HSV-Blog: HSV verzichtet auf Kaufoption bei Vieira – „Sehr unwahrscheinlich“
Hamburg – Mit dem 1:1-Unentschieden gegen den FSV Mainz 05 hat der HSV einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht.
Ein umstrittenes Freistoßtor von Fabio Vieira trug maßgeblich zum Ergebnis bei. Sportdirektor Claus Costa äußerte sich zur Zukunft des portugiesischen Spielmachers.
In unserem HSV-Blog erhaltet Ihr alle aktuellen Infos zum Team, möglichen Transfers und weiteren Themen rund um den Volkspark.
Der 25-jährige Fabio Vieira hebt sich beim HSV immer wieder hervor. Ob er jedoch auch über die laufende Saison hinaus bleiben wird, bleibt offen.
„Fabio ist ein außergewöhnlicher und großartiger Spieler. Er akklimatisiert sich in Hamburg zunehmend besser. Wir sind sehr froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41) im „Doppelpass“.
Vieira spielt auf Leihbasis von Arsenal London beim HSV, der sich eine Kaufoption über 20 Millionen Euro sicherte. Ein Ziehen dieser Option gilt jedoch als äußerst unwahrscheinlich.
„20 Millionen Euro für einen Spieler zu bezahlen, ist für uns sehr unrealistisch“, so Costa, der dennoch nicht ausschließt, dass Vieira bleiben könnte. „Letztlich brauchen wir eine klare Zusage des Spielers. Im Sommer werden wir die Lage neu bewerten.“
Robert Braun (30) wird am Freitagabend die Partie des HSV bei Mainz 05 leiten. Beide Teams hat er in dieser Saison bereits einmal gepfiffen.
Der HSV verbindet mit dem Schiedsrichter keine guten Erinnerungen. So verlor man am 11. Spieltag bei Augsburg mit 0:1. Insgesamt konnte der HSV unter Braun ein Zweitligaspiel gewinnen, ein weiteres endete remis.
Mainz hingegen holte unter Brauns Leitung überraschend Mitte Dezember einen Punkt beim FC Bayern München (2:2) und gewann vor drei Jahren ein DFB-Pokalspiel mit ihm als Unparteiischem.
Am Freitag fehlt der HSV in Mainz verletzungsbedingt auf jeden Fall Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26) und Albert Grönbaek (24), zudem steht Luka Vuskovic (18) wegen Spielsperre nicht zur Verfügung. Bei Kapitän Nicolás Capaldo (27) gab es noch ein Fragezeichen.
„Capaldo war unter der Woche gesundheitlich angeschlagen und konnte nicht alle Trainingseinheiten mitmachen. Im Gespräch mit ihm war zu hören, dass er unbedingt spielen möchte und fit ist“, sagte Trainer Merlin Polzin (35), wollte aber den Donnerstag abwarten.
Am Donnerstag meldete sich Capaldo nach Trainingseinheit zurück und gilt somit als einsatzbereit für das Spiel in Mainz.
Jean-Luc Dompés (30) Alkoholfahrt sorgte für viel Wirbel. Mittlerweile ist der HSV-Profi jedoch zurück auf dem Rasen und gab am vergangenen Spieltag gegen Union Berlin (3:2) nach längerer Pause ein 18-minütiges Comeback.
Die Verantwortlichen scheinen dem Spieler vergeben zu haben. „Das Thema um Jean-Luc haben wir in den letzten Wochen intensiv behandelt. Für mich und vor allem für den Verein war es klar, eine klare Haltung einzunehmen“, betonte Trainer Polzin. „Dennoch sollte es nicht darum gehen, jemanden komplett zu verurteilen, sondern dafür zu sorgen, dass wir als Mannschaft in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhalten.“
Dompé habe Reue gezeigt. „Mir ist es als Trainer wichtig, dass wir einen Schlussstrich ziehen, damit er wie alle anderen die Chance bekommt, sich sportlich für die Startelf zu empfehlen“, so Polzin weiter. Ob Dompé am Freitag in Mainz schon zum Einsatz kommt, ist offen. Vermutlich wird Winter-Neuzugang Philip Otele (26) erneut starten.
Gegen Mainz fehlt Luka Vuskovic (18) wegen Gelbsperre. Das Talent verpasst damit einige Spiele – zumindest elf Einsätze im HSV-Trikot stehen ihm noch bevor, vielleicht auch mehr?
„Ich bin ein Fußballromantiker und glaube an Dinge, die schwer vorstellbar sind“, antwortete Trainer Polzin auf die Frage, ob er an einen Verbleib von Vuskovic über den Sommer hinaus glaubt.
„Wir haben großes Interesse, dass er weiter für den HSV spielt – gerade auch angesichts der Rückkehr seines Bruders Mario, dessen Dopingsperre Mitte November endet. Die beiden könnten dann gemeinsam auflaufen“, erläuterte Polzin.
Entscheidend sei aber auch die Zustimmung von Tottenham Hotspur. „Es gibt eine klare vertragliche Vereinbarung zwischen den Clubs. Wir sind sehr dankbar, dass wir im vergangenen Sommer eine Lösung gefunden haben, vor allem in Absprache mit Tottenham. Das muss auch für diesen Sommer geklärt werden“, so der Trainer.
Nach seiner fünften Gelben Karte beim Sieg gegen Union Berlin ist Vuskovic am Freitag gegen Mainz gesperrt und hat so einige trainingsfreie Tage.
„Luka hat nicht nur bei uns jedes Spiel absolviert, sondern war in den Länderspielphasen auch regelmäßig mit der Nationalmannschaft unterwegs und hat teilweise in mehreren Teams gespielt“, erklärte Polzin. „Es war uns wichtig, dass er sich jetzt die Pause verdient. Außerdem profitieren wir davon, wenn er mal zwei Tage den Kopf frei bekommt.“
Vuskovic soll bereits am Dienstagabend nach Hamburg zurückkehren und mit zur Partie nach Mainz reisen. „Er hat darum gebeten, weil er unbedingt dabei sein will. Das ist ein gutes Signal“, sagte Polzin.
Wer Vuskovic in Mainz ersetzt, ist noch offen. „Daniel Efadli kennt die Position, er hat sie schon zu Saisonbeginn gespielt. Auch Warmed Omari, der heute mehr trainieren konnte und am Freitag eine Option ist, kommt infrage“, so der Coach.
Drei Wochen nach seiner Alkoholfahrt darf Jean-Luc Dompé zumindest wieder auf der Bank gegen Union Berlin sitzen.
Der Franzose wurde nach seinem Vorfall vorübergehend suspendiert, nachdem bei einer Polizeikontrolle Ende Januar ein Wert von 1,4 Promille festgestellt worden war. Nach seiner Freilassung aus dem Gewahrsam nahm er einen E-Scooter und beging damit einen weiteren Verstoß.
Neben der Suspendierung verhängte der HSV zudem eine Geldstrafe im sechsstelligen Bereich gegen den Flügelspieler.
HSV-Neuzugang Albert Grönbaek erlitt im Training eine Faszienverletzung und muss vorübergehend kürzertreten.
Eine MRT-Untersuchung am Mittwoch im Athleticum am Volkspark ergab, dass der 24-jährige Offensivspieler voraussichtlich für einige Wochen ausfallen wird. Grönbaek war erst Ende Januar per Leihe von Stade Rennes zum HSV gewechselt.
Albert Sambi Lokonga zog sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu und wird dem HSV mehrere Wochen fehlen, wie der Verein mitteilte.
Die Diagnose wurde durch eine MRT-Untersuchung am Montag im Volkspark bestätigt.
Luka Vuskovic (18) fühlt sich in Hamburg angekommen und genießt seine Zeit in der Hansestadt.
„Es gefällt mir sehr. Ich spreche zwar noch kein Deutsch, aber lerne die Sprache gerade. Hamburg ist wunderschön und nach Split meine absolute Lieblingsstadt“, sagte der junge Verteidiger im kroatischen Portal „tportal“. Er wohnt zentral und nahe am Stadion. Familie, Freunde und seine Freundin besuchen ihn häufig.
Was ihm jedoch nicht gefällt, sind die alltäglichen Pflichten im Haushalt: „Wenn ich allein bin, muss ich alles machen. Da hat man keine Wahl“, so der Profi. Glücklicherweise helfen ihm seine Familie und Partnerin, wenn sie zu Besuch sind. Es scheint, als hätte der erst 18-Jährige nicht nur auf dem Platz alles im Griff.
Im Spiel gegen Heidenheim am vergangenen Samstag (0:2) musste Albert Sambi Lokonga zur Pause verletzt vom Feld.
Der 26-Jährige erlitt eine Bänderverletzung im Sprunggelenk. Am Montag wird entschieden, wie lange er ausfallen wird. Die genaue Schwere soll die Kernspintomografie zeigen.
Beim Duell gegen Heidenheim fehlt der HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) diesmal auch Nicolas Capaldo (27).
Der Argentinier sah gegen den FC Bayern München seine fünfte Gelbe Karte und wird damit im Mittelfeld schmerzlich vermisst. Capaldo absolvierte 17 von 19 möglichen Spielen, stand nur einmal nicht in der Startelf.
Auch Jean-Luc Dompé (30) ist weiterhin gesperrt und kann nicht auflaufen.
Schiedsrichter Daniel Siebert (41) aus Berlin wird die Partie 1. FC Heidenheim gegen den HSV pfeifen.
In dieser Saison leitete Siebert noch kein Spiel mit Heidenheim oder dem HSV. Am 21. Spieltag trifft er nun beide Teams auf einmal.
Sein letztes Spiel mit Hamburger Beteiligung war am 11. November auswärts bei Braunschweig, das der HSV mit 1:3 verlor.
Insgesamt hat der Berliner bereits 19 HSV-Spiele geleitet, mit einer Bilanz von zwölf Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen für die Hamburger.
Luka Vuskovic (18) sorgt weiter für Aufsehen: Nun wurde bekannt, dass er vor rund zwei Jahren fast beim FC Bayern gelandet wäre.
Im Bayern-Podcast „Bayern-Insider“ berichteten Christian Falk und Heiko Niedderer, dass der damals 16-Jährige dem Rekordmeister angeboten wurde. „Er wäre für 3 Millionen Euro plus 2 Millionen Boni zu haben gewesen. Doch Real Madrid war bereits interessiert“, so die Stimmen. Real soll rund zwölf Millionen geboten haben.
Schlussendlich sicherte sich Tottenham Hotspur den Verteidiger für 15 Millionen. Der Grund für die Absage bei Bayern: Vuskovic sei den Verantwortlichen „zu arrogant mit dem Ball“ gewesen, was nicht gefallen habe. Heute ist er deutlich teurer.
Zudem wurde Vuskovic zum dritten Mal in dieser Saison zum „Rookie des Monats“ gewählt – nach September und Oktober auch im Januar.
Vor knapp zwei Wochen wurde Jean-Luc Dompé (30) mit Alkohol am Steuer erwischt. Der Verein reagierte sofort mit einer Rekordstrafe und einer vorläufigen Suspendierung vom Training.
Laut Medienberichten liegt das offizielle Ergebnis der Blutprobe nun vor: 1,34 Promille, was als absolute Fahruntüchtigkeit gilt.
In Heidenheim wird Linksverteidiger Miro Muheim (27) sein 150. Pflichtspiel mit dem HSV feiern.
„Das bedeutet mir sehr viel! Ich kann mich mit der Stadt, dem Verein und den Fans hervorragend identifizieren. Der HSV ist ein großer Club und für mich zu einem Zuhause geworden“, sagte der Schweizer in einem Interview mit dem Klub.
Nur Bakery Jatta (27) mit 225 Spielen und Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) mit 176 Einsätzen haben mehr Partien für den HSV absolviert.
Ein Bundesliga-Tor gelang Muheim bislang noch nicht. „Es wäre ein Traum, in meinem 150. Spiel mein erstes Bundesliga-Tor zu erzielen.“
Der HSV verstärkt sich mit Jugendnationalspieler Jannes von Diczelski (17) von Holstein Kiel.
Der Verein gab bekannt, dass der 17-Jährige ab sofort für die Nachwuchsmannschaft der Rothosen auflaufen wird. Zahlreiche Bundesligisten hatten Interesse an dem Angreifer, der in 14 Spielen der U17-Liga neun Treffer erzielte. Der HSV machte letztlich das Rennen.
Von Diczelski soll hauptsächlich in seiner Altersklasse eingesetzt und dort weiter gefördert werden.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat dem HSV drei weitere Samstagsspiele zugesprochen, an denen die Rothosen an den Spieltagen 25 bis 27 antreten müssen.
Am Dienstag kündigte der HSV an, Flügelspieler Jean-Luc Dompé (30) nach dessen Alkoholfahrt mit einer Rekordstrafe belegt zu haben. Zudem bleibt der Franzose weiter vom Spielbetrieb ausgeschlossen.
„Uns war es wichtig, klare Haltung zu zeigen. Dieses Fehlverhalten ist nicht hinnehmbar. Was ihm am meisten schmerzt, ist, dass er nicht spielen darf. Daher bleibt er suspendiert“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).
Der Spieler sei sich bewusst, „dass er verantwortungslos gehandelt und dem Verein großen Schaden zugefügt hat“, ergänzte Costa. Wie es mit Dompé weitergeht, wird die Zukunft zeigen.
Im neuesten Podcast „Copa TS“ lobten Turid Knaak (35) und Tommi Schmitt (37) Luka Vuskovic (18) in den höchsten Tönen.
„Wie gut ist eigentlich dieser Vuskovic?“, begann Schmitt. Knaak ergänzte: „Er gibt seinen Teamkollegen sogar Anweisungen. Man hat nicht das Gefühl, dass er ein junger Spieler ist.“ Sie hatte ihn beim Spiel gegen Bayern im Volkspark aus nächster Nähe beobachtet.
Die beiden warnen die HSV-Fans jedoch davor, zu hoffen, dass Vuskovic lange bleibt. Der Leihspieler sei zu wertvoll für den Club. „Man sollte sich nie in einen Leihspieler verlieben“, so Schmitt. „Er wird nicht lange bleiben“, ist sich Knaak sicher.
Schmerzhaft: Der HSV muss wegen Pyro-Vergehen seiner Fans mehr als eine halbe Million Euro Strafe zahlen, entschied das DFB-Sportgericht.
Die Gesamtsumme von 503.400 Euro setzt sich aus mehreren Strafen für acht Vorfälle zusammen. 167.500 Euro darf der Verein für sicherheitstechnische und präventive Maßnahmen verwenden.
Allein für das Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember sind 300.000 Euro Strafe fällig. Laut DFB wurden während und nach dem Spiel mindestens 78 Bengalos, 51 Blinker und fünf Rauchtöpfe gezündet sowie vier Batterien mit mindestens 80 Rauchraketen abgefeuert.
Keine endgültige Trennung: Der aktuell suspendierte Jean-Luc Dompé (30) kann wohl auf eine Rückkehr in den HSV-Kader hoffen.
Vorstand Eric Huwer (42) sagte nach dem Unentschieden gegen Bayern: „Wir wissen, was wir an Jean-Luc haben.“ Die Tür bleibe offen, man beobachte, wie sich der Spieler verhalte.
Gleichzeitig betonte der Klubchef: „Aus Fehlern muss man lernen. Deshalb haben wir das klar kommuniziert. Der Trainer sagt: Keiner ist größer als der Verein.“
Eine umstrittene Situation: In der 34. Minute des Heimspiels gegen Bayern erzielte Fabio Vieira per Elfmeter das 1:0 für den HSV.
Joshua Kimmich (30) hatte zuvor Hamburgs Nicolai Remberg (25) zu Fall gebracht – ein Kontakt, der selbst in Zeitlupe kaum als Foul erkennbar war.
Remberg sagte nach dem Spiel in der Mixed Zone: „Es war kein böses Foul, aber ich muss es trotzdem annehmen.“ Interessanterweise habe Kimmich ihm gegenüber gesagt, dass er auf der anderen Seite genauso gehandelt hätte und dass es auch für ihn ein Foul war.
Plant der HSV die langfristige Bindung eines Abwehrspielers? Laut der französischen Zeitung „Le Télégramme“ hat der Club die Kaufoption für Warmed Omari (25) in Höhe von 2,2 Millionen Euro gezogen.
Omari war zu Saisonbeginn fester Bestandteil der Startelf, fiel dann aber durch eine schwere Verletzung aus. Am Samstag steht er gegen Bayern erstmals wieder im Kader.
Zudem steht der Transfer des jungen Talents Almugera Kabar (19) kurz bevor. Der Spieler soll am Wochenende den Medizincheck absolvieren und bis Saisonende per Leihe vom BVB zum HSV wechseln.
Schiedsrichter Harm Osmers (41) wird beim Nord-Süd-Klassiker zwischen HSV und Bayern das letzte Wort haben.
Die Hanseaten bestritten bisher elf Pflichtspiele mit Osmers als Unparteiischem – die Bilanz ist ausgeglichen: fünf Siege, ein Unentschieden, fünf Niederlagen.
Bayern spielte bislang 20 Partien unter Osmers und erzielte dabei 13 Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen.
HSV-Profi Nicolai Remberg (25) verriet im „Kicker“-Interview, wer aus seiner Sicht der größte Trashtalker im Team ist.
„Miro Muheim“, antwortete er spontan, untermauerte seine Wahl mit einer Anekdote: Vor zwei Jahren hatte er mit Holstein Kiel im Volkspark gegen Muheim gespielt. „Wir haben uns im Spiel ständig beleidigt“, schmunzelte Remberg.
Heute gebe es weniger Streit, allerdings käme Muheim nicht mehr mit ihm aneinander.
Das Personalkarussell beim HSV dreht sich weiter, zahlreiche Spieler stehen vor einem Abschied. Die britische Zeitung „Northern Echo“ nennt nun auch Ransford Königsdörffer (24) als möglichen Abgang.
Der englische Zweitligist FC Middlesbrough soll Interesse am HSV-Offensivspieler haben, trifft aber auf Widerstand des Bundesligisten. Middlesbrough will nicht locker lassen und zeigt bis Montag Präsenz.
Königsdörffer spielt bislang in jedem Spiel, sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Bereits im letzten Sommer stand ein Wechsel zu OSC Lille kurz bevor, wurde aber in letzter Sekunde abgesagt.
Der Abgang von Silvan Hefti (28) steht fest: Er verlässt den HSV und wechselt zu D.C. United in die MLS, teilten die Hanseaten am Donnerstagabend mit.
Der Schweizer war im Sommer 2024 gekommen und absolvierte in der Vorsaison 20 Pflichtspiele für den HSV. In der aktuellen Saison kam er nicht mehr zum Einsatz.
„Auch wenn es eine vergleichsweise kurze Zeit war, werde ich die anderthalb Jahre positiv in Erinnerung behalten. Besonders den Aufstieg in der Vorsaison werde ich nicht vergessen. Das waren besondere Momente, für die ich sehr dankbar bin“, erklärte Hefti.
William Mikelbrencis (21) spielt in dieser Saison kaum eine Rolle beim HSV. Laut „L’Equipe“-Journalist Loïc Tanzi hat PAOK Saloniki Interesse an einer Verpflichtung angemeldet.
Der Franzose stand bisher erst sechsmal in der Startelf, in diesem Kalenderjahr kam er noch gar nicht zum Einsatz. Die Rothosen sind Berichten zufolge nicht abgeneigt, da sein Vertrag im Sommer ausläuft und dies die letzte Möglichkeit wäre, eine Ablöse zu erzielen.
HSV-Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich am Donnerstag auf der Pressekonferenz vielversprechend zu einer möglichen Verpflichtung von Albert Grönbaek (24) von Stade Rennes, derzeit ausgeliehen an CFC Genua.
„Ich freue mich darauf, ihn besser kennenzulernen. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Einigung erzielen und die Offensive dadurch flexibler gestalten können“, sagte Polzin.
Grönbaek wurde bereits in Hamburg für den Medizincheck gesichtet. „Bis alles fix ist, müssen wir noch abwarten“, fügte Polzin hinzu, der auf eine baldige Bekanntgabe des Transfers hindeutete.
Nach dem Skandal um Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) sorgt nun Flügelspieler Jean-Luc Dompé (30) erneut für Schlagzeilen.
Wie die BILD berichtet, wurde der Franzose am vergangenen Sonntag in Hamburg betrunken am Steuer seines Autos erwischt.
Der Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Dompé wurde von der Polizei zu einer Wache gebracht, wo Blut abgenommen und der Führerschein sichergestellt wurde.
Der HSV wurde über den Vorfall informiert, eine Stellungnahme steht bislang aus.
Am Samstag beim Spiel HSV gegen Bayern wird Top-Kommentator Wolff-Christoph Fuss live vor Ort im Volkspark sein.
Im Interview mit HSV.de betonte der 49-Jährige, wie sehr er sich auf das Spiel freut: „Das Team hat total Lust, mal wieder ein Topspiel aus Hamburg zu übertragen und zu zeigen, was den Volkspark ausmacht. Egal wie das Ergebnis ausfällt, es wird großartig.“
Er erwartet „ekstatische Fans und eine tolle Atmosphäre“ und ist sich sicher, dass auch die Bayern-Fans gespannt auf den Besuch im Volkspark sind – perfekte Voraussetzungen für einen emotionalen Fußballabend.
Für ein Trio wird es vor dem Bayern-Spiel eng: Wie schon am Montag verpassten Damion Downs (21, Wadenprobleme) und Fabio Balde (20, Sehnenreizung) am Dienstag erneut das Training.
Robert Glatzel (32) nahm nach seiner Erkältung an der Aufwärmung teil, verließ jedoch vorzeitig den Platz.
Für Emir Sahiti (27) gibt es beim HSV keine Perspektive mehr, er soll den Verein noch im Winter verlassen. Die Interessenten halten sich allerdings in Grenzen.
Nach Berichten von RTL/NTV und sport.de hat nun Maccabi Tel Aviv Interesse am Offensivspieler. Allerdings wurde Trainer Zarko Lazetic (43) entlassen, was die Verpflichtung fraglich macht.
Tel Aviv liegt in der Liga zehn Punkte hinter Tabellenführer Beitar Jerusalem und ist in der Europa League Letzter mit nur einem Punkt.
Am Montag berichtete Transferexperte Nicolò Schira von einem möglichen Wechsel des Dänen Albert Grönbaek.
Der 24-Jährige ist hauptsächlich im offensiven Mittelfeld aktiv, kann aber auch als Linksaußen spielen. Aktuell steht er beim CFC Genua unter Vertrag und hat bereits acht Länderspiele für Dänemark absolviert.
Nach dem torlosen Stadtderby am vergangenen Freitag startete der HSV am Montag die Vorbereitung auf den Nord-Süd-Klassiker gegen Bayern.
„Die Vorfreude, gegen Bayern anzutreten, ist riesig“, sagte Trainer Polzin auf der Vereinswebsite.
Gleichzeitig zeigt er Respekt vor dem Gegner: „In acht von zehn Spielen gegen Bayern wird es wahrscheinlich ähnlich ablaufen wie im Hinspiel. Wir wollen uns darauf vorbereiten, alles zu geben, und sehen dann, ob es reicht.“
Am 3. Spieltag verlor der HSV mit 0:5 in München.
Beim Training am Montag fehlten krankheitsbedingt Robert Glatzel, Damian Downs (Wade) und Fabio Balde (Oberschenkel). Silvan Hefti wurde für Gespräche bezüglich seiner Zukunft vom Training freigestellt.
Immanuel Pherai (24) sieht beim HSV keine Zukunft mehr und strebt einen Wechsel an. Zudem steht für ihn die WM-Play-off-Teilnahme mit Suriname im März auf dem Spiel.
Nach der schweren Verletzung von Alexander Rössing-Lelesiit (19) hatten die Verantwortlichen zunächst ein Wechselverbot ausgesprochen, dennoch beschäftigt sich Pherai mit einem Wechsel.
Laut „Bild“ bekundet Zweitligist Nürnberg Interesse an einer Leihe mit Kaufoption. Pherai kam diese Saison nur zu fünf Kurzeinsätzen und stand oft nicht im Kader. Der HSV will zunächst einen Ersatz für Rössing-Lelesiit finden, bevor er Pherai abgibt.
Leider ein Rückschlag: Alexander Rössing-Lelesiit (19) zog sich im Stadtderby gegen St. Pauli einen Syndesmosebandriss zu und droht damit das Saison-Aus.
Am Montag sollen weitere Untersuchungen klären, ob eine Operation nötig ist. Der Offensivspieler wird mehrere Monate ausfallen.
Bereits in der siebten Minute wurde er nach einem harten Foul von Adam Dzwigala (30) behandelt, konnte kurz weiterspielen, wurde dann aber ausgewechselt.
Silvan Hefti (28) spielt in dieser Saison keine Rolle mehr beim HSV. Er stand kein einziges Mal in der Bundesliga auf dem Feld und lief nur einmal für die Regionalliga-Mannschaft auf.
Offenbar wollen beide Seiten die Zusammenarbeit beenden. Medienberichten zufolge steht Hefti kurz vor einem Wechsel zu D.C. United in die MLS.
Der Abschied soll Anfang der Woche über die Bühne gehen. Der HSV erhält eine kleine Ablösesumme, die in eine Abfindung für Hefti investiert wird.
Wettbewerbsübergreifend stand Immanuel Pherai (24) in dieser Saison nur 54 Minuten für den HSV auf dem Platz. Laut „Hamburger Morgenpost“ will er deshalb den Verein verlassen.
Die Nicht-Nominierung beim Stadtderby gegen St. Pauli habe die Entscheidung bestärkt. Er möchte noch im Winter wechseln.
Es gibt einige Interessenten sowohl für einen festen Transfer als auch für eine Leihe. Das Transferfenster schließt Anfang Februar, ein Deal muss schnell zustande kommen.
HSV-Abräumer Nicolai Remberg (24) liebt Derbys: „Die Fans haben uns angefeuert und bepöbelt, sogar schon beim Aussteigen aus dem Bus – das war richtig geil“, sagte er nach dem Spiel.
Er versuchte die Provokationen als Motivation zu nutzen. „Viele in der Mannschaft fühlen genauso. Die Stimmung hier ist riesig.“
Für Aufsehen sorgte Remberg auch in der 24. Minute, als er gegen St. Paulis Eric Smith (29) ein taktisches Foul beging und dafür vom Schiedsrichter eine Gelbe Karte erhielt – zu seinem Unverständnis.
„Das habe ich nicht verstanden. Das war das perfekte Tackling. Ich habe nie gedacht, dass er das pfeift.“ Er fügte hinzu, der VAR habe das Foul sogar auf eine Rote Karte überprüft, was definitiv übertrieben gewesen wäre.
Der HSV steht kurz vor der Verpflichtung von Torhüter Sander Tangvik (23).
Trainer Merlin Polzin (35) bestätigte auf der Pressekonferenz: „Wir wollen uns auf dieser Position nach dem Weggang von Daniel Peretz breiter aufstellen. Es ist klar, dass wir uns verbessern wollen. Es sieht gut aus, dass der angesprochene Spieler zum HSV kommt.“
Ob der Transfer tatsächlich zustande kommt, müsse man „zwei Büros weiter“ klären – ein Hinweis auf Sportdirektor Claus Costa (41).
Polzin unterstrich die Bedeutung von Robert Glatzel (32) für den HSV, vor allem im bevorstehenden Derby: „Bobby kann Derbys“, spielte er auf die Statistik und seine Tore gegen St. Pauli an.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, gibt es jedoch Interesse des belgischen Klubs RSC Anderlecht an Glatzel. Der Stürmer wollte eigentlich bleiben, doch die Lage könnte sich ändern.
In dieser Saison kam der 32-Jährige verletzungsbedingt nur auf zehn Einsätze (einmal in der Startelf) und insgesamt 126 Minuten Spielzeit. Durch die Verpflichtung von Damian Downs (21) sind seine Chancen erschwert.
Innenverteidiger Guilherme Ramos (28) steht offenbar kurz vor einem Wechsel zu Beijing Guoan in China, berichtet die BILD.
Nur der Medizincheck steht noch aus. Dieser wurde aus organisatorischen Gründen vom HSV-Medizinerteam durchgeführt. Laut Informationen erhält der HSV rund 100.000 Euro Ablöse für den Portugiesen, der in 36 Pflichtspielen für den HSV auflief.
Ein starkes Zeichen: Der HSV beteiligt sich an der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands und stellt für die Februar-Heimspiele der Frauen-Mannschaft kostenlose Tickets bereit.
Damit erhalten Menschen, die sich einen Stadionbesuch sonst nicht leisten können, Zugang zu den Spielen gegen SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) sowie das Nordderby gegen Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr).
Die freien Tickets können am jeweiligen Spieltag an der Ticketbox im Volksparkstadion abgeholt werden.
Der HSV zeigt Interesse an Keeper Sander Tangvik (23) aus der Bundesliga, so berichtet die norwegische Zeitung „Adresseavisen“.
Der Torwart ist Stammtorhüter bei Rosenborg Trondheim und wurde in der vergangenen Saison zum Spieler der Liga gewählt. Sein Vertrag läuft noch bis Dezember 2027, Rosenborg sucht jedoch bereits einen Nachfolger.
Beim HSV könnte Tangvik spätestens zur kommenden Saison um die Nummer Eins kämpfen – vorausgesetzt, Daniel Heuer Fernandes (33) verlängert seinen Vertrag, der im Sommer endet.
Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) auch zu den Vorwürfen gegen Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63).
„Wir haben darüber gesprochen, aber entscheidend ist, was auf dem Platz passiert. Wir können das Drumherum nicht beeinflussen“, erklärte Remberg. Er kenne nicht alle Details und wolle sich deshalb nicht weiter äußern. Wichtig sei, dass die Sache das Team auf dem Platz nicht beeinflusse.
Teamkollege Miro Muheim (27) wollte sich nicht zur Thematik äußern: „Ich möchte über Fußball sprechen und nicht kommentieren.“
Klare Botschaft der HSV-Fans: Vor dem Spiel gegen Gladbach präsentierten sie ein großes Banner mit der Aufschrift „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“
Die Aktion bezieht sich auf die Vorwürfe gegen Ex-Vorstand Stefan Kuntz, dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird. Nach Bekanntwerden trennte sich der Verein von ihm, da die Vorwürfe als glaubhaft eingestuft wurden.
Schiedsrichter Robert Schröder (40) wird die heutige Partie gegen Gladbach im Volkspark leiten.
Der HSV hat mit ihm bislang zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen erlebt. Schröder leitete unter anderem das 1:2 gegen Darmstadt im August 2022, bei dem er vier Rote Karten verteilte – die Hamburger kritisierten seine Kommunikation scharf.
Gladbach spielte bisher elf Partien unter Schröders Leitung, mit vier Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen.
Das ausgefallene Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, wie die DFL am Freitag mitteilte. Anpfiff ist um 20:30 Uhr im Volksparkstadion.
Tickets behalten ihre Gültigkeit, eine Haftung für andere Kosten übernimmt der Verein nicht. Karten können storniert und erstattet werden.
Nach achteinhalb Jahren beim HSV steht für Anssi Suhonen (24) ein Wechsel an: Der finnische Mittelfeldspieler steht kurz vor einem Transfer zum dänischen Erstligisten Odense BK, der Medizincheck soll am Freitag erfolgen.
Suhonens Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen. So erhält der HSV immerhin noch eine Ablösesumme im fünfstelligen Bereich.
Der Finne spielte zuletzt selten für den HSV, war an Jahn Regensburg und Östers IF ausgeliehen. In Dänemark möchte er unter Trainer Alexander Zorniger (52) seine Karriere neu ankurbeln.
Dort trifft er auch auf Fiete Arp (26), mit dem er schon in der HSV-U17 zusammengespielt hat. Arp zeigt in Odense mit acht Toren in 17 Spielen starke Leistungen.
Der HSV plant offenbar eine Verpflichtung von Heidenheims Torwart Kevin Müller (34), berichtet „Sky“-Reporter Florian Plettenberg.
Der erfahrene Keeper soll erste Wahl sein, wenn der HSV einen erfahrenen Ersatz für den abgewanderten Daniel Peretz (25) sucht.
Müller habe bereits grünes Licht für einen Wechsel im Januar gegeben und sei bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Clubs gab es bisher jedoch noch nicht.
Es besteht Unsicherheit, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann, teilte der HSV am Mittwoch mit.
Nach wetterbedingter Absage des Spiels gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker untersucht, bevor Höhenarbeiter aktiv wurden.
Am Donnerstag sind zahlreiche Kräfte im Einsatz, um die Spielbereitschaft herzustellen – der Ausgang ist jedoch offen.
Nach der Absage des Leverkusen-Spiels spendete der HSV einen Teil der vorbereiteten Verpflegung an Hamburger Hilfsorganisationen.
Bereits fertig zubereitete Speisen wie Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und Backwaren wurden in einen Transporter verladen und an verschiedene Einrichtungen verteilt, wodurch rund 750 Menschen versorgt werden konnten.
„Als Verein tragen wir Verantwortung über den Fußball hinaus. Gerade in besonderen Situationen ist es selbstverständlich, schnell zu handeln“, sagte Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Absage war klar, die Speisen weiterzugeben und anderen zu helfen.“
Luka Vuskovics (18) Hackentor im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 wurde offiziell für die Wahl des „Tor des Jahres“ bei der ARD-Sportschau nominiert.
Der Verein teilte mit: „Die Abstimmung hat begonnen, für jeden Monat kann eine Stimme abgegeben werden. Noch nie war ein HSV-Spieler für diese Auszeichnung nominiert.“
Jetzt kann auf der Webseite der Sportschau für eines der zwölf Monatstore abgestimmt werden.
Der Sonderzug mit Fans von Bayer Leverkusen wurde gestoppt, nachdem das Spiel HSV gegen Leverkusen kurzfristig abgesagt wurde.
Die Polizei teilte mit, dass der Zug gegen 18 Uhr in Hamburg-Harburg geparkt wurde, um polizeiliche Maßnahmen durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr kehrte der Zug nach Leverkusen zurück.
Rund 700 Anhänger waren vor Ort, die Polizei überwachte den Ablauf mit 150 Einsatzkräften. Der Aufenthalt verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) gilt als möglicher Kandidat für die Nachfolge von Stefan Kuntz (63) beim HSV, berichtet „Sky“-Reporter Florian Plettenberg.
Der Aufsichtsrat des HSV soll Kehl, der noch bis Sommer 2027 bei Dortmund unter Vertrag steht, als Option für die vakante Position erwägen.
Der Schiedsrichter der Partie am 17. Spieltag ist Robin Braun.
Die Begegnung gegen Leverkusen wird erst sein neuntes Bundesliga-Spiel als Schiedsrichter sein.
Bereits in dieser Saison leitete der 29-Jährige das Auswärtsspiel des HSV gegen Augsburg. Trotz einer Gelb-Roten Karte für Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) verloren die Rothosen 0:1.
Der HSV warnt vor Behinderungen bei der Anreise zum Leverkusen-Spiel.
Trotz geräumtem Stadion sind durch das Tauwetter kaum Parkplätze nutzbar. Alle Parkflächen sind betroffen und aufgrund der Schneeschmelze nicht befahrbar.
Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrt. Der HSV empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und rät zu wasserdichtem Schuhwerk.
Neuzugang Damion Downs (21) wird beim Auswärtsspiel in Freiburg direkt in der Startelf stehen, ebenso Bakery Jatta (27).
So beginnt der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé.
Gut gelaunt machten sich HSV-Fans per ICE auf den Weg nach Freiburg, wurden jedoch durch ein Schneetreiben in Hannover ausgebremst.
Das Sturmtief „Elli“ konnte der Stimmung dennoch nichts anhaben. „Wir sind gut ausgestattet mit Bierkästen“, scherzte ein Fan im Gespräch mit dem Spiegel.
Da das Spiel erst am Samstag (15:30 Uhr/Sky) stattfindet, besteht weiterhin Hoffnung, rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion zu sein.
Nach dem vorzeitigen Weggang von Torwart Daniel Peretz (25) sucht der HSV eine Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz macht und gegebenenfalls vertritt.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, ist Nicolas Kristof (26) von SV Elversberg ins Blickfeld der Hanseaten gerückt. Der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.
Für die Verantwortlichen käme sowohl eine Leihe bis Saisonende als auch eine feste Verpflichtung infrage. Ziel ist es, langfristig Heuer Fernandes als Nummer Eins abzulösen.
Hendrik Bonmann (31) von Ludogorets Razgrad gilt hingegen nicht als Kandidat.
Es ist offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Torhüter kehrt zum FC Bayern München zurück, wird aber direkt an den englischen Zweitligisten FC Southampton weiterverliehen.
Peretz hatte beim HSV nur die Rolle des Ersatzkeepers und klagte öffentlich darüber. Er kam lediglich zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal.
Für den ehemaligen HSV- und Bayern-Profi Paolo Guerrero (42) ist 2026 das Karriereende geplant.
Der Peruaner kündigte gegenüber Medien an: „2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Fußballprofi. Ich habe die Entscheidung mit meiner Familie getroffen und hoffe, meine Karriere gut beenden zu können.“
Bis dahin wird er noch für seinen Heimatverein Alianza Lima auflaufen.
Guerrero wechselte 2002 nach Europa zum FC Bayern, wo er aus der zweiten Mannschaft in die Profis aufstieg, zweimal Meister und Pokalsieger wurde. 2006 wechselte er zum HSV und feierte dort seinen Durchbruch mit 59 Toren in 183 Spielen.
Seine Karriere war auch von Skandalen begleitet, etwa dem Flaschenwurf auf einen Fan 2010 oder der Blutgrätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich 2012.
Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63)? Nach dessen überraschendem Abgang sucht der HSV nach einem geeigneten Sportvorstand. Einer der möglichen Kandidaten ist Oliver Bierhoff (57)!
„SPORT BILD“ berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige Nationalmannschaftsmanager weit oben auf der Wunschliste steht. Bierhoff spielte Ende der 80er Jahre bereits für den HSV.
Weitere Kandidaten sind Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart und Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43), der sich eine Rückkehr vorstellen könnte.
Der HSV hat sich im Werben um US-Nationalspieler Damion Downs (21) offenbar gegen Werder Bremen durchgesetzt.
Der 21-jährige Stürmer vom FC Southampton befindet sich bereits in Hamburg, um den Medizincheck zu absolvieren. Es ist eine Leihe bis Saisonende geplant.
Downs wechselte erst vor der Saison für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zu Southampton. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu verbessern, kehrt der in Schweinfurt geborene Angreifer noch im Winter zurück nach Deutschland.
In der englischen Zweiten Liga ist er bislang ohne Torerfolg in elf Spielen. Neben dem HSV wollte auch Werder Bremen den 1,92 Meter großen Stürmer verpflichten. Für Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.
Bundesliga-Tabelle – Bedeutung der Platzierungen
Die Bundesliga-Tabelle bestimmt Folgendes: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der Relegation teil, um den Klassenerhalt zu sichern. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.