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St.-Pauli-Blog: Nach dem Sieg gegen Werder gönnt sich Karol Mets "ein, zwei Bier"

Hamburg – Dank des 2:1-Erfolgs am Sonntag gegen Werder Bremen klettert der FC St. Pauli auf den Relegationsplatz, wodurch der direkte Klassenerhalt wieder in greifbare Nähe rückt.

Während James Sands eine ungewohnte Rolle auf der Bank einnahm, ließ es sich Karol Mets nicht nehmen, den Sieg mit ein paar kühlen Getränken zu feiern.

In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt Ihr alle aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und Neuigkeiten aus dem Millerntor-Stadion.

Die Erleichterung bei den Spielern des FC St. Pauli nach dem 2:1 gegen Werder Bremen war deutlich spürbar, was auch mit einer kleinen Feier gewürdigt wurde.

"Ich werde mir ein oder zwei Bier gönnen", gestand Verteidiger Karol Mets (32). "Das Spiel war hart umkämpft, doch der Sieg war vollkommen verdient."

Zu Beginn lief es aus der Sicht des Esten noch unkonzentriert, da viel zu leicht Bälle verloren gingen, doch nach der Pause zeigte sich ein anderes Bild: "Wir hatten viele starke Phasen und gute Chancen. Das erste Tor fiel zwar etwas glücklich, doch Glück muss man sich auch erarbeiten", ergänzte Mets. Am Ende konnte St. Pauli mit 2:1 triumphieren und zog am SV Werder vorbei auf den Relegationsplatz.

Ungewohnt war am Sonntag auch die Rolle von James Sands (25), der zum ersten Mal in dieser Saison nicht in der Startelf stand, sondern von der Bank aus zuschaute – bis auf eine verletzungsbedingte Ausnahme war der US-Amerikaner stets gesetzt gewesen.

Trainer Alexander Blessin (52) erklärte nach dem Spiel seine Entscheidung: "Das hängt auch mit Frische im Team zusammen", sagte er und verwies darauf, dass mit Eric Smith (29) eine weitere erstklassige Option wieder im Kader war.

Dennoch fiel die Entscheidung dem Coach nicht leicht: "James bringt uns enorm viel Qualität im Zweikampf. Er ist zwar unauffällig, aber äußerst wichtig für uns. Es tut weh, solche Qualität auf der Bank zu lassen", ergänzte Blessin.

In den nächsten Partien könnte Sands häufiger auf der Ersatzbank Platz nehmen, da mit Smith und Kapitän Jackson Irvine (32) zwei erfahrene Führungsspieler in seiner Position im Team stehen.

Der FC St. Pauli hat mit einem Sieg die Chance, an Abstiegskonkurrent Werder Bremen vorbeizuziehen. Die Bedeutung dieses Spiels ist entsprechend hoch – das weiß auch Kapitän Jackson Irvine (32).

"Der Druck ist enorm, das kann man nicht wegreden", betonte der Australier vor dem Spiel im Interview mit DAZN. "Es ist ein wichtiges Duell, auch wenn noch viele weitere Partien folgen."

Irvine war sich bewusst, dass ein Erfolg einen großen Schritt nach vorne bedeuten würde. Umso erfreulicher, dass mit Hauke Wahl (31) und Eric Smith (29) zwei wichtige Stammspieler wieder einsatzbereit sind.

Auch Trainer Alexander Blessin hinterließ laut Irvine einen positiven Eindruck: "Er wirkt ruhig und sehr fokussiert."

Ein seltenes Ereignis: Sören Storks (37) wird am Sonntag (17.30 Uhr) die brisante Partie zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen als Schiedsrichter leiten. Er hatte bereits das Hinspiel an der Weser gepfiffen, das Bremen mit 1:0 gewann.

St. Pauli verbindet mit Storks bessere Erinnerungen an das Spiel gegen Heidenheim im November, das mit 2:1 gewonnen wurde – trotz einer umstrittenen roten Karte gegen Eric Smith (29). Unter seiner Leitung gab es insgesamt zwei weitere Siege, ein Unentschieden sowie drei Niederlagen für die Kiezkicker.

Auch Werder Bremen weist unter Storks eine negative Bilanz auf: vier Siege, drei Remis und fünf Pleiten.

Vor dem direkten Duell gegen Bremen erreichte die beiden Clubs eine traurige Nachricht: Sepp Piontek ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

Der gebürtige Pole, der in Ostfriesland aufgewachsen ist, spielte von 1960 bis 1972 für Werder und absolvierte mehr als 300 Pflichtspiele für Grün-Weiß. Nach seiner aktiven Zeit übernahm er von 1971 bis 1975 auch das Traineramt bei den Bremern.

Nach Stationen bei Fortuna Düsseldorf und in Haiti arbeitete Piontek auch bei St. Pauli und betreute die Mannschaft in 39 Zweitliga-Spielen.

Weitere Informationen zum Tod von Piontek findet Ihr im Artikel "Er wurde Deutscher Meister und ließ sich mit Fischen bezahlen: Trainer-Legende Sepp Piontek (†85) ist tot".

Manolis Saliakas (29) war beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart auf der rechten Abwehrseite ein ständiger Aktivposten und krönte seine starke Leistung mit dem Treffer zum 1:0. Was danach folgte, war besonders bemerkenswert.

"Ich hatte schon über meine Jubelaktion nachgedacht, als der Ball zu mir kam", erzählte der Grieche nach dem Spiel. "Ich hatte so viel Platz." Saliakas ließ den Ball elegant über den Spann gleiten und erzielte ein sehenswertes Tor. "Es ist ein tolles Gefühl, ein Tor zu schießen, besonders wenn es so wichtig ist."

Sein Jubel war eindeutig: Der 29-Jährige legte den Ball unter sein Trikot und steckte den Daumen in den Mund. "Meine Frau ist schwanger", verriet er stolz. "Es wird ein Junge, der Geburtstermin ist im Juni."

Glücklicherweise befindet sich die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt in der Sommerpause, sodass Saliakas sich voll auf seine Vaterrolle konzentrieren kann.

Der FC St. Pauli benötigt dringend Punkte im Abstiegskampf, während der VfB Stuttgart um die Champions-League-Plätze kämpft. Mit einem Sieg könnte Stuttgart sogar einen neuen Bundesliga-Rekord aufstellen.

Der VfB hat zuletzt drei Auswärtssiege mit deutlichen Ergebnissen erzielt – 4:0 in Bremen, 4:1 in Leverkusen und 3:0 in Gladbach. Sollte den Schwaben am Millerntor ebenfalls ein Erfolg mit drei Toren Unterschied gelingen, wäre das eine historische Premiere.

Bislang ist dies keinem Bundesliga-Club gelungen. Stuttgart steht aktuell gleichauf mit Bayern München (2x), RB Leipzig (2x) und dem VfL Bochum.

Benjamin Brand (36) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Begegnung zwischen dem FC St. Pauli und dem VfB Stuttgart leiten. Beide Teams hat der Betriebswirt in dieser Saison bereits einmal gepfiffen.

Unter Brand konnten die Kiezkicker eine ordentliche Bilanz vorweisen: Von 16 Spielen wurden sieben gewonnen, dazu kamen zwei Remis. In dieser Spielzeit leitete er die 1:2-Niederlage in Freiburg.

Beim VfB sieht die Bilanz anders aus: Sechs Siege, vier Unentschieden und nur eine Niederlage. Zuletzt war Brand beim 3:3 der Schwaben gegen Borussia Dortmund tätig.

Dem FC St. Pauli droht gegen Stuttgart erneut der Ausfall von zwei wichtigen Leistungsträgern. "Bei Hauke Wahl (31) besteht zwar noch Hoffnung, die schwindet jedoch täglich. Für das Spiel am Samstag wird es wohl nicht reichen. Bei Eric Smith (29) habe ich noch eine kleine Hoffnung, dass er zur Verfügung steht", erklärte Trainer Alexander Blessin (52), der ansonsten auf den erwarteten Kader zurückgreifen kann.

Das Abwehrduo fehlte bereits bei der Pokal-Niederlage in Leverkusen.

Nach dem Ausfall von Ricky-Jade Jones (23) soll ein Spieler der U23 eine Chance erhalten. "Romeo Aigbekaen, Max Herrmann und Nick Schmidt stehen zur Auswahl", erläuterte Blessin. "Wir werden sehen, wen wir für das Spiel nominieren."

Der englische Stürmer hat sich im Viertelfinal-Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen einen Riss des Syndesmosebands am rechten Sprunggelenk zugezogen und muss operiert werden.

"Das ist wirklich bitter und trifft uns hart", sagte Blessin bei der Pressekonferenz vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den Champions-League-Aspiranten VfB Stuttgart. Besonders hervorzuheben sei seine Schnelligkeit gewesen.

Jones wird voraussichtlich am kommenden Montag operiert. Es ist nicht seine erste Verletzung: Kurz nach seiner Ankunft in Hamburg musste er an der linken Schulter operiert werden und fiel monatelang aus. Erst im Dezember feierte er sein Ligadebüt für St. Pauli.

Ex-Nationaltorwart René Adler kommentierte als ZDF-Experte das Pokalspiel von St. Pauli in Leverkusen und bewertete die Lage der Mannschaft.

"Schon in Augsburg hatten sie eigentlich ein gutes Spiel, die besseren Chancen und hätten führen müssen", erklärte Adler mit Blick auf Parallelen zum Dienstagsspiel. "Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison: Gegen stärkere Gegner spielen sie oft gut, teilweise besser."

Das Problem liege jedoch im Torabschluss: "Irgendwann muss eben auch mal ein unglückliches, ein einfaches Tor fallen", so der Experte. Er riet Trainer Alexander Blessin (52), weiter fleißig an der Effektivität zu arbeiten. "Man kann Torschusstraining machen, Automatismen einüben, aber irgendwann braucht man auch Glück im Spiel."

Adler zeigte sich überzeugt, dass das Glück zurückkehren wird, wenn St. Pauli weiterhin hart arbeitet. "Mehr kann man kaum tun."

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat am Mittwoch die exakten Anstoßzeiten für die Spieltage 25 bis 27 festgelegt. Für den FC St. Pauli ergeben sich daraus folgende Termine:

Schlechte Nachrichten vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale: Für das Spiel bei Bayer Leverkusen fallen nicht nur Hauke Wahl (31), sondern auch Eric Smith (29) aus. Der Schwede hatte sich im Bundesliga-Spiel gegen Augsburg verletzt und konnte nicht rechtzeitig fit werden.

Deshalb stellte Trainer Alexander Blessin (52) die Mannschaft um. James Sands (25) rückt in die Innenverteidigung, seine Mittelfeldposition übernimmt der Neuzugang Mathias Rasmussen (28).

Ein ungünstiges Omen? Florian Badstübner (35) wird am Dienstagabend (20.45 Uhr) das Pokalspiel von St. Pauli bei Bayer Leverkusen leiten.

Unter seiner Leitung gewannen die Kiezkicker nur eines von neun Spielen. Zuletzt war er beim 2:3 in München tätig.

Für Leverkusen ist die Bilanz unter Badstübner etwas besser: Zwei Siege in vier Partien. Sein letzter Einsatz für die Werkself datiert aus der Vorsaison, als man in Bremen 2:2 spielte.

Oladapo Afolayan (28) hat den FC St. Pauli in der Wintertransferperiode verlassen. Da er sich nicht persönlich von den Fans verabschieden konnte, veröffentlichte er einen emotionalen Beitrag auf Instagram.

"Drei Jahre lang war Hamburg mein Zuhause, und ihr habt mir und meiner Frau das Gefühl gegeben, willkommen und geliebt zu sein. Wir haben einzigartige Momente erlebt und Außergewöhnliches erreicht", dankte der 28-Jährige den Anhängern. Es falle ihm schwer, diese Worte zu schreiben, gestand er offen.

"Ihr habt mir geholfen, einige meiner Träume zu verwirklichen, indem ich einen Meistertitel gewann und in der Bundesliga spielte. Es war mir eine Ehre, das Trikot zu tragen und für euch zu spielen."

Zum Abschluss bedankte sich der Offensivspieler bei einigen Wegbegleitern, darunter Ex-Trainer Fabian Hürzeler (32). Der Name von Alexander Blessin fehlte jedoch.

Das Kapitel St. Pauli ist für Oladapo Afolayan (28) beendet: Er wechselt zu den Blackburn Rovers. Obwohl er bei Trainer Blessin in Ungnade gefallen war, fand dieser keine schlechten Worte zum Abschied.

"Dapo ist ein verdienter Spieler von St. Pauli und immer mit der Aufstiegssaison verbunden, in der er viel geleistet hat", betonte der 52-Jährige.

Dass man sich nun trenne, sei für alle das Beste. "Wie es lief, war nicht schön, aber das gehört zum Fußball dazu", erklärte Blessin.

Fin Stevens (23) und Oladapo Afolayan (28) werden wohl keine Teamkollegen mehr sein. Wie Football League World berichtet, ist ein Transfer des Rechtsverteidigers zu den Blackburn Rovers gescheitert.

Stevens steht jedoch vor einer Rückkehr: Sein ehemaliger Club Oxford United zeigt großes Interesse.

Die Zeit drängt, da der Zweitligist im Kampf gegen den Abstieg steht.

Oladapo Afolayan (28) hat es vorgemacht, Fin Stevens (22) könnte folgen. Der Rechtsverteidiger hat beim FC St. Pauli keine Chancen und könnte ebenfalls zu den abstiegsbedrohten Blackburn Rovers wechseln.

Football League World berichtet, dass Ryan Alebiosu (24) vor einem Wechsel nach Genua steht. Sollte dieser zustande kommen, wäre Stevens die Alternative.

Bei den Kiezkickern hat der zweifache walisische Nationalspieler keine Perspektive mehr. In eineinhalb Jahren stand er nur zwei Mal in Pflichtspielen auf dem Platz, in dieser Saison war er sieben Mal im Kader, aber ohne Einsatz.

Keine Überraschung mehr: Oladapo Afolayan (28) verlässt St. Pauli und schließt sich dem englischen Zweitligisten Blackburn Rovers an.

Der Offensivspieler war vor knapp drei Jahren zum FC St. Pauli gekommen und wurde schnell zum Publikumsliebling. Insgesamt absolvierte er 93 Spiele, erzielte 16 Tore und bereitete sieben vor.

Zum Aufstieg trug er maßgeblich bei, unvergessen sein Doppelpack im vorletzten Spiel gegen Osnabrück. Schon in der vergangenen Saison war er nicht mehr erste Wahl und wurde oft eingewechselt.

Nach der letzten Saison übte er öffentlich Kritik am Trainer und dessen Spielstil – das läutete das Ende ein. In dieser Saison kam er kaum noch zum Einsatz und stand zuletzt nicht einmal im Kader.

Seit Samstag gehört Taichi Hara (26) zum FC St. Pauli. Ihm dürfte nicht entgangen sein, dass die Kiezkicker aktuell vor allem im Abschluss Probleme haben.

Der Japaner könnte daher schnell gebraucht werden: Am Samstag absolvierte er bereits eine Einheit mit dem Athletiktrainer, am Sonntag trainierte er mit den Reservisten.

"Am Montag starten wir bereits die Vorbereitung auf Leverkusen. Ich kann mir gut vorstellen, dass er dann im Kader steht", sagte Trainer Alexander Blessin (52) auf die Frage nach Haras Einsatzplan.

"Mit seiner Körpergröße und Spielweise kann er uns definitiv weiterhelfen", zeigte sich Blessin überzeugt – am besten sofort.

Die Personalie Oladapo Afolayan (28) dürfte sich nun bald entscheiden: Nach der Verpflichtung von Taichi Hara (26) steht der Engländer beim FC St. Pauli vor dem Abschied.

Medien aus England berichten, dass die Blackburn Rovers großes Interesse zeigen. St. Pauli dürfte bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen.

Im Auswärtsspiel in Augsburg war Afolayan erneut nicht im Kader.

Der FC St. Pauli muss beim FC Augsburg auf zwei Verteidiger verzichten. Adam Dzwigala (30) fällt wegen eines grippalen Infekts aus, auch Hauke Wahl (31) konnte nach seiner Verletzung nicht rechtzeitig fit werden.

Wahl hatte sich im Spiel gegen RB Leipzig angeschlagen verabschiedet.

Ein schlechtes Omen? Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) leitet am Samstag (15.30 Uhr) das Spiel beim FC Augsburg.

Unter seiner Leitung holte St. Pauli in 13 Partien nur drei Siege sowie zwei Unentschieden, bei acht Niederlagen. In dieser Saison pfiff er die 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart.

Mut macht die schlechte Bilanz des FCA unter Stegemann: Von 26 Spielen gewannen die Augsburger nur fünf, mussten zwölf Niederlagen hinnehmen.

Tomoya Ando (27) hat einen starken Start bei St. Pauli hingelegt. Gegen Dortmund spielte er 45 Minuten, gegen Leipzig sogar 90 Minuten, wobei zum Ende des Nachholspiels leichte Ermüdungserscheinungen sichtbar wurden.

"Er hat eine hervorragende Leistung gezeigt", lobte Alexander Blessin (52). "Mit seiner Qualität, Ruhe und Zweikampfstärke hat er die komplette Spielzeit durchgehalten." Nach dem Spiel habe Ando aber "ein wenig gespürt", so der Trainer weiter. Am Donnerstag sah es jedoch schon besser aus.

Dass Ando so schnell Fuß fasste, überraschte etwas: "Er hatte drei Wochen Pause und trainiert jetzt erst seit drei Wochen wieder voll mit", erklärte Blessin. Da Dzwigala (30) nach seiner Gelbsperre zurückkehrt, ist ein weiterer Einsatz von Ando offen. "Wir müssen abwägen, ob wir ein Verletzungsrisiko eingehen – derzeit sieht es nicht danach aus."

Überraschenderweise läuft Kapitän Jackson Irvine (32) aktuell wieder für den FC St. Pauli auf. Nach anfänglichen Problemen mit seinem operierten linken Fuß war eine baldige Rückkehr nicht erwartet worden.

"Seine Einsätze sind schmerzbedingt, wie er das schafft, ist beeindruckend. Wir besprechen das jede Woche neu", erläuterte Trainer Alexander Blessin (52). Wie lange Irvine noch spielen kann, ist unklar.

"Es hängt davon ab, wie gut der Schmerz unterdrückt werden kann", ergänzte Blessin. "Ob das nun mit 400 oder 800 mg Ibuprofen geschieht – wir wollen ihn nicht überlasten."

Vielmehr setze man auf Zeit und eine Besserung. "Ich bin froh, dass er durchhält. Großes Lob an ihn, dass er trotz Schmerzen für die Mannschaft da ist. Er ist unser Kapitän und seine Anwesenheit ist sehr wichtig", betonte der Trainer.

Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (27) hat St. Pauli bereits zwei japanische Spieler unter Vertrag, dazu kommt Zeugwart Kenta Kambara. Bald könnte mit Taichi Hara (26) der dritte folgen.

"Das sind außergewöhnliche Persönlichkeiten mit hervorragender Mentalität", lobte Alexander Blessin (52). Bereits vor seiner Zeit bei St. Pauli habe er mit zwei Japanern gearbeitet. Was ihm an ihnen gefällt? "Sie setzen sehr schnell um, was man von ihnen verlangt, weil sie eine starke Arbeitsmoral besitzen."

Zur Personalie Hara hielt sich der Trainer noch bedeckt: "Wer weiß, was noch passiert."

Im Nachholspiel gegen RB Leipzig zeigte St. Pauli eine starke Leistung und legte insgesamt rund 128 Kilometer zurück. Einige Spieler klagten anschließend über kleine Beschwerden, ein Ausfall ist jedoch nicht zu erwarten.

"Ich gehe davon aus, dass niemand ausfällt", sagte Alexander Blessin (52). Am Mittwoch hätten einige Spieler sich unwohl gefühlt, aber am nächsten Tag sei das schon besser gewesen.

Daher wird gegen Augsburg vermutlich der gleiche Kader wie gegen Leipzig zur Verfügung stehen, vermutlich mit der Änderung, dass Adam Dzwigala nach Gelbsperre zurückkehrt und Jannik Robatsch (21) weicht.

Weiterhin fehlen die langfristig verletzten David Nemeth (24), Connor Metcalfe (26) und Andréas Hountondji (23).

Tomoya Ando (27) überzeugte bei seinem Startelfdebüt gegen RB Leipzig, was ihm von Abwehrchef Hauke Wahl (31) Lob einbrachte.

"Tolles Spiel", sagte Wahl. Vor allem in der ersten Halbzeit habe Ando viele spielerische Lösungen gefunden. "Zum Ende hin war er etwas müde, was man ihm nicht übel nehmen kann", fügte Wahl hinzu. Schließlich hatte Ando seit Anfang Dezember nicht mehr durchgespielt.

Der Japaner fügt sich gut ins Team ein, obwohl es für ihn schwierig sei, die Sprache zu verstehen. "Er spricht kaum Deutsch und kommuniziert nur über Kenta. Das ist nicht einfach, in einem fremden Land so zu spielen. Dafür habe ich großen Respekt", erklärte Wahl.

Die beiden hätten bisher wenig gesprochen, aber "wir lächeln uns schon mal an. Er ist ein toller Typ", so Wahl. "Ich habe mal einen Scherz über Kenta gemacht, da hat er sofort mitgelacht – fast hätte er mich fast in den Schwitzkasten genommen, das war lustig."

In Zukunft werden die beiden wohl häufiger gemeinsam spielen, denn Ando ist mehr als nur eine Option in der Defensive bei St. Pauli.

Mit Joel Chima Fujita (23) und Tomoya Ando (26) hat St. Pauli bereits zwei Japaner verpflichtet. Nun scheint mit Taichi Hara (26) ein dritter Spieler aus Japan zu folgen.

Kyoto Sanga, Haras bisheriger Klub, kündigte an, dass der 1,91 Meter große Mittelstürmer den Verein verlassen und ins Ausland wechseln wolle. Eine endgültige Entscheidung stehe aber noch aus.

Mit Hara reagiert der FCSP auf die anhaltende Flaute im Offensivspiel. Ein Vorteil: Sein Vertrag läuft am 31. Januar aus, sodass er ablösefrei verfügbar wäre.

Danel Sinani (28) erhielt im Spiel gegen Leipzig einen Startelfplatz, sein zweiter Einsatz 2026 nach einer Verletzungspause. Im Stadtderby bekam er ab der 65. Minute Einsatzzeit.

Trainer Blessin zeigte sich zufrieden, wies aber auf verbesserungswürdige Entscheidungen im Spiel hin. Spieler und Coach waren sich darin einig.

"Ich ärgere mich über mich selbst, insbesondere über zwei Bälle, die ich leichtfertig verloren habe. Solche Entscheidungen muss ich besser treffen", reflektierte Sinani nach dem Spiel.

Blessin analysierte die Leistung differenziert: "In dieser Schwächephase hat er weniger Bälle gehalten und Pässe nicht sauber gespielt. Was uns vorher geholfen hat, war seine Ballsicherheit und Körperlichkeit, das hat er gut gemacht. Auch im Offensivspiel suchte er den Pass nach vorne."

Manolis Saliakas (29) hatte lange auf seinen Einsatz gewartet. Diesen hatte er sich nicht nur verdient, sondern ihn sich auch erarbeitet, bestätigte Trainer Blessin nach dem 1:1 gegen RB Leipzig.

"Er hat nie den Kopf hängen lassen und deshalb hat er es nun verdient", erklärte der Coach. Saliakas absolvierte sein erstes Spiel seit dem 1. November und zeigte vor allem auf der rechten Seite viel Dynamik.

Seine lange Abwesenheit habe zwei Gründe: Zum einen habe Arkadiusz Pyrka (23) zuletzt gut gespielt, zum anderen habe Saliakas zweimal eine komplette Vorbereitung wegen Verletzungen verpasst, was die Rückkehr erschwerte.

St. Pauli sucht dringend eine Verstärkung für den Angriff. Laut dem argentinischen Sportjournalisten Uriel Lugt haben die Kiezkicker Interesse an Rodrigo Castillo (26) vom Lanús.

Der abstiegsbedrohte Bundesligist soll ein Leihangebot unterbreitet haben, das Lanús jedoch ablehnte. Ob Castillo, der erst im Sommer kam und in dieser Saison sieben Tore in 16 Spielen erzielte, eine sofortige Verstärkung wäre, bleibt fraglich – es wäre seine erste Station außerhalb Argentiniens.

"Das Transferfenster ist ja noch offen", scherzte Trainer Alexander Blessin (52) bei der Pressekonferenz vor dem Nachholspiel gegen Leipzig. Bedeutet das eine Verstärkung für den Sturm?

Zuletzt holte man Mathias Rasmussen (28) für das zentrale Mittelfeld und Tomoya Ando (27) für die Abwehr. Die vielen Ausfälle auf verschiedenen Positionen erforderten mehr Flexibilität.

Ob Sportchef Andreas Bornemann (54) aktuell auch an einem neuen Stürmer arbeitet, wollte Blessin nicht bestätigen, deutete es aber als sehr wahrscheinlich an.

Für Scott Banks endet seine Zeit beim englischen Drittligisten FC Blackpool. Der 24-Jährige wird an Barnsley FC ausgeliehen, um dort mehr Spielpraxis zu sammeln.

Banks war im Sommer 2025 auf Leihbasis zu Blackpool gewechselt und absolvierte 14 Spiele, in denen ihm ein Treffer gelang.

Der Schotte war im August 2023 zunächst leihweise zum FC St. Pauli gewechselt und im Sommer 2024 fest von Crystal Palace verpflichtet worden. Für die Kiezkicker bestritt er bisher 16 Partien.

Der FC St. Pauli hatte lange auf die Rückkehr von Morgan Guilavogui (27) gehofft, doch der Franzose entschied sich für einen Wechsel in die MLS nach Amerika. Laut dem Abendblatt soll er bei Real Salt Lake City einen Vertrag bis 2029 unterschreiben.

Der US-Klub soll sechs Millionen Euro Ablöse plus Boni geboten haben – eine Summe, die St. Pauli nicht aufbringen konnte.

Sportchef Andreas Bornemann (54) muss sich daher nach anderen Verstärkungen für die Offensive umsehen.

St. Paulis Top-Sprinter Ricky-Jade Jones (23) stellte im Derby gegen den HSV einen neuen Saisonrekord auf: Mit 36,46 km/h war kein anderer Spieler in dieser Spielzeit schneller.

Jones erreichte diese Geschwindigkeit nach einer eigenen Ecke, als er beim folgenden HSV-Konter zurückeilte und im eigenen Strafraum eine Flanke per Kopf klärte.

Im Nachholspiel gegen RB Leipzig muss St. Pauli auf Adam Dzwigala (30) verzichten. Der Pole sah im Derby gegen den HSV seine fünfte Gelbe Karte. Trainer Alexander Blessin (52) hat vor allem zwei Alternativen.

Zum einen könnte Winter-Neuzugang Tomoya Ando (27) sein Startelfdebüt feiern, zum anderen könnte Eric Smith (29) wieder ins Abwehrzentrum rücken, wodurch Hauke Wahl (31) auf seine gewohnte Position rechts in der Dreierkette zurückkehrt. Letzteres gilt nach der Verpflichtung von Mathias Rasmussen (28) als wahrscheinlichster Plan.

Blessin wollte sich nach dem Derby jedoch noch nicht festlegen.

Eintracht Frankfurt sucht nach dem Rauswurf von Dino Toppmöller (45) einen neuen Trainer. Laut Bild stehen neben Favorit Marco Rose (49) auch Sandro Schwarz (47), Tobias Strobl (38) und Alexander Blessin (52) auf dem Zettel.

Der aktuelle St. Pauli-Coach hatte Eintracht mit Union Saint-Gilloise vor zwei Jahren im Achtelfinale der Conference League das Fürchten gelehrt. Ob an dem Gerücht etwas dran ist, bleibt abzuwarten.

Gute Nachrichten bei St. Pauli: Kapitän Jackson Irvine (32) könnte beim Stadtderby gegen den HSV am Freitag wieder im Kader stehen, wie Trainer Alexander Blessin (52) am Mittwoch ankündigte.

Der Australier befinde sich zwar noch in der Testphase, doch die Belastungstests liefen gut. Allerdings müsse man weiter beobachten, wie Irvines Körper in den nächsten Tagen reagiert. Gerade für ein solches Highlight-Spiel sei der Kapitän in der Kabine und auf der Bank immens wichtig.

Auch Danel Sinani (28) könnte zurückkehren, während der Einsatz von Connor Metcalfe (26) noch offen bleibe, so Blessin.

Schiedsrichter-Chef Knut Kircher (56) sprach bei einem Treffen mit Journalisten über zwei umstrittene Entscheidungen vom letzten Spieltag, darunter das harte Foul von Nico Schlotterbeck (26) an Arkadiusz Pyrka (23).

Der BVB-Profi hatte nur Gelb gesehen, was Trainer Blessin (52) schockierte. "Schlotterbeck spielt den Ball nicht und steigt knöchelhoch ein – da ist normalerweise der Fuß weg, und das ist eine klare Rote.", so Blessin.

Kircher betonte, dass er froh sei, dass die Szene und ein weiteres Foul von Leipzigs Seiwald an Goretzka einheitlich bewertet wurden, wünschte sich aber eine härtere Strafe.

"Am liebsten wäre mir, wir hätten es einheitlich richtig gemacht", erklärte er und sprach sich für eine Rote Karte und VAR-Eingriff aus.

Vor dem Derby gegen den HSV wurde Hauke Wahl (31) gefragt, wie man den enttäuschten Ricky-Jade Jones (23) aufgebaut hat. Seine Antwort war klar.

"Klar war Ricky enttäuscht, das ist normal, wenn man denkt, schuld zu sein", sagte Wahl. "Aber das stimmt nicht, es ist nicht seine Schuld." Fußball sei ein Sport, in dem Fehler passieren, betonte er. "Das haben wir ihm auch mehrfach gesagt."

Man gewinne und verliere zusammen, fügte Wahl hinzu. "Natürlich hatte er es schwer und war geknickt, aber er bekam viel Rückhalt von uns."

St. Paulis Kapitän Jackson Irvine nahm am Dienstag überraschend am Training teil. Er machte bei Pass- und Spielformen mit, verließ den Platz aber nach rund 45 Minuten wieder.

Weiterhin fehlten Ben Voll und Connor Metcalfe, Danel Sinani trainierte nur eingeschränkt mit.

Nach etwas mehr als einer Stunde wurde Tomoya Ando eingewechselt und gab damit sein Pflichtspieldebüt. Am Ende ärgerte er sich über die unglückliche 2:3-Niederlage.

"Das war eine besondere Atmosphäre, und ich freue mich über meinen ersten Einsatz", sagte er nach dem Spiel. "Leider haben wir verloren."

Bereits jetzt richtete er den Blick nach vorne: "Nächste Woche steht das Derby an. Wir wollen es gewinnen, egal wie."

Vor dem Spiel beim BVB äußerte sich Eric Smith (29) bei Sky zur Situation beim FC St. Pauli: "Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein und jeden Tag hart arbeiten, um da rauszukommen."

Hoffnung macht, dass die Kiezkicker in der letzten Saison in einer ähnlichen Lage waren.

Harms Osmers (40) wird am Samstag die Partie von St. Pauli bei Borussia Dortmund leiten – ein gutes Omen, denn unter seiner Leitung gewann St. Pauli bereits einmal gegen die Westfalen.

2022 gewann man im DFB-Pokal-Achtelfinale im leeren Millerntor-Stadion durch ein Tor von Etienne Amenyido und ein Eigentor von Axel Witsel mit 2:1 gegen den BVB. Der Ehrentreffer von Erling Haaland reichte nicht.

Eine Wiederholung dieses Ergebnisses wäre beim Kiezklub sicher willkommen.

Der erneute Ausfall von Kapitän Jackson Irvine (32) trifft St. Pauli schwer. Wie es weitergeht, bleibt unklar. "Das klärt sich in der kommenden Woche oder in den nächsten zehn Tagen", sagte Trainer Alexander Blessin (52) am Donnerstag.

Eine weitere Operation ist möglich, doch zunächst erfolgen fast tägliche MRT-Untersuchungen des Knöchels. Gespräche mit dem Operateur stehen ebenfalls an. Blessin wollte keine Prognose abgeben: "Für mich als Außenstehenden ist das schwer einzuschätzen."

Ein neuer Eingriff würde vermutlich das Saisonaus und das WM-Aus bedeuten. Nach der ersten OP dauerte die Rückkehr sechs Monate.

Die späte Niederlage beim VfL Wolfsburg hinterlässt Spuren bei St. Pauli. "Das tut sehr weh, aber wir kennen diese Situation aus dieser Saison schon. Ehrlich gesagt, wir haben es satt", sagte Kapitän Eric Smith (29) nach dem Spiel.

"Es ist nicht das erste Mal. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon gesagt habe, aber wir müssen aus unseren Fehlern lernen", ärgerte sich der Schwede. St. Pauli hatte die zweite Hälfte unter Kontrolle, kassierte aber kurz vor Schluss den Gegentreffer.

"Wir wissen, was zu tun ist, schaffen es aber nicht, es umzusetzen", kritisierte Smith. "Wir haben nicht die besten Einzelspieler, deshalb ist es wichtig, uns gegenseitig zu helfen – was wir aber nicht genug tun."

Nach der Niederlage wollte Alexander Blessin (52) nicht über den Handelfmeter sprechen, den Hauke Wahl (31) verursacht hatte, und schon gar nicht über das Verhalten von Wolfsburg-Coach Daniel Bauer (43), der vehement den VAR forderte.

Sky-Experte Didi Hamann (52) griff stattdessen ein und kritisierte den VfL-Trainer scharf: "Seine Reaktion war eine Frechheit und Unsportlichkeit, die man bestrafen sollte. Solche Reaktionen kennt man eher aus fernen Ländern. Er ist noch nicht lange Cheftrainer in der Bundesliga, sollte das aber lassen."

Schiedsrichter Frank Willenborg (46) hatte zunächst ohne VAR auf Weiterspielen entschieden, erst nach VAR-Hinweis entschied er auf Elfmeter.

Im Spiel gegen Wolfsburg herrschte ab etwa der 60. Minute eine bedrückende Stille in der Volkswagen-Arena.

Wegen eines medizinischen Notfalls stellten beide Fangruppen ihre Unterstützung ein. Kurz vor der 72. Minute gab es kurz Applaus, danach setzten die Gesänge wieder ein.

Der Stadionsprecher informierte wenig später, dass die betroffene Person versorgt und stabil sei.

Endlich geht es für St. Pauli wieder los. Für Kapitän Eric Smith (28) war die Pause noch etwas länger, da er vor Weihnachten gesperrt war, sagte er vor dem Spiel bei Sky.

Wegen der schwierigen Ausgangslage starteten die Kiezkicker früh mit der Vorbereitung. "Wir wollen uns in allen Bereichen verbessern", so Smith. Auf den verletzten Kapitän Jackson Irvine (32) müsse man verzichten, was ein harter Schlag sei. "Für jedes Team ist es schwierig, wenn der Kapitän fehlt", erklärte Smith, der mit drei Punkten ins neue Jahr 2026 starten möchte.

Schlechte Nachrichten von Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstag mitteilte, fällt der Australier erneut aus. Probleme am linken Fuß bereiten Sorgen.

Bereits im April letzten Jahres ließ sich der 32-Jährige wegen einer knöchernen Stressreaktion an diesem Fuß operieren. Erst im Oktober kehrte er zurück und zeigte seine Bedeutung für St. Pauli.

Nun muss Trainer Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.

Ein gutes Omen? Frank Willenborg (46) übernimmt am Mittwochabend (18.30 Uhr) die Partie beim VfL Wolfsburg. Für St. Pauli ist das erfreulich.

Unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück gewannen die Kiezkicker zwölf der 22 Spiele, darunter die letzten drei in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Begegnungen verloren sie.

Wolfsburg gewann unter Willenborg fünf von acht Spielen, drei gingen verloren.

Assistenten sind Robert Wessel (40) und Eric Müller (35), VAR ist Sören Storks (37).

Der FC St. Pauli verleiht Erik Ahlstrand bis Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo, der zudem im Sommer eine Kaufoption besitzt.

Ahlstrand kam in Hamburg kaum zum Zug, obwohl er Fortschritte machte, bestätigte Sportchef Andreas Bornemann (56). Sein Problem sei die starke Konkurrenz.

In zwei Jahren bestritt der Schwede nur sechs Spiele für die Profis (41 Minuten), überzeugte aber bei der U23 in der Regionalliga Nord. Nun bekommt er die Chance auf höherem Niveau.

Wetterkapriolen werfen die Prognosen durcheinander: Es ist unklar, ob das Heimspiel gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) planmäßig stattfindet.

Der Verein teilte am Donnerstag mit, die Entwicklung der Wetterlage abwarten zu müssen, bevor eine Entscheidung fällt.

"Alle Verantwortlichen arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien und stehen im ständigen Austausch mit Experten, Behörden, der DFL, Dienstleistern und weiteren Beteiligten", erklärte ein Sprecher. Noch ist offen, ob das Spiel stattfinden kann.

Keine guten Erinnerungen verbindet St. Pauli mit Schiedsrichter Florian Exner (35), der am Samstag (15.30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten wird.

Sein Debüt als Referee gab es mit einem 3:2-Sieg gegen Greuther Fürth, doch sein zweiter Einsatz sorgte für Diskussionen.

Exner leitete die 0:1-Niederlage des VfB Stuttgart am Millerntor in der vergangenen Saison, zeigte Siebe Van der Heyden (27) die Rote Karte und gab dem Torhüter Nikola Vasilj (30) innerhalb weniger Sekunden die Ampelkarte – eine Entscheidung, die für Unmut sorgte.

Erik Ahlstrand (24) kam bei St. Pauli bisher kaum zum Einsatz, auch ein guter Auftritt im Test gegen Werder Bremen änderte daran wenig.

Sportchef Andreas Bornemann (54) zeigte sich zwar zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, wäre aber bei einem passenden Angebot offen für einen Wechsel.

Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, steht Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zu Heracles Almelo in den Niederlanden.

Bisher absolvierte der 24-Jährige nur fünf Kurzeinsätze in der Liga und einen im DFB-Pokal.

Der FC St. Pauli reagierte auf die Verletzung von Simon Spari (23) und verpflichtete mit Emil Gazdov (22) einen weiteren Torwart. Gazdov kommt per Leihe vom CF Montréal und besitzt eine Kaufoption.

"Emil ist sehr beweglich und explosiv, strahlt Ruhe und Sicherheit aus. Er antizipiert lange Bälle gut und traut sich auch, aus dem Tor heraus Defensivaktionen zu starten. Im Spielaufbau agiert er ruhig und abgeklärt", freute sich Trainer Alexander Blessin (52) über den Winter-Neuzugang.

Gazdov besitzt neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und spielte bei Pacific FC sowie der U19 des 1. FC Nürnberg. Zuletzt war er halbjährlich an Valour FC ausgeliehen.

Gazdov sagte zu seinem Wechsel: "Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei St. Pauli. Ich möchte die Zeit in Hamburg nutzen, um mich fußballerisch weiterzuentwickeln und viele Erfahrungen in der Bundesliga zu sammeln."

Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern ausgetragen. Der Verein bietet jedoch Fans, die aufgrund der Witterung oder anderer Gründe nicht kommen können, eine Alternative an.

Tickets können bis 13.30 Uhr auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal angeboten werden, wo sie von anderen Fans übernommen oder erstattet werden. Auch spätere Angebote sind möglich. Zudem denkt der Verein über ein kostenloses Ticket für ein anderes Testspiel nach.

Bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Wegen eines Haarrisses am linken Sprunggelenk fällt der Stürmer auf unbestimmte Zeit aus.

Der Verein teilte dies am Freitagmorgen mit. Die Verletzung zog sich Hountondji im letzten Auswärtsspiel gegen Mainz 05 am 21. Dezember zu. Nach der ersten Diagnose wurde der Haarriss durch weitere Untersuchungen bestätigt.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erste am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der Relegation um den Klassenerhalt teil, wo er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga trifft.