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HSV-Blog: Streben die Rothosen eine Verpflichtung von Oliver Bierhoff als Nachfolger von Stefan Kuntz an?

Hamburg – Neues Jahr, neue Chancen! Nach der kurzen Winterpause haben die Spieler des HSV bereits wieder das Training aufgenommen, um sich bestmöglich auf die zweite Saisonhälfte vorzubereiten.

Für die Rothosen geht es schon am kommenden Wochenende wieder richtig zur Sache: Am Samstag (15.30 Uhr) treten sie beim SC Freiburg an.

In unserem HSV-Blog halten wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Themen aus dem Volkspark auf dem Laufenden.

Wer übernimmt die Nachfolge von Stefan Kuntz (63)? Nach dem überraschenden Weggang des Sportvorstands sucht der HSV jetzt nach einem geeigneten Ersatz. Ein Kandidat, der im Gespräch ist: Oliver Bierhoff (57)!

SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und frühere Manager der Nationalmannschaft bei den Verantwortlichen im Volkspark ganz oben auf der Wunschliste stehen soll. Bierhoff besitzt zudem eine Verbindung zum HSV, da er Ende der 80er Jahre für die Rothosen spielte.

Neben dem 57-Jährigen gilt auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart als möglicher Kandidat. Zudem wird berichtet, dass Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43, derzeit vereinslos) sich eine Rückkehr vorstellen könnte.

Der Hamburger SV hat sich offenbar im Rennen um den US-amerikanischen Nationalstürmer Damion Downs (21) gegen den Nordrivalen Werder Bremen durchgesetzt.

Wie die "Bild" zuerst berichtete, ist der 21-jährige Angreifer vom FC Southampton bereits in Hamburg eingetroffen, um noch an diesem Dienstag den obligatorischen Medizincheck zu absolvieren. Es wird über eine Leihe bis zum Saisonende verhandelt.

Downs wechselte erst vor dieser Saison für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum Premier-League-Absteiger Southampton. Um seine Chancen auf eine Teilnahme an der WM mit dem US-Team zu verbessern, zieht es den im unterfränkischen Kreis Schweinfurt geborenen Stürmer noch in diesem Winter zurück nach Deutschland.

In der zweiten englischen Liga hat Downs bislang in elf Spielen kein Tor erzielt. Dennoch war neben dem HSV auch Werder Bremen an dem 1,92 Meter großen Angreifer interessiert. Für den 1. FC Köln gelangen ihm in 42 Pflichtspielen 13 Treffer.

Der Wechsel ist perfekt! U21-Talent Raif Adam (20) wird den HSV verlassen und zum Zweitligisten SV Elversberg wechseln – dies gab der Klub am Montagmorgen bekannt.

„Raif hat in kurzer Zeit einen großen Entwicklungsschritt bei uns gemacht, sich schnell etabliert und sich für höhere Aufgaben empfohlen. In seinen Einsätzen für unsere U21 konnte er seine Qualitäten unter Beweis stellen. Er hat seine Chance eindrucksvoll genutzt und wird nun mit dem Schritt in die 2. Bundesliga belohnt. Wir wünschen ihm viel Erfolg und werden seine Entwicklung weiterhin genau verfolgen“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).

Adam war erst im Sommer vom ETV aus der Oberliga in die Nachwuchsabteilung des HSV gewechselt und überzeugte sofort. Bei Elversberg trifft er mit Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25) auf zwei bekannte Gesichter.

Dem HSV droht der Verlust von zwei Eigengewächsen. Wie Sky und transfermarkt.de berichten, zeigt die SV Elversberg Interesse an Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21.

Bei Adam soll es bereits eine Einigung über den Wechsel geben. Die Ablösesumme wird auf rund 400.000 Euro geschätzt. Sollte der Zweitligist aufsteigen, sind weitere Bonuszahlungen vorgesehen. Adam absolvierte in dieser Saison 21 Partien in der Regionalliga Nord und erzielte dabei sieben Tore sowie sechs Vorlagen.

Teamkollege Boakye traf in dieser Spielzeit bereits zwölfmal und gab drei Assists. Sein Wechsel im Winter ist jedoch noch offen. Da sein Vertrag im Sommer ausläuft, wäre er ablösefrei zu haben.

Nach viereinhalb Jahren beim Hamburger SV verlässt Jonas Meffert die Rothosen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Zweitligisten Holstein Kiel.

Der 31-Jährige war bereits von 2018 bis 2021 in Kiel unter Vertrag, bevor er sich zur Saison 2021/22 dem HSV anschloss.

„Meffert verkörperte Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist. Daher war es für uns klar, dass wir im Hinblick auf eine sportliche Veränderung, die ihm mehr Spielzeit ermöglicht, gemeinsam eine Lösung finden“, erläuterte Sportdirektor Claus Costa den Transfer.

Der Aufstiegsheld verlässt den Verein mit Wehmut: „Es fällt mir sehr schwer, denn das HSV-Trikot zu tragen und im Volksparkstadion zu spielen, war für mich immer etwas Besonderes. Ich möchte mich bei allen Weggefährten beim HSV in den letzten viereinhalb Jahren herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt den Fans, die diese Zeit unvergesslich gemacht haben. Ich wünsche dem Verein für die Zukunft nur das Beste, denn dieser Club ist einfach großartig“, wird der 31-Jährige auf der Vereins-Website zitiert.

Daniel Peretz (25) wollte beim HSV zum Stammkeeper aufsteigen, doch die Realität sah anders aus. Der Leih-Torwart vom FC Bayern kam bislang nur zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz und unterlag im Konkurrenzkampf gegen Daniel Heuer Fernandes.

Wie die Bild berichtet, soll Peretz’ Leihe beim HSV vorzeitig beendet werden. Der Israeli soll direkt nach England zum FC Southampton wechseln. Der FC Bayern hofft, dass sich die Leihe diesmal für alle Seiten auszahlt.

Er erregt Aufmerksamkeit: Laut dem Portal "CaughtOffside" zeigen der FC Bayern München und RB Leipzig Interesse an HSV-Leistungsträger Luka Vuskovic (18).

Beide Vereine sollen sich bei Tottenham Hotspur, dem Stammklub des verliehenen Abwehrspielers, nach dem Kroaten erkundigt haben.

Der englische Spitzenklub machte jedoch deutlich, dass er keinen Abgang des 18-Jährigen plant. Vuskovic, der bis zum Sommer beim HSV ausgeliehen ist, gilt als wichtiger Bestandteil der Zukunftsplanung.

Das vergangene Jahr war für den HSV ereignisreich: Neben dem Aufstieg und der Rückkehr in die Bundesliga wird vor allem die außergewöhnliche Unterstützung der Fans in Erinnerung bleiben.

Das ist auch den Spielern bewusst, die sich nun in einem offenen Brief bei den Anhängern für die „einzigartige Unterstützung und Leidenschaft“ bedanken.

„Lasst uns diese ‚Never-give-up‘-Mentalität auch im kommenden Jahr beibehalten und in den verbleibenden 19 Saisonspielen alles füreinander geben. Gemeinsam wollen wir weiterhin zeigen, was den HSV ausmacht: Siegeswillen, Leidenschaft und gegenseitigen Respekt“, heißt es seitens der Mannschaft.

Miro Muheim (27) war in der ersten Saisonhälfte der HSV-Profi mit den meisten Einsatzminuten. Der Schweizer ist im System der Rothosen fest eingeplant und wird mit der Nationalmannschaft im kommenden Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach zur WM fahren.

Seine starken Leistungen bleiben anderen Vereinen nicht verborgen, weshalb sich der HSV offenbar bereits jetzt auf einen möglichen Abgang des 27-Jährigen vorbereitet.

Wie die BILD berichtet, zeigen die Hanseaten ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Zwischen den Klubs habe es bereits Kontakt gegeben und der HSV soll gute Chancen auf eine Verpflichtung haben. Beim BVB kommt der junge Abwehrspieler derzeit kaum zum Einsatz.

Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV dank seiner Leistungen schnell einen Namen gemacht. Wie es nach Ende seiner Leihe weitergeht, ist allerdings noch unklar. Er ist bis 2031 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag.

„Bisher lief alles so fair wie möglich ab, die Spurs respektieren Lukas Meinung“, erklärte Vater Danijel (44) gegenüber der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“. „Das Wichtigste für Luka im Jahr 2026 ist, genauso weiter zu trainieren und zu arbeiten wie bisher. Dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat einen guten Weg vor sich.“

Danijel Vuskovic geht davon aus, dass sich sein Sohn beim HSV weiterhin so positiv entwickeln wird wie bisher. „Anschließend können wir in Ruhe überlegen, wie es weitergeht, denn wenn er sich weiter so entwickelt, wird alles gut laufen.“ Er bestätigte auch, dass Luka bis zum Saisonende im Volkspark bleiben wird, bevor Gespräche mit Tottenham stattfinden.

Das Ziel der Gespräche ist klar: „Ich möchte nicht, dass er einen Schritt überspringt und direkt in die englische Premier League wechselt, die meiner Ansicht nach die stärkste Liga der Welt ist. Er hat noch viel Entwicklungspotenzial und ist keine Eintagsfliege. Meiner Meinung nach wäre es gut für ihn, in Deutschland zu bleiben. Es ist eine große Sache, dass er sowohl für die Jugendmannschaft als auch schon für die A-Nationalmannschaft seines Landes spielt“, so Danijel Vuskovic.

Es ist ebenfalls bekannt, dass Luka mit seinen Leistungen viel Aufmerksamkeit erzeugt hat und bereits zahlreiche Top-Clubs Interesse bekundet haben. „Sie rufen an, sehr viele sogar, aber ich schenke dem keine Beachtung, denn alles wird sich von selbst regeln. Ich lasse es einfach laufen. Es gibt Leute, die sich darum kümmern und uns von Zeit zu Zeit informieren“, erklärte der Vater.

Tottenham wird vermutlich mit der Entwicklung zufrieden sein, ob Vuskovic über den Sommer hinaus bei den Spurs bleibt, wird sich zeigen. Danijel sagte dazu: „Ich weiß nicht, ob Tottenham ihn ausschließlich als ihren zukünftigen Spieler betrachtet oder ob sie bei einem passenden Angebot einem Transfer zustimmen würden. Lukas Ziel ist es, mit dem HSV Erfolge zu feiern und mit Kroatien zur WM zu fahren.“

Jonas Meffert (31) steht offenbar vor einer Rückkehr zum Zweitligisten Holstein Kiel. Nach Informationen des Abendblatts entschied sich der Spieler über die Feiertage zu diesem Schritt.

Meffert war 2021 von Kiel zum HSV gewechselt. In drei von vier Zweitliga-Spielzeiten in Hamburg war er zeitweise unverzichtbarer Führungsspieler. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga verlor der gebürtige Kölner jedoch seinen Platz im HSV-Team. In dieser Saison stand er nur einmal in der Startelf.

Sein Vertrag bei den Rothosen läuft im kommenden Sommer aus. Beide Klubs müssen sich noch über die Transfermodalitäten einigen.

Die zweite Hälfte der Saison wirft bereits ihre Schatten voraus: Die HSV-Profis genießen noch einige freie Tage, doch am 2. Januar beginnt die Vorbereitung aufs Pflichtspielgeschäft.

Das Team trifft sich vormittags zu einem gemeinsamen Brunch; anschließend lädt Trainer Merlin Polzin (35) um 15 Uhr zur ersten Trainingseinheit des neuen Jahres.

Nur acht Tage später steht bereits das Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg auf dem Programm (10. Januar, 15.30 Uhr).

Wie erwartet: Nach seinem Traumtor im Nordderby gegen Werder Bremen gehört HSV-Spieler Luka Vuskovic (18) im Dezember zu den Kandidaten für die Wahl zum "Tor des Monats".

Der Kroate hat allerdings starke Konkurrenz, denn insgesamt neun weitere Treffer sind ebenfalls nominiert. Abstimmen kann man auf der offiziellen Bundesliga-Website.

Der HSV hat den Vertrag mit Offensivspieler Alexander Rössing-Lelesiit (18) vorzeitig verlängert und damit die Entwicklung des jungen Norwegers gewürdigt. „Alex hat sich trotz seines jungen Alters sehr gut bei uns eingefunden und macht eine stabile Entwicklung durch. Er identifiziert sich voll und ganz mit unserem Verein. Wir geben ihm die nötige Zeit, um gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen“, erklärte Sportvorstand Stefan Kuntz (63).

Rössing-Lelesiit kam in dieser Saison auf acht Bundesliga-Einsätze, fällt derzeit aber aufgrund eines Muskelfaserrisses aus.

„Ich fühle mich sehr wohl beim HSV und spüre das Vertrauen der Trainer und Verantwortlichen. Hier habe ich optimale Bedingungen, um mich kontinuierlich weiterzuentwickeln und mich auf Bundesliga-Niveau zu messen. Deshalb freue ich mich sehr, auch in den kommenden Jahren für diesen großartigen Verein spielen zu können“, sagte der 18-Jährige.

Neben Stürmer Damion Downs (23) vom FC Southampton soll der HSV laut Sky Sport auch an Linksverteidiger Raoul Petretta (28) vom MLS-Klub Toronto FC interessiert sein. Zwar habe es bereits unverbindliche Gespräche gegeben, konkret sei aber noch nichts.

Der Linksverteidiger wäre ablösefrei, da sein Vertrag zum Jahresende ausläuft. Petretta spielt seit drei Jahren in der MLS und würde gerne nach Europa zurückkehren, wo er zuvor für den FC Basel und Kasimpasa aktiv war.

Neben dem HSV sollen auch der FC Augsburg sowie zwei portugiesische Vereine Interesse zeigen. Petretta wäre nominell eine Alternative zu Miro Muheim.

Auf der Suche nach Verstärkungen ist der HSV laut Kicker auf Damion Downs (21) gestoßen. Der ehemalige Angreifer des 1. FC Köln wechselte im Sommer für acht Millionen Euro zum FC Southampton in die zweite englische Liga.

Bislang hat sich die Investition jedoch nicht ausgezahlt: Downs kam nur in elf Spielen zum Einsatz und erzielte kein Tor. Aufgrund seines Marktwerts von sieben Millionen Euro dürfte nur eine Leihe infrage kommen.

Beim HSV spielt Jonas Meffert (31) seit dem Aufstieg nur noch eine untergeordnete Rolle. Dreimal kam er im DFB-Pokal zum Einsatz, viermal in der Bundesliga – dabei nur einmal von Beginn an.

Nun berichtet fussballeuropa.com, dass Mefferts Berater sich bei den HSV-Verantwortlichen gemeldet hat, um eine Winter-Transfersituation anzusprechen. Im Hintergrund bemüht sich sein ehemaliger Verein Holstein Kiel um eine Rückkehr des 31-Jährigen, der offen für einen Wechsel ist.

Meffert war im Sommer 2021 von Kiel zum HSV gewechselt und trug wesentlich zum Aufstieg bei. Nun scheint seine Zeit bei den Rothosen zu Ende zu gehen, spätestens im Sommer, wenn sein Vertrag ausläuft.

Diese Elf soll die Wende bringen: Der HSV hat wie gewohnt rund eine Stunde vor dem Anpfiff seine Startformation für das Spiel gegen Frankfurt bekanntgegeben.

Im Vergleich zur Partie in Hoffenheim tauscht Coach Merlin Polzin gleich viermal: William Mikelbrencis, Nicolai Remberg und Rayan Philippe beginnen für Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert und Fábio Vieira (alle auf der Bank).

Außerdem startet Daniel Elfadli für Jordan Torunarigha, der sich beim Aufwärmen verletzte und kurzfristig ausfällt.

Die Anfangsaufstellung lautet: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Baldé

Polizeieinsatz: In der Nacht zu Samstag wurden mehrere Dutzend HSV- und Frankfurt-Fans in der Nähe des Volksparkstadions vorläufig festgenommen.

Der Lagedienst teilte auf Nachfrage mit, dass ein Sicherheitsdienst gegen 1.30 Uhr eine größere Ansammlung von Fans in Stadionnähe festgestellt hatte, woraufhin die Polizei einschritt.

Aus Sorge vor Ausschreitungen nahmen die Beamten insgesamt 55 Personen fest – 39 Frankfurt- und 16 HSV-Fans. Alle bleiben bis zum Spielende in Gewahrsam.

Die Verantwortung an der Pfeife trägt Schiedsrichter Tobias Stieler (44), der das Duell zwischen HSV und Frankfurt im Volksparkstadion leitet.

Die Rothosen bestritten bisher drei Spiele unter Stielers Leitung – die Bilanz: ein Sieg und zwei Niederlagen.

Frankfurt absolvierte bislang vier Partien mit Stieler als Schiedsrichter, mit einer Bilanz von einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen.

Das gibt es selten: HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (31) hat erneut Pech. Wie Trainer Merlin Polzin (35) in der Pressekonferenz am Donnerstag berichtete, verletzte sich der Angreifer ohne Fremdeinwirkung beim Training schwer.

Der Coach konnte noch keine genaue Diagnose nennen, erwartet aber, dass Poulsen länger ausfallen wird und auch nach der Winterpause im Januar „einige Wochen“ fehlen wird.

Bereits in der Hinrunde hatte der Däne mehrfach wegen muskulärer Probleme gefehlt – die Pechsträhne setzt sich also fort.

Ein wichtiger Termin für HSV-Fans: Der DFB hat das Viertelfinale im DFB-Pokal der Frauen gegen den FC Bayern München terminiert – es findet am 11. März um 18.30 Uhr statt.

Schaffen die Hanseatinnen die große Überraschung und schlagen die Münchnerinnen, stünde das Halbfinale zwischen dem 4. und 6. April an. Das Finale wird am 14. Mai im Kölner RheinEnergieStadion ausgetragen.

Ein Vorgeschmack auf das Pokal-Duell gab es am vergangenen Sonntag, als die Hamburgerinnen in der Bundesliga bei Bayern München antraten. Das Ergebnis sprach jedoch gegen eine Überraschung: 0:6 verloren die HSV-Frauen.

Gegen die TSG Hoffenheim fehlte Jean-Luc Dompé (30) bereits, gegen Eintracht Frankfurt könnte es ähnlich aussehen. Der Franzose trainierte bislang nur individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel und Teamkollege Robert Glatzel (31).

„Es ist noch Anfang der Woche, bis zum Spiel haben wir noch einige Tage Zeit“, zeigte sich Trainer Merlin Polzin (37) zurückhaltend. „Jean-Luc hat schon länger mit dieser Geschichte zu kämpfen. Es ist nicht zufriedenstellend, dass er immer noch Schmerzen hat. Wir nehmen es an, wie es ist, und versuchen, das Beste daraus zu machen.“

Ob Dompé für die Partie in Frankfurt am Samstag eine Option ist, bleibt abzuwarten.

Glückwunsch: Während die Profis bei der TSG Hoffenheim leer ausgingen, feierte die U21 in Hamburg einen Derbysieg.

Gegen die U23 des FC St. Pauli gewannen die Rothosen am Samstag mit 4:1. Überragender Spieler war Maurice Boakye (21), der drei Treffer erzielte.

Merlin Polzin rotiert kräftig: Im Vergleich zum Nordderby gegen Werder Bremen nimmt der HSV-Trainer gegen Hoffenheim gleich fünf Veränderungen vor.

Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert, Miro Muheim, Ransford Königsdörffer und Fabio Baldé starten für Bakery Jatta, Aboubakar Soumahoro, Rayan Philippe (alle Bank), Nicolai Remberg (Gelbsperre) und Jean-Luc Dompé (Achillessehnenprobleme, nicht im Kader).

Die HSV-Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Meffert, Muheim – Fabio Vieira, Königsdörffer, Baldé

Privat läuft es gut für ihn, sportlich steckt Immanuel Pherai (24) allerdings in einem Tief – in dieser Bundesliga-Saison stand der Techniker nur 22 Minuten für den HSV auf dem Platz.

Nun hat sich der 24-Jährige entschieden, seine Berateragentur zu wechseln. Ab sofort wird er von Branchenführer CAA Stellar betreut, wie die Agentur auf Instagram mitteilte.

Ob Pherai sich dadurch für einen möglichen Wechsel, vielleicht schon im Winter, positionieren will, ist unklar. Fest steht, dass der Offensivspieler mit seiner aktuellen Situation unzufrieden ist. Trotz der wenigen Einsatzzeiten dürfte es sowohl im In- als auch im Ausland Interessenten geben.

Die Leitung des Spiels am Samstag zwischen der TSG Hoffenheim und dem HSV übernimmt Schiedsrichter Martin Petersen (40).

Die Rothosen haben bisher sechs Spiele mit dem Schiedsrichter aus Stuttgart bestritten, zuletzt das Spiel gegen den VfL Wolfsburg Ende Oktober. Die Bilanz ist ausgeglichen: zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen.

Die Hoffenheimer spielten zehn Partien mit Petersen – auch ihre Bilanz ist fast ausgeglichen: drei Siege, drei Unentschieden, vier Niederlagen.

Herzlichen Glückwunsch! HSV-Profi Immanuel Pherai (24) ist Vater geworden. Wie der Verein und der Spieler selbst in den sozialen Medien mitteilten, kam seine Tochter am Dienstag zur Welt.

Das Mädchen heißt Amori Rose und war bei der Geburt 52 Zentimeter groß und wog 3060 Gramm.

Wegen des freudigen Ereignisses verpasste der Techniker mehrere Trainingseinheiten, weshalb sein Einsatz am Wochenende fraglich ist.

Für Nicolai Remberg (25) hatte der Derbysieg gegen Werder Bremen eine Nachwirkung: Nach Abpfiff kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung beider Teams, die der 25-Jährige provoziert haben soll.

Der Mittelfeldspieler jubelte vor der Bremer Bank provokativ und zeigte mehrere Gesten.

Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) zeigte Remberg die Gelbe Karte – es war seine fünfte in dieser Saison. Damit fehlt „Rambo“ dem HSV im nächsten Auswärtsspiel bei der TSG Hoffenheim.

Bislang konnte Merlin Polzin (35) als Cheftrainer der Rothosen gegen kein norddeutsches Team einen Sieg erzielen. Ein Fluch?

Gegen Braunschweig, Kiel und St. Pauli gab es bisher nur Niederlagen. Gegen Hannover erreichte man immerhin ein Remis im Februar.

Am 7. Dezember 2025 scheint dieser „Fluch“ gebrochen: Ausgerechnet im Nordderby gegen Werder Bremen gelang der erste Sieg. Trotzdem bezeichnete Polzin das nicht als den „besondersten“ Moment seit dem Aufstieg, auch wenn die Freude groß war.

„Für uns war auch das allererste Spiel und der erste Punkt etwas Besonderes. Der gesamte Prozess macht den Moment besonders, nicht der einzelne Spieltag“, erklärte er auf der Pressekonferenz nach dem brisanten Spiel.

Die Frauen des HSV erwartet im DFB-Pokal-Viertelfinale eine harte Aufgabe. Bei der Auslosung am Sonntagabend wurde der FC Bayern München als Gegner gezogen.

Die Fans dürfen sich auf ein Spiel im Volksparkstadion freuen.

Bittere Nachricht: HSV-Offensivspieler Alexander Rössing-Lelesiit (18) verpasst nicht nur das Nordderby gegen Werder Bremen wegen seiner Rot-Sperre, sondern auch alle weiteren Spiele bis Jahresende.

Wie Trainer Merlin Polzin (35) auf der Pressekonferenz vor dem Derby erklärte, leidet der junge Norweger an einem Muskelfaserriss und wird erst im Januar wieder einsatzfähig sein.

Im DFB-Pokal durfte Daniel Peretz (25) endlich wieder spielen und überzeugte, denkt aber über einen vorzeitigen Abschied nach.

Der Torwart stand in dieser Saison nur zweimal für den HSV im Tor – beide Male im Pokal. Das war ihm zu wenig. Ursprünglich kam er mit dem Ziel, die Nummer eins zu werden, wie er kürzlich im Interview mit der Nationalmannschaft erklärte.

Auf die Frage, ob er über den Winter hinaus bleibt, konnte er keine klare Antwort geben: „Ich weiß, dass ich wirklich spielen will. Das liegt in meinem Blut. Heute habe ich gespürt, wie sehr ich Fußball liebe. Ich will wirklich spielen. In den nächsten Wochen werden wir sehen, wie wir mit der Situation umgehen“, sagte Peretz und ließ Raum für Spekulationen.

Wegen einer schlimmen Diagnose muss Robert Glatzel (31) eine unfreiwillige Pause einlegen. Ein Muskelfaserriss bedeutet das Aus für den Rest des Jahres.

„Mental tut es mehr weh als körperlich. [...] Jetzt wieder von außen zusehen zu müssen, schmerzt sehr“, sagte der Stürmer während der Halbzeit des DFB-Achtelfinals am Mittwochabend.

Glatzel ist seit seinem Wechsel zum HSV im Sommer 2021 ein Publikumsliebling. Er erzielte bisher 82 Tore für den Klub. Zuletzt wurde er nur noch als Joker eingesetzt. Ein Winterwechsel stand im Raum (trotz Vertrag bis 2027), scheint jetzt aber kein Thema mehr zu sein.

Auf die Frage, ob er auch im Januar noch beim HSV bleibt, antwortete er: „Ja, das ist der Plan.“

Schiedsrichter Tobias Welz (48) wird das DFB-Pokal-Achtelfinale der Rothosen gegen Holstein Kiel leiten.

Der Polizist aus Wiesbaden leitete im Oktober das Duell Köln gegen Bayern München im DFB-Pokal, das wegen mehrerer Fehlentscheidungen kritisiert wurde und mit der Note 6,0 bewertet wurde.

Unter anderem stand Luis Diaz beim 1:0 für Bayern im Abseits – der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Welz’ bisher einziges DFB-Pokalspiel war somit fast ein Totalausfall.

Auch ein Bundesliga-Spiel des HSV pfiff der Hesse bereits: Das Auswärtsspiel in Leipzig endete mit einer 1:2-Niederlage.

Was für eine Ehre für Luka Vuskovic (18)! Der HSV-Star wurde bereits zweimal zum „Rookie des Monats“ gewählt und hat nun den nächsten Schritt geschafft.

Im März 2026 bringt Playmobil in Kooperation mit der DFL sechs Figuren von Bundesliga-Profis auf den Markt. Neben Harry Kane, Mario Götze, Angelo Stiller, Julian Brandt und Saïd El Mala ist auch Vuskovic dabei.

Zur Saison 2026/27 sollen jeweils elf Spieler pro Verein als Figur erhältlich sein. Insgesamt werden 198 Charaktere erscheinen.

Die Winterpause nähert sich und mit ihr die Suche nach Verstärkungen. Laut Transferexperte Ekrem Konur hat der HSV ein Auge auf Sidiki Chérif (18) vom französischen Erstligisten Angers SCO geworfen.

Der Stürmer stand in allen 14 Ligaspielen auf dem Platz, davon zehn von Beginn an, und erzielte drei Tore.

Die Konkurrenz ist jedoch groß. Neben dem VfB Stuttgart zeigen auch Udinese Calcio, AC Mailand und AS Rom Interesse. Chérifs Marktwert liegt bei etwa zwei Millionen Euro, sein Vertrag in Angers läuft bis Sommer 2028.

Neben Robert Glatzel muss der HSV im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Holstein Kiel auf drei weitere Spieler verzichten.

Dies betrifft Warmed Omari (25, Sprunggelenksverletzung), Daniel Elfadli (28, Aufbautraining) und Yussuf Poulsen (31).

Eine bittere Nachricht: Robert Glatzel wird dem HSV bis Jahresende fehlen. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, zog sich der Stürmer beim Sieg gegen den VfB Stuttgart einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu.

Dies ergaben Untersuchungen. Damit fällt Glatzel im Pokal gegen Holstein Kiel sowie in den Ligaspielen gegen Werder Bremen, TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt aus.

Zum ersten Mal in dieser Saison stand Glatzel in der Startelf und erzielte direkt ein Tor. Doch die Freude wurde durch eine Verletzung getrübt.

„Wegen meiner Verletzung bin ich zwiegespalten“, gestand er nach der Partie. „Beim Tor spürte ich den Oberschenkel, habe es dann nochmal versucht, merkte aber, dass es nicht besser wird.“

Der Stürmer hofft, den Platz rechtzeitig verlassen zu haben, damit die Pause nicht zu lang wird. Gegen Holstein Kiel im Pokal und Werder Bremen am Wochenende wird er aber definitiv fehlen.

Die Proteste gegen die geplanten Sicherheitsverschärfungen der Innenministerkonferenz (IMK) setzen sich fort.

Auch HSV-Fans beteiligten sich rund ums Spiel gegen Stuttgart – unter anderem mit einer Demonstration, an der rund 1500 Anhänger vor dem Heimspiel teilnahmen.

Hamburgs Innensenator, ein Befürworter der Maßnahmen, wurde dabei als „Feind des Fußballs“ bezeichnet, wie ein großes Plakat zeigte.

Auch im Stadion war der Politiker Zielscheibe der Fans, die ein Banner mit der Botschaft präsentierten: „Grote: Wer Stadionverbote auf Verdacht will, bekommt Olympiaverbot per Referendum.“

Sie sollen den ersten Sieg nach fünf sieglosen Spielen bringen: Der HSV hat traditionell rund eine Stunde vor dem Anpfiff seine Startelf bekanntgegeben.

Im Vergleich zum Spiel gegen den FC Augsburg nimmt Trainer Merlin Polzin (35) vier Änderungen vor: William Mikelbrencis, Rayan Philippe, Robert Glatzel und Alexander Rössing-Lelesiit spielen für Giorgi Gocholeishvili, Fábio Vieira, Ransford Königsdörffer und Jean-Luc Dompé (alle auf der Bank).

So beginnt der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Glatzel, Rössing-Lelesiit

Schiedsrichter Sören Storks (37) leitet das Traditionsduell zwischen dem HSV und dem VfB Stuttgart im Volksparkstadion.

Die Hanseaten bestritten bisher fünf Spiele unter seiner Leitung – davon wurden drei gewonnen, eins verloren und eins endete unentschieden.

Die Schwaben hatten vier Partien mit Storks an der Pfeife, mit drei Siegen und einer Niederlage.

HSV-Fans kennen es kaum anders: Auch am Sonntag droht rund um das Volksparkstadion wieder ein Verkehrschaos.

Der Förderkreis Nordtribüne rief angesichts der geplanten Sicherheitsmaßnahmen der IMK am 3. Dezember zu einer Demonstration auf.

Der Protestzug startet um 12 Uhr am S-Bahnhof Holstenstraße und führt auch über die Schnackenburgallee, eine der Hauptanreisewege.

Außerdem findet in der Barclays Arena gegenüber ein Konzert des Rappers Luciano statt. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, was nach dem HSV-Spiel gegen Augsburg (Ende gegen 17:30 Uhr) zu einer angespannten Verkehrslage führen dürfte.

HSV-Coach Merlin Polzin (35) sprach auf der Pressekonferenz am Freitag über eine mögliche Rückkehr von Daniel Elfadli (28) in den Kader – enttäuschte die Fans aber.

Zwar konnte der Defensiv-Allrounder nach seiner Adduktorenverletzung die Belastung steigern, eine Untersuchung ergab jedoch, dass er noch nicht vollständig fit ist – obwohl er sich grundsätzlich gut fühle.

Neben Elfadli fehlen auch der langzeitverletzte Warmed Omari (25, Außenbandriss) und Kapitän Yussuf Poulsen (31, Muskelfaserriss) gegen den VfB.

Seit November letzten Jahres ist Trainer Merlin Polzin offiziell im Amt – zunächst interimistisch, ab Weihnachten 2024 als Chefcoach.

Trotz der aktuell eher bescheidenen Tabellenposition hat er den Verein im Sommer nach sieben Jahren Rückkehr in die Bundesliga geführt.

Sportvorstand Stefan Kuntz lobte dabei auch die „kleinen Erfolge“ unter Polzins Leitung: „Die tägliche Arbeit, der Umgang mit Spielern, die Energie, die sie einbringen, die Klarheit und die Bereitschaft, zuzuhören und sich weiterzuentwickeln.“

Auch der HSV muss zahlen: Nachdem bereits der FC St. Pauli für Pyro-Vergehen seiner Fans im Stadtderby eine Strafe von 125.600 Euro erhielt, müssen nun auch die Rothosen tief in die Tasche greifen.

Das DFB-Sportgericht verurteilte den HSV wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zu einer Zahlung von 118.000 Euro, von denen 39.000 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden können.

Drei Punkte sollen her: Rund eine Stunde vor dem Anpfiff veröffentlichte der HSV seine Startelf für das Spiel in Augsburg. Im Vergleich zur Partie gegen den BVB gibt es zwei Änderungen: Fábio Vieira und Ransford Königsdörffer ersetzen Rayan Philippe und Yussuf Poulsen.

Die Elf des HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé

Der HSV muss bei der Partie in Augsburg auf drei Spieler verzichten. Wie Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, gehören dazu erwartungsgemäß die Langzeitverletzten Warmed Omari (25) und Daniel Elfadli (28).

„Warmed fällt weiterhin aus, auch wenn es Fortschritte gibt. Sein Spezialschuh ist ab, und er macht die nächsten Schritte“, sagte Polzin auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Daniel Elfadli ist bekannt, er arbeitet schon auf dem Platz, das geht voran.“

In der vergangenen Woche kam überraschend Yussuf Poulsen (31) hinzu, der sich bei der dänischen Nationalmannschaft eine leichte Muskelverletzung zugezogen hatte. Polzin sprach von kurzer Ausfalldauer, wollte aber aufgrund der Verletzungshistorie vorsichtig sein.

Für die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen El Salvador (4:0) und Guatemala (1:3) sagte HSV-Profi Immanuël Pherai (24) noch ab, doch in den Play-offs will er der Nationalmannschaft Surinames wieder zur Verfügung stehen.

Im März trifft das südamerikanische Land zunächst auf Bolivien, der Sieger spielt im Finale gegen den Irak, wie die Auslosung am Donnerstag ergab.

Auch Yussuf Poulsen (31) könnte in den Play-offs zum Einsatz kommen. Der Däne war zuletzt nominiert, musste aber verletzungsbedingt abreisen. Der Europameister von 1992 trifft zunächst auf Nordmazedonien, der Sieger kämpft anschließend gegen den Gewinner aus Tschechien und Irland um eines der letzten WM-Tickets.

Verliert der HSV erneut ein großes Talent? Laut der Hamburger Morgenpost steht U21-Stürmer Maurice Boakye (21) bei zahlreichen deutschen und internationalen Vereinen auf der Wunschliste.

Neben Zweitliga-Klubs, Vereinen aus den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz ist vor allem das Interesse aus Frankreich groß. Boakye erzielte in 18 Regionalliga-Spielen bereits neun Tore und bereitete drei vor.

Das Problem für den HSV: Boakyes Vertrag läuft im Sommer aus. Die Verantwortlichen müssen ihm Perspektiven bei den Profis aufzeigen, sonst könnte der gebürtige Hamburger schnell einen neuen Verein suchen.

Miro Muheim hat es geschafft! Mit der Schweiz qualifizierte sich der Linksverteidiger für die WM im Sommer. Im abschließenden Gruppenspiel gegen den Kosovo saß er jedoch 90 Minuten auf der Bank. Das Spiel endete 1:1.

Giorgi Gocholeishvili spielte hingegen durch und stand 90 Minuten für Georgien auf dem Platz. Die Mannschaft verlor gegen Bulgarien mit 1:2 und belegt mit nur drei Punkten den dritten Platz in der Gruppe.

Nach seinem Einsatz in der A-Nationalmannschaft spielte Luka Vuskovic am Dienstag für die kroatische U21 in Ungarn und erzielte einen 2:0-Sieg, wodurch sein Team dem Tabellenführer Türkei auf zwei Punkte näher rückte.

Das 0:0 der portugiesischen U21 in Tschechien verfolgte Fabio Baldé von der Bank.

Nicht zuletzt wegen des erneuten Ausfalls von Yussuf Poulsen sucht der HSV im Winter nach Verstärkungen für den Angriff.

Laut RTL/ntv und sport.de haben die Rothosen Interesse an Silas vom VfB Stuttgart. Der Kongolese spielt bei den Schwaben keine Rolle mehr und war zuletzt an Roter Stern Belgrad ausgeliehen.

Neben dem HSV zeigen auch Werder Bremen und Schalke 04 Interesse an Silas.

Überraschungsbesuch beim Training! Am Montagnachmittag tauchte plötzlich Aufstiegsheld Ludovit Reis im Volkspark auf und verabschiedete sich von seinen ehemaligen Teamkollegen.

Der Niederländer war im Sommer zum FC Brügge gewechselt, fällt dort aber wegen einer erneuten Schulterverletzung für mehrere Monate aus.

Zahlreiche HSV-Profis, darunter Robert Glatzel, freuten sich über den Besuch von Reis.

Diesen Tag wird er nicht so schnell vergessen: HSV-Verteidiger Luka Vuskovic (18) absolvierte am Freitag sein erstes Startelfspiel für die kroatische Nationalmannschaft.

Obwohl der junge Abwehrspieler am zwischenzeitlichen 0:1 gegen die Färöer nicht frei von Fehlern war, gewannen die Kroaten am Ende mit 3:1 und sicherten sich direkt die WM-Qualifikation.

Auch Miro Muheim (27) durfte jubeln: Der Linksfuß wurde in der 70. Minute eingewechselt und bereitete den 4:1-Endstand gegen Schweden vor. Die Schweiz hat die WM-Teilnahme damit nahezu sicher.

Für Giorgi Gocholeishvili (24) lief es am Samstag deutlich schlechter: Mit Georgien unterlag er Spanien klar mit 0:4 und verursachte einen Elfmeter. Für ihn und seine Mannschaft ist die WM-Teilnahme damit außer Reichweite.

Beim Auswärtsspiel des HSV Anfang November in Köln wurde ein HSV-Fan schwer am Kopf verletzt. Laut Polizei geriet der 25-Jährige aus Hessen kurz vor Ende der Partie am Eingang zum Gästeblock N16 mit einem unbekannten Mann in Streit.

Zeugen berichten, dass der andere Mann ohne ersichtlichen Grund zuschlug. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht und musste Tage später operiert werden.

Die Kölner Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] entgegengenommen.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, wurde der Vertrag mit Sportdirektor Claus Costa (41), der im Sommer 2026 ausläuft, verlängert.

„Claus hat entscheidenden Anteil daran, dass wir den Wiederaufstieg in die Bundesliga geschafft haben. Für mich war früh klar, dass wir seinen Vertrag verlängern wollen“, kommentierte Vorstand Stefan Kuntz die Entscheidung. „Claus hat mich in den letzten anderthalb Jahren mit seinem Fachwissen und seinem Einsatz voll überzeugt.“

Für Costa sei es ein Privileg, diese Position beim HSV auszufüllen. „Ich bin hochmotiviert, unseren eingeschlagenen Weg fortzusetzen und gemeinsam mit Vorstand, Trainerteam, Mannschaft und Geschäftsstelle den HSV wieder in der Bundesliga zu etablieren“, so Costa.

Starke Zahlen: Der HSV hat zum vierten Mal in Folge das Geschäftsjahr mit einem Überschuss abgeschlossen, wie die Hanseaten am Donnerstag bekanntgaben.

In der Saison 2024/25 erzielten die Hamburger einen Rekordumsatz von 126,5 Millionen Euro und einen Gewinn von 4,4 Millionen Euro.

„Dieses Ergebnis unterstreicht die erfolgreiche Entwicklung unseres Clubs und stärkt unsere finanzielle Handlungsfähigkeit nachhaltig“, erklärte Finanzvorstand Eric Huwer (42).

Bitterer Abend für Lewis Holtby! Der ehemalige HSV-Profi steht inzwischen beim niederländischen Erstligisten NAC Breda unter Vertrag.

Mit seinem neuen Klub verlor er zuletzt mit 1:2 beim FC Volendam, wobei Holtby zu Beginn der zweiten Halbzeit nach einem Foul vom Platz gestellt wurde. Den Rest des Spiels verfolgte er von der Seitenlinie.

In einem ESPN-Video ist zu sehen, wie sich Holtby über ein hartes Foul aufregt und beklagt, dass er für die gleiche Art von Foul die Rote Karte erhalten habe. Die Fans von Volendam reagierten darauf, indem sie einen Becher Bier über ihn kippten.

Bitter: Nach einjähriger Pause wurde Yussuf Poulsen erneut für die dänische Nationalmannschaft nominiert, verletzte sich aber leicht und musste vorzeitig abreisen, wie der Verband mitteilte.

Damit fällt der Angreifer für die beiden letzten WM-Quali-Spiele aus. Um welche Verletzung es sich handelt und wie lange er ausfällt, ist derzeit unbekannt.

Die zweiten 45 Minuten waren ein wildes Offensivspektakel. Nach dem 3:0 zur Pause fielen im zweiten Durchgang fünf weitere Tore.

David van der Werff, gerade erst eingewechselt, verkürzte per Fernschuss (49.). Sahiti konterte schnell (56.). Van der Werff schnürte nach 62 Minuten sogar einen Doppelpack zum 2:4.

Es folgten weitere Tore von Ransford Königsdörffer (70.), Mark Hoekstra (72.) und Gui Ramos (83.). Endstand: 6:3 (3:0) für den HSV.

Der HSV präsentierte sich in einem starken Testspiel und führte zur Pause verdient mit 3:0.

Die Tore erzielten Emir Sahiti (15. Minute), Immanuël Pherai (17.) und Bakery Jatta (43.).

In einer Stunde startet das Testspiel des HSV gegen den FC Groningen.

Trainer Merlin Polzin schickt folgende Elf aufs Feld: Dickes – Mikelbrencis, Ramos, Soumahoro, Torunarigha – Remberg, Pherai, Vieira – Jatta, Glatzel, Sahiti.

Die Länderspielpause wird auch für Testspiele genutzt, so auch beim HSV.

Am Mittwoch (12 Uhr) trifft der HSV auf den niederländischen Erstligisten FC Groningen. Die Partie findet im Volksparkstadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Der HSV lief beim Spiel gegen den BVB mit einem besonderen Trikot auf: Statt dem Hauptsponsor HanseMerkur zierte das Brustlogo die Krebs-Selbsthilfeorganisation yeswecan!cer. Damit wurde das Motto „Wir gegen Krebs – Vorsorge kann Leben retten“ unterstützt.

Die Trikots werden nun versteigert, der Erlös fließt in die Kampagne, die junge Menschen zur HPV-Impfung ermutigen möchte. Die Auktion findet auf der HSV-Auktionsplattform statt.

Das Spiel zwischen HSV und BVB endete unentschieden, auch das Duell der Social-Media-Abteilungen war spannend.

Vor dem Spiel sorgte die Social-Media-Abteilung des BVB für eine kleine Provokation mit der Frage: „Gibt’s die Uhr eigentlich noch? Und wenn ja, was zeigt sie an?“

Nach dem späten Ausgleich von Ransford Königsdörffer antwortete der HSV: „Unsere Uhr zeigte 90+7, als der Treffer fiel.“

Diese Spieler sollen es richten: Der HSV gab rund eine Stunde vor dem Anpfiff seine Startelf für das Heimspiel gegen Dortmund bekannt. Kapitän Yussuf Poulsen startet, Daniel Elfadli fehlt wegen einer Adduktorenverletzung aus dem Abschlusstraining – er wird mehrere Wochen ausfallen.

Die Anfangsformation: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Poulsen, Dompé.

Der Termin steht: Das DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen HSV und Holstein Kiel findet am 3. Dezember um 20.45 Uhr statt.

Die Partien der Achtelfinalrunde wurden am Donnerstag vom DFB zeitgenau angesetzt.

Keine Partie wie jede andere: HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (32) freut sich auf das Heimspiel gegen den BVB: „Als ich vor der Saison gefragt wurde, auf welche Bundesliga-Spiele ich mich am meisten freue, antwortete ich Borussia Dortmund“, sagte er in einer Medienrunde.

Als gebürtiger Bochumer hat er eine besondere Verbindung zum BVB, bei dem er 2010/11 selbst in der U19 spielte. „Der BVB ist ein großer Klub, deshalb ist die Vorfreude riesig, sich gegen solche Mannschaften zu beweisen.“

Um gegen Dortmund zu bestehen, müssten „viele Faktoren passen“, betonte Heuer Fernandes. „Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir auch gegen starke Teams mithalten können. Das ist unser Ziel für Samstag.“

HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat die Bundesliga-Spieltage 13 bis 19 zeitgenau terminiert, darunter das Nordderby gegen Werder Bremen sowie das Rückspiel im Stadtderby gegen St. Pauli.

Ein starkes Zeichen: Der HSV wird im Heimspiel gegen Dortmund am Samstag (15.30 Uhr) in einem besonderen Trikot auflaufen.

Statt des Hauptsponsors HanseMerkur ziert das Logo der Krebs-Selbsthilfeorganisation yeswecan!cer das Trikot – ein Zeichen für Krebsvorsorge.

Nach dem Spiel werden die Sondertrikots versteigert. Der Erlös fließt in eine Kampagne, die junge Menschen zur HPV-Impfung motivieren soll.

„Manche Siege sind größer als das, was auf dem Platz passiert. Dass unser Partner HanseMerkur sein Logo zugunsten von yeswecan!cer freigibt, ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt. Vorsorge ist wichtig. Lasst uns besser auf uns achten“, betonte HSV-Vorstand Eric Huwer.

Die Anzeichen für einen Abschied mehren sich: Seit seinem Wechsel zu West Ham United läuft DFB-Stürmer Niclas Füllkrug (32) seiner Form hinterher – auch durch Verletzungen.

Sein Berater Thorsten Wirth äußerte im „TOMorrow Business Podcast“ die Möglichkeit eines Wechsels: „Dann muss man mit dem Spieler und dem Verein sprechen und überlegen, ob man noch Zeit geben oder reagieren sollte.“

Im BILD-Talk „Reif ist live“ wurde Füllkrug mit dem HSV in Verbindung gebracht, der in der Saison offensiv schwach agierte.

Kommentator Marcel Reif betonte, dass ein Spieler seiner Qualität jeder Mannschaft weiterhilft. Ein Wechsel nach Hamburg wird aber wegen des Gehalts eher als unwahrscheinlich angesehen.

Der HSV trifft im DFB-Pokal-Achtelfinale auf Holstein Kiel. Trainer Merlin Polzin zeigte sich erfreut über das Heimspiel.

Für Mittelfeldspieler Nicolai Remberg ist das Nordduell etwas Besonderes, da er bis zum Sommer in Kiel spielte. „Ich habe schon in der Kabine gesagt, dass wir zu Hause gegen Kiel spielen werden. Ich freue mich sehr auf das Spiel, in dem wir zum ersten Mal in einem Heimspiel gegen Kiel gewinnen wollen.“

Die DFB-Pokal-Auslosung bescherte dem HSV ein Heimspiel. Am 2. oder 3. Dezember empfangen die Rothosen den Nordrivalen Holstein Kiel.

Um 15.30 Uhr startet im RheinEnergieStadion das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem HSV. So beginnen beide Teams:

1. FC Köln: Schwäbe – Schmied, Martel, Özkacar – Kaminski, Johannesson, Huseinbasic, Lund, Kainz – Maina, Ache

HSV: Heuer Fernandes – Remberg, Vuskovic, Elfadli – Mikelbrencis, Sambi Lokonga, Vieira, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Dompé

Zum zweiten Mal in seiner Karriere leitet Schiedsrichter Daniel Schlager am Sonntag (15.30 Uhr) eine Partie zwischen dem 1. FC Köln und dem HSV.

Sein Debüt feierte der gelernte Bankkaufmann in der Saison 2021/22 im DFB-Pokal-Achtelfinale, das der HSV im Elfmeterschießen gewann.

Generell hat der HSV unter Schlager eine positive Bilanz: Von sechs Einsätzen gewann der HSV fünf, verlor nur eines.

Robert Glatzel hat einen Wechsel in die Zukunft beschlossen. Künftig wird er von der Berateragentur CAA Stellar vertreten.

Was das für seine Karriere bedeutet, ist noch offen. Klar ist jedoch, dass Glatzel trotz seines Siegtors im DFB-Pokal mit der aktuellen Situation beim HSV nicht zufrieden sein dürfte.

Der Beraterwechsel könnte ein Hinweis auf einen Wechsel im Winter sein.

Bruno Labbadia (59) kennt beide Klubs bestens, war schon Trainer in Wolfsburg und Hamburg. Für das Spiel am Samstag (15.30 Uhr) traut er dem HSV einen Heimsieg zu.

„Sie haben die Liga angenommen und ihren Spielstil umgestellt, das war clever. Wolfsburg ist nicht in Topform, deshalb hat der HSV eine Chance auf drei wichtige Punkte“, sagte Labbadia gegenüber TAG24.

Der 59-Jährige war bereits zweimal Trainer beim HSV.

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga beendete Tom Mickel (36) im Mai seine Karriere. Jetzt kehrt das Urgestein zurück – als Nachwuchskoordinator betreut er junge Talente in der Übergangsphase zur Profikarriere.

„Mein Ziel ist die bestmögliche Entwicklung unserer Jungs. Beim HSV steckt viel Potenzial im Nachwuchs. Unser Anspruch ist, dass die besten Spieler ihres Jahrgangs die Raute auf der Brust tragen und optimal auf ihre Profikarriere vorbereitet werden“, sagte Mickel.

Er freue sich, wieder regelmäßig ins Volksparkstadion und auf den Campus zu kommen.

Mickel war mit kurzer Unterbrechung von 2009 an Torwart beim HSV und genießt große Anerkennung.

Bei der Rückkehr von HSV-Kapitän Yussuf Poulsen (31) an seine frühere Wirkungsstätte konnten die Rothosen zwar keine Punkte holen, Trainer Merlin Polzin (34) zog dennoch ein positives Fazit nach der Niederlage gegen RB Leipzig.

„Gemischte Gefühle bei mir. Wir haben das Ergebnisziel nicht erreicht, aber inhaltlich war der Auftritt sehr gut. Wir haben gesehen, dass wir in dieser Liga mithalten können, wenn wir unser Maximum abrufen“, sagte Polzin auf der HSV-Website.

Der nächste Beweis folgt am Samstag (25. Oktober, 15.30 Uhr) im Volksparkstadion gegen den kriselnden VfL Wolfsburg.

Nach der klaren Niederlage in der WM-Qualifikation gegen Norwegen äußerte Daniel Peretz seine Unzufriedenheit mit der Leihe beim HSV und erwägt eine vorzeitige Rückkehr.

Trainer Merlin Polzin stellte sich zu den Aussagen seines Torwarts: „Es ist wichtig, zwischen einer Enttäuschung, die man ausdrückt, und einem Enttäuschungsverhalten zu unterscheiden.“ Peretz zeige vorbildliches Verhalten.

„Er gibt im Training Vollgas, coacht seine Mitspieler und zeigt, warum wir froh sind, ihn hier zu haben. Trotzdem vertraue ich weiterhin Daniel Heuer Fernandes“, betonte Polzin.

Nach Rückkehr der Nationalspieler füllte sich das Training wieder. Dennoch fehlen am Samstag gegen RB Leipzig zwei Spieler.

Warmed Omari wird erst im nächsten Jahr zurückerwartet, auch Fábio Vieira fällt aus, bestätigte Polzin.

Am Samstag wird die Red Bull Arena wohl ausverkauft sein. Rund 10.000 HSV-Fans werden zum Auswärtsspiel in Leipzig erwartet, berichtete der Verein bei der Pressekonferenz.

Das Gefühl, so viel Unterstützung zu bekommen, tut der Mannschaft gut, sagte Trainer Merlin Polzin.

Nach dem Spiel will das Team den Fans mit einem Lächeln begegnen. Gegen die „Top-Mannschaft“ Leipzigs müsse man alles geben, bereits im Training, so Polzin.

Der HSV hat vor dem Auswärtsspiel in Leipzig den Vertrag mit U19-Spieler Louis Lemke verlängert.

Der 16-Jährige läuft seit 2023 mit der Raute auf. Die Verantwortlichen sicherten sich langfristig die Dienste des Nachwuchsspielers, teilte der Verein am Donnerstag mit.

Noah Katterbach ist nach seiner Degradierung in die U21 seit Montag zurück bei den Profis und sprach am Dienstag über seine schwierige Situation.

„Ich habe nach meiner Verletzung alles gegeben, um rechtzeitig wieder bereit zu sein. Die Euphorie war groß, doch dann wurde ich ausgebremst, weil ich nicht mal im Kader stand“, sagte der Linksverteidiger.

Dies führte zu einer negativen Einstellung. „Ich sehe ein, dass das nicht der richtige Weg war.“

Der Verein hatte daraufhin reagiert und ihn in die Regionalliga geschickt. „Die Zeit dort hat mir gutgetan. Die Jungs waren klasse, wir haben als Team Fortschritte gemacht und auch ich konnte durch Spielpraxis profitieren. Ich habe das Beste daraus gemacht und bin gestärkt zurückgekommen.“

Er betonte zudem, dass es nicht sein Stil sei, negative Gedanken zu haben. „Bisher habe ich viele Hürden mit positiver Einstellung überwunden. Deshalb habe ich die Entscheidung akzeptiert.“

Nachdem Miro Muheim beim 2:0-Sieg der Schweiz in Schweden auf der Bank saß, wurde er am Montag gegen Slowenien in der 63. Minute eingewechselt und setzte einige Akzente.

Das Spiel endete torlos, wodurch die Schweiz eine vorentscheidende Chance auf die WM-Qualifikation verpasste. Mit zehn Punkten führen sie die Gruppe aber an und haben drei Zähler Vorsprung auf den Kosovo.

Der HSV startete am Montag die Vorbereitung auf das Spiel am Samstag bei RB Leipzig. Noah Katterbach, der Ende September in die U21 versetzt wurde, war ebenfalls dabei.

Nach einem klärenden Gespräch zwischen allen Beteiligten ist Katterbach wieder Teil des Profi-Kaders.

Ludovit Reis wird seinem neuen Verein FC Brügge mehrere Monate fehlen. Der Mittelfeldspieler, der im Sommer vom HSV nach Belgien wechselte, hat sich erneut an der Schulter verletzt und muss operiert werden.

Im Heimspiel gegen Union Saint-Gilloise (1:0) wurde er erst in der 84. Minute eingewechselt, musste kurz darauf aber schon wieder vom Platz.

Reis hatte sich erneut an der linken Schulter verletzt, die er bereits bei seiner HSV-Zeit operieren lassen musste. Nun entschied sich sein neuer Klub zur Operation, was eine mehrmonatige Ausfallzeit bedeutet.

Ein verrückter Abend für Daniel Peretz! Der HSV-Schlussmann spielte in der WM-Qualifikation für Israel gegen Norwegen und hatte früh mit Erling Haaland zu tun.

Nach fünf Minuten gab es einen Elfmeter für Norwegen, den Haaland ausführen wollte. Peretz hielt den ersten Schuss, hatte sich aber zu früh bewegt – Wiederholung. Auch den zweiten Elfmeter parierte der HSV-Keeper.

Am Ende gewann Norwegen mit 5:0, Haaland erzielte drei Tore. Danach sprach Peretz über seine unbefriedigende Situation beim HSV und deutete einen vorzeitigen Leih-Abbruch an.

Vor einer Rekordkulisse von 37.000 Zuschauern verloren die Frauen des HSV das Nordderby bei Werder Bremen mit 0:2. Beide Tore erzielte Larissa Mühlhaus per Elfmeter.

Die Werder-Spielerinnen sorgten nach dem Spiel mit einem provozierenden Plakat für Ärger bei den HSV-Fans, die mit Pfiffen reagierten.

Regionalliga statt WM-Qualifikation: Immanuël Pherai entschied sich gegen eine Reise zur Nationalmannschaft Surinames und spielte stattdessen für die HSV-U21 – mit großem Erfolg!

Im Derby gegen den Nachwuchs von Werder Bremen bereitete er die ersten drei Tore vor und erzielte in der zweiten Halbzeit selbst zwei Treffer.

Am Ende gewann der HSV mit 6:2 und kletterte aus den Abstiegsrängen.

Luka Vuskovic entwickelt sich mehr und mehr zum Top-Leihspieler. Trotz seiner erst 18 Jahre spielt er schon sehr abgeklärt, kürzlich wurde er von der DFL zum Rookie des Monats September gewählt.

Andere Vereine beobachten die Leihgabe von Tottenham Hotspur intensiv, darunter RB Leipzig und Borussia Dortmund, berichtet das britische Portal teamtalk.com.

Der ehemalige HSV-Trainer Markus Gisdol wurde in der Türkei nach nur acht Spieltagen bei Kayserispor entlassen.

Der Klub belegt mit nur drei Punkten den 17. Tabellenplatz – weit unter den Erwartungen des Präsidenten Nurettin Açıkalın.

Gisdol hatte im Sommer das Amt übernommen, konnte aber keines der acht Ligaspiele gewinnen und verlor fünfmal.

Die nächste Transferperiode ist zwar noch weit entfernt, doch die HSV-Verantwortlichen planen bereits die kommenden Verpflichtungen.

Laut Markaj News ist der Bundesligist an Serxho Vogli (17) vom albanischen Erstligisten FK Tirana interessiert. Der Junioren-Nationalspieler hatte sein Profi-Debüt bereits mit 16 Jahren gefeiert.

Scouts beobachteten das Talent am vergangenen Wochenende beim Sieg gegen Partizani (3:0).

Der HSV gewann am Sonntag verdient mit 4:0 gegen den 1. FSV Mainz 05. Trainer Merlin Polzin zeigte sich sehr zufrieden, fand aber auch Kritikpunkte.

„Wir sind gut ins Spiel gestartet und haben viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir wollten direkt zeigen, dass mit uns zu rechnen ist“, sagte er über die frühen Tore von Sambi Lokonga und Rayan Philippe.

Mainz zeigte später seine Qualitäten, weil der HSV die Räume nicht mehr eng machte. „Das hat mir weniger gefallen und war auch Thema zur Halbzeit“, ärgerte sich Polzin.

Mit den Toren drei und vier war die Entscheidung nach einer Stunde gefallen, auch weil die Einwechselspieler nahtlos an die Leistung anknüpften. „Alle, die kamen, strahlten Energie aus und hielten am Ende die Null – das hat mir gefallen“, freute sich der Trainer.

Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen zeigt die Tendenz nach oben, die Länderspielpause hätte auch später kommen können.

Bis Ende November ist Anssi Suhonen noch an den schwedischen Erstligisten Östers IF ausgeliehen. Dort entwickelte er sich zum Stammspieler und stand in allen zehn Einsätzen in der Startelf.

Am Samstag erzielte der 24-Jährige sein erstes Tor per Fallrückzieher in der 32. Minute, was den Grundstein für den späteren 3:0-Sieg gegen Halmstads BK legte.

Neuer Job für Thomas Wüstefeld (56): Der ehemalige HSV-Vorstand ist nun Präsident des kosovarischen Erstligisten KF Drenice und soll den Klub sportlich und finanziell nachhaltig weiterentwickeln.

Wüstefeld arbeitete von Herbst 2021 bis Herbst 2022 beim HSV, verlor jedoch das Vertrauen und geriet aufgrund von Konflikten und Betrugs- sowie Untreuevorwürfen in Kritik.

Bitter: Der HSV muss für den Rest der Hinrunde auf Abwehrspieler Warmed Omari (25) verzichten. Dies teilte der Klub am Mittwoch mit.

Der Innenverteidiger zog sich beim torlosen Unentschieden gegen Union Berlin einen Außenbandriss mit Syndesmosebeteiligung zu.

Fábio Vieira (25), der nach seiner Roten Karte gegen Union ohnehin gesperrt wurde, erlitt eine schwere Kniestauchung. Je nach Schmerzverlauf soll seine Belastung gesteigert werden, ein längerer Ausfall ist aber nicht zu erwarten.

Der HSV scheiterte vor dem DFB-Sportgericht. Am 30. September wurde entschieden: Fabio Vieira bleibt wegen seiner Roten Karte gegen Union Berlin für zwei Ligaspiele gesperrt.

Im Auswärtsspiel gegen Union hatte Vieira in der 8. Minute der Nachspielzeit einen Gegenspieler unglücklich gestoppt und erhielt Rot.

Obwohl eine Strafmilderung angekündigt wurde, bestätigte der DFB am Montag die Sperre – sehr zum Erstaunen des HSV, der Einspruch einlegte in der Hoffnung, dass Vieira nur gegen Mainz fehlt.

Positive Nachrichten gibt es zur Knieverletzung: Schon am Montag zeigte sich eine Besserung.

Diese Spieler sollen den zweiten Sieg in Folge holen: Der HSV veröffentlichte seine Startelf für das Spiel gegen Union Berlin.

So beginnen die Rothosen: Heuer Fernandes – Omari, L. Vuskovic, Elfadli – Gocholeishvili, Vieira, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Dompé.

Trainer Merlin Polzin vertraut somit auf dieselbe Mannschaft wie gegen Heidenheim.

Wenn der HSV und Union Berlin erstmals in der Bundesliga aufeinandertreffen, wird Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) die Partie leiten.

Die Hamburger spielten bisher 32 Mal unter Aytekins Leitung, mit einer Bilanz von acht Siegen, sieben Unentschieden und 17 Niederlagen.

Union Berlin weist eine bessere Bilanz auf: In 25 Spielen unter Aytekin gab es zehn Siege, sechs Unentschieden und neun Niederlagen.

Nach zwei Vorlagen beim 4:1-Erfolg über Eintracht Braunschweig erzielte HSV-Leihspieler Otto Stange den Siegtreffer für SV Elversberg am Samstag.

Beim 1:0 gegen Holstein Kiel traf der 18-Jährige in der fünften Minute der Nachspielzeit per Elfmeter und sicherte seinem Team den Sieg. Stange war erst in der 76. Minute eingewechselt worden.

Mit dem Sieg festigte Elversberg den zweiten Platz, punktgleich hinter Darmstadt.

Noah Katterbach (24) wurde in die U21 des HSV versetzt. Das teilte der Verein am Dienstag mit. Die Entscheidung sei eine „klare Reaktion auf ein Fehlverhalten“.

Details wurden nicht genannt, jedoch hieß es: „Für alle Spieler gilt gleichermaßen, dem gemeinsamen Weg und den Zielen alles unterzuordnen.“ Dies war bei Katterbach offenbar nicht der Fall.

Die Maßnahme sei temporär. „Der Verein ist überzeugt, dass Noah Katterbach die aktuelle Denkpause zur Reflektion nutzt und gestärkt zurückkehrt“, so die Rothosen.

Luka Vuskovic hinterließ gegen Heidenheim einen starken Eindruck. Der Verteidiger erzielte ein Tor und überzeugte auch defensiv.

Nach einer vergebenen Chance in der ersten Halbzeit spielte er mit einem Verband. Der HSV gab am Dienstag ein Update: „Keine Knochenverletzung, nur eine ausgeprägte Prellung.“ Glück im Unglück für Vuskovic.

Kein Wiedersehen mit Ex-Arbeitgeber: Wenn der HSV kommende Woche bei Union Berlin spielt, wird Ex-Trainer Steffen Baumgart (53) nicht an der Seitenlinie stehen.

Baumgart sah bei einem 4:3-Auswärtssieg gegen Eintracht Frankfurt die Rote Karte und muss das Spiel von der Tribüne verfolgen.

Der HSV rotiert: Im Vergleich zur 0:5-Niederlage gegen Bayern nimmt Trainer Merlin Polzin (34) vier Wechsel vor.

Für Aboubaka Soumahoro, William Mikelbrencis, Nicolas Capaldo und Alexander Rössing-Lelesiit (alle Bank) spielen Daniel Elfadli, Giorgi Gocholeishvili, Rayan Philippe und Jean-Luc Dompé.

Miro Muheim führt die Rothosen als Kapitän aufs Feld.

Immanuel Pherai wartet nach seiner Verletzung weiter auf sein Bundesliga-Debüt, sammelt aber Spielpraxis in der Regionalliga.

Er führte die U23 der Rothosen zum Derby-Sieg über Altona 93, erzielte beim 2:0 den Führungstreffer in der dritten Minute – sein zweiter Treffer im zweiten Einsatz.

Der HSV muss im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim auf vier Spieler verzichten.

„Yussuf Poulsen und Jordan Torunarigha sind weiter im Aufbautraining und fehlen. Ebenso Silvan Hefti, der wegen Hüftproblemen das Training vorzeitig beenden musste, sowie Gui Ramos, der erst zum Spiel zurückkehrt, nachdem er Vater geworden ist“, erklärte Trainer Merlin Polzin.

Beim Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim gibt es für die zuletzt enttäuschten HSV-Fans Grund zur Freude.

Sponsor König Pilsener erfüllt sein Versprechen und spendiert zum Abpfiff an den Eingängen Nord-Ost und Nord-West 8800 Liter Bier. Ursprünglich waren 50 Liter pro Tor in der Aufstiegssaison vereinbart, nun wurde die Menge verdoppelt aufgrund der Verlängerung des Sponsorings.

Nach Angaben des Abendblatts flossen bislang 1,8 Millionen Euro jährlich an den HSV. Ob die Summe gestiegen ist, ist nicht bekannt.

Sportlich läuft es für Guilherme Ramos beim HSV schlecht, privat hingegen umso besser.

Am Dienstag postete der Verteidiger ein Bild aus dem Krankenhaus auf Instagram. Grund: Er ist Vater geworden! „Gustavo, 15.09.2025“, schrieb Ramos und begrüßte den Nachwuchs mit „Bom dia!“ (Guten Morgen).

Im Endspurt der Transferperiode schlug der HSV mit Albert Sambi Lokonga und Fábio Vieira noch einmal doppelt zu. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung nannte Sportvorstand Stefan Kuntz weitere Wunschspieler.

„Wir waren an Fabian Rieder und William Bøving interessiert – einer entschied sich für Augsburg, der andere für Mainz. Das sind Klubs, die früher keine Konkurrenz für den HSV waren“, sagte er.

Der Grund liege im großen Unterschied zwischen erster und zweiter Liga von sieben Jahren. „Wir sind größtenteils mit einem Zweitligakader aufgestiegen. Deshalb war der Umbruch im Sommer so groß“, erläuterte Kuntz.

Alles verlief anders als geplant. Daniel Peretz kam vom FC Bayern zum HSV, um Spielpraxis zu sammeln, sagte dafür sogar anderen Vereinen ab. Doch bislang zahlte sich das nicht aus.

Vor dem Duell am Samstag äußerte sich FCB-Boss Max Eberl: „Daniel hatte viele interessante Angebote. Er entschied sich für Hamburg, weil er spielen wollte. Das war das Ziel. Es gibt im Fußball Versprechen, die nicht gehalten werden. Wie weit das Versprechen an Peretz, HSV-Nummer eins zu werden, gilt, kann ich nicht sagen. Mir wurde aber signalisiert, dass man sich das gut vorstellen kann.“

Bislang hat Daniel Heuer Fernandes den Vorzug erhalten, was Eberl nachvollziehen kann: „Heuer Fernandes ist aufgestiegen und hatte einen Vorteil.“

Er erwarte nun, dass Peretz beim HSV um seinen Platz kämpft. „Die Situation ist jetzt so.“

Eigentlich wollte Immanuël Pherai in der HSV-U21 Spielpraxis sammeln und das Team beim Aufsteiger HSC Hannover zum Sieg führen, doch die Partie endete enttäuschend.

Obwohl er in der Torschützenliste stand und den 2:1-Anschlusstreffer erzielte, konnte er die 1:4-Niederlage nicht verhindern. Das galt auch für Silvan Hefti und Guilherme Ramos, die ebenfalls in der U21 spielen.

Nach 77 Minuten wurde Pherai ausgewechselt, für ihn kam Levin Öztunali.

Schiedsrichter Tobias Stieler (44) leitet das Traditionsduell zwischen FC Bayern und HSV am Samstag (18.30 Uhr).

Bisher spielte der HSV erst zweimal unter seiner Leitung, mit einem Sieg und einer Niederlage.

Die Bayern bestritten 35 Spiele mit Stieler – 26 Siege, vier Unentschieden, fünf Niederlagen.

Gemischte Gefühle bei HSV-Nationalspielern: Miro Muheim (27), Daniel Peretz (25) und Warmed Omari (25) waren am Montag für ihre Länder aktiv.

Muheim gewann mit der Schweiz 3:0 gegen Slowenien, saß aber 90 Minuten auf der Bank. Peretz spielte für Israel gegen Italien durch, verlor jedoch 4:5.

Omari freute sich am meisten: Er spielte 90 Minuten für die Komoren und gewann 2:0 gegen die Zentralafrikanische Republik.

Am Dienstag sind außerdem Alexander Rössing-Lelesiit (18) mit Norwegens U19, Fabio Baldé (20) mit Portugals U21 und Luka Vuskovic (18) mit Kroatiens U21 im Einsatz.

Spielvorbereitung mal anders: Zum Start der Trainingswoche vor dem Bundesliga-Topspiel gegen FC Bayern München (Samstag, 20.30 Uhr) tauschten die HSV-Profis Fußballschuhe gegen Boxhandschuhe.

Die Rothosen absolvierten im „Tough Gym“ in Altona ein alternatives Training bei Coach Ali Reza Nikmaslak. Ob das gegen den Rekordmeister hilft?

Nachdem Alexander Røssing-Lelesiit und Aboubaka Soumahoro vorgemacht haben, konnten am Freitag drei weitere HSV-Spieler Erfolge feiern.

Miro Muheim wurde beim 4:0 der Schweiz gegen Kosovo zur Halbzeit eingewechselt, als die Schweizer bereits mit vier Toren führten.

Daniel Peretz stand im Spiel Israels gegen Moldawien im Tor. Er hielt den Kasten sauber, Israel gewann 4:0. Peretz parierte 11 Torschüsse.

Fabio Baldé kam beim EM-Qualifikationsspiel Portugals U21 gegen Aserbaidschan in der 79. Minute beim Stand von 4:0 ins Spiel. Am Ende gewann Portugal 5:0.

Insgesamt sind acht HSV-Profis in der Länderspielpause für ihre Nationalmannschaften aktiv, vier davon bereits am Donnerstag.

In der WM-Quali verlor Giorgi Gocholeishvili mit Georgien zum Auftakt mit 2:3 gegen die Türkei. Er wurde in der 81. Minute eingewechselt.

Warmed Omari spielte 90 Minuten für die Komoren, konnte die 0:3-Niederlage gegen Mali aber nicht verhindern – die WM-Chance ist gering.

Alexander Røssing-Lelesiit gewann mit Norwegens U19 gegen Schweden mit 4:2 und spielte 65 Minuten.

Aboubaka Soumahoro hielt beim 2:0 der französischen U20 gegen Spanien hinten dicht.

Große Erwartungen ruhen auf Fábio Vieira (25), dem Königstransfer des HSV im Sommer. In dieser Woche stand er erstmals im Training mit seinen neuen Kollegen.

„Ich habe einen guten ersten Eindruck vom Team gewonnen. Die Jungs sind super. Wir müssen uns bestmöglich einspielen, um in jedem Spiel Chancen zu haben“, sagte der 25-Jährige.

Der Druck, der auf ihm lastet, mache ihm nichts aus: „Jeder Spieler muss mit Druck umgehen können, das gehört zum Fußball. Ich sehe mich als Teil des Teams, der seine Rolle ausfüllt, damit wir unsere Ziele erreichen.“

Er freut sich bereits auf das nächste Pflichtspiel, das am Samstag in München gegen den FC Bayern stattfindet. „Bayern hat eines der besten Teams der Welt. Das wird ein hartes Spiel, aber wir werden kämpfen.“

Heimpleite für den HSV: Die Rothosen verloren am Donnerstag ein kurzfristig angesetztes Testspiel gegen Hannover 96 mit 1:3 auf dem Trainingsgelände am Volksparkstadion.

Die Tore für Hannover erzielten Waniss Taibi (41.), Jannik Rochelt (44.) und Kolja Oudenne (61.). Für den HSV traf Robert Glatzel per Elfmeter (73.).

So spielte der HSV: Dickes – Ramos, Elfadli (46. Remberg), Hefti – Mikelbrencis (71. Jatta), Meffert, Pherai (64. Lokonga), Katterbach – Königsdörffer (64. Vieira), Poulsen (64. Glatzel), Philippe (46. Sahiti).

Fans aufgepasst: Die DFL hat die Bundesliga-Spieltage 6 bis 12 terminiert. Der HSV muss sechsmal um 15.30 Uhr und einmal um 17.30 Uhr ran.

Die Ansetzungen im Überblick:

Die zweite Runde des DFB-Pokals steht fest.

Für den HSV geht es am 28. Oktober ernst. Um 18.30 Uhr ist Anpfiff in der nächsten K.O.-Runde in Heidenheim.

Länderspielpause ist Testspielzeit: Der HSV bestreitet am Donnerstag ein Freundschaftsspiel gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga, Hannover 96.

Das Spiel wird um 13 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen, aber im Livestream vom HSV übertragen.

Die HSV-Neuzugänge Sambi Lokonga und Fábio Vieira waren laut Sportdirektor Claus Costa schon länger auf dem Radar.

„Beide Spieler waren uns lange bekannt“, sagte Costa (41). „Bei Sambi war klar, dass sich eine Tür öffnen würde. Bei Fabio hatten wir anfangs keine Chance, aber in den letzten Tagen ergab sich die Möglichkeit, so dass wir zuschlugen und alles dafür gegeben haben.“

Am letzten Tag der Transferperiode verpflichtete der HSV die beiden Profis vom FC Arsenal. Der Belgier Lokonga (25) wurde fest verpflichtet, der Portugiese Vieira kam auf Leihbasis mit Kaufoption. Vieira war 2022 für 35 Millionen Euro zum FC Arsenal gewechselt.

Der Club zeigte zuletzt Schwächen, wie das 0:2 gegen St. Pauli. Vieira soll als Kreativspieler die Offensive beleben. „Wir haben es geschafft, diese Spieler mit Kommunikation, Nerven und Timing zu gewinnen“, sagte Costa.

Trotz der Länderspielpause wird es nicht langweilig: Am Dienstag standen die beiden Neuzugänge Lokonga und Vieira erstmals beim HSV auf dem Trainingsplatz.

Viele Fans verfolgten die Trainingspremiere der beiden.

Genua statt Hamburg: Nach seinem Abschied vom HSV spielt Dennis Hadzikadunic (27) künftig für Sampdoria Genua in der italienischen Zweiten Liga.

Der HSV verabschiedete sich am Montagabend mit warmen Worten: „Du wirst immer ein Aufsteiger bleiben und bist im Volkspark jederzeit willkommen. 52 Pflichtspiele, 2 Tore und viele gewonnene Zweikämpfe bleiben unvergessen.“

Der bosnische Nationalspieler spielte in den vergangenen zwei Jahren als Leihspieler für den HSV. Sein Wechsel vom FK Rostov nach Genua erfolgt ebenfalls auf Leihbasis.

Offiziell: Publikumsliebling Otto Stange (18) verlässt den HSV und wechselt bis Saisonende auf Leihbasis zur SV Elversberg, teilte der Verein am Montagabend mit.

„Elversberg hat sich einen guten Ruf als Leihstation erarbeitet, wo Otto bestens aufgehoben ist. Wir bleiben in engem Austausch, um seine Entwicklung optimal zu begleiten“, kommentierte Sportdirektor Claus Costa (41) den Deal.

Auch Verteidiger Joel Agyekum (20) wird bis Saisonende verliehen – er schließt sich Drittligist Viktoria Köln an.

„Joel hat sich zuletzt positiv entwickelt und gehört zum Bundesliga-Kader. Mit seiner Vertragsverlängerung haben wir das untermauert. Für seine weitere Entwicklung braucht er regelmäßige Einsätze auf hohem Niveau – daher ist die Leihe sinnvoll“, erklärte Costa.

Sie sollen die Torgefahr zurückbringen: Am Deadline-Day steht offenbar eine Doppelverpflichtung bevor.

Neben Albert Sambi Lokonga (25), der am Sonntag den Medizincheck in Hamburg absolvierte, will der HSV einen weiteren Spieler von Arsenal verpflichten.

Wie Transferexperte Florian Plettenberg zuerst berichtete, steht eine Leihe von Fabio Vieira (25) kurz bevor, der am Montag zum Medizincheck erwartet wird.

Vieira war zuletzt an FC Porto ausgeliehen (39 Spiele, zehn Torbeteiligungen) und gilt als klassischer Spielmacher – etwas, das dem HSV aktuell fehlt.

Acht HSV-Profis fanden nach der Derby-Niederlage neue Motivation – sie wurden für Nationalmannschaften nominiert.

Neuzugang Luka Vuskovic, erst am Freitag verpflichtet, wurde von Ex-HSV-Stürmer Ivica Olic für Kroatiens U21 in der EM-Quali gegen die Türkei nominiert.

Miro Muheim startet mit der Schweiz in die WM-Quali gegen Kosovo und Slowenien.

Nach seiner Roten Karte im Derby fehlt Giorgi Gocholeishvili dem HSV ein Spiel, kann aber für Georgien in den Quali-Spielen gegen Türkei und Bulgarien Erfahrung sammeln.

Daniel Peretz spielt für Israel in den entscheidenden Spielen gegen Moldawien und Italien, um an Tabellenführer Norwegen dran zu bleiben.

Auch Warmed Omari und die Komoren haben noch Hoffnung auf die WM. Der Rückstand auf Spitzenreiter Ghana beträgt drei Punkte.

Große Aufmerksamkeit gilt Fabio Baldé, der nun für Portugals U21 nominiert wurde und sein Debüt gegen Aserbaidschan oder Schottland geben könnte.

Auch Aboubaka Soumahoro (Frankreich U20) und Alexander Rössing-Lelesiit (Norwegen U19) sind unterwegs.

Seit 2016 spielt Bakery Jatta für den HSV. So schlecht wie aktuell stand es um seine Zukunft noch nie. Immer wieder kursieren Gerüchte über einen Abgang. Eine Zukunft im Volkspark scheint unwahrscheinlich.

„Baka kennt die Lage sehr genau“, sagte Trainer Merlin Polzin. „Wir führen vertrauensvolle Gespräche. Ich habe ihm klar gesagt, was ich von ihm erwarte und wie unser Fußball aussehen wird.“

Nach dem Aufstieg suchten die Verantwortlichen den Dialog mit dem 27-Jährigen und erklärten ihre Zukunftsvorstellungen. „Baka kennt unsere Meinung. Aufgrund seiner Erfahrung und Geschichte bleibt er ein wichtiger Spieler.“

„Leider war er zuletzt angeschlagen und konnte sich sportlich weniger zeigen“, so Polzin. „Wir schauen, was in den nächsten Tagen passiert. Wenn Baka da ist, freuen wir uns über sein Lachen.“

Wenige Tage vor Ende des Transferfensters steht die Leihe von Luka Vuskovic (18) offenbar kurz vor dem Abschluss – endlich. Der Poker zwischen HSV und Tottenham zieht sich seit Wochen.

Am Mittwoch bestätigte Transfer-Guru Fabrizio Romano, dass die Engländer grünes Licht gegeben haben.

Ohne Namen zu nennen, sagte Trainer Merlin Polzin vor dem Derby: „Gedankenspiele gibt es immer. Ob es aber zum Matchplan passt und die Qualität der vorhandenen Spieler – das ist eine andere Sache.“

Wie die französische Zeitung „L’Équipe“ berichtet, hat der HSV ein Angebot für Mittelfeldspieler Fabian Rieder (23) abgegeben. Der Schweizer Nationalspieler (19 Länderspiele) steht aktuell bei Stade Rennes unter Vertrag und war vergangene Saison an den VfB Stuttgart ausgeliehen.

Beim VfB bestritt Rieder 21 Bundesliga-Spiele und erzielte fünf Torbeteiligungen. 2023 wechselte er für 14 Millionen Euro von Young Boys Bern nach Frankreich. Auch der FC Augsburg soll ein Angebot abgegeben haben.

Ob Stade Rennes den Spieler abgibt, ist unklar. In den ersten beiden Spielen der laufenden Saison gehörte Rieder zur Stammelf.

Lange arbeitete der HSV an einer Rückkehr von Adam Karabec, doch der Tscheche entschied sich für Olympique Lyon. Dort erzielte er nun sein erstes Tor.

Sein Debüt gab der 22-Jährige bereits vor einer Woche beim 1:0-Auswärtssieg in Lens, am Samstag stand er erstmals im heimischen Groupama Stadium. In der 74. Minute eingewechselt, traf er neun Minuten später zum 2:0-Endstand.

Das 3:0 über FC Metz brachte Lyon nach zwei Spieltagen an die Tabellenspitze vor PSG.

Prestigeerfolg für HSV-U19: Die Junioren gewannen im Stadtderby am Samstag gegen FC St. Pauli mit 1:0.

Das goldene Tor erzielte Noah Adekunle. Es war der dritte Sieg im dritten Spiel und bedeutete Tabellenführung.

Das Warten zahlt sich aus: Laut Fabrizio Romano steht der HSV kurz vor einer Ausleihe von Top-Talent Luka Vuskovic (18).

Die Verhandlungen mit Tottenham Hotspur laufen, eine Einigung wird bald erwartet.

Vuskovic, Bruder des wegen Dopings gesperrten Mario Vuskovic (23), soll sich mit den Rothosen bereits einig sein, doch sein Klub entschied bisher nicht, wohin der Verteidiger ausgeliehen wird – offenbar ist nun eine Entscheidung gefallen.

Zum Dopingfall von Mario Vuskovic (23) produziert der HSV eine Dokumentation. Regisseur Tom Häussler kündigte die „2026 – Mario-Vuskovic-Doku“ bei der Premiere von „Always Hamburg“ in einem Hamburger Kino an. Vuskovic war ebenfalls anwesend.

Der Abwehrspieler wurde 2022 positiv auf das verbotene Mittel EPO getestet. Er beteuert seine Unschuld, ist aber bis November 2026 gesperrt. Die Doku soll in dieser Zeit ausgestrahlt werden. Die Plattform ist noch nicht bekannt.

Die HSV-Doku „Always Hamburg“ wird ab dem 22. August auch im ZDF-Streamingportal verfügbar sein.

Am Sonntag startet der HSV nach sieben Jahren wieder in der Bundesliga. Gegner ist wie damals Borussia Mönchengladbach.

Schiedsrichter Sascha Stegemann wird die Partie leiten. Assistiert wird er von Christof Günsch und Fabian Maibaum, Vierter Offizieller ist Patrick Schwengers, VAR sind Robert Schröder und Frederick Assmuth.

Der HSV hat unter Stegemann eine negative Bilanz: Von 18 Spielen gewann er sieben, verlor acht. Borussia hat sechs Siege und acht Niederlagen in 19 Spielen unter ihm.

Stegemann war zuletzt im Dezember im Volksparkstadion, als der HSV 3:1 gegen den KSC gewann.

Der langjährige Kapitän nahm am Mittwochvormittag nicht am Training teil. Der HSV teilte mit, dass der 31-Jährige für Gespräche über seine Zukunft freigestellt wurde.

Medienberichten zufolge soll der Verteidiger künftig neben Thomas Müller (35) beim MLS-Klub Vancouver Whitecaps spielen.

Der Ex-Kapitän verabschiedet sich aus Hamburg: Laut BILD steht Sebastian Schonlau (31) kurz vor einem Wechsel nach Kanada.

Der Verteidiger soll am Mittwoch einen Vertrag bei den Vancouver Whitecaps unterschreiben, dem neuen Klub von Thomas Müller (35).

Schonlau unterschrieb in Hamburg einen Auflösungsvertrag, der mit dem Wechsel gültig wird. Er erhält eine Abfindung.

Überraschung im Volkspark: Der HSV veranstaltete am Sonntag ein kurzfristiges Testspiel gegen den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08.

Vor allem Spieler, die beim Pokalspiel in Pirmasens wenig oder gar nicht zum Einsatz kamen, spielten. Noah Katterbach (29.) und Alexander Rössing-Lelesiit (39.) erzielten in der 60-minütigen Partie die Tore zum 2:1-Sieg.

„Der Test hat sich gelohnt. Es ging weniger um Taktik, sondern darum, dass die Jungs in ihren Positionen arbeiten können. Die Energie hat mir gefallen“, resümierte Trainer Merlin Polzin (34).

So spielte der HSV: Peretz – Gocholeishvili (31. Nandja), Hefti, Schonlau, Soumahoro, Mikelbrencis – Remberg, Megeed – Rössing-Lelesiit (43. Adam), Philippe (43. Boakye), Katterbach.

Ein herber Verlust droht: Laut BILD muss der HSV um sein Riesentalent Shafiq Nandja (18) fürchten. Der Innenverteidiger hat das Interesse des FC Turin geweckt.

Der 18-Jährige beeindruckte beim stark besetzten „Tournoi Européen U21“ in Frankreich und soll Turin ein schriftliches Angebot über ca. 300.000 Euro Ablöse plus Bonuszahlungen und Weiterverkaufsbeteiligung unterbreitet haben.

Nandja spielt seit 2018 für den HSV und zählt trotz seines jungen Alters zu den Leistungsträgern der U21.

Erwartungsgemäß: Yussuf Poulsen (31) ist neuer Kapitän des HSV. Seine Stellvertreter sind Jonas Meffert (30) und Neuverpflichtung Nicolas Capaldo (26). Das teilte der Verein am Freitag mit.

Trainer Merlin Polzin (34) betonte, dass die Wahl vor allem wegen Poulsens „großem Verantwortungsbewusstsein und Erfahrung“ fiel.

Poulsen selbst sagte: „Es bedeutet mir viel, dass Trainer und Mannschaft mir von Anfang an so viel Verantwortung geben. Ich will dieses Amt mit vollem Einsatz erfüllen.“

Sein Vorgänger Sebastian Schonlau (31) wolle den neuen Kapitän bestmöglich unterstützen. Daniel Elfadli (28) und Miro Muheim (27), die ebenfalls Kandidaten waren, gingen leer aus.

Nach langem Hin und Her steht fest: Adam Karabec (22) gehört kommende Saison nicht mehr zum HSV.

Nachdem er in der vergangenen Saison von Sparta Prag ausgeliehen war, scheiterte eine erneute Leihe. Am Dienstag wurde er als Neuzugang bei Olympique Lyon vorgestellt.

Der HSV verabschiedete sich am Mittwoch offiziell in den sozialen Medien von Karabec.

Wird der HSV auf die schwache Offensive in der Vorbereitung reagieren? Laut Transferexperte Sacha Tavolieri ist der Club an Ibrahim Salah (23) von Stade Rennes interessiert.

Der Verein verlangt 1,5 Millionen Euro für den Linksaußen, dessen Marktwert aktuell bei drei Millionen Euro liegt. In der letzten Saison war Salah an Stade Brest ausgeliehen.

Auch FC Basel und FC Getafe sollen Interesse zeigen.

Liegen beim HSV die Nerven vor Saisonstart schon blank? Medien berichten, dass Sportvorstand Stefan Kuntz (62) nach der 0:2-Pleite gegen RCD Mallorca vor Ort seinem Ärger lautstark Luft gemacht hat.

Demnach soll Kuntz im Kabinentrakt mit Trainer Merlin Polzin (34) und Co-Trainer Loic Favé (32) über die Leistung der Mannschaft diskutiert und sich über zahlreiche Fehlpässe und eine unnötige Rote Karte für Jordan Torunarigha aufgeregt haben.

Mehrere Spieler sollen Zeugen des Ausbruchs gewesen sein und irritiert reagiert haben.

Kommt er oder nicht? Luka Vuskovic (18), Bruder des wegen Dopings gesperrten Mario Vuskovic (23), wird beim HSV heiß gehandelt.

Berichte sprechen von einer fast perfekten Einigung und Zustimmung der Tottenham Hotspur für eine Leihe.

Obwohl der HSV großes Interesse zeigt, haben auch andere Clubs ein Auge auf den Verteidiger geworfen. Eine endgültige Entscheidung ist laut Medienberichten noch offen.

Ransford Königsdörffer äußerte sich erstmals nach dem geplatzten Transfer zum OGC Nizza.

Der Traum von Champions League und Nizza platzte überraschend, doch der 23-Jährige blickt nicht niedergeschlagen zurück.

„Ich war überrascht. Ich war in drei Jahren beim HSV nie verletzt. Das habe ich ihnen gesagt, auch, dass ich es nicht verstehe. Wir kamen nicht zusammen. Vielleicht haben sie sich geirrt“, sagte er scherzhaft.

Der ehemalige HSV-Angreifer Davie Selke erzielte nach seinem Wechsel in die Türkei seinen ersten Pflichtspieltreffer für Basaksehir FK.

In seinem zweiten Spiel traf er zum 3:1-Endstand in der Qualifikation zur Conference League gegen Viking Stavanger.

Nach einem langen Pass sprintete Selke allein aufs Tor, umkurvte den Torwart und traf. Seine Mitspieler feierten ihn begeistert.

Am Mittwochmittag flog das Team von Merlin Polzin nach Mallorca – nicht zum Urlaub, sondern zum zweiten Trainingslager. Yussuf Poulsen (31) und Bakery Jatta (27) sind zwar mitgereist, fallen aber aus.

Bei Poulsen handelt es sich laut Bild um eine quälende Zerrung, auch Jatta hat Muskelprobleme.

Beide sollen in ein bis zwei Wochen wieder einsatzfähig sein, verpassen aber den Test gegen RCD Mallorca am Samstag.

Doppelschlag beim HSV: Die Rothosen stehen kurz vor Verpflichtungen von Warmed Omari (25) und Giorgi Gocholeishvili (24).

Medienberichten zufolge wird Gocholeishvili von Schachtar Donezk ausgeliehen, inklusive Kaufoption. Beide sollen am Mittwoch den Medizincheck absolvieren.

Zweites Trainingslager: Am Mittwoch reist der HSV nach Mallorca, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Am Samstag (20 Uhr) steht ein Testspiel gegen RCD Mallorca an.

Der HSV steht kurz vor der Verpflichtung von Warmed Omari (25), der bei Stade Rennes unter Vertrag steht und zuletzt an Olympique Lyon ausgeliehen war.

Die Hamburger planen eine Leihe mit Kaufoption. Omari soll am Mittwoch den Medizincheck in Hamburg absolvieren.

Der Transfer von Ransford Königsdörffer zum OGC Nizza ist geplatzt. Die Franzosen zogen ihre Offerte wegen gesundheitlicher Bedenken zurück, teilte der HSV mit.

„Das war unerwartet, zumal Ransi in drei Jahren beim HSV nur zwei Spiele wegen muskulärer Probleme verpasst hat. Wir heißen ihn willkommen und wissen, was wir an ihm haben“, sagte Vorstand Kuntz.

Königsdörffer steigt wieder ins Training ein.

Medien berichten, dass Königsdörffer den medizinischen Test bei OGC Nizza nicht bestand. Weitere Untersuchungen sind im Gange.

Der schnelle Flügelspieler war 2022 von Dynamo Dresden zum HSV gewechselt, mit einem Vertrag bis 2026. Über eine Verlängerung konnte man sich nicht einigen.

Verliert der HSV einen seiner besten Stürmer? Beim Testspiel gegen Freiburg fehlte Königsdörffer bereits. Französische Medien berichten, dass er sich mit OGC Nizza einig ist.

Der HSV müsste einen qualitativen Verlust hinnehmen, doch da der Vertrag im Sommer endet, wäre es auch die letzte Gelegenheit, Ablöse zu erzielen. Die Summe soll sechs Millionen Euro betragen.

Königsdörffer wechselte 2022 für 1,2 Millionen Euro von Dynamo Dresden zum HSV und erzielte in der vergangenen Saison 14 Tore.