St.-Pauli-Blog: Kiezkicker unterbreiten Offerte für Gaucho-Stürmer – doch ohne Erfolg
Hamburg – Das Derby ist vorbei! Nach dem torlosen 0:0 gegen den HSV richtet der FC St. Pauli seinen Fokus bereits auf das nächste Spiel. Am Dienstagabend empfängt man RB Leipzig am Millerntor.
Auf Adam Dzwigala müssen die Kiezkicker dabei verzichten. Dafür gelang Ricky-Jade Jones ein neuer Saisonrekord.
In unserem St.-Pauli-Blog findet Ihr alle aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Neuigkeiten aus dem Millerntor-Stadion.
Der FC St. Pauli ist dringend auf der Suche nach Verstärkung für den Angriff. Dem argentinischen Sportjournalisten Uriel Lugt zufolge haben die Kiezkicker Interesse an Rodrigo Castillo (26) vom Club Lanús gezeigt.
Demnach soll der Bundesliga-Abstiegskandidat ein Leihangebot unterbreitet haben, das von Lanús jedoch abgelehnt wurde. Wie sehr der Argentinier, der erst im Sommer zum Klub wechselte und in dieser Spielzeit bereits sieben Treffer in 16 Spielen erzielte, eine sofortige Hilfe darstellen würde, ist unklar – immerhin wäre es seine erste Erfahrung außerhalb Argentiniens.
„Das Transferfenster ist ja noch geöffnet“, scherzte St.-Pauli-Trainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen RB Leipzig am Dienstagabend. Bedeutet das eine mögliche Verstärkung für den Angriff?
Zuletzt verpflichtete man Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld, und mit Tomoya Andō (27) kam ein zusätzlicher Verteidiger hinzu. Wegen zahlreicher Ausfälle auf verschiedenen Positionen hat man nun mehr Flexibilität.
Ob Sportdirektor Andreas Bornemann (54) derzeit auch Gespräche mit einem neuen Stürmer führt, ist offiziell nicht bestätigt. Aus Blessins Reaktion lässt sich jedoch ableiten, dass dies sehr wahrscheinlich ist.
Für Scott Banks endet die Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool. Der 24-jährige Flügelspieler spielt künftig für den Ligakonkurrenten Barnsley FC, um dort weitere Spielpraxis zu sammeln.
Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gewechselt und bestritt 14 Partien, in denen ihm ein Tor gelang.
Der Schotte war im August 2023 zunächst auf Leihbasis zum FC St. Pauli gekommen und wurde im Sommer 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet. Für die Kiezkicker lief Banks bisher 16 Mal auf.
Der FC St. Pauli träumte lange von der Rückkehr von Morgan Guilavogui (27), doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS nach Amerika. Laut dem Abendblatt soll der 27-Jährige bei Real Salt Lake City einen Vertrag bis 2029 unterschreiben.
Der Klub aus den USA bot eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro plus Boni, ein Betrag, den St. Pauli kaum hätte stemmen können.
Sportdirektor Andreas Bornemann (54) wird daher anderweitig nach einer Verstärkung für den Angriff suchen müssen.
St. Paulis Sprinter Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV eine neue Saisonbestleistung auf. Der Angreifer erreichte eine Geschwindigkeit von 36,46 km/h – kein Spieler in dieser Saison war bisher schneller.
Der Rekord entstand in der 66. Minute im Sprintduell mit HSV-Kapitän Nicolás Capaldo (27), der Jones kurz vor dem Strafraum jedoch noch abfangen konnte.
Am Dienstag muss der FC St. Pauli im Nachholspiel gegen RB Leipzig auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Der Pole erhielt im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin (52) hat vor allem zwei Alternativen.
Einerseits könnte Winter-Neuzugang Tomoya Andō (27) zu seinem Startelf-Debüt kommen. Gegen Borussia Dortmund zeigte der Japaner bereits vielversprechende Ansätze. Andererseits wäre es möglich, dass Eric Smith (29) wieder ins Abwehrzentrum zurückkehrt, wodurch Hauke Wahl (31) auf seine gewohnte Position rechts in der Dreierkette rückt. Letztere Lösung erscheint nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) am wahrscheinlichsten.
Blessin wollte sich unmittelbar nach dem Derby jedoch noch nicht in die Karten blicken lassen.
Eintracht Frankfurt sucht nach der Entlassung von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut der Bild stehen neben dem Favoriten Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf der Liste der Hessen.
Der aktuelle St.-Pauli-Trainer hatte der Eintracht vor zwei Jahren im Achtelfinale der Conference League große Probleme bereitet, als er mit Union Saint-Gilloise erfolgreich war – ein Eindruck, der offenbar hängen geblieben ist. Ob an den Gerüchten wirklich etwas dran ist, bleibt abzuwarten.
Positive Nachrichten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte beim Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, wie Coach Alexander Blessin (52) am Mittwoch bei der Pressekonferenz mitteilte.
Der Australier befinde sich zwar noch in einer „Testphase“, wie der Trainer erklärte, doch die Belastungstests verliefen gut. Trotzdem müsse man vorsichtig sein und beobachten, wie Irvines Körper in den kommenden Tagen und Wochen auf die Belastungen reagiere. Bei so einem wichtigen Spiel sei die Anwesenheit des Kapitäns in der Kabine und auf der Bank aber enorm bedeutend.
Auch Danel Sinani (28) könnte in den Kader zurückkehren. Bei Connor Metcalfe (26) sei hingegen der Einsatz noch fraglich, so Blessin.
Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) äußerte sich bei einem Treffen mit Journalisten zu zwei umstrittenen Entscheidungen des vergangenen Spieltags, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).
Der BVB-Profi erhielt während der Partie nur Gelb – sehr zum Ärger von Trainer Alexander Blessin (52). „Wie Schlotterbeck da reinsteigt: Er spielt den Ball nicht, kommt knöchelhoch – normalerweise wäre das ein Fußbruch, und dann sprechen wir über eine Rote Karte nach 15 Minuten“, so Blessin.
Kircher betonte, dass er froh sei, dass diese Szene sowie das Foul von Leipzigs Nicolas Seiwald an Leon Goretzka vom FC Bayern einheitlich bewertet wurden. Dennoch hätte er sich eine strengere Strafe gewünscht.
„Ich hätte es noch lieber gesehen, wenn wir es einheitlich richtig gemacht hätten“, gab er zu und sprach sich für eine Rote Karte sowie das Einschalten des VAR aus.
Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) auf Ricky-Jade Jones (23) angesprochen und ob das Team den jungen Spieler aufbauen musste – die Antwort war eindeutig.
„Klar war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man denkt, man trägt Schuld“, erklärte Wahl. „Aber das ist Quatsch, es war nicht seine Schuld.“ Fußball sei nun einmal ein Sport voller Fehler, so der Verteidiger. „Das haben wir ihm auch oft gesagt.“
Man gewinnt und verliert gemeinsam, betonte Wahl. „Natürlich tat er einem leid, er war auch geknickt, aber er bekam viel Rückhalt von uns.“
St. Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend am Training teil. Der Australier machte bei Pass- und Spielformen mit, verließ jedoch nach etwa 45 Minuten den Platz.
Ben Voll und Connor Metcalfe fehlten weiterhin, und auch Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt.
Nach etwas mehr als einer Stunde kam Tomoya Andō ins Spiel und gab somit sein Pflichtspiel-Debüt. Am Ende war auch er enttäuscht über die unglückliche 2:3-Niederlage.
„Es war eine besondere Atmosphäre, und ich freue mich über meinen ersten Einsatz“, sagte er nach der Partie. „Leider haben wir verloren.“
Bereits richtete er den Blick nach vorne: „Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen das Spiel gewinnen, egal wie.“
Vor dem Spiel bei Borussia Dortmund äußerte sich Eric Smith (29) am Sky-Mikrofon zur Situation beim FC St. Pauli: „Wir müssen in den Spiegel schauen und täglich hart arbeiten, um da rauszukommen.“
Der Schwede schöpft Hoffnung daraus, dass die Kiezkicker in der letzten Saison schon einmal in einer ähnlichen Lage waren.
Ein gutes Omen? Harms Osmers (40) wird am Samstag das Spiel des FC St. Pauli bei Borussia Dortmund leiten. Unter seiner Leitung kam es bereits einmal zum Duell beider Mannschaften – mit dem besseren Ausgang für die Kiezkicker.
2022 trafen die Teams im DFB-Pokal-Achtelfinale vor leeren Rängen am Millerntor aufeinander. Damals setzte sich der damalige Zweitligist mit 2:1 durch, Tore von Etienne Amenyido und ein Eigentor von Axel Witsel entschieden die Partie. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte für den BVB nicht.
Eine Wiederholung dieses Erfolgs wäre beim Kiezklub sicherlich willkommen.
Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) trifft die Mannschaft schwer. Wie Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag sagte, ist noch unklar, wie es mit dem Australier weitergeht: „Das wird sich in der nächsten Woche oder in den kommenden zehn Tagen zeigen.“
Eine weitere Operation ist offenbar nicht ausgeschlossen. Momentan werden nahezu täglich MRT-Untersuchungen am verletzten Knöchel durchgeführt, zudem finden Gespräche mit dem behandelnden Arzt statt. Blessin wollte keine Prognosen abgeben: „Das ist schwer für mich als Außenstehender.“
Ein erneuter Eingriff würde wohl das Saisonende für Irvine bedeuten – und damit auch das Aus für die WM. Nach der ersten Operation hatte der 32-Jährige etwa ein halbes Jahr pausiert, bis er zurück auf dem Platz war.
Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterlässt bei den Profis des FC St. Pauli sichtbare Spuren. „Es tut sehr weh, aber wir waren in dieser Saison schon öfter in solch einer Situation. Ich will nicht sagen, dass wir es gewohnt sind, aber wir wissen, wie sich das anfühlt. Ehrlich gesagt haben wir es satt“, sagte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.
„Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, sagte der Schwede genervt. In der zweiten Halbzeit schien St. Pauli alles im Griff zu haben, kassierte aber kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer.
„Uns wird gesagt, was wir tun sollen, aber wir schaffen es nicht, es umzusetzen“, ärgerte er sich weiter. „Wir wissen, dass wir nicht die besten Einzelspieler in der Liga haben. Umso wichtiger ist es, dass wir uns gegenseitig unterstützen – was wir aber nicht genug tun.“
Alexander Blessin (52) wollte nach der Niederlage nicht viel zum von Hauke Wahl (31) verursachten Handelfmeter sagen, ebenso wenig zum Verhalten von Wolfsburgs Trainer Daniel Bauer (43), der vehement den VAR forderte.
Stattdessen ergriff Sky-Experte Didi Hamann (52) das Wort und kritisierte den VfL-Coach scharf: „Die Reaktion von Daniel Bauer ist eine Frechheit, eine Unsportlichkeit, die bestraft werden müsste. Solche Reaktionen kennen wir eher aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Bundesliga-Cheftrainer, aber das sollte er lassen.“
Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte erst nach Eingreifen des VAR die Bilder geprüft und auf Elfmeter entschieden. Zuvor hatte er auf Weiterspielen entschieden.
Beklemmende Stille: Ab etwa der 60. Minute herrschte beim Spiel St. Pauli gegen Wolfsburg in der Volkswagen-Arena eine ungewohnte Ruhe.
Offenbar gab es einen medizinischen Notfall im Stadion, weshalb beide Fanlager ihren Support einstellten. In der 72. Minute brandete kurz Applaus auf, danach setzten die Gesänge wieder ein.
Der Stadionsprecher informierte wenig später, dass die betroffene Person versorgt wurde und sich wieder stabilisiere.
Endlich geht die Saison für den FC St. Pauli weiter. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause allerdings noch etwas länger, da er vor Weihnachten gesperrt war. „Es fühlt sich lang an“, sagte der Schwede vor der Partie am Sky-Mikrofon.
Aufgrund der schwierigen Ausgangslage begann die Mannschaft früh mit der Vorbereitung. „Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern“, sagte Smith. Auf den verletzten Jackson Irvine (32) muss St. Pauli verzichten. „Ein harter Schlag, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen. Für jedes Team ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt“, machte Smith deutlich, der mit drei Punkten ins Fußballjahr 2026 starten möchte.
Schlechte Nachrichten für Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstagnachmittag mitteilte, fällt der Australier erneut aus. Probleme am linken Fuß machen ihm zu schaffen.
Bereits im April letzten Jahres hatte sich der 32-Jährige wegen einer knöchernen Stressreaktion am Fuß operieren lassen. Erst im Oktober feierte er sein Comeback und zeigte seine Bedeutung für die Mannschaft.
Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.
Ein gutes Omen? Schiedsrichter Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) das Spiel von St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker eine positive Nachricht.
Unter der Leitung des Osnabrücker Realschullehrers gewann St. Pauli zwölf von 22 Spielen, darunter die letzten drei, alle in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Partien gingen verloren. Willenborg pfiff St. Pauli häufiger als jedes andere Team außer Bayer Leverkusen; die Mannschaft konnte jedoch mehr Siege einfahren als die Werkself.
Mit Willenborg als Schiedsrichter gewann Wolfsburg fünf der acht Spiele, drei gingen verloren.
Assistenten sind Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), der VAR ist Sören Storks (37).
Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo. Zudem besitzt der aktuell auf Rang 17 stehende Klub eine Kaufoption für den Sommer.
Ahlstrand kam bei den Kiezkickern bisher kaum zum Einsatz, wenngleich er Fortschritte zeigte, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Hauptproblem sei die starke Konkurrenz gewesen.
In zwei Jahren absolvierte Ahlstrand nur sechs Kurzeinsätze bei den Profis (insgesamt 41 Minuten), konnte jedoch bei der U23 in der Regionalliga Nord überzeugen. Nun hat er die Chance, sich auf höherem Niveau zu beweisen.
Die Aussichten sind angespannt: Wegen der unbeständigen Wetterlage ist unklar, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) planmäßig stattfinden kann.
Wie der Verein am Donnerstagmittag mitteilte, muss die Entwicklung der Wetterverhältnisse abgewartet werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
„Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu bleiben und stehen im ständigen Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten“, teilte ein Sprecher mit. Noch ist nicht sicher, ob das Spiel stattfinden kann.
Schlechte Erinnerungen an ihn hat St. Pauli: Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15.30 Uhr) das Spiel gegen RB Leipzig leiten.
Während sein Debüt, ein 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth, gut verlief, gab es nach seinem zweiten Einsatz reichlich Gesprächsbedarf.
Exner leitete in der vergangenen Saison das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren wurde. Dabei schickte er zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz, zeigte in der Nachspielzeit Nikola Vasilj (30) binnen weniger Sekunden die Ampelkarte. Der Torwart musste von Mitspielern zurückgehalten werden, sonst hätte er wohl den Schiedsrichter angegriffen.
Beim FC St. Pauli kam Erik Ahlstrand (24) bisher kaum zum Zug, auch nicht durch seine starke Leistung im Testspiel gegen Werder Bremen.
Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich auf Nachfrage zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, gab aber zu, dass ein Wechsel für ihn unter bestimmten Umständen möglich wäre.
Und genau das scheint jetzt bevorzustehen: Laut dem schwedischen Blatt Expressen steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo.
Bisher absolvierte der 24-Jährige nur fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.
Als Reaktion auf die Verletzung von Simon Spari (23) hat der FC St. Pauli mit Emil Gazdov (22) das Torwartteam verstärkt. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis Saisonende ausgeliehen, mit Kaufoption.
„Emil ist sehr dynamisch und explosiv, strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut lange Bälle und traut sich auch, das Tor für Defensivaktionen zu verlassen. Im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt“, freute sich Trainer Alexander Blessin (52) über den zweiten Winter-Neuzugang.
Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft. Er wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte dann zu Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 hütete er das Tor der U19 des 1. FC Nürnberg, bevor er nach Kanada zurückkehrte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov selbst sagte zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich bestmöglich für meine fußballerische Entwicklung nutzen und viele Erfahrungen in einem Bundesligateam sammeln.“
Die Entscheidung steht fest: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden. Für diejenigen, die aufgrund der Wetterbedingungen oder anderer Gründe nicht kommen können, bietet der Verein eine Alternative an.
Tickets können bis 13.30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal angeboten werden – entweder übernehmen andere Fans die Karten oder es erfolgt eine Rückerstattung.
Auch ein späteres Einstellen ist noch möglich. Zudem denkt der Verein über ein kostenloses Ticket für ein anderes Testspiel nach.
Ein bitterer Jahresbeginn für Andreas Hountondji (23): Wegen eines Haarrisses im linken Sprunggelenk fällt der Stürmer vorerst aus. Das teilte der FC St. Pauli am Freitag mit.
Die Verletzung zog sich der 23-Jährige im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zu. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss durch weitere Untersuchungen bestätigt.
Der Transfer von Tomoya Andō (26) gilt als sicher, nun hat der FC St. Pauli offenbar einen weiteren Japaner ins Visier genommen. Laut liga-zwei.de zeigen mehrere Vereine Interesse am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito, darunter neben St. Pauli auch die SV Elversberg und Borussia Dortmund.
Favorit scheint Hannover 96 zu sein. Die Niedersachsen pflegen eine Kooperation mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht. Ein Abschluss des Deals steht jedoch noch aus. Bei den meisten Vereinen wäre der 20-jährige Mittelfeldspieler wohl für die U23 geplant.
In der vergangenen Saison trug Saito mit acht Treffern in 27 Spielen maßgeblich zum Aufstieg bei.
Wird er die erste Winter-Transferverstärkung? Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Andō (26).
Der japanische Abwehrspieler von Avispa Fukuoka muss offenbar nur noch den obligatorischen Medizincheck bestehen und seinen Vertrag unterschreiben – alles andere sei bereits unter Dach und Fach.
Andō ist Nationalspieler und soll entweder ablösefrei oder für eine geringe Summe zu haben sein. Die Bekanntgabe des Transfers wird aber wohl erst nach Beginn der Transferperiode am 1. Januar erfolgen.
Nach dem letzten Training am vergangenen Montag starten die Profis des FC St. Pauli in die wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Am Neujahrstag geht es für die Kiezkicker jedoch direkt wieder los.
Am darauffolgenden Tag findet die einzige öffentliche Trainingseinheit statt, bei der Fans die Mannschaft beobachten können. Beginn ist zwischen 11 und 11.30 Uhr.
Am 4. Januar steht dann das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) an, bevor es sechs Tage später mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen RB Leipzig (10. Januar, 15.30 Uhr) weitergeht.
Bundesliga-Tabelle
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist folgende: Der Tabellenführer nach Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) spielt in der Relegation um den Klassenerhalt gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.