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HSV-Blog: Ein Elfmeter-Spektakel lässt HSV und Wolfsburg Bundesliga-Geschichte schreiben

Hamburg – Endlich ein Befreiungsschlag! Nach zwei Niederlagen zu Hause gelang dem HSV mit dem 2:1-Auswärtserfolg bei VfL Wolfsburg eine starke Reaktion.

Besonderen Anteil daran hatte erneut Luka Vuskovic, dessen Zukunft weiterhin ungewiss ist. Sein Berater meldete sich inzwischen zu Wort. Gleichzeitig schrieb der Kroate mit dem HSV Bundesliga-Historie.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Wechsel und sämtliche Entwicklungen im Volkspark auf dem Laufenden.

Christian Eriksen (34) brachte Wolfsburg zunächst in Führung, doch Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten das Spiel vom Elfmeterpunkt aus und sorgten damit für bundesligäische Geschichte.

Das Rekordspiel mit den meisten Strafstößen geht auf die Saison 1965/66 zurück, als Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund insgesamt fünf Elfmeter zugesprochen wurden – davon allerdings nur vier verwandelt. Das Endresultat lautete damals 5:4 für Dortmund.

Die großen Clubs stehen Schlange! Es gilt als mehr oder weniger sicher, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehren wird. Ob er dort eine Zukunft hat, ist jedoch noch unklar.

Der 19-jährige Kroate steht mittlerweile bei zahlreichen europäischen Top-Klubs auf dem Zettel, zuletzt wurde FC Barcelona ein Interesse nachgesagt.

Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich gegenüber spanischen Medien zu den Spekulationen: „Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen machen. Der Spieler gehört weiterhin dem HSV und fokussiert sich komplett auf diesen Verein. In genau zwei Monaten, also nach Ende seiner Leihe und der offiziellen Rückkehr zu Tottenham, werde ich Neuigkeiten verkünden können.“

Nach dem Erfolg in Wolfsburg dürfte HSV-Profi Daniel Elfadli (28) besonders erleichtert gewesen sein – er erlebte in der Volkswagen Arena eine dramatische erste Halbzeit.

Der Verteidiger, der Warmed Omari (25) den Vorzug erhalten hatte, beging in der 18. Minute einen schwerwiegenden Fehlpass, aus dem Wolfsburg jedoch kein Kapital schlagen konnte.

Nur zwei Minuten später wurde Elfadli zum Pechvogel, als er beim Versuch, den Ball zu klären, VfL-Profi Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Den daraus resultierenden Strafstoß verwandelte Christian Eriksen (34) zur Führung für die Wölfe.

Elfadli erhielt für das Foul die Gelbe Karte und stand kurz vor der Pause nach einer weiteren Unsportlichkeit kurz vor der Gelb-Roten Karte. Nach einer deutlichen Ansage des Schiedsrichters Florian Exner (35) blieb Trainer Merlin Polzin (35) in der Halbzeit keine andere Wahl, als ihn auszuwechseln.

Die Spielleitung lag in den Händen von Schiedsrichter Florian Exner (35), der das Bundesliga-Duell zwischen Wolfsburg und dem HSV leitete.

Unter Exners Leitung absolvierten die Rothosen bislang fünf Begegnungen mit einer ordentlichen Bilanz: drei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage.

Bei den Wolfsburgern sieht die Bilanz anders aus: Sie spielten bisher drei Partien unter Exner, von denen sie nur eine gewinnen konnten und zwei verloren.

Unklar bleibt, wie die Zukunft von Luka Vuskovic (19) im Sommer aussieht. Bleibt er in Hamburg, um mit seinem Bruder Mario gemeinsam aufzulaufen? Wird er von Tottenham zurückgeholt? Oder wechselt er sogar zu einem anderen Club?

Nach Sky-Informationen könnte Letzteres eintreten. Demnach beobachtet FC Barcelona den kroatischen Innenverteidiger intensiv, da sich bei den Katalanen im Sommer eine Lücke in der Abwehr auftut.

Besonders interessant: Luka Vuskovic hat mit Pini Zahavi (83) denselben Berater wie Barca-Trainer Hansi Flick (61).

Ein herber Rückschlag für den HSV: Bakery Jatta (27) fällt in den nächsten Wochen aus.

Wie der Klub mitteilte, zog sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen am Mittwoch eine Verletzung im linken hinteren Oberschenkel zu und musste bereits in der 29. Minute ausgewechselt werden.

Unter Trainer Merlin Polzin (35) spielte Jatta lange keine Rolle, hatte sich aber Ende 2025 zurückgekämpft und seitdem zehn der letzten zwölf Spiele absolviert.

HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die genauen Anstoßzeiten für die Bundesliga-Spieltage 28 bis 30 bekanntgegeben. Der HSV bestreitet unter anderem das Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr.

Die Termine im Überblick:

Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg

Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV

Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV

Sören Storks (37) war der Unparteiische beim Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Mittwochabend.

Der Schiedsrichter aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) leitete bereits vor einigen Monaten ein HSV-Spiel, das die Hamburger trotz Unterzahl in einer turbulenten Schlussphase spät für sich entscheiden konnten.

Storks hatte Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, nachdem dieser Norweger überhart in einen Zweikampf mit Stuttgarts Josha Vagnoman (25) ging.

Insgesamt hat Storks erst fünf Erst- und Zweitliga-Partien mit dem HSV geleitet. Die Statistik spricht für den Klub: Nur einmal verloren die Rothosen unter seiner Leitung.

Besteht Grund zur Sorge bei den HSV-Fans? Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Aufstieg als einer der besten Keeper der Bundesliga etabliert. Ein Problem bleibt jedoch bestehen: Sein Vertrag läuft im Sommer aus.

Wie der Schlussmann kürzlich erklärte, befindet er sich in Gesprächen mit dem Verein über seine Zukunft. Laut „Hamburger Abendblatt“ hat er dabei seinen Berater gewechselt und sich freundschaftlich von seiner bisherigen Agentur getrennt.

Der HSV zeigte sich über diesen Schritt überrascht. Wie sich dies auf Heuer Fernandes’ Vertrag auswirkt, bleibt offen. Er könnte eine bessere Verhandlungsposition anstreben oder möglicherweise einen Vereinswechsel prüfen.

Fábio Vieira (25) ist maßgeblich daran beteiligt, dass der HSV eine starke Saison spielt. Nach seiner Leihe vom FC Arsenal hat er sich zum Leistungsträger entwickelt. Doch wie sieht es mit seiner Zukunft aus?

SPORT BILD berichtet, dass der Portugiese bereits entschieden habe, im Sommer nicht nach London zurückzukehren. Bei den „Gunners“ hatte er sich seit seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen können.

Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und kann sich grundsätzlich einen Verbleib vorstellen. Das größte Hindernis ist jedoch die Ablösesumme: Die Kaufoption liegt bei über 20 Millionen Euro – zu teuer für die Rothosen.

Dennoch hoffen die Verantwortlichen, die Ablöse reduzieren zu können, insbesondere wenn Vieira selbst einen festen Wechsel befürwortet. Das Ergebnis bleibt offen.

Traurige Nachrichten: HSV-Profi Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen, wie eine MRT-Untersuchung am Montag im Athletikum am Volkspark ergab.

Der Argentinier wird dem Team laut Vereinsangaben „einige Wochen“ fehlen. Gegen RB musste er bereits nach etwa 20 Minuten ausgewechselt werden. Zunächst wurde noch eine Adduktorenverletzung vermutet.

Es war lange nicht mehr so wenig los auf den Rängen. Zwar war das Volksparkstadion bei der Partie HSV gegen RB Leipzig mit 57.000 Zuschauern ausverkauft, doch die Gästefans waren mit nur rund 1.500 Anhängern so schwach vertreten wie nie zuvor in dieser Saison.

Die Seite „falsche9“ berichtete, dass selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim mit knapp 2.100 mitgereisten Fans mehr stellte.

Bereits im März beim torlosen Unentschieden gegen SV Elversberg waren nur etwa 1.000 Gästefans angereist.

Ein weiterer Rückschlag: Neben der Niederlage gegen Leipzig verlor der HSV am Sonntagabend auch noch zwei Verteidiger.

Miro Muheim (27) erhielt von Schiedsrichter Bastian Dankert (45) für ein hartes Foul seine fünfte Gelbe Karte der Saison und wird das Nachholspiel gegen Leverkusen somit verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler, die als Ersatz infrage kommen“, meinte Trainer Merlin Polzin (35).

Zudem gibt es Sorgen um Nicolas Capaldo (27). Der Argentinier musste nach wenigen Minuten wegen Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich ausgewechselt werden und wirkte darüber sichtlich mitgenommen.

Polzin erklärte, Capaldo habe sich beim Sprint verletzt und kündigte für Montag weitere Untersuchungen an. Ein Einsatz gegen Leverkusen scheint fraglich, möglicherweise droht sogar eine längere Pause.

Im Hexenkessel Volkspark muss Schiedsrichter Bastian Dankert (45) einen kühlen Kopf bewahren, wenn er das Duell HSV gegen RB Leipzig leitet.

Die Hamburger bestritten bisher 18 Begegnungen mit dem Rostocker als Unparteiischen, die Bilanz ist nicht positiv: sieben Siege, ein Unentschieden, aber zehn Niederlagen.

Leipzig absolvierte unter Dankert bislang 17 Spiele mit einer ausgeglichenen Bilanz: neun Siege, fünf Unentschieden und drei Niederlagen.

Für einen magischen Abend im Volkspark sprechen die Vorzeichen: Der HSV kann am Sonntag gegen RB Leipzig nahezu in Bestbesetzung antreten.

Lediglich die verletzten Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) werden laut Trainer Merlin Polzin (35) nicht dabei sein. Alle anderen seien „heiß und einsatzbereit“, so der Coach.

Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss im Sprunggelenk wieder eine Option für den Kader. Ob er zum Einsatz kommt, wird spätestens kurz vor Anpfiff klar sein.

Positives Echo vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Vortag hatte er nach seinem Außenbandriss noch individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel gearbeitet.

Trainer Merlin Polzin (35) erklärte am Dienstag: „Bei Sambi ist das Ziel, dass er im Laufe der Woche wieder einsteigt und womöglich am Wochenende schon im Kader steht. Bei Yussi achten wir aufgrund einer langen Trainingswoche und seiner Vorgeschichte besonders auf die Belastung. Er wird ab morgen wieder mit dem Team trainieren und am Wochenende zur Verfügung stehen.“

Yussuf Poulsen (31) reduzierte sein Training aus Belastungsgründen leicht, Albert Grönbaek (24) absolvierte weiterhin individuelles Training für sein Comeback.

Seit sechseinhalb Jahren spielt Daniel Heuer Fernandes (33) beim HSV. Trotz einiger Kritik setzte er sich immer wieder durch und trägt maßgeblich dazu bei, dass der Aufsteiger nach 23 Spieltagen deutlich über dem Strich steht.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte den Torhüter kürzlich sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es verdient, im Blickfeld der Nationalmannschaft als Backup bei einer Weltmeisterschaft zu sein“, sagte Effenberg im „Doppelpass“. „Ferro ist zu 100 Prozent loyal, auch wenn es mal schwierig wird. Er würde sich nahtlos integrieren.“

Der ehemalige Profi sieht Heuer Fernandes als wichtigen Erfolgsfaktor für den HSV: „Er entscheidet Spiele als Torwart und holt Punkte. Es spricht nichts dagegen, ihn als dritten Torwart zur Nationalmannschaft mitzunehmen. Wer ist da Nummer zwei oder drei? Ich glaube, dass Ferro gar nicht so weit weg ist.“

Beim HSV wird man diese Aussagen gerne hören, doch sie könnten auch Begehrlichkeiten wecken – zumal sein Vertrag im Sommer ausläuft. Sportdirektor Claus Costa (41) erklärte: „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß genau, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein wichtiger Rückhalt.“

Ohne große Perspektive beim HSV suchte Silvan Hefti (28) nun sein Glück in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United – und hatte beim Debüt Erfolg.

Zum Saisonauftakt stand Hefti in der Startelf und blieb bis zum Schlusspfiff auf dem Platz. Sein Team gewann 1:0 gegen Philadelphia Union.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau war im Kader der Vancouver Whitecaps beim 1:0-Erfolg erstmals seit August wieder vertreten, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Fabio Vieira (25) ist beim HSV immer wieder der Unterschiedsspieler. Doch wie es mit ihm über den Sommer hinaus weitergeht, ist ungewiss.

Sportdirektor Claus Costa (41) lobte im „Doppelpass“: „Fabio ist ein außergewöhnlicher, fantastischer Spieler. Er kommt jeden Tag besser in Hamburg an. Wir sind sehr froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten.“

Vieira ist auf Leihbasis von Arsenal London beim HSV, der Klub besitzt eine Kaufoption über 20 Millionen Euro, die jedoch als unrealistisch gilt.

Costa betonte: „20 Millionen für einen Spieler zu zahlen, ist sehr unwahrscheinlich. Am Ende brauchen wir ein klares Bekenntnis des Spielers. Im Sommer bewerten wir die Situation neu.“

Robert Braun (30) wird am Freitag das Auswärtsspiel des HSV beim FSV Mainz 05 leiten. In dieser Saison pfiff er bereits je einmal beide Teams.

Der HSV verbindet mit Braun keine guten Erinnerungen: Das Spiel beim FC Augsburg am 11. Spieltag verloren die Rothosen mit 0:1. Unter Braun konnte der HSV eine Zweitliga-Partie gewinnen und ein weiteres Remis erreichen.

Mainz hingegen holte unter Braun im Dezember überraschend ein 2:2 beim FC Bayern München und gewann vor drei Jahren ein DFB-Pokal-Spiel unter seiner Leitung.

In Mainz muss der HSV am Freitag auf die verletzten Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26) und Albert Grönbaek (24) sowie den gesperrten Luka Vuskovic (18) verzichten. Ein Fragezeichen steht hinter Kapitän Nicolás Capaldo (27).

Trainer Merlin Polzin (35) erklärte: „Capaldo war unter der Woche gesundheitlich angeschlagen und konnte nicht komplett trainieren. Im Gespräch mit ihm war klar, dass er unbedingt spielen will und topfit ist.“ Den Donnerstag wolle er abwarten.

Am Donnerstag gab es Entwarnung: Capaldo kehrte auf den Trainingsplatz zurück und ist somit einsatzbereit für Mainz.

Nach seiner Alkoholfahrt sorgte Jean-Luc Dompé (30) für Schlagzeilen. Mittlerweile versucht der HSV-Profi auf dem Feld wieder zu überzeugen und gab gegen Union Berlin (3:2) sein Comeback mit 18 Einsatzminuten.

Der Verein scheint dem Spieler vergeben zu haben. Trainer Merlin Polzin (35) sagte: „Das Thema Jean-Luc haben wir in den vergangenen Wochen intensiv behandelt. Für mich und den Verein war klar, dass wir eine Haltung zeigen müssen. Trotzdem sollte es nicht darum gehen, jemanden komplett zu verurteilen. Wir wollen als Team zusammenstehen – in guten wie in schlechten Zeiten.“

Dompé habe Einsicht gezeigt, so Polzin: „Mir ist wichtig, dass wir den Cut machen, damit er wie alle anderen die Chance hat, sich sportlich zu empfehlen.“ Ob er am Freitag in Mainz in der Startelf steht, ist unklar. Wahrscheinlich wird erneut Winter-Neuzugang Philip Otele (26) beginnen.

Gegen Mainz 05 muss Luka Vuskovic (18) aufgrund einer Gelbsperre zuschauen. Damit verbleiben ihm aktuell nur noch elf Spiele im HSV-Trikot – oder vielleicht doch mehr?

Trainer Merlin Polzin (35) antwortete auf die Frage nach einem Verbleib des Talents über den Sommer hinaus: „Ich bin ein Überzeugungstäter und glaube an fußballromantische Dinge, die schwer vorstellbar sind.“

„Wir sind sehr daran interessiert, dass er weiter das HSV-Trikot trägt, vor allem in Kombination mit seinem Bruder Mario, der in etwa 270 Tagen nach einer Dopingsperre zurückkehrt. Dann könnten sie gemeinsam spielen.“

Entscheidend sei aber auch die Haltung von Tottenham Hotspur: „Zwischen den Vereinen gibt es klare vertragliche Absprachen. Wir sind dankbar, dass wir im letzten Sommer eine Lösung gefunden haben – vor allem mit Tottenham. Das muss auch für diesen Sommer zustande kommen.“

Nach dem fünften Gelben Karton im Spiel gegen Union Berlin fehlt Luka Vuskovic (18) nun am Freitag in Mainz. Die Sperre bringt ihm jedoch auch ein paar freie Tage.

Trainer Polzin (35): „Luka hat nicht nur bei uns jedes Spiel bestritten, sondern auch in den Länderspielphasen durchgehend für die Nationalmannschaft gespielt – teilweise für mehrere Teams. Es war uns wichtig, dass er sich jetzt die Pause verdient hat und wir mehr davon haben, wenn er zwei Tage den Kopf freibekommt.“

Bereits am Dienstagabend soll Vuskovic zurück nach Hamburg kommen und auch die Auswärtsfahrt nach Mainz antreten. „Er hat darum gebeten, weil er unbedingt dabei sein möchte – ein gutes Zeichen.“

Wer Vuskovic in Mainz ersetzt, ist noch offen. „Daniel Elfadli kennt diese Position aus der Saisonvorbereitung. Auch Warmed Omari, der heute wieder intensiver trainieren konnte und für Freitag gut aussieht, wäre eine Alternative“, so Polzin.

Drei Wochen nach der Alkoholfahrt durfte Jean-Luc Dompé (30) im Spiel gegen den 1. FC Union Berlin zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen.

Die Rothosen hatten den Franzosen nach einem Alkoholtest mit 1,4 Promille bei einer Verkehrskontrolle Ende Januar vorläufig suspendiert. Nach seiner Polizeigewahrsam-Entlassung beging er mit einem E-Scooter eine weitere Straftat.

Neben der Suspendierung verhängte der Verein eine Geldstrafe im sechsstelligen Bereich gegen ihn.

HSV-Neuzugang Albert Grönbaek hat sich im Training eine Faszienverletzung zugezogen und muss deshalb vorerst kürzer treten.

Eine MRT-Untersuchung am Mittwoch im Athletikum am Volkspark bestätigte die Diagnose. Der 24 Jahre alte Offensivspieler wird voraussichtlich einige Wochen fehlen.

Er wechselte erst Ende Januar auf Leihbasis von Stade Rennes zum Hamburger SV.

Albert Sambi Lokonga hat sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen und wird dem HSV für mehrere Wochen fehlen, wie der Verein mitteilte.

Die MRT-Untersuchung bestätigte die Verletzung am Montagnachmittag im Athletikum am Volkspark.

Luka Vuskovic (18) fühlt sich beim HSV angekommen und hat in Hamburg eine neue Heimat gefunden.

Im Interview mit dem kroatischen Portal „tportal“ sagte der junge Verteidiger: „Es gefällt mir sehr gut. Ich spreche zwar noch kein Deutsch, aber ich lerne es gerade. Hamburg ist wunderschön, nach Split ist es meine absolute Lieblingsstadt.“

Er wohne zentral und nahe am Stadion. Familie, Freunde und seine Freundin besuchten ihn oft.

Was ihm weniger zusagt, sind die Pflichten im Haushalt: „Wenn ich allein hier bin, muss ich den Haushalt machen, da gibt es keine Alternative“, so der Profi.

Zum Glück helfen ihm Familie und Partnerin, wenn sie zu Besuch sind. Offenbar hat der erst 18-Jährige nicht nur auf dem Spielfeld alles im Griff.

Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am vergangenen Samstag (0:2) musste Albert Sambi Lokonga zur Pause ausgewechselt werden.

Der 26-Jährige zog sich eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zu. Am Montag wird entschieden, wie lange der HSV-Profi ausfällt.

Die MRT-Untersuchung soll Aufschluss über das Ausmaß der Verletzung geben.

Im Duell gegen den 1. FC Heidenheim muss der HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) auch auf Nicolas Capaldo (27) verzichten.

Der Argentinier hatte im Spiel gegen den FC Bayern München seine fünfte Gelbe Karte erhalten und fehlt damit dem Team als wichtiger Mittelfeldspieler. Capaldo absolvierte 17 von 19 möglichen Spielen und stand nur einmal nicht in der Startelf.

Auch Jean-Luc Dompé (30) ist weiterhin gesperrt wegen seiner Alkoholfahrt.

Schiedsrichter Daniel Siebert (41) aus Berlin wird die Partie 1. FC Heidenheim gegen den Hamburger SV leiten.

Bisher leitete der erfahrene Unparteiische in dieser Saison weder ein Spiel des HSV noch von Heidenheim. Am 21. Spieltag trifft er nun auf beide Mannschaften.

Das letzte Spiel mit Siebert als Referee für den HSV war am 11. November auswärts gegen Braunschweig, das mit 1:3 verloren wurde.

Insgesamt hat Siebert 19 Spiele mit dem HSV gepfiffen. Die Bilanz spricht für die Hamburger: zwölf Siege, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen.

Luka Vuskovic (18) ist in aller Munde. Nun wurde bekannt, dass er vor rund zwei Jahren durchaus beim FC Bayern München hätte landen können.

Im Bayern-Podcast „Bayern-Insider“ berichteten Christian Falk und Heiko Niedderer, dass der damals 16-Jährige dem Rekordmeister angeboten wurde. „Er wäre für 3 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro Boni zu haben gewesen. Doch Real Madrid war damals schon an ihm dran.“ Die Spanier sollen 12 Millionen Euro geboten haben.

Am Ende erhielt Tottenham Hotspur den Zuschlag für 15 Millionen Euro. Der Grund für die Bayern-Absage: Vuskovic galt den Verantwortlichen „als zu arrogant am Ball, das gefiel uns nicht.“ Heute ist er deutlich teurer.

Zudem erhielt Vuskovic in dieser Saison zum dritten Mal die Auszeichnung „Rookie of the Month“. Nach September und Oktober wurde er auch im Januar geehrt.

Vor knapp zwei Wochen wurde HSV-Profi Jean-Luc Dompé (30) mit Alkohol am Steuer von der Polizei erwischt. Der Verein reagierte sofort mit einer Rekordstrafe und suspendierte den Franzosen vorübergehend vom Training.

Medienberichten zufolge liegt nun das offizielle Ergebnis der Blutprobe vor: 1,34 Promille, was weiterhin als „absolute Fahruntüchtigkeit“ gilt.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Meister der Saison steht am Ende auf Platz 1. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) muss in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt kämpfen.