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Aufstiegsheld Sterner kehrt zu Dynamo zurück: „Fühlt sich an wie nach Hause kommen“

Antalya (Türkei) – Jonas Sterner (23) wählte eine Formulierung, die aus rund 2200 Kilometern Entfernung vielleicht ungewöhnlich erscheinen mag. Doch er meint es absolut ernst: „Es ist ein bisschen so, als würde ich nach Hause kommen“, erklärte der Rechtsverteidiger von Dynamo nach seinem Debüt für die SGD nach einer Pause von 234 Tagen.

Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga entschied sich der Leihspieler – auch aus privaten Gründen – für einen Wechsel zu Hannover 96. Holstein Kiel hingegen plante nicht mehr mit ihm.

Dynamo hätte den gebürtigen Husumer gern dauerhaft verpflichtet, doch Sterner entschied sich zugunsten der Nähe zu seiner norddeutschen Heimat. Persönlich verständlich, rückblickend jedoch vielleicht nicht die beste Wahl. In der Hinrunde kam er lediglich auf 21 Minuten in der zweiten Liga sowie 333 Minuten in der dritthöchsten Spielklasse.

„Es gibt darauf keine klare Erklärung. Vielleicht passte einfach das Gesamtpaket damals nicht. In puncto Trainingsqualität habe ich mich definitiv weiterentwickelt. Es war einfach ein anderer Input, und so habe ich es empfunden. Jeden Tag im Training habe ich mich voll reingehängt. Ich bin überzeugt, dass ich dadurch Fortschritte gemacht habe.“

Weiter möchte Sterner nicht darauf eingehen. Für ihn zählen jetzt andere Dinge: „Wir haben hier eine große Herausforderung vor uns, da bleibt keine Zeit für Rückblicke. Das will ich auch nicht!“

Zumindest sollte die Eingewöhnung für den Außenverteidiger nicht allzu lange dauern. Zudem ist ihm die Spielweise von Trainer Thomas Stamm (42) bereits gut vertraut.

Dennoch meint er: „Ein bisschen hat sich ja doch verändert. Man braucht schon etwas Zeit. Die Spieler, mit denen ich im Testspiel zusammenspielte, sind ebenfalls neu. Den Kern kenne ich zwar, aber es wird noch dauern.“

Im Herzen und im Kopf war Sterner jedoch stets eng mit Schwarz-Gelb verbunden. „Ich habe viele Partien meines ehemaligen Clubs verfolgen können, da ich selbst wenig Spielzeit hatte“, gesteht er. „Die Aufstiegsfeier werde ich niemals vergessen. Diese und weitere Erinnerungen haben mich getragen.“

Nun kann er in Dresden erneut Akzente setzen – eine positive Nachricht wäre sicherlich der gemeinsam errungene Klassenerhalt!

2. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der 2. Bundesliga erklärt Folgendes: Wer am Saisonende den 1. Platz belegt, wird Meister der zweiten Liga und steigt in die 1. Bundesliga auf. Das gilt auch für den zweiten Rang. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga, um den Aufstieg oder den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.