Chima Fujita (23), Tomoya Ando (27) und bald Taichi Hara (26) hat St. Pauli eine starke japanische Fraktion, dazu kommt Zeugwart Kenta Kambara.
"Das sind tolle Charaktere mit hervorragender Mentalität", sagte Blessin. "Ich habe schon vor meiner Zeit hier mit Japanern gearbeitet. Sie setzen Anforderungen schnell um und haben eine hohe Arbeitsmoral."
Zur Personalie Hara meinte er nur: "Wer weiß, was noch kommt."
Im Nachholspiel gegen RB Leipzig zeigte St. Pauli eine starke Leistung und lief rund 128 Kilometer. Einige Spieler klagten über kleine Beschwerden, ein Ausfall droht aber nicht.
"Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt", betonte Blessin. Am Mittwoch fühlten sich einige Spieler schlecht, am nächsten Tag aber schon wieder besser.
Für das Spiel gegen Augsburg dürfte der gleiche Kader wie gegen Leipzig zur Verfügung stehen, mit einer Änderung: Nach Gelbsperre kehrt Dzwigala zurück, Jannik Robatsch (21) könnte dafür weichen.
Weiterhin fehlen die langfristig verletzten David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).
Tomoya Ando erhielt nach seinem starken Debüt gegen Leipzig Lob von Abwehrchef Hauke Wahl (31).
"Super Spiel", sagte er. Vor allem in der ersten Halbzeit habe Ando viele Lösungen gefunden. "Am Ende wurde er müde, was bei seiner langen Pause verständlich ist."
Ando spricht kaum Deutsch und kommuniziert vor allem über Kenta Kambara. "Das ist nicht einfach in einer fremden Stadt, aber ich habe großen Respekt vor ihm."
Die beiden tauschen bisher wenige Worte aus, aber die Stimmung ist gut. Wahl ist überzeugt, dass Ando mehr als eine Option in der Defensive ist.
Laut Medienberichten steht St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Taichi Hara (26) vom Kyoto Sanga. Der 1,91 Meter große Stürmer wäre ablösefrei, sein Vertrag endet am 31. Januar.
Hara wäre eine Antwort auf die andauernde Torflaute. Kyoto Sanga teilte mit, dass der Spieler den Verein verlassen möchte, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Danel Sinani (28) erhielt gegen Leipzig ab der 65. Minute eine Einsatzchance nach Verletzungspause. Trainer Blessin war zufrieden, mahnte jedoch Verbesserungen bei Entscheidungen an.
"Ich ärgere mich über zwei verschenkte Bälle", reflektierte Sinani. Blessin lobte seine Ballsicherheit und das körperbetonte Spiel, sah insgesamt eine gute Leistung, trotz der Schwächephase.
Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen nächsten Einsatz gewartet und wurde gegen Leipzig belohnt, wie Blessin bestätigte.
"Er hat nie aufgegeben und hat es nun verdient", sagte der Coach. Saliakas spielte erstmals seit November wieder von Beginn an und brachte viel Dynamik auf die rechte Seite.
Die lange Pause war begründet durch die gute Form von Arkadiusz Pyrka (23) und zwei verpasste komplette Vorbereitungen durch Verletzungen.
St. Pauli sucht dringend eine Verstärkung für den Sturm. Laut argentinischem Sportjournalisten Uriel Lugt soll Rodrigo Castillo (26) vom Club Lanús ein Kandidat sein.
St. Pauli soll ein Leih-Angebot abgegeben haben, das Lanús ablehnte. Castillo wechselte erst im Sommer und erzielte bisher sieben Tore in 16 Spielen. Es wäre sein erster Klub außerhalb Argentiniens.
"Das Transferfenster ist noch offen", scherzte Blessin vor dem Nachholspiel gegen Leipzig. Ob Verstärkung im Sturm kommt, bleibt offen, aber wahrscheinlich.
In der Winterpause wurden bereits Mathias Rasmussen (28) für das Mittelfeld und Tomoya Ando (27) für die Abwehr verpflichtet. Man habe nun mehr Flexibilität bei vielen Ausfällen gehabt.
Scott Banks (24) verlässt den englischen Drittligisten FC Blackpool und wechselt zu Ligakonkurrent Barnsley FC, um mehr Spielpraxis zu erhalten.
Banks war seit Sommer 2025 auf Leihbasis bei Blackpool und erzielte einen Treffer in 14 Einsätzen. Er war im August 2023 zunächst auf Leihbasis zu St. Pauli gekommen und wurde im Sommer 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet. Für St. Pauli bestritt er bislang 16 Spiele.
Der FC St. Pauli hatte lange auf die Rückkehr von Morgan Guilavogui (27) gehofft, doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS zu Real Salt Lake City mit Vertrag bis 2029.
Laut Abendblatt bot der US-Klub sechs Millionen Euro Ablöse plus Boni – eine Summe, die St. Pauli nicht stemmen konnte.
Sportchef Andreas Bornemann wird sich nun anderweitig um Verstärkung für den Angriff kümmern müssen.
Sprinter Ricky-Jade Jones (23) erzielte im Derby gegen den HSV einen neuen Saison-Bestwert von 36,46 km/h – schneller war kein anderer Profi.
Die Höchstgeschwindigkeit erreichte er nach einer Ecke, als er schnell zurücklief und eine HSV-Flanke im eigenen Strafraum per Kopf klärte.
Am Dienstag im Nachholspiel gegen RB Leipzig fehlt Adam Dzwigala (30) wegen seiner fünften Gelben Karte. Trainer Blessin hat zwei Alternativen.
Entweder startet Tomoya Ando (27), der gegen Dortmund schon gute Ansätze zeigte, oder Eric Smith (29) rückt ins Abwehrzentrum, wodurch Hauke Wahl (31) auf die rechte Position in der Dreierkette zurückkehrt – die wahrscheinlichere Variante nach der Verpflichtung von Rasmussen.
Blessin wollte sich nach dem Derby nicht festlegen.
Eintracht Frankfurt sucht nach dem Rausschmiss von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut Bild sind neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) im Gespräch.
Blessin hatte Eintracht vor zwei Jahren mit Union Saint-Gilloise im Conference-League-Achtelfinale besiegt, was wohl einen bleibenden Eindruck hinterließ. Ob sich das Gerücht bestätigt, bleibt abzuwarten.
Gute Nachrichten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte im Stadtderby am Freitag gegen den HSV wieder im Kader stehen, kündigte Trainer Blessin an.
Der Australier befindet sich zwar noch in der Testphase, die Belastung wurde aber gut verkraftet. Dennoch müsse man vorsichtig sein, wie der Körper in den nächsten Wochen reagiere. Die Präsenz des Kapitäns sei für das Team besonders wichtig.
Auch Danel Sinani (28) könnte zurückkehren, während der Einsatz von Connor Metcalfe (26) noch offen ist, so Blessin.
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) sprach bei einem Journalistentreffen über zwei strittige Entscheidungen des vergangenen Spieltags, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Schlotterbeck erhielt nur Gelb, was für St. Pauli-Trainer Blessin unverständlich war: "Das war klar Rot. Er spielt den Ball nicht, steigt knöchelhoch ein – da ist normalerweise der Fuß gebrochen."
Kircher freut sich, dass die Szene und das Foul von Leipzigs Seiwald an Goretzka einheitlich bewertet wurden, hätte sich aber eine härtere Strafe gewünscht und sprach sich für eine Rote Karte und VAR-Eingriff aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) auf Ricky-Jade Jones (23) angesprochen und wie das Team ihn aufbaut.
"Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man denkt, man ist schuld", sagte Wahl. "Aber das ist Quatsch, es war nicht seine Schuld. Fußball ist ein Fehlersport. Das haben wir ihm mehrfach gesagt."
Man gewinnt und verliert gemeinsam. "Natürlich hat er unsere Unterstützung bekommen, auch wenn er geknickt war."
Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend am Training teil. Der Kapitän machte bei Pass- und Spielübungen mit, verließ den Platz aber nach etwa 45 Minuten wieder.
Ben Voll und Connor Metcalfe fehlten weiterhin, Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt.
Nach etwas mehr als einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und gab sein Pflichtspieldebüt. Am Ende zeigte er sich enttäuscht über die unglückliche 2:3-Niederlage.
"Es war eine besondere Atmosphäre, ich freue mich über meinen ersten Einsatz, auch wenn wir verloren haben", sagte Ando. "Nächste Woche steht das Derby an, wir wollen gewinnen, egal wie."
Vor dem Spiel in Dortmund äußerte sich Eric Smith (29) über die Situation beim FC St. Pauli: "Wir müssen in den Spiegel schauen und täglich hart arbeiten, um da rauszukommen."
Der Schwede schöpft Hoffnung aus einer ähnlichen Lage in der Vorsaison.
Harms Osmers (40) wird am Samstag das Spiel in Dortmund leiten – ein gutes Zeichen für St. Pauli, denn unter ihm gab es beim letzten Duell im DFB-Pokal 2022 einen Sieg.
Damals setzte sich der Zweitligist mit 2:1 im menschenleeren Millerntor-Stadion durch. Ein Wiedersehen mit Erfolgserlebnis wäre willkommen.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) trifft die Mannschaft schwer. Wie Blessin erklärte, wird sich in den nächsten zehn Tagen entscheiden, wie es weitergeht.
Eine weitere Operation ist nicht ausgeschlossen. Es erfolgen regelmäßige MRT-Untersuchungen und Beratungen mit dem Operateur. Blessin wollte keine Prognose abgeben.
Ein neuer Eingriff würde wohl das Saison- und WM-Aus bedeuten. Nach der ersten OP dauerte die Rückkehr sechs Monate.
Die späte Niederlage in Wolfsburg hinterließ Spuren: "Es tut sehr weh, aber wir kennen diese Situation. Wir sind es leid", sagte Kapitän Eric Smith.
Er forderte, aus Fehlern zu lernen. Trotz Kontrolle in der zweiten Halbzeit kassierte St. Pauli kurz vor Schluss das entscheidende Tor.
"Wir bekommen Anweisungen, setzen sie aber nicht um", ärgerte sich Smith. "Wir haben nicht die besten individuellen Spieler, daher ist gegenseitige Unterstützung umso wichtiger – die aber fehlt."
Trainer Blessin wollte nach dem Spiel nicht auf den Handelfmeter von Hauke Wahl eingehen und auch nicht auf das Verhalten von Wolfsburg-Coach Daniel Bauer (43), der den VAR vehement forderte.
Sky-Experte Didi Hamann kritisierte Bauer scharf: "Sein Verhalten ist eine Frechheit und unsportlich, das sollte bestraft werden. Solche Reaktionen kennen wir eher aus anderen Ländern."
Schiedsrichter Frank Willenborg entschied zunächst auf Weiterspielen, sah sich nach VAR-Eingriff die Bilder an und gab den Elfmeter.
Während des Spiels gegen Wolfsburg herrschte ab der 60. Minute eine bedrückende Stille in der Arena.
Wegen eines medizinischen Notfalls im Stadion stellten beide Fangruppen ihren Support ein. Nach rund zehn Minuten gab es kurz Applaus, dann wurden die Gesänge wieder aufgenommen.
Der Stadionsprecher informierte, dass es der betroffenen Person besser gehe.
Nun geht es für St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith war die Pause länger, da er vor Weihnachten gesperrt war.
"Es fühlt sich lang an", sagte er vor dem Spiel. Aufgrund der schwierigen Ausgangslage startete die Mannschaft früh mit der Vorbereitung. "Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern."
Jackson Irvine fällt verletzt aus. "Ein harter Schlag, aber wir geben unser Bestes. Es ist für jede Mannschaft schwer, den Kapitän zu verlieren", so Smith, der mit drei Punkten ins neue Jahr starten möchte.
Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine: Der Australier fällt erneut aus. Laut Verein hat er erneut Probleme mit dem linken Fuß.
Im April letzten Jahres unterzog sich der 32-Jährige nach einer Knochenstressreaktion einer Operation am linken Fuß. Im Oktober kehrte er zurück und zeigte seine Wichtigkeit für St. Pauli.
Trainer Blessin muss nun erneut auf den Ausfall reagieren.
Gutes Zeichen: Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend das Spiel bei VfL Wolfsburg leiten. Für St. Pauli eine positive Nachricht.
Unter seiner Leitung gewann St. Pauli zwölf von 22 Partien, darunter die letzten drei in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Spiele wurden verloren. Willenborg pfiff St. Pauli öfter als Leverkusen, mit mehr Siegen für die Kiezkicker.
Wolfsburg gewann fünf von acht Spielen mit ihm als Schiedsrichter.
Assistenten sind Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), VAR ist Sören Storks (37).
FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Dort besteht im Sommer Kaufoption.
Ahlstrand kam bei St. Pauli kaum zum Zug, obwohl er Fortschritte machte. Das Hauptproblem sei die starke Konkurrenz.
In zwei Jahren absolvierte der Schwede nur sechs Kurzeinsätze (41 Minuten) für die Profis, glänzte aber in der U23. Nun soll er sich auf höherem Niveau beweisen.
Wetterkapriolen sorgen für Unsicherheit: Es ist offen, ob das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag wie geplant stattfinden kann.
Der Verein beobachtet die Lage genau und steht im Austausch mit Behörden, DFL und Dienstleistern.
Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag das Spiel gegen RB Leipzig leiten – eine Partie, mit der St. Pauli schlechte Erinnerungen verbindet.
Exner, gelernter Jurist, feierte sein Debüt mit einem Sieg gegen Greuther Fürth, sorgte aber auch für Diskussionsstoff, etwa bei einem Spiel gegen VfB Stuttgart, bei dem er zwei Platzverweise in kurzer Zeit zeigte.
Erik Ahlstrand kam bei St. Pauli bislang kaum zum Einsatz, auch ein gutes Testspiel gegen Werder Bremen änderte daran wenig.
Sportchef Bornemann zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung, schloss aber einen Wechsel nicht aus.
Schwedischen Medien zufolge steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zu Heracles Almelo.
Nach Verletzung von Simon Spari (23) reagierte St. Pauli und holte Torwart Emil Gazdov (22) vom CF Montréal bis Saisonende mit Kaufoption.
Trainer Blessin lobte Gazdov als dynamisch, explosiv und ruhig im Aufbauspiel.
Gazdov besitzt kanadische und bulgarische Staatsbürgerschaft, wurde bei Vancouver Whitecaps ausgebildet und spielte u.a. für Pacific FC und Valour FC.
Gazdov selbst freut sich auf die Herausforderung in Hamburg und will sich fußballerisch weiterentwickeln.
Das Testspiel gegen Werder Bremen wird vor Zuschauern stattfinden. Fans, die aufgrund der Wetterlage nicht kommen können, können ihre Tickets bis 13:30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt anbieten und erhalten bei Nichtabnahme eine Rückerstattung.
Auch eine spätere Ticketabgabe ist möglich, der Verein denkt zudem über ein Gratisticket für ein anderes Testspiel nach.
Bundesliga-Tabelle – Bedeutung der Platzierungen
Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.