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Vuskovic enttäuscht nach verpasstem Ausgleich in letzter Minute! Polzin: „Wäre nicht gerechtfertigt“

Hamburg – Im Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen musste sich der HSV am Mittwochabend mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Luka Vuskovic (19) vergab dabei eine hochkarätige Chance auf den Ausgleich in der Schlussphase und ließ seinem Ärger anschließend freien Lauf.

Als die Anzeige sechs Minuten Nachspielzeit anzeigte, schien bei den Rothosen ein Umschalten stattzufinden.

Die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin (35) mobilisierte noch einmal alle Kräfte und setzte alles daran, den Ausgleich in letzter Sekunde zu erzielen.

Fast wäre das Unterfangen geglückt, obwohl die reguläre Nachspielzeit bereits abgelaufen war.

In der 98. Spielminute leitete William Mikelbrencis (22) nach einer Hereingabe von Fabio Viera (25) per Kopf quer zu Otto Stange (19). Dieser spielte den Ball weiter zu Vuskovic, der auf das Tor von Janis Blaswich (34) abschloss. Zwar parierte der Leverkusener Schlussmann stark, ermöglichte dem Kroaten jedoch eine zweite Chance. Beim Nachschuss köpfte Vuskovic den Ball knapp über die Latte und verpasste somit den Ausgleich in letzter Minute.

Nach dem Spiel ließ der 19-Jährige seinen Frust freien Lauf: Direkt nach dem Schlusspfiff trat er mehrfach gegen den Pfosten und warf im Anschluss seine Fußballschuhe gegen die Bande.

Sein Ärger war für den Trainer nachvollziehbar, wie Polzin nach der Partie erklärte.

„Wenn man vor fast 60.000 Zuschauern gegen so einen Gegner kurz vor Schluss die Chance auf den Ausgleich hat, ist es völlig verständlich, dass die Emotionen raus müssen.“

Mit einem Schmunzeln fügte Polzin hinzu, dass die Pfostenschüsse den Hamburger Toren sicher nichts anhaben könnten: „Ich bin mir sicher, dass sie stabil genug sind.“

Obwohl sich alle natürlich über einen späten Treffer gefreut hätten, blieb Polzin dennoch realistisch: „Ein Punkt wäre nicht gerechtfertigt gewesen – auf keinen Fall.“

Seiner Ansicht nach fuhr Leverkusen einen „absolut verdienten Sieg“ ein.