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HSV-Blog: Hamburger SV zeigt offenbar Interesse an dänischem Nationalspieler

Hamburg – Mit einem enttäuschenden 0:0 am Millerntor konnte der HSV den Abstand zum FC St. Pauli bewahren. Nun steht das nächste Duell gegen den Tabellenführer bevor.

Der Defensivspieler Nicolai Remberg erhielt nach einem Zweikampf überraschend die Gelbe Karte. Ein Reservespieler scheint kurz vor dem Abschied zu stehen. Gleichzeitig gibt es wohl Interesse an einem dänischen Nationalspieler.

In unserem HSV-Blog informieren wir Euch über alle Neuigkeiten rund um das Team, mögliche Transfers und die Geschehnisse im Volkspark.

Am Montag berichtete der italienische Transfer-Experte Nicolò Schira über einen potenziellen Wechsel des Dänen Albert Grønbaek.

Der 24-Jährige ist hauptsächlich im offensiven Mittelfeld aktiv, kann aber ebenso auf der linken Außenbahn eingesetzt werden. Derzeit steht Grønbaek beim CFC Genua unter Vertrag und hat bereits acht Einsätze für die dänische Nationalmannschaft absolviert.

Nach dem torlosen Stadtderby am vergangenen Freitag starteten die Rothosen am Montag in die Vorbereitung auf das Nord-Süd-Duell.

"Die Vorfreude darauf, gegen die Bayern anzutreten, ist unglaublich groß", wurde Trainer Merlin Polzin (35) auf der Vereinswebsite zitiert.

Gleichzeitig gebührt dem FC Bayern München großer Respekt. "In den meisten Fällen wird es wohl wie im Hinspiel laufen. Wir wollen uns darauf einstellen, die Ausnahme zu sein. Wir werden alles geben und am Samstag wird sich zeigen, ob es reicht", sagte der 35-Jährige.

Am dritten Spieltag unterlagen die Hamburger in München deutlich mit 0:5.

Zum Training am Montag fehlten Robert Glatzel (krank), Damian Downs (Wadenprobleme) und Fabio Balde (Oberschenkelbeschwerden). Silvan Hefti wurde für Gespräche zu seiner sportlichen Zukunft vom Training freigestellt.

Immanuel Pherai (24) sieht beim HSV keine Perspektive mehr und möchte den Klub verlassen. Zudem stehen für ihn im März die WM-Playoffs mit Suriname auf dem Spiel.

Nach der schweren Verletzung von Alexander Rössing-Lelesiit (19) wurde zunächst ein Wechselverbot erlassen, dennoch beschäftigt sich Pherai mit einem Wechsel.

Laut "Bild" zeigt Zweitligist Nürnberg, unter Trainer und Weltmeister Miro Klose (47), Interesse an einer Verpflichtung. Wahrscheinlich ist eine Leihe mit Kaufoption.

Pherai kam in dieser Spielzeit nur zu fünf Kurzeinsätzen und stand häufig nicht im Kader. Dennoch möchte der HSV erst einen Ersatz für Rössing-Lelesiit verpflichten, bevor Pherai abgegeben werden kann.

Ein herber Rückschlag: Wie der HSV am Sonntag mitteilte, zog sich Alexander Rössing-Lelesiit (19) im Stadtderby gegen St. Pauli einen Syndesmosebandriss zu, was wohl das Saison-Aus bedeutet.

Am Montag sollen weitere Untersuchungen klären, ob eine Operation notwendig ist. Auf jeden Fall wird der Offensivspieler den Rothosen mehrere Monate fehlen.

Bereits in der siebten Minute war der junge Norweger nach einem harten Foul von Adam Dzwigala (30) verletzt vom Platz. Er spielte zwar noch kurz weiter, wurde dann jedoch ausgewechselt.

Silvan Hefti (28) spielt beim HSV keine Rolle mehr. Der Schweizer ist bisher noch keine Minute für die erste Mannschaft aufgelaufen und kam nur einmal für die Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz.

Offenbar wollen beide Seiten nun getrennte Wege gehen. Nach Medienberichten steht Hefti kurz vor einem Wechsel zu D.C. United in die Major League Soccer (MLS).

Der Transfer soll Anfang der Woche über die Bühne gehen. Der HSV erhält eine geringe Ablösesumme, die für eine Abfindung an Hefti verwendet wird.

Immanuel Pherai (24) absolvierte wettbewerbsübergreifend in dieser Saison gerade einmal 54 Minuten für den HSV. Laut der "Hamburger Morgenpost" hat er sich deshalb für einen Abschied entschieden.

Dem Bericht zufolge war die Nicht-Nominierung für das Stadtderby gegen St. Pauli der ausschlaggebende Punkt. Der 25-Jährige strebt einen Wechsel im Winter an.

Es gibt mehrere Interessenten sowohl für eine feste Verpflichtung als auch für eine Leihe. Da das Transferfenster nur bis Anfang Februar geöffnet ist, muss eine Einigung schnell erzielt werden.

HSV-Abräumer Nicolai Remberg (24) liebt Derbys. "Die Fans haben uns angefeuert und beschimpft – das begann schon beim Aussteigen aus dem Bus", erklärte er nach dem Spiel. "Das war echt großartig."

Er versuchte, die Provokationen in Motivation umzuwandeln. "Ich glaube, viele unserer Spieler fühlen so. Die Stimmung hier ist enorm."

Für Aufsehen sorgte Remberg auch in der 24. Minute, als er gegen St. Paulis Eric Smith (29) zum Tackling ansetzte. Schiedsrichter Tobias Welz (48) zeigte ihm daraufhin die Gelbe Karte, was Remberg nicht nachvollziehen konnte.

"Das habe ich nicht verstanden. Besser kann ein Tackling kaum sein", so Remberg. "Ich hätte nie erwartet, dass er pfeift." Der VAR prüfte das Foul auf eine Rote Karte, was aber definitiv überzogen gewesen wäre.

Obwohl noch nichts offiziell ist, verdichten sich die Hinweise, dass der HSV kurz vor der Verpflichtung von Torwart Sander Tangvik (23) steht.

Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz am Mittwoch recht deutlich: "Es ist klar, dass wir uns auf dieser Position verbessern und nach dem Weggang von Daniel Peretz (25) breiter aufstellen wollen. Es wäre gut, wenn der angesprochene Spieler bald ein HSV-Profi wird."

Ob es tatsächlich dazu kommt, müsse man "zwei Büros weiter" erfragen, womit er offenbar Sportdirektor Claus Costa (41) meinte.

Trainer Merlin Polzin (35) betonte die Bedeutung von Robert Glatzel (32) für den HSV, besonders für das kommende Spiel am Freitag: "Bobby kann Derbys", spielte er auf dessen Statistik und Tore gegen St. Pauli an. Die Frage bleibt, wie lange Glatzel noch beim HSV spielt.

Nach Berichten des Abendblatts soll der belgische Spitzenclub RSC Anderlecht Interesse angemeldet haben. Ursprünglich plante Glatzel zu bleiben, doch diese Situation könnte sich ändern.

Der 32-Jährige kam verletzungsbedingt bisher nur auf zehn Einsätze (einmal in der Startelf) und insgesamt magere 126 Minuten. Mit der Verpflichtung von Damian Downs (21) haben sich seine Chancen nicht verbessert, daher könnte sich im Personalbereich noch etwas tun.

Der Abschied von Guilherme Ramos (28) steht wohl unmittelbar bevor. Laut "BILD" ist der Wechsel des Innenverteidigers zum chinesischen Klub Beijing Guoan fast fix.

Einzig der Medizincheck steht noch aus. Dieser wird allerdings nicht, wie üblich, in China stattfinden, sondern aufgrund der großen Entfernung vom HSV-Medizinerteam in Hamburg übernommen.

Nach Informationen von Bild erhält der HSV rund 100.000 Euro Ablöse für den Portugiesen, der in 36 Pflichtspielen für die Rothosen auflief.

Ein starkes Zeichen des HSV: Die Hanseaten beteiligen sich an der Aktion "Ich kann es mir nicht leisten" des Miniatur Wunderlands und stellen für die Heimspiele der Frauen im Februar ein Kontingent an kostenlosen Tickets bereit.

So erhalten Menschen, die sich einen Stadionbesuch sonst nicht leisten können, die Chance, die Spiele gegen den SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) und das Nordderby gegen Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live zu verfolgen.

Die Gratis-Tickets können jeweils am Spieltag an der Ticketbox im Volksparkstadion abgeholt werden.

Ist er die Torwartzukunft des HSV? Wie die norwegische Zeitung "Adresseavisen" berichtet, besteht Interesse an Sander Tangvik (23).

Der junge Keeper, der bereits zweimal im Kader der norwegischen A-Nationalmannschaft stand, ist Stammtorwart bei Rosenborg Trondheim. In der vergangenen Saison wurde er zum Spieler der Liga gewählt.

Tangviks Vertrag läuft noch bis Dezember 2027, jedoch soll Rosenborg bereits einen Nachfolger für ihn ins Visier genommen haben.

Beim HSV könnte der Norweger spätestens zur kommenden Saison in den Konkurrenzkampf um die Nummer eins mit Daniel Heuer Fernandes (33) treten – sofern dieser seinen Vertrag, der im Sommer endet, verlängert.

Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone zum Rücktritt des ehemaligen Sportvorstands Stefan Kuntz (63) und den Vorwürfen wegen sexueller Belästigung.

"Wir haben darüber gesprochen, aber entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen. Unsere Aufgabe ist es, Leistung zu bringen", erklärte "Rambo".

Er wisse nicht genau, was geschehen ist, und könne daher wenig dazu sagen. Wichtig sei aber, dass das Thema die Mannschaft nicht beeinträchtigt habe. "Es hat uns auf dem Platz nicht beeinflusst", betonte der Mittelfeldspieler.

Teamkollege Miro Muheim (27) wollte sich hingegen nicht äußern: "Ich möchte lieber über das Spiel und Fußball reden und das Thema nicht kommentieren."

Klare Botschaft der HSV-Fans: Vor dem Spiel gegen Gladbach zeigten sie ein großes Banner mit der Aufschrift: "Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!"

Die Botschaft bezieht sich auf die aktuellen Anschuldigungen gegen Ex-Vorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe trennte sich der Verein von Kuntz, da die Anschuldigungen als glaubhaft eingeschätzt wurden.

Der HSV verbindet keine guten Erinnerungen mit Schiedsrichter Robert Schröder (40), der heute das Spiel gegen Gladbach im Volkspark leitet.

Unter seiner Leitung holten die Rothosen bisher zwei Siege, ein Unentschieden und kassierten drei Niederlagen.

Schröder pfiff unter anderem das 1:2 gegen Darmstadt am 19. August 2022, bei dem vier (!) Rote Karten verteilt wurden. Der HSV kritisierte danach die Kommunikation als "unter der Gürtellinie".

Gladbach bestritt elf Spiele unter Schröders Leitung mit einer Bilanz von vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen.

Das ausgefallene Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März im Volksparkstadion nachgeholt. Die DFL gab am Freitag den Anstoß um 20:30 Uhr bekannt.

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit, allerdings übernimmt der Verein keine Haftung für weitere Aufwendungen. Fans können ihre Karten auch stornieren und erhalten dann ihr Geld zurück.

Nach achteinhalb Jahren beim HSV ist für Anssi Suhonen (24) Schluss. Der finnische Mittelfeldspieler steht laut "Bild" kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK. Der Medizincheck ist für Freitag geplant.

Sein Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen, sodass der HSV noch eine geringe Ablösesumme im fünfstelligen Bereich erhält.

Suhonen spielte aufgrund von Verletzungen kaum eine Rolle, war zwischenzeitlich an Jahn Regensburg und Östers IF in Schweden ausgeliehen. In Dänemark will er unter Trainer Alexander Zorniger (52) seine Karriere neu ankurbeln.

Dort trifft er auf einen alten Bekannten: Fiete Arp (26), der seit einem Jahr bei Odense spielt und in dieser Saison in 17 Spielen bereits acht Tore erzielte. Arp und Suhonen spielten bereits in der HSV-U17 gemeinsam.

Plant der HSV eine Verstärkung im Tor aus der Bundesliga? Laut "Sky"-Reporter Florian Plettenberg denken die Rothosen über eine Verpflichtung von Heidenheims Keeper Kevin Müller (34) nach.

Der erfahrene Torwart wäre erste Wahl, falls der HSV einen erfahrenen Ersatz für den abgewanderten Daniel Peretz (25) sucht.

Müller soll bereits grünes Licht für einen Wechsel im Januar erhalten haben und ist bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Vereinen fanden jedoch bislang nicht statt.

Droht die nächste Absage? Der HSV teilte am Mittwochabend mit, dass unklar ist, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.

Nach der wetterbedingten Absage gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker überprüft, bevor Höhenarbeiter ihre Arbeit aufnahmen.

Am Donnerstag sollen zahlreiche Mitarbeiter im Einsatz sein, um die nötigen Maßnahmen für die Spielausrichtung durchzuführen – das Ergebnis ist jedoch offen.

Nach der Absage gegen Bayer Leverkusen spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Spieltagsverpflegung an soziale Einrichtungen in Hamburg.

Viele Speisen waren bereits zubereitet und konnten aufgrund der Absage nicht verwendet werden. So wurde kurzfristig eine Weitergabe an Hilfsorganisationen organisiert.

Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und zahlreiche Backwaren wurden in einen Transporter verladen und an verschiedene Einrichtungen verteilt – insgesamt wurden etwa 750 Menschen versorgt.

"Als Verein tragen wir eine Verantwortung, die über den Fußball hinausreicht. Gerade in besonderen Situationen ist es für uns selbstverständlich, schnell zu handeln und Lösungen zu finden", sagte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). "Nach der kurzfristigen Spielabsage war für uns klar, verantwortungsbewusst zu handeln und die Speisen weiterzugeben, um Menschen zu unterstützen."

Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hacke das 2:1 für den HSV. Nun ist das Tor offiziell für die Wahl zum "Tor des Jahres" bei der ARD-Sportschau nominiert.

Der Verein teilte mit, dass ab sofort auf der Webseite der Sportschau für eines der zwölf Monatstore abgestimmt werden kann. "Noch nie zuvor konnte sich ein HSV-Spieler mit dieser Auszeichnung schmücken", heißt es.

Der Sonderzug mit Leverkusen-Fans war schon auf dem Weg nach Hamburg, als die Partie HSV gegen Bayer 04 kurzfristig abgesagt wurde.

Die Polizei teilte am Dienstagabend mit, dass der Zug gegen 18 Uhr im Bahnhof Hamburg-Harburg für eine Weile angehalten wurde, um bundespolizeiliche Maßnahmen durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr kehrte der Zug in Richtung Leverkusen um.

Rund 700 Fans waren vor Ort; die Lage wurde von 150 Einsatzkräften beobachtet. Der Aufenthalt verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.

Das wäre eine Überraschung! BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) soll laut "Sky"-Reporter Florian Plettenberg als möglicher Nachfolger von Stefan Kuntz (63) beim HSV gehandelt werden.

Demnach steht der ehemalige Spieler und jetzige Funktionär beim Aufsichtsrat der Rothosen hoch im Kurs für die vakante Position.

Kehls Vertrag bei Borussia Dortmund läuft allerdings noch bis Sommer 2027.

Der Schiedsrichter für die Partie am 17. Spieltag ist Robin Braun.

Das Duell gegen Leverkusen ist erst das neunte Bundesliga-Spiel, das der 29-Jährige leitet.

Trotzdem pfiff Braun bereits ein HSV-Spiel in dieser Saison: Im November leitete er das Auswärtsspiel gegen Augsburg, das die Rothosen mit 0:1 verloren, trotz Gelb-Roter Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28).

Wichtiger Hinweis: Der HSV warnt vor möglichen Einschränkungen bei der Anreise zum Spiel gegen Leverkusen.

Obwohl das Stadion von Schnee und Eis befreit wurde, sind aufgrund der jüngsten Wetterlage und des Tauwetters kaum Parkplätze nutzbar.

Alle Parkflächen (rot, grau, grün usw.) sind betroffen und derzeit nicht befahrbar.

Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsberechtigung. Der HSV empfiehlt eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und rät zu wasserfestem Schuhwerk.

Neuzugang Damion Downs (21) steht beim Auswärtsspiel des HSV in Freiburg direkt in der Startelf. Ebenfalls von Beginn an dabei: Bakery Jatta (27).

Die Aufstellung des HSV lautet: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé.

Gut gelaunt reisten die HSV-Fans mit dem ICE zum Auswärtsspiel nach Freiburg, doch plötzlich machte starker Schneefall ihnen einen Strich durch die Rechnung und der Zug blieb in Hannover liegen.

Dennoch ließ sich die Fangruppe die Stimmung nicht verderben. "Wir sind gut versorgt mit unseren Bierkästen", erzählte ein Anhänger dem Spiegel lachend.

Da das Spiel erst am Samstag um 15:30 Uhr (Sky) stattfindet, hoffen die Fans weiterhin, rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion zu sein.

Nach dem vorzeitigen Abgang von Keeper Daniel Peretz (25) sucht der HSV nach einer Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz machen und vertreten kann.

Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, haben die Verantwortlichen Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg ins Visier genommen – der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.

Es wird eine Leihe bis Saisonende ebenso erwogen wie eine feste Verpflichtung. Langfristig soll Kristof Heuer Fernandes als Nummer eins ablösen.

Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Klub Ludogorets Razgrad steht hingegen nicht zur Debatte.

Jetzt ist es offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Torwart kehrt zum FC Bayern München zurück und wird von dort direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton weiterverliehen.

Peretz konnte sich beim HSV nicht als Stammtorwart durchsetzen und kritisierte öffentlich seine Rolle. Er kam nur auf zwei Einsätze im DFB-Pokal.

Sein Talent weckt Begehrlichkeiten: Laut dem Portal "CaughtOffside" zeigen der FC Bayern München und RB Leipzig Interesse an HSV-Verteidiger Luka Vuskovic (18).

Demnach erkundigten sich beide Clubs bei Tottenham Hotspur – dem Stammverein des ausgeliehenen Kroaten – nach ihm.

Tottenham hat jedoch klargestellt, dass ein Abgang des 18-Jährigen derzeit nicht geplant ist. Vuskovic, dessen Leihe beim HSV bis Sommer läuft, gilt als wichtiger Baustein der Zukunftsplanung.

Das vergangene Jahr war für den HSV ereignisreich: Neben dem Aufstieg und der Rückkehr in die Bundesliga wird vor allem die herausragende Unterstützung der Fans in Erinnerung bleiben.

Die Spieler bedankten sich in einem offenen Brief bei den Anhängern für die "einzigartige Unterstützung und Leidenschaft".

"Lasst uns diese 'Never-give-up'-Mentalität auch im kommenden Jahr bewahren und an den verbleibenden 19 Spieltagen alles füreinander geben. Gemeinsam zeigen wir, wofür der HSV steht: Kampfgeist, Leidenschaft und Respekt", hieß es weiter.

Miro Muheim (27) hatte in der ersten Saisonhälfte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen. Als absoluter Stammspieler und Schweizer Nationalspieler wird er wohl im kommenden Jahr zur WM fahren.

Seine starken Leistungen bleiben nicht unbemerkt, weshalb der HSV sich offenbar schon jetzt auf einen möglichen Abgang des Linksverteidigers vorbereitet.

Laut BILD besteht ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Zwischen den Clubs soll bereits Kontakt bestehen, und der HSV hat gute Chancen auf eine Verpflichtung. Beim BVB kommt der junge Abwehrspieler derzeit kaum zum Einsatz.

Luka Vuskovic (18) hat sich durch seine Leistungen beim HSV schnell einen Namen gemacht. Wie es nach Ablauf seiner Leihe weitergeht, ist jedoch unklar. Sein Vertrag bei Tottenham Hotspur läuft bis 2031.

Sein Vater Danijel (44) erklärte gegenüber der kroatischen Zeitung "Sportske novosti": "Bislang lief alles so fair wie möglich. Die Spurs respektieren Lukas Meinung. Wichtig ist, dass er 2026 so weitertrainiert und arbeitet. Dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat einen guten Weg vor sich."

Danijel Vuskovic rechnet damit, dass sein Sohn sich beim HSV weiterhin gut entwickelt, bevor man sich mit Tottenham an einen Tisch setzt.

Das Ziel ist klar: "Ich möchte nicht, dass er einen Sprung direkt in die Premier League macht, die meiner Meinung nach die stärkste Liga der Welt ist. Er hat noch viel Potenzial und ist keine Eintagsfliege. Es wäre gut, wenn er in Deutschland bleibt. Es ist großartig, dass er sowohl in der Jugend als auch in der A-Nationalmannschaft spielt."

Vater Vuskovic bestätigte, dass sein Sohn bereits viel Aufmerksamkeit von Top-Klubs auf sich gezogen hat, sich aber darauf konzentriert, seinen Weg zu gehen. "Es gibt viele Anrufe, aber ich schenke dem wenig Beachtung. Es gibt Leute, die sich darum kümmern und uns informieren."

Ob Vuskovic über den Sommer hinaus bei Tottenham bleibt, ist unklar. "Ich weiß nicht, ob Tottenham ihn ausschließlich als zukünftigen Spieler sieht oder bei einem passenden Angebot zu einem Verkauf bereit ist. Lukas Ziel ist es, mit dem HSV erfolgreich zu sein und mit Kroatien zur WM zu fahren", sagte Danijel.

1. Bundesliga – Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Meister ist am Ende der Saison der Tabellenführer auf Platz 1. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab.

Der Drittletzte (Platz 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Gegner ist dabei der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.