zurück

St.-Pauli-Blog: Glückliche Vaterfreuden bei St.-Pauli-Profi

Hamburg – Nach dem Erfolg in Hoffenheim möchte der FC St. Pauli am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt nachlegen.

Auf Karol Mets muss das Team allerdings verzichten, während es von Eric Smith erfreuliche Neuigkeiten gibt.

In unserem St.-Pauli-Blog halten wir euch über alle aktuellen Entwicklungen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Geschehnisse aus dem Millerntor-Stadion auf dem Laufenden.

Eric Smith (29) war in den letzten Tagen nicht beim Training des FC St. Pauli zu sehen – der Grund dafür ist nun bekannt.

Der Schwede verkündete am Freitagnachmittag auf Instagram, dass er zum zweiten Mal Vater geworden ist. Für das Spiel am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt dürfte er somit wieder einsatzbereit sein.

Liebe FCSP-Anhänger: Die DFL hat am Donnerstag die Ansetzungen der Spieltage 28 bis 30 mit exakten Uhrzeiten veröffentlicht. St. Pauli tritt dabei einmal freitags, einmal samstags und einmal sonntags an.

Die genauen Spieltermine lauten:

Sonntag, 5. April (15:30 Uhr): 1. FC Union Berlin vs. FC St. Pauli

Samstag, 11. April (18:30 Uhr): FC St. Pauli vs. FC Bayern München

Freitag, 17. April (20:30 Uhr): FC St. Pauli vs. 1. FC Köln

Schlechte Nachrichten für St. Pauli: Karol Mets (33) fällt vorerst aus. Wie der Klub mitteilte, zog sich der Verteidiger beim Auswärtssieg in Hoffenheim eine Wadenverletzung am linken Bein zu und fällt unbestimmt aus.

Besonders bitter ist diese Verletzung, da Mets sich nach langwierigen Problemen mit der Patellasehne erst Anfang der Saison zurückgekämpft hatte und im Oktober sein Comeback feierte.

Trainer Alexander Blessin (52) verfügt jedoch über genügend Alternativen. Lars Ritzka (27), der Mets bereits in der zweiten Halbzeit in Hoffenheim vertrat, sowie Adam Dzwigala (30) und Tomoya Ando (27) können die Position übernehmen.

Mit zwei aufeinanderfolgenden Erfolgen hat sich der FC St. Pauli im Abstiegskampf etwas Luft verschafft und steht jetzt auf Platz 15. Am Sonntag soll gegen Eintracht Frankfurt nachgelegt werden. Doch wann war St. Pauli zuletzt derart erfolgreich?

Eine Serie von drei Siegen in Folge gelang St. Pauli zuletzt in der Saison 2010/11. Die Erfolge gegen Köln, den HSV und Gladbach erwiesen sich am Ende jedoch als bedeutungslos, denn das Team stieg damals ab.

Die längste Siegesserie feierte der Klub in der Spielzeit 1989/90 mit vier Erfolgen in Folge gegen Borussia Dortmund, Nürnberg, Gladbach und Homburg. Diese Serie trug maßgeblich zu einem abschließenden zehnten Tabellenplatz bei.

Eine Saison davor schaffte St. Pauli sogar elf Spiele ungeschlagen, davon drei Siege und acht Unentschieden.

Philipp Treu (25) hat mit St. Pauli zwei wichtige Erfolge feiern können: den Aufstieg in die Bundesliga und im Folgejahr den Klassenerhalt. Trotzdem wechselte er im Sommer zurück zum SC Freiburg. Im Interview mit transfermarkt.de erläuterte der Verteidiger seine Beweggründe.

"Nach einem starken Zweitliga-Jahr und einem stabilen Erstliga-Jahr war für mich klar, dass der nächste Schritt folgen muss", erklärte Treu. "Ich habe auch darüber nachgedacht, bei St. Pauli zu bleiben, wollte aber zu einem größeren Bundesliga-Club, der sogar international spielt."

Seinen Wechsel zu den Kiezkickern bereut er jedoch nicht: "Ich habe mich bewusst für St. Pauli entschieden. Der Sprung von der dritten Liga direkt in die Bundesliga und das internationale Geschäft wäre mir zu groß gewesen. Daher bin ich zu einem ambitionierten Zweitligisten gegangen. So, wie es gelaufen ist, war es perfekt. Vom Aufstieg mit St. Pauli werde ich später meinen Kindern erzählen können. Und anschließend haben wir den Klassenerhalt geschafft – das war etwas Besonderes."

Mittlerweile hat sich Treu beim Sportclub einen festen Platz erkämpft und freut sich sicher auf seine Rückkehr am 22. März ans Millerntor.

Nach dem Sieg über Werder Bremen in der Vorwoche wollte St. Pauli bei der TSG Hoffenheim nachlegen – was den Kiezkickern mit Bravour gelang.

"Ich bin sehr erleichtert. Es war enorm wichtig, den ersten Auswärtssieg außerhalb Hamburgs einzufahren, gerade in unserer Situation", sagte Abwehrspieler Hauke Wahl (31).

Mit diesem Erfolg bewiesen die Kiezkicker erneut, dass sie auch gegen Top-Teams der Liga mithalten und punkten können. Die TSG, Tabellendritter, hatte zuvor acht Heimspiele in Folge gewonnen.

St. Pauli musste in der ersten Halbzeit einige kritische Momente überstehen, kam aber selbst immer wieder gefährlich vor das Tor des Gegners. "Es ist uns gelungen, ihnen immer wieder Schmerzen zuzufügen. Das 1:0 kurz vor der Pause war extrem wichtig", so Wahl.

In der zweiten Halbzeit wurde es dann eine reine Überlebensaufgabe, gestand Wahl. "Aber ich denke, wir haben das heute ganz ordentlich gemeistert."

Ein gutes Omen könnte das werden: Deniz Aytekin (47) wird die Partie des FC St. Pauli am Samstag bei der TSG Hoffenheim leiten. Unter seiner Leitung hat St. Pauli eine solide Bilanz.

Er war bereits bei 17 Spielen mit den Boys in Brown als Schiedsrichter im Einsatz, von denen sie zehn gewinnen konnten, nur drei gingen verloren. Die letzten fünf Begegnungen unter Aytekin gewann St. Pauli und ist mittlerweile neun Spiele in Folge ungeschlagen.

Auch die TSG hat unter Aytekin eine positive Statistik: 14 Siege, 12 Niederlagen und 11 Unentschieden. Beide Teams trafen zuletzt in der Saison 2023/24 unter seiner Leitung aufeinander, wobei St. Pauli gute Erinnerungen an das Spiel hat – es war der letzte Spieltag bei Wehen Wiesbaden, in dem sich die Kiezkicker die Zweitliga-Meisterschaft sicherten.

Am Samstag (15:30 Uhr) bei der TSG 1899 Hoffenheim wird vor allem das Verteidigerduo Hauke Wahl (31) und Karol Mets (32) gefordert sein, denn der Tabellendritte verfügt über die zweitbeste Offensive der Liga.

"Sie haben eine hohe Qualität und die richtigen Spieler für die passenden Positionen gefunden", sagte Mets. "Es ist ein starkes Team, das die Kontrolle über das Spiel behalten will."

Wie gut die TSG das kann, bewies sie im Hinspiel am Millerntor beim 3:0-Sieg, als St. Pauli kaum eine Chance hatte. "Sie haben vieles richtig gemacht", räumte Wahl ein. Im DFB-Pokal konnten die Kiezkicker jedoch den Spieß umdrehen. "Auch dort haben sie wenig falsch gemacht, dennoch ging das Spiel zu unseren Gunsten aus."

Wahl sieht die Hoffenheimer, die ihre letzten acht Heimspiele alle für sich entschieden haben, in einem starken Rhythmus: "Sie sind selbstbewusst und haben aus dem Vorjahr die richtigen Schlüsse gezogen. Die Mannschaft ist komplett anders. Über die individuelle Qualität brauchen wir nicht zu sprechen."

Dass St. Pauli TSG Hoffenheim besiegen kann, zeigte der Pokalerfolg – eine Wiederholung am Samstag wird allerdings äußerst schwierig.

Taichi Hara (26) stand bisher nur in zwei Spielen insgesamt 22 Minuten auf dem Platz. St. Paulis Trainer Alexander Blessin (52) erläuterte nun, wie er den japanischen Angreifer einsetzt.

"Wir wollten ihm zunehmend mehr Einsatzzeit geben, doch im letzten Spiel passte es einfach nicht", begründete er. Er habe sich in diesem Moment kein gutes Gefühl gehabt.

Im Training empfiehlt sich Hara dagegen. "Dort gibt er Vollgas", so Blessin mit Blick nach vorne. "Er zeigt gute Ansätze, deshalb ist es vielleicht ein Spiel, in dem man ihn einwechseln kann."

Ein Startplatz sei allerdings noch zu früh. "Aber für die letzten 20 oder 25 Minuten ist er definitiv eine Option."

Martijn Kaars (26) hat es nicht leicht. Für eine Rekordablöse von vier Millionen Euro wurde er vom FC St. Pauli verpflichtet und sollte mit 19 Zweitliga-Toren eigentlich durchstarten. Bisher gelangen ihm in 24 Pflichtspielen fünf Tore und eine Vorlage – der große Durchbruch blieb aus.

"Ich bewerte ihn nicht nur nach Toren, sondern vor allem danach, wie er der Mannschaft hilft", sagte Trainer Alexander Blessin (52), der sich zuletzt intensiv mit Kaars austauschte und Videoanalysen durchführte.

Das Hauptproblem ist offensichtlich: "Er sagt selbst, dass man sich als Stürmer an Toren und Chancen misst. Da hat er in letzter Zeit nicht viele erhalten. Wenn man seltener in solche Situationen kommt, wird man unsicher und zögert."

Bisher konnten seine Mitspieler Kaars nicht optimal in Szene setzen, doch seine Stärken sind klar erkennbar, so Blessin: "Seine Qualität liegt vor allem im Strafraum. Wenn er dort den Ball bekommt, muss er Chancen bekommen – dabei unterstützen wir ihn, aber er muss auch selbst dafür sorgen."

Blessin ist überzeugt, dass Kaars bei weiterem Fleiß bald wieder glücklicher vor der Kamera stehen und über seine Tore sprechen wird.

Gute Nachrichten vom Trainingsgelände: Nach David Nemeth (24) ist in den letzten Tagen auch Andréas Hountondji (23) zurück auf dem Platz. "Er war draußen beim Lauftraining dabei", bestätigte Trainer Blessin (52).

Der Angreifer trainierte lange individuell abseits der Mannschaft, jetzt ist er zurück. "Es geht nur noch um Tage, bis wir ihn weiter heranführen. Das waren die ersten Schritte, bald hoffen wir auf die nächsten", so Blessin.

David Nemeth ist schon weiter: "Wir wollen die Trainingsintensität langsam steigern und prüfen, ob wir ihn in der zweiten Mannschaft einsetzen können, um Spielpraxis zu sammeln", erklärte der Coach.

Zudem wird Connor Metcalfe (26) dem Kader wieder angehören. Der Mittelfeldspieler trainiert seit zwei Wochen komplett mit. "Er kann der Mannschaft viel geben, daher bin ich froh, ihn auf der Bank zu haben."

Der Heimsieg gegen Werder Bremen war nicht nur enorm wichtig, sondern auch historisch: Das 2:1 war der 50. Bundesliga-Heimsieg von St. Pauli.

Bislang konnten die Kiezkicker gegen Bremen erst zwei Pflichtspiele gewinnen: das erste Bundesliga-Duell 1977/78 (3:1) und das legendäre Pokalspiel im Januar 2006, als St. Pauli als Drittligist Bremen mit 3:1 ausschaltete.

Die Bilanz hat sich damit etwas verbessert, doch stehen den drei Siegen noch fünf Unentschieden und 13 Niederlagen gegenüber.

Die Freude bei den Profis nach dem 2:1 war groß – es wurde auch ein wenig gefeiert.

"Ich gönne mir ein oder zwei Bier", gab Abwehrspieler Karol Mets (32) zu. "Es war ein hartes Spiel, aber der Sieg war verdient."

Zunächst wirkten die Kiezkicker aus Sicht des Esten zu unkonzentriert und verloren viele Bälle zu leicht. Nach der Pause präsentierte sich das Team jedoch verbessert: "Wir hatten viele gute Momente und Chancen. Das erste Tor fiel etwas glücklich, aber so ein bisschen Glück muss man sich erarbeiten", sagte Mets. Am Ende zog St. Pauli an Bremen vorbei auf den Relegationsplatz.

James Sands (25) erlebte am Sonntag eine ungewohnte Rolle. Zum ersten Mal in dieser Saison saß der US-Amerikaner bei St. Pauli auf der Bank, zuvor stand er – abgesehen von einer Verletzungspause – stets in der Startelf.

Trainer Alexander Blessin (52) erläuterte seine Entscheidung nach dem Spiel: "Das hat auch mit Frische zu tun." Zudem kehrte mit Eric Smith (29) eine hochkarätige Alternative zurück.

Dennoch fiel die Entscheidung nicht leicht: "James bringt uns viel Zweikampfstärke. Er ist unscheinbar, aber sehr wichtig. Es tut weh, solche Qualität auf der Bank zu lassen", so Blessin.

In den kommenden Spielen könnte Sands öfter außen vor bleiben, denn mit Smith und Jackson Irvine (32) sind zwei Führungsspieler auf seiner Position tätig.

Der FC St. Pauli könnte mit einem Sieg am Samstag Werder Bremen im Abstiegskampf überholen – das weiß auch Kapitän Jackson Irvine (32).

"Der Druck ist enorm, das kann man nicht leugnen", sagte der Australier vor dem Spiel bei DAZN. "Es ist ein wichtiges Spiel, auch wenn noch viele weitere vor uns liegen."

Irvine ist sich bewusst, dass die Mannschaft mit einem Dreier einen großen Schritt machen kann – zumal mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Stammspieler zurückkehren.

Auch Trainer Blessin macht einen guten Eindruck auf ihn: "Er ist ruhig und konzentriert."

Am Sonntag (17:30 Uhr) wird Sören Storks (37) die brisante Partie zwischen St. Pauli und Werder Bremen leiten. Der gelernte Zimmermann pfiff auch das Hinspiel an der Weser, das Bremen mit 1:0 gewann.

Bessere Erinnerungen hat St. Pauli an Storks beim Spiel gegen Heidenheim im November, das man mit 2:1 gewann, trotz einer umstrittenen roten Karte gegen Eric Smith (29). Insgesamt gab es unter seiner Leitung zwei weitere Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.

Bremen hat bei Storks ebenfalls eine negative Bilanz: vier Siege, drei Unentschieden und fünf Niederlagen.

Traurige Nachricht vor dem direkten Duell St. Pauli gegen Bremen: Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

Der in Polen geborene, in Ostfriesland aufgewachsene Piontek spielte von 1960 bis 1972 für Werder Bremen und absolvierte über 300 Pflichtspiele für die Grün-Weißen. Nach seiner aktiven Karriere war er von 1971 bis 1975 sogar Trainer des Klubs.

Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und auf Haiti betreute Piontek auch St. Pauli in 39 Zweitliga-Partien.

Weitere Informationen zum Tod von Sepp Piontek findet ihr im Artikel "Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot".

Beim 2:1-Sieg von St. Pauli über den VfB Stuttgart war Manolis Saliakas (29) auf der rechten Abwehrseite ein Aktivposten und erzielte das 1:0. Danach folgte eine besondere Jubelgeste.

"Ich habe schon ans Jubeln gedacht, als der Ball zu mir kam", erklärte der Grieche nach dem Spiel. "Ich hatte so viel Platz." Er schoss den Ball mit dem Spann ins Tor – ein sehenswertes Tor. "Es ist toll, ein Tor zu erzielen, besonders wenn es so wichtig ist."

Sein Jubel war eindeutig: Er steckte sich den Ball unter das Trikot und den Daumen in den Mund. "Meine Frau ist schwanger", verkündete er stolz. "Es wird ein Junge, der Termin ist im Juni."

Zum Glück ist dann Sommerpause, sodass Saliakas sich ganz seinen Vaterpflichten widmen kann.

Der FC St. Pauli benötigt dringend Punkte im Abstiegskampf, der VfB Stuttgart kämpft um die Champions-League-Plätze. Mit einem Sieg könnten die Schwaben zudem einen Bundesliga-Rekord aufstellen.

Der VfB gewann zuletzt dreimal auswärts recht deutlich: 4:0 in Bremen, 4:1 in Leverkusen und 3:0 in Gladbach. Gelänge nun ein Sieg am Millerntor mit mindestens drei Toren Differenz, wäre das ein Novum in der Bundesliga.

Bislang gelang das keinem Verein. Der VfB liegt aktuell mit Bayern München (zweimal), RB Leipzig (zweimal) und VfL Bochum gleichauf.

Benjamin Brand (36) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Begegnung zwischen St. Pauli und dem VfB Stuttgart leiten. Beide Teams pfiff der Betriebswirt in dieser Saison bereits.

Die Kiezkicker haben unter Brand eine passable Bilanz: Von 16 Spielen wurden sieben gewonnen, dazu kamen zwei Unentschieden. In dieser Saison leitete er St. Paulis 1:2-Niederlage beim SC Freiburg.

Beim VfB schaut die Bilanz besser aus: sechs Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage. Zuletzt leitete er das 3:3 der Schwaben beim BVB am 11. Spieltag.

St. Pauli droht am Samstag erneut der Ausfall von zwei wichtigen Abwehrspielern. "Bei Hauke Wahl gibt es noch Hoffnung, aber die schwindet täglich. Für das Spiel gegen den VfB wird es wohl nicht reichen. Bei Eric Smith habe ich noch eine leise Hoffnung, dass er spielen kann", erklärte Trainer Blessin (52), ansonsten steht der erwartete Kader zur Verfügung.

Das Duo fehlte bereits bei der Pokalniederlage gegen Leverkusen.

Nach dem Ausfall von Ricky-Jade Jones (23) erhält ein U23-Spieler die Chance. "Romeo Aigbekaen, Max Herrmann und Nick Schmidt stehen zur Auswahl. Wir werden sehen, wen wir für das Spiel nominieren", so Blessin.

Jones zog sich im DFB-Pokalviertelfinale bei Bayer Leverkusen einen Syndesmosebandriss am rechten Sprunggelenk zu und muss operiert werden.

"Das ist hart und trifft uns sehr", sagte Blessin auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag (15:30 Uhr/Sky) gegen den Champions-League-Kandidaten Stuttgart. Besonders seine Schnelligkeit war ein Trumpf.

Jones soll am kommenden Montag operiert werden. Es ist nicht das erste Mal, dass er verletzt ausfällt: Kurz nach seiner Ankunft in Hamburg musste er an der linken Schulter operiert werden und fiel monatelang aus. Erst im Dezember bestritt er sein erstes Ligaspiel für St. Pauli.

Ex-Nationaltorhüter René Adler war als ZDF-Experte bei der Pokalpartie in Leverkusen im Einsatz und bewertete die Lage bei St. Pauli.

"Schon in Augsburg hatten sie zwar mehr vom Spiel und bessere Chancen, mussten sich aber geschlagen geben", sagte er und sah Parallelen zum Pokalspiel. "Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison: Sie spielen gut gegen stärkere Gegner, sind teilweise sogar besser."

Was fehle, seien Tore: "Irgendwann braucht man einfach so ein blödes, günstiges Tor." Adler empfahl Blessin, weiter an Automatismen und Torschusstraining zu arbeiten, da auch das nötige Matchglück irgendwann kommen müsse.

Wenn St. Pauli weiter hart arbeite, sei das Glück bald zurück, war sich Adler sicher. "Mehr kann man nicht tun."

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Mittwoch die zeitgenauen Ansetzungen der Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Für St. Pauli bedeutet das:

Unglücklicherweise muss St. Pauli im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen nicht nur auf Hauke Wahl, sondern auch auf Eric Smith verzichten. Letzterer verletzte sich am Samstag in Augsburg und war nicht rechtzeitig fit.

Trainer Blessin stellte die Mannschaft neu auf: James Sands rückt ins Abwehrzentrum, sein Platz im Mittelfeld wird von Neuzugang Mathias Rasmussen eingenommen.

Ein weiteres schlechtes Omen: Florian Badstübner (35) wird das Pokalspiel am Dienstagabend (20:45 Uhr) bei Bayer Leverkusen leiten. Unter seiner Leitung konnte St. Pauli nur eines von neun Spielen gewinnen – zuletzt die Niederlage in München in der Vorsaison.

Die Bilanz von Leverkusen unter Badstübner ist etwas besser: Zwei von vier Spielen wurden gewonnen, darunter auch das jüngste 2:2 gegen Werder Bremen in der Vorsaison.

Oladapo Afolayan (28) verließ St. Pauli noch in der Wintertransferperiode. Da er sich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte, schrieb er auf Instagram einen emotionalen Abschiedsbrief.

"Drei Jahre lang war Hamburg mein Zuhause, und ihr habt meiner Frau und mir das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Wir haben besondere Momente geteilt und viel erreicht", bedankte sich der 28-Jährige. Es falle ihm schwer, diese Worte zu schreiben.

"Ihr habt mir geholfen, einige meiner Träume zu verwirklichen, indem wir einen Meistertitel gewannen und in der Bundesliga spielten. Es war eine Ehre, das Trikot zu tragen und für euch zu spielen."

Abschließend dankte er einigen Wegbegleitern, darunter Ex-Trainer Fabian Hürzeler (32). Der Name Alexander Blessin fehlte jedoch.

Das Kapitel St. Pauli ist für Afolayan beendet – er wechselte zu Blackburn Rovers. Trotz Differenzen lobte Trainer Alexander Blessin den Engländer zum Abschied.

"Dapo ist ein verdienter Spieler für St. Pauli und mit dem Aufstieg eng verbunden, weil er viel dazu beigetragen hat", erklärte der Coach.

Dass sich die Wege trennten, sei dennoch für alle Seiten das Beste. "So wie es lief, war es nicht schön, aber das gehört zum Fußball dazu", sagte Blessin.

Fin Stevens (23) und Afolayan werden wohl keine Teamkollegen mehr. Der Wechsel von Stevens zu Blackburn Rovers scheint an einem gescheiterten Deal zu scheitern, berichtet Football League World.

Stattdessen steht eine Rückkehr zu seinem Ex-Klub Oxford United im Raum, der großes Interesse zeigt. Doch die Zeit drängt, da Oxford in der Championship gegen den Abstieg kämpft.

Stevens könnte Afolayan nachfolgen und ebenfalls zu den abstiegsbedrohten Blackburn Rovers wechseln. Laut Football League World steht Ryan Alebiosu (24) vor einem Wechsel dorthin – sollte dieser stattfinden, wäre Stevens die Alternative.

Beim FC St. Pauli hat der zweifache walisische Nationalspieler keine Perspektive. In anderthalb Jahren kam er nur zu zwei Pflichtspieleinsätzen, in dieser Saison stand er siebenmal im Kader, wurde aber nicht eingesetzt.

Kein großes Wunder: Afolayan wird St. Pauli verlassen und zu Blackburn Rovers wechseln.

Der Offensivspieler kam vor fast drei Jahren nach Hamburg und wurde schnell zum Publikumsliebling. Insgesamt bestritt er 93 Spiele, erzielte 16 Tore und bereitete sieben vor.

Er trug maßgeblich zum Aufstieg bei, vor allem sein Doppelpack im vorletzten Spiel gegen Osnabrück bleibt unvergessen. In der vergangenen Saison wurde sein Einsatz seltener, meist nur als Joker.

Nach einer öffentlichen Kritik an Trainer Blessin und dessen Spielweise begann sein Abstieg. In dieser Saison kam er kaum zum Einsatz und stand zuletzt nicht einmal mehr im Kader.

Seit Samstag gehört Taichi Hara (26) zum FC St. Pauli. Dem Japaner wird nicht entgangen sein, wo St. Pauli aktuell Probleme hat: der mangelnden Chancenverwertung.

Er könnte daher schnell gebraucht werden. Am Samstag trainierte er schon mit dem Athletiktrainer, am Sonntag folgte eine Einheit mit den Ersatzspielern.

"Ab Montag bereiten wir uns auf Leverkusen vor, ich kann mir gut vorstellen, dass er dabei sein wird", sagte Trainer Blessin. Er sieht Hara zumindest im Kader für das Pokalspiel.

"Mit seiner Körpergröße und Spielweise kann er uns gut helfen", ist sich der Coach sicher. Und je eher, desto besser.

Die Personalie Afolayan scheint sich zu bewegen: Nach der Verpflichtung von Hara zeichnet sich sein Abschied ab. Die Blackburn Rovers zeigen starkes Interesse, St. Pauli dürfte einem Wechsel nicht im Weg stehen.

Beim Auswärtsspiel in Augsburg stand Afolayan erneut nicht im Kader.

Der FC St. Pauli muss beim FC Augsburg auf zwei Abwehrspieler verzichten. Adam Dzwigala (30) leidet an einem grippalen Infekt, ähnlich ergeht es Hauke Wahl (31).

Wahl war angeschlagen aus dem Spiel gegen Leipzig gegangen und wurde nicht rechtzeitig fit.

Schlechtes Omen? Sascha Stegemann (41) wird am Samstag (15:30 Uhr) die Partie beim FC Augsburg leiten.

Unter seiner Leitung holte St. Pauli in 13 Spielen nur drei Siege, dazu zwei Unentschieden und acht Niederlagen. In dieser Saison pfiff er St. Pauli bereits beim 0:2 in Stuttgart.

Mut macht hingegen die schlechte Bilanz des FCA unter Stegemann: Die Fuggerstädter gewannen nur fünf von 26 Spielen, zwölfmal verloren sie.

Tomoya Ando (27) startete beim FC St. Pauli sehr überzeugend. Gegen Dortmund spielte er 45 Minuten, gegen Leipzig sogar 90 – gegen Ende des Nachholspiels zeigte sich jedoch Müdigkeit.

"Er hat großartig gespielt", lobte Trainer Blessin. "Mit Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke meisterte er die 90 Minuten hervorragend." Nach dem Spiel fühlte er sich jedoch etwas angeschlagen, was sich am Donnerstag schon besser darstellte.

Dass Ando so schnell Fuß fasste, überraschte etwas. "Er hatte drei Wochen Pause und steht erst seit drei Wochen wieder im Training", erklärte Blessin. Da Dzwigala nach Gelbsperre zurückkehrt, ist sein Einsatz noch offen. "Wir müssen prüfen, ob wir Verletzungsrisiken eingehen wollen, momentan sieht es aber nicht danach aus."

Es ist fast überraschend, dass Kapitän Jackson Irvine (32) derzeit für St. Pauli spielt. Nach erneuten Problemen am operierten linken Fuß war kaum mit einer baldigen Rückkehr zu rechnen.

Doch der Australier stand in den letzten beiden Partien auf dem Platz.

"Es ist immer schmerzbedingt, wie er es schafft. Wir kontrollieren das jede Woche neu", erklärte Trainer Blessin. Wie lange Irvine noch spielen kann, ist unklar.

"Es hängt davon ab, wie er den Schmerz erträgt. Ob er dann eine 400er oder 800er Ibuprofen nimmt, wollen wir nicht überstrapazieren", sagte der Coach.

Vielmehr setzt man auf Zeit und Besserung. "Ich bin froh, dass er weitermacht. Großes Lob an ihn, dass er trotz Schmerzen dabei ist und der Mannschaft helfen will. Er ist unser Kapitän und sehr wichtig für uns", unterstrich Blessin.

Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei Japaner im Kader, dazu kommt Zeugwart Kenta Kambara. Bald könnte Taichi Hara (26) als dritter folgen.

"Das sind herausragende Charaktere mit einer tollen Mentalität", lobte Trainer Blessin (52). Schon vor seiner Zeit bei St. Pauli arbeitete er mit zwei Japanern zusammen. "Sie setzen sehr schnell um, was man von ihnen verlangt, weil sie eine hohe Arbeitsmoral haben."

Zu Hara wollte er sich jedoch nicht detailliert äußern: "Wer weiß, was noch kommt."

Im Nachholspiel gegen Leipzig zeigte St. Pauli eine starke Leistung und legte insgesamt rund 128 Kilometer zurück. Einige Spieler klagten danach über kleinere Beschwerden, ein Ausfall droht aber nicht.

"Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt", sagte Trainer Blessin (52). Am Mittwoch fühlten sich einige Spieler schlecht, doch am Folgetag sah es besser aus.

Für das Spiel gegen Augsburg dürfte der gleiche Kader wie gegen Leipzig zur Verfügung stehen, möglicherweise mit einer Änderung: Dzwigala kehrt nach Gelbsperre zurück, Jannik Robatsch (21) könnte weichen.

Weiterhin fehlen die langzeitverletzten David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).

Tomoya Ando (27) überzeugte beim Debüt in der Startelf gegen Leipzig. Abwehrchef Hauke Wahl (31) lobte ihn.

"Ein super Spiel", sagte Wahl. Vor allem in der ersten Halbzeit fand Ando viele Lösungen mit dem Ball. "Am Ende war er etwas müde, was nicht verwunderlich ist", so Wahl. Er hatte seit Anfang Dezember kein komplettes Spiel mehr absolviert.

Der Japaner fügte sich gut ein, obwohl er kaum Deutsch spricht. "Er kann kaum kommunizieren, außer mit Kenta. Das ist nicht einfach, in einem fremden Land so zu spielen. Dafür habe ich großen Respekt", sagte Wahl.

Die beiden hätten bisher wenig gesprochen, aber auch schon gelächelt, erzählte Wahl. "Er ist ein guter Junge." Künftig könnten sie öfter zusammen spielen, Ando ist mehr als nur eine Alternative in der Defensive.

Mit Fujita und Ando hat St. Pauli zwei Japaner verpflichtet. Nun könnte ein dritter folgen: Medien berichten übereinstimmend, dass Taichi Hara (26) kurz vor einem Wechsel steht.

Kyoto Sanga, Haras aktueller Klub, bestätigte, dass der Stürmer den Verein verlassen möchte, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Der 1,91 Meter große Angreifer wäre eine Antwort auf die anhaltende Offensivschwäche und wäre ablösefrei zu haben, da sein Vertrag am 31. Januar endet.

Danel Sinani (28) durfte gegen Leipzig trotz einer Verletzungspause wieder starten. Im Stadtderby erhielt er von Trainer Blessin ab der 65. Minute eine Chance.

Der Coach war zufrieden mit Sinanis Leistung, auch wenn der Spieler selbst meinte, einige Entscheidungen künftig besser treffen zu müssen.

"Ich ärgere mich über zwei leichtfertig verlorene Bälle. Entscheidungen, die ich eigentlich besser treffen sollte", reflektierte Sinani nach dem 1:1.

Blessin sah seinen Auftritt differenziert: "In der Schwächephase hatte er weniger Ballkontakte und brachte die Pässe nicht optimal. Aber seine Ballsicherheit und sein Körperspiel haben uns zu Beginn sehr geholfen, auch seine Offensiv-Pässe waren gut."

Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen Einsatz gewartet – und ihn sich hart erarbeitet, bestätigte Blessin nach dem 1:1 gegen Leipzig.

"Er hat nie den Kopf hängen lassen und hat es deswegen jetzt verdient", sagte der Trainer. Saliakas spielte erstmals seit dem 1. November wieder von Beginn an und zeigte vor allem über die rechte Seite viel Dynamik.

Seine lange Pause lag an der starken Leistung von Arkadiusz Pyrka (23) auf dieser Position und zwei verpassten Vorbereitungen wegen Verletzungen.

Der FC St. Pauli sucht dringend Verstärkung für den Sturm. Nach Angaben des argentinischen Journalisten Uriel Lugt haben die Kiezkicker Interesse an Rodrigo Castillo (26) von Lanús.

Der abstiegsbedrohte Bundesligist soll ein Leihangebot unterbreitet haben, das Lanús ablehnte. Ob der Argentinier, der erst im Sommer wechselte und in dieser Saison sieben Tore in 16 Spielen erzielte, sofort weiterhelfen kann, ist unklar – es wäre seine erste Station außerhalb Argentiniens.

"Das Transferfenster ist noch offen", scherzte Trainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen Leipzig. Ob Verstärkung für den Sturm naht?

Zuletzt holte der Klub Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld und Tomoya Andō (27) für die Defensive. Viele Ausfälle auf verschiedenen Positionen erfordern Flexibilität.

Ob Sportchef Andreas Bornemann (54) auch einen Stürmer anvisiert, ließ Blessin offen, doch seine Reaktion ließ darauf schließen.

Scott Banks wechselt vom englischen Drittligisten FC Blackpool zum Ligakonkurrenten Barnsley FC, um mehr Spielpraxis zu sammeln.

Der 24-jährige Flügelspieler war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gewechselt und stand 14 Mal auf dem Platz, mit einem Tor.

Banks wechselte im August 2023 zunächst leihweise zum FC St. Pauli und wurde im Sommer 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet. Für St. Pauli bestritt er 16 Spiele.

Der FC St. Pauli hatte auf die Rückkehr von Morgan Guilavogui (27) gehofft, doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS nach Amerika. Laut Abendblatt soll er bei Real Salt Lake City einen Vertrag bis 2029 unterschreiben.

Der US-Klub bot sechs Millionen Euro Ablöse plus Boni – eine Summe, die St. Pauli nicht aufbringen konnte.

Sportchef Andreas Bornemann (54) wird sich nun anderweitig nach offensiver Verstärkung umsehen müssen.

St. Paulis Sprint-Ass Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV einen neuen Saisonrekord auf: Mit 36,46 km/h war er schneller als jeder andere Profi in dieser Saison.

Den Wert erreichte er nach einer eigenen Ecke, als er beim Gegenangriff des HSV zurückeilte und eine Flanke im eigenen Strafraum per Kopf klärte.

In der Nachholpartie gegen RB Leipzig am Dienstag muss St. Pauli auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Er sah im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte.

Trainer Blessin (52) hat vor allem zwei Alternativen: Tomoya Ando (27) könnte sein Startelfdebüt feiern, nachdem er gegen Dortmund gute Ansätze zeigte. Alternativ könnte Eric Smith (29) wieder ins Abwehrzentrum rücken, während Hauke Wahl (31) auf seine gewohnte Position in der Dreierkette zurückkehrt. Diese Variante ist nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) wahrscheinlicher.

Blessin wollte sich nach dem Derby noch nicht zu seiner Aufstellung äußern.

Eintracht Frankfurt sucht nach der Entlassung von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut Bild stehen neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf dem Zettel.

Blessin hatte der Eintracht vor zwei Jahren im Conference-League-Achtelfinale mit Union Saint-Gilloise das Leben schwer gemacht. Ob an den Gerüchten etwas dran ist, bleibt abzuwarten.

Positive Nachrichten aus St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte im Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, verkündete Coach Alexander Blessin (52) auf der Pressekonferenz.

Der Australier befindet sich zwar noch in der Testphase, doch die Belastungstests verliefen gut. Dennoch müsse man genau beobachten, wie sein Körper in den nächsten Tagen und Wochen reagiert. Gerade in einem solchen Highlight-Spiel sei die Präsenz des Kapitäns in der Kabine und auf der Bank enorm wichtig.

Auch Danel Sinani (28) könnte zurückkehren. Bei Connor Metcalfe (26) bestehe jedoch noch Unklarheit, so Blessin.

Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) sprach mit Journalisten über zwei umstrittene Entscheidungen vom letzten Spieltag, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).

Schlotterbeck erhielt nur die Gelbe Karte – sehr zum Ärger von Trainer Blessin. "Das war klares Foulspiel ohne Ball, knöchelhoch – normalerweise müsste da der Fuß ab sein und die Rote Karte folgen", kritisierte er.

Kircher räumte ein, dass er froh sei, dass beide Szenen (auch das Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Leon Goretzka) gleich bewertet wurden, wünschte sich aber eine härtere Bestrafung und den Eingriff des VAR.

Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) nach Ricky-Jade Jones (23) gefragt und wie das Team ihn aufgefangen habe. Die Antwort war klar.

"Natürlich war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man meint, schuld zu sein", sagte Wahl. "Aber das stimmt nicht, es war nicht seine Schuld." Fußball sei nun mal ein Sport voller Fehler, so der Abwehrspieler. "Das haben wir ihm oft gesagt."

Man stehe gemeinsam für Sieg und Niederlage. "Er wurde unterstützt und bekommt viel Zuspruch von uns."

Kapitätn Jackson Irvine trainierte am Dienstag überraschend mit, nahm an Pass- und Spielübungen teil, verließ aber nach etwa 45 Minuten wieder den Platz.

Ben Voll und Connor Metcalfe fehlten weiterhin, Danel Sinani trainierte ebenfalls nur eingeschränkt mit.

Tomoya Ando wurde nach etwas mehr als einer Stunde eingewechselt und gab sein Pflichtspieldebüt. Am Ende ärgerte er sich über die knappe 2:3-Niederlage.

"Die Atmosphäre war besonders, ich freue mich über meinen ersten Einsatz", sagte Ando. Leider verloren wir das Spiel."

Er blickte bereits voraus: "Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen gewinnen, egal wie."

Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund äußerte sich Eric Smith (29) bei Sky zur Lage bei St. Pauli: "Wir müssen in den Spiegel schauen und jeden Tag hart arbeiten, um da rauszukommen."

Die Hoffnung macht dem Schweden, dass die Mannschaft in einer ähnlichen Situation in der letzten Saison war.

Ist das ein gutes Zeichen? Harms Osmers (40) wird am Samstag das Spiel bei Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung gab es für St. Pauli schon einmal ein Duell mit positivem Ausgang.

2022 im DFB-Pokal-Achtelfinale standen sich die Teams im leeren Millerntor gegenüber. St. Pauli setzte sich mit 2:1 durch, Tore von Etienne Amenyido und einem Eigentor von Axel Witsel brachten den Sieg. Haalands Treffer reichte nicht. Eine Wiederholung wäre willkommen.

Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) ist ein schwerer Schlag. Wie es mit dem Australier weitergeht, ist noch unklar.

"In der nächsten Woche oder in zehn Tagen werden wir mehr wissen", sagte Trainer Blessin. Eine weitere Operation ist möglich. Momentan werden bei fast täglichen MRTs der Zustand des Fußes kontrolliert und Gespräche mit dem Operateur geführt.

Was dabei herauskommt, wollte Blessin nicht spekulieren. "Für mich als Außenstehenden ist das schwierig."

Eine weitere OP würde wohl das Saison- und WM-Aus bedeuten. Nach der ersten OP dauerte es ein halbes Jahr, bis Irvine zurückkehrte.

Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterließ Spuren bei St. Pauli. "Es tut sehr weh, aber wir waren schon öfter in dieser Situation", sagte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.

"Ich will nicht sagen, dass wir es gewohnt sind, aber wir wissen, wie sich das anfühlt und sind ehrlich gesagt leid", erklärte er genervt. St. Pauli hatte die zweite Hälfte im Griff, kassierte aber kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer.

"Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir setzen es nicht um", ärgerte sich Smith. "Wir haben nicht die besten Einzelspieler, daher ist es umso wichtiger, dass wir uns gegenseitig helfen – was wir nicht genug tun."

Alexander Blessin (52) wollte nach der Niederlage nicht über den von Hauke Wahl verschuldeten Handelfmeter oder das Verhalten von Wolfsburg-Coach Daniel Bauer (43) sprechen, der vehement den VAR forderte.

Sky-Experte Didi Hamann (52) ergriff stattdessen das Wort und kritisierte Bauer scharf: "Seine Reaktion war eine Unverschämtheit und Unsportlichkeit, die bestraft werden sollte. Solche Verhaltensweisen kennt man aus anderen Ländern. Er ist noch nicht lange Bundesliga-Coach, sollte so etwas lassen."

Schiedsrichter Frank Willenborg (46) entschied ursprünglich auf Weiterspielen, sah sich nach VAR-Intervention die Bilder an und gab dann den Elfmeter.

Unheimliche Stille herrschte ab etwa der 60. Minute im Spiel zwischen St. Pauli und Wolfsburg in der Volkswagen-Arena.

Ein medizinischer Notfall im Stadion führte dazu, dass beide Fangruppen ihren Support einstellten. In der 72. Minute gab es kurz Applaus, danach wurden die Gesänge wieder aufgenommen.

Der Stadionsprecher informierte kurz darauf, dass die betroffene Person stabil versorgt wurde.

Endlich geht es für St. Pauli weiter. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause sogar noch etwas länger, da er vor Weihnachten gesperrt war.

"Es fühlt sich lang an", sagte der Schwede vor der Partie bei Sky. Wegen der schwierigen Ausgangslage startete das Team früh mit der Vorbereitung. "Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern."

Verzichten muss St. Pauli auf den verletzten Kapitän Jackson Irvine (32). "Das ist ein harter Schlag, aber wir geben unser Bestes. Für jedes Team ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt", sagte Smith, der mit drei Punkten ins Jahr 2026 starten will.

Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine (32): Der Verein gab am Dienstag bekannt, dass der Kapitän erneut ausfällt. Er hat Probleme mit dem linken Fuß.

Im April des letzten Jahres war Irvine bereits wegen einer knöchernen Stressreaktion operiert worden. Im Oktober feierte er sein Comeback und zeigte seine Bedeutung für St. Pauli.

Jetzt muss Trainer Blessin erneut auf den Ausfall reagieren.

Ein gutes Zeichen? Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwoch (18:30 Uhr) die Partie bei VfL Wolfsburg leiten – für St. Pauli eine positive Nachricht.

Unter Willenborg gewann St. Pauli zwölf von 22 Spielen, darunter die letzten drei alle in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Spiele gingen verloren. Willenborg pfiff mehr Partien für St. Pauli als für Bayer Leverkusen, die jedoch weniger Siege erzielen konnten.

Wolfsburg gewann fünf von acht Spielen unter Willenborg, die übrigen drei verlor man.

Assistiert wird Willenborg von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35). VAR-Schiedsrichter ist Sören Storks (37).

Erik Ahlstrand wird bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo ausgeliehen. Heracles besitzt zudem eine Kaufoption im Sommer.

Ahlstrand kam bei St. Pauli bislang kaum zum Einsatz, obwohl er Fortschritte machte, bestätigte Sportchef Bornemann (56). Hauptgrund ist die starke Konkurrenz.

In zwei Jahren kam Ahlstrand nur zu sechs Kurzeinsätzen (41 Minuten). In der U23 in der Regionalliga Nord zeigte er jedoch gute Leistungen. Nun darf er sich auf höherem Niveau beweisen.

Die Wetterlage ist derzeit ungewiss, daher ist noch offen, ob das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15:30 Uhr) regulär stattfinden kann.

Der Verein informierte am Donnerstagmittag, dass man die Entwicklung abwarten werde.

„Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, stehen in ständigem Kontakt mit Fachleuten, Behörden, DFL, Dienstleistern und weiteren Partnern“, hieß es. Eine Entscheidung stehe noch aus.

Keine guten Erinnerungen hat St. Pauli an Schiedsrichter Florian Exner (35), der am Samstag (15:30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten wird.

Sein Debüt als Referee bei St. Pauli endete mit einem 3:2-Sieg gegen Greuther Fürth. Beim zweiten Einsatz gab es jedoch Gesprächsbedarf.

In der Vorsaison pfiff Exner das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Er stellte zuerst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz und zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) die Rote Karte. Der Torwart musste von Mitspielern zurückgehalten werden, sonst wäre es beinahe zu einer Auseinandersetzung gekommen.

Erik Ahlstrand hat bei St. Pauli bisher kaum Spielzeit bekommen, was sich auch durch einen ordentlichen Auftritt im Testspiel gegen Werder Bremen nicht änderte.

Sportchef Bornemann (54) zeigte sich zwar zufrieden mit seiner Entwicklung, gab aber zu, dass man einem Wechsel unter Umständen nicht im Weg stehen würde.

Nun scheint es dazu zu kommen: Laut schwedischer Zeitung Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zu Heracles Almelo.

Bislang bestritt der 24-Jährige bei den Profis nur fünf kurze Ligaeinsätze und ein DFB-Pokalspiel.

Auf die Verletzung von Simon Spari (23) reagierte St. Pauli mit der Verpflichtung von Emil Gazdov (22), der das Torwartteam komplettiert. Er wurde vom CF Montréal bis Saisonende ausgeliehen, mit Kaufoption.

Trainer Blessin (52) lobte Gazdov: „Er ist sehr dynamisch und explosiv, strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut bei langen Bällen und traut sich auch raus aus dem Tor. Im Spielaufbau ist er ruhig und abgeklärt.“

Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und spielte zuletzt für Pacific FC und Valour FC.

Gazdov selbst freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich will die Zeit in Hamburg nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und möglichst viel Erfahrung in einem Bundesligateam sammeln.“

Das Testspiel gegen Werder Bremen (15:30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Für Fans, die wegen Witterung oder anderen Gründen nicht kommen können, bietet der Verein eine Lösung an.

Bis 13:30 Uhr können Tickets auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal angeboten werden, um von anderen Fans übernommen zu werden oder eine Erstattung zu erhalten.

Auch spätere Angebote sind möglich. Der Club denkt zudem über ein Gratisticket für ein anderes Testspiel nach.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Platz 16 spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.