HSV setzt seinen Umstrukturierungsprozess fort: Zwei Spieler verlassen den Verein
Hamburg – Der HSV schreitet mit seinem personellen Neuanfang weiter voran. Nach Silvan Hefti (28) müssen nun auch Guilherme Ramos (28) und Emir Sahiti (27) den Verein verlassen.
Der Verteidiger Ramos wechselt zum chinesischen Erstligisten Beijing Guoan, wie die Hamburger am Samstag bekanntgaben. Der Portugiese war im Sommer 2023 zum HSV gestoßen und absolvierte seitdem 36 Pflichtpartien.
Sportdirektor Claus Costa (41) kommentierte: „Gui ist ein vorbildlicher Profi, der sich immer voll für die Mannschaft eingesetzt hat und vom ersten Tag an mit großem Engagement für den Verein gespielt hat (...). Für seine weitere sportliche Entwicklung hat sich jetzt eine Chance eröffnet, bei der wir ihm nicht im Weg stehen wollen.“
Ramos selbst äußerte: „Es war mir eine große Ehre, einen Verein mit derartigen Traditionen wie den HSV vertreten zu dürfen. Die Raute auf der Brust zu tragen und Teil dieser Reise gewesen zu sein, werde ich stets in Ehren halten. Der Weg war nicht immer einfach, doch ich gehe mit wertvollen Erinnerungen, lebenslangen Freundschaften und dem Gefühl, jederzeit mein Bestes gegeben zu haben.“
Im Zuge von Ramos’ Abgang wird das Talent Shafiq Nandja (19) künftig noch enger an die Profimannschaft herangeführt.
Auch Emir Sahiti (27) nimmt Abschied: Der Kosovare wird bis zum Saisonende auf Leihbasis zum israelischen Europa-League-Teilnehmer Maccabi Tel Aviv wechseln.
Sportdirektor Costa erläuterte: „Emir erhielt in dieser Saison nicht die Spielzeit, die er sich erhofft hatte, weshalb eine Leihe für alle Beteiligten eine sinnvolle Lösung darstellt. Er ist ein geschätzter Mitspieler in der Mannschaft und hat sich trotz seiner sportlichen Lage stets vorbildlich gezeigt. Er hat seinen Anteil daran, dass wir in der Bundesliga spielen.“
Der 27-Jährige war im August 2024 nach Hamburg gekommen und absolvierte seitdem 26 Pflichtspiele. In der vergangenen Saison, in der der Aufstieg gelang, spielte er noch eine bedeutendere Rolle als zuletzt.
„Ich bin sehr dankbar für die Zeit beim HSV. Besonders die letzte Saison mit dem Aufstieg bleibt für mich ein Höhepunkt. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung bei Maccabi Tel Aviv und wünsche dem HSV für den Rest der Saison alles Gute und den Klassenerhalt in der Bundesliga“, betonte er.