Red-Bull-Klopp räumt mit Spekulationen auf: „Das ist völliger Unsinn“
Leipzig – Seit Anfang Januar bekleidet Jürgen Klopp (58) die Position des Head of Global Soccer bei den Red-Bull-Teams und hat daher bereits mehrfach bei RB Leipzig vorbeigeschaut. Da seine genaue Aufgabe für viele nicht klar definiert ist, kursieren immer wieder Gerüchte, dass der ehemalige Trainer bald eine neue Herausforderung annehmen könnte.
So wird etwa vermutet, er könnte demnächst als Trainer von Real Madrid tätig werden oder an der Seitenlinie der deutschen Nationalmannschaft stehen.
Anlässlich der Vorstellung des WM-Teams bei „Magenta TV“ nutzte der 58-Jährige nun die Gelegenheit, um diese Spekulationen entschieden zurückzuweisen.
„Es ist gut, dass wir darüber sprechen. Wenn Real Madrid wirklich angerufen hätte, hätte man das längst erfahren. Aber all das ist völliger Quatsch. Es gab nicht einmal einen einzigen Anruf von dort“, stellte Klopp klar.
Auch zum Thema Nationalmannschaft äußerte sich Klopp: „Im Moment denke ich überhaupt nicht daran, und zum Glück gibt es auch keinen Anlass dafür.“
Seine Worte bestätigen letztlich auch die Aussagen von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (50), der kürzlich betonte, man sei „äußerst zufrieden mit Jürgen Klopps Arbeit“. Klopp gilt als großer Motivator und hat bereits bei einigen Transferentscheidungen mitgewirkt.
Obwohl Klopp die Gerüchte klar zurückweist, dürften die Spekulationen nicht so schnell verstummen – solange bekannte Fußball-Persönlichkeiten regelmäßig ihre Meinung zu diesem Thema äußern.
So erklärte beispielsweise FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß (74) kürzlich, dass er die Rolle Klopps bei Red Bull nicht nachvollziehen könne.
„Jürgen Klopp gehört auf den Fußballplatz, er ist keiner, der Vorträge rund um die Welt hält“, so Hoeneß.