Jüngster Trainer der 3. Liga muss gehen: Tabellenletzter zieht Konsequenzen
Schweinfurt – Der Tabellenletzte der 3. Liga zieht jetzt die Notbremse! Victor Kleinhenz (34), der den Klub im vergangenen Jahr auf beeindruckende Weise aus der Regionalliga in die 3. Liga führte, verliert nun seinen Posten.
Wie die vereinsnahe „Main-Post“ am Mittwochmorgen berichtet, wurden neben dem jüngsten Trainer der Liga auch sein Co-Trainer Georg Opfermann (37) von den Unterfranken freigestellt. Eine offizielle Bestätigung aus Schweinfurt steht allerdings noch aus.
Das Training soll vorerst von Gerd Klaus (55) übernommen werden. Klaus war bereits zwischen 2012 und 2018 Chefcoach der Nullfünfer und hatte in den letzten zwei Jahren seiner Amtszeit zusätzlich die Position des Sportlichen Leiters inne. Seit einigen Monaten unterstützt er den Verein als Berater.
Mit nur zehn Punkten aus 24 Spielen und einer Tordifferenz von minus 36 steht Schweinfurt derzeit abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den TSV Havelse, der Platz 19 belegt, beträgt bereits neun Punkte, zum rettenden Ufer sind es sogar 17 Zähler. Ein direkter Wiederabstieg scheint damit so gut wie sicher.
Unter Kleinhenz gelangen lediglich drei Siege, zudem spielte das Team am vergangenen Sonntag gegen Ingolstadt 1:1. Demgegenüber stehen 20 Niederlagen.
Co-Trainer Opfermann zeigt Verständnis für die Entscheidung: „Ich bin stolz auf den Verein, dass er so lange ruhig und überlegt gehandelt hat“, kommentierte der 37-Jährige gegenüber der Main-Post. „Ich wünsche dem FC 05 viel Erfolg und möglichst viele Punkte.“