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FC St. Pauli: Joel Chima Fujita trifft genau zum richtigen Zeitpunkt erstmals in der Bundesliga

Hamburg – lange hatte er darauf gewartet! Nach 22 Bundesliga-Spielen erzielte Joel Chima Fujita (24) nun sein erstes Tor und schoss den FC St. Pauli damit zu einem wichtigen 2:1-Erfolg im Abstiegskampf gegen Werder Bremen. Nach dem Schlusspfiff war seine Freude grenzenlos.

In dieser Saison hatte Fujita bereits 21-mal aufs gegnerische Tor geschossen, doch meist verfehlte der Japaner sein Ziel. Am Sonntag fiel der lang ersehnte Treffer – und das ausgerechnet in diesem entscheidenden Match.

Beim Stand von 1:1 spielte ihm Manolis Saliakas (29) den Ball im Strafraum zu. Fujita zögerte nicht, schoss aus etwa zehn Metern präzise ins lange Eck und sorgte für Jubel pur.

"Ich freue mich riesig", gestand der 24-Jährige. "Das war ein wichtiges Tor in einem bedeutenden Spiel. Ich habe in dieser Saison schon oft versucht zu treffen, doch der Ball wollte einfach nicht rein." Am Sonntagabend gelang es ihm endlich.

Auch sein Trainer nahm das zufrieden zur Kenntnis: „Er hatte schon viele Chancen, aber traf nie. Meist schoss er am Tor vorbei“, so Alexander Blessin (52). „Jetzt hat er das Tor getroffen, und gleich klappt es – das ist ein wertvoller Lernprozess. Das macht Lust auf mehr.“

Kürzlich musste Fujita etwas kürzertreten und fehlte sogar angeschlagen. Am Sonntag stand er jedoch wieder in der Startelf und spielte bis kurz vor Schluss. In der 87. Minute musste er wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden. „Bis zum nächsten Spiel bin ich wieder fit und werde dann wieder mit voller Kraft dabei sein“, versprach er.

Nur so kann er dem FC St. Pauli helfen und wie am Sonntag den Unterschied ausmachen. Neben seinem ersten Treffer und der starken Leistung freute sich der 24-jährige Japaner auch über den wichtigen Sieg. „Wir haben eine herausragende Leistung gezeigt, und unsere Fans waren fantastisch! Die Stimmung war großartig! Ich bin überglücklich und erleichtert“, erklärte er.

Nach dem Abpfiff kannte er nur noch eine Richtung: feiern. „Ich wollte meine Freude mit den Fans und meinen Mitspielern teilen. Deshalb habe ich getanzt“, verriet er.

Es bleibt zu hoffen, dass Fujita in den kommenden Wochen öfter solche Emotionen erlebt – für ihn selbst und für den FC St. Pauli wäre das sehr wünschenswert.