HSV-Blog: Die Rothosen feiern einen besonderen Meilenstein mit einem riesigen Banner im Hamburger Hafen
Hamburg – Die Saison ist vorbei! Der HSV blickt auf eine insgesamt starke Spielzeit zurück, die letztlich in einem souveränen Klassenerhalt mündete.
Während einige Profis sich nun auf die Weltmeisterschaft vorbereiten und andere die Sommerpause genießen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle aktuellen Entwicklungen rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Herzlichen Glückwunsch! Der HSV hat die Mitgliederzahl von 150.000 erreicht. Um diesen Erfolg zu feiern, zeigt der Verein unter anderem ein gigantisches Banner mit einer Fläche von 1.870 Quadratmetern im Hamburger Hafen, auf dem die Vornamen aller Mitglieder verewigt wurden.
Erst im Oktober 2023 hatte der Klub die 100.000-Mitglieder-Marke überschritten, innerhalb von weniger als drei Jahren kamen weitere 50.000 neue Mitglieder hinzu.
Vorstand Eric Huwer betonte in diesem Zusammenhang: „Dieses Zeichen berührt uns sehr und bestätigt, was wir schon immer wussten: Die größte Stärke unseres Vereins sind seine Menschen.“
Keine Perspektive in Hamburg: HSV-Talent Bilal Yalcinkaya (20) wechselt zum Drittligisten SC Verl, wie beide Clubs am Donnerstag bekannt gaben.
Der offensive Spieler absolvierte 45 Einsätze für die zweite Mannschaft der Rothosen. Obwohl der U17-Weltmeister regelmäßig mit der Profimannschaft trainierte, kam er aufgrund eines langwierigen Fußbruchs in der vergangenen Saison nicht zu einem Einsatz.
Sportdirektor Claus Costa erklärte: „Bilal besitzt ein außergewöhnliches Talent und hat sich über viele Jahre im Nachwuchs kontinuierlich weiterentwickelt. Der Wechsel eröffnet ihm nun die Chance, wertvolle Spielpraxis zu sammeln.“
Yalcinkaya selbst sagte: „Der HSV ist für mich ein besonderer Verein und wird immer einen wichtigen Platz in meinem Herzen haben. Ich bin dankbar für die vielen Jahre am Campus und das Vertrauen sowie die Unterstützung, die ich hier erfahren durfte.“
Glückwunsch! Emir Sahiti (27), vom HSV an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen, hat mit seinem Team den israelischen Pokal gewonnen. Im Finale am Dienstag setzte sich Maccabi mit 2:1 gegen Hapoel Beer Sheva durch.
Sahiti wurde in der 75. Minute ausgewechselt. In einer hitzigen Schlussphase erhielt er aufgrund einer Rudelbildung noch die Rote Karte, dennoch konnte er den Triumph kurz darauf feiern.
Ein Traum vieler Fans könnte wahr werden: Luka Vuskovic (19) könnte in der nächsten Saison doch noch für den HSV auflaufen!
Nach Informationen des Fußballjournalisten Miguel Delaney von „The Independent“ soll der Kroate bei seinem Stammverein Tottenham Hotspur einen neuen Vertrag unterschreiben und anschließend erneut an Hamburg ausgeliehen werden.
Vuskovic hatte bereits mehrfach betont, dass es sein großer Wunsch sei, gemeinsam mit seinem Bruder Mario (24), dessen Dopingsperre im November endet, für den HSV zu spielen. Möglicherweise wird dieser Traum bald Wirklichkeit.
Wie wird der HSV-Kader in der kommenden Saison aussehen? Diese Frage beschäftigt die Verantwortlichen des Vereins schon seit Saisonende intensiv.
Ein wichtiges Ziel ist es, Fábio Vieira (25) vom FC Arsenal dauerhaft zu verpflichten. Nach seiner einjährigen Leihe versuchen die Rothosen laut Transferexperte Florian Plettenberg („Sky“) derzeit alles, um den portugiesischen Spielmacher langfristig zu binden. Vieira sei grundsätzlich offen für einen Verbleib, alles hänge von einer Einigung mit den „Gunners“ ab.
Ähnlich sieht es laut Plettenberg bei Albert Grönbaek (25) aus. Die Hamburger sind von dem Dänen überzeugt und streben an, die Kaufoption von fünf Millionen Euro zu reduzieren. Die Verhandlungen mit Grönbaeks Klub Stade Rennes laufen aktuell.
In Hamburg heißt es Abschied nehmen: Luka Vuskovic (19) verabschiedete sich am Sonntag mit bewegenden Worten vom HSV.
„Vom ersten Tag an, als ich in Hamburg angekommen bin, habe ich etwas Besonderes gespürt. Die Liebe, die Leidenschaft, die Unterstützung – ihr habt mir sofort das Gefühl gegeben, zuhause zu sein. Dieses Trikot und die Nummer 44 im Volksparkstadion zu tragen, war eine Ehre, die ich nie vergessen werde“, schrieb der junge Spieler auf Instagram.
Er dankte seinen Mitspielern, dem gesamten Team und den Fans: „Ihr habt mich durch alle Höhen und Tiefen begleitet und mir gezeigt, was dieser Verein wirklich bedeutet. Obwohl meine Zeit hier nur eine Saison dauerte, wird der HSV immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“
Wie der Verein am Freitag mitteilte, wird die Zusammenarbeit mit Saskia Breuer, Leiterin Frauenfußball, nach dieser Saison beendet.
Ihr zum 30. Juni 2026 auslaufender Vertrag wird nicht verlängert, teilte der Klub mit. Nach einer umfassenden Analyse der vergangenen Spielzeit und im Hinblick auf die Herausforderungen der kommenden Saison haben sich Breuer und der Verein einvernehmlich auf eine Trennung zum Saisonende verständigt.
Saskia Breuer war im August 2024 zunächst als Koordinatorin für den Frauenfußball zum HSV gekommen und übernahm später die Bereichsleitung. Unter ihrer Führung feierte die HSV-Frauenabteilung bedeutende Erfolge, darunter den Aufstieg in die Bundesliga in der Saison 2024/25 sowie den Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit.
Ein Eigengewächs bleibt dem Verein erhalten: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) unterschrieb seinen ersten Profivertrag beim HSV, wie die Rothosen am Donnerstagabend bekanntgaben.
„Shafiq hat sich diesen Schritt durch viel Einsatz und Disziplin mehr als verdient“, betonte Sportdirektor Claus Costa. Der junge Verteidiger habe im Training bei den Profis konstant überzeugt und bereits erste Bundesligaeinsätze absolviert. „Die Vertragsunterschrift ist daher der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung“, so Costa weiter.
Nandja selbst sagte: „Als gebürtiger Hamburger, der viele Jahre im Nachwuchs des HSV verbracht hat, ist diese Vertragsunterzeichnung ein großer Traum für mich. Ich bin stolz, dieses Zwischenziel erreicht zu haben. Zugleich weiß ich, dass ich noch am Anfang stehe und weiter hart arbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesliga zu etablieren.“
Das erste Puzzlestück für die neue Saison steht offenbar kurz bevor: Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen obligatorischen Medizincheck im Volkspark absolvieren.
Verläuft alles planmäßig, wird der Transfer am Freitag nach der Unterschrift offiziell bestätigt. Die Rothosen verpflichten den defensiven Mittelfeldspieler dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro vom Zweitligisten Dynamo Dresden.
Ein wichtiger Rückhalt bleibt erhalten: Nach übereinstimmenden Medienberichten steht HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.
Sein Vertrag hatte sich aufgrund des Klassenerhalts automatisch bis 2027 verlängert, die neue Vereinbarung soll nun bis 2028 laufen. Es fehle nur noch die Unterschrift des Schlussmanns, heißt es.
Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die neue Saison gehen darf. Diese Zusicherung habe er von den Verantwortlichen erhalten.
Mit seinem letzten Saisontor verhinderte Fabio Vieira (25) die Champions-League-Teilnahme von Bayer Leverkusen. Für diesen Treffer wurde er von den Mitspielern und den HSV-Fans lautstark gefeiert – war das sein Abschiedsapplaus?
Der Leihspieler vom FC Arsenal soll rund 22 Millionen Euro kosten, was dem HSV zu teuer sein dürfte. Im Sommer wird sich zeigen, ob die Vereine noch eine günstigere Lösung finden oder ob der beliebte Mittelfeldspieler die Rothosen verlassen wird.
Vieira hat sich in Hamburg offenbar sehr wohlgefühlt: „In dieser Saison war ich sehr glücklich hier. Ich habe gespürt, dass die Fans mich wirklich lieben. Ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war, dass der HSV die Liga gehalten hat. Und ich war Teil davon, das freut mich sehr.“
Nach der Saison plant Vieira zunächst, mit seiner Familie Urlaub zu machen und den Fußball auszublenden. Anschließend will er mit Arsenal und seinen Beratern besprechen, wie es für ihn am besten weitergeht.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Saisonfazit zum HSV. Trotz eines holprigen Starts hätten die Rothosen viel richtig gemacht, so der ehemalige Profi.
„Das war eine eingespielte Mannschaft über die gesamte Saison hinweg. Das haben sie auch heute wieder bewiesen. Polzin und seine Jungs haben für einen Aufsteiger hervorragend gespielt“, lobte Hamann.
Als Schiedsrichter soll Tobias Stieler (44) das Duell zwischen Leverkusen und Hamburg in der BayArena leiten.
Bayer Leverkusen weist unter Stielers Leitung eine beeindruckende Bilanz auf: In 34 Partien feierte die Werkself 27 Siege bei nur drei Niederlagen. Viermal endete die Partie unentschieden.
Der HSV bestritt bisher lediglich vier Spiele unter Stieler, mit einer negativen Ausbeute: ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.
Fest steht, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Dennoch bleibt der Name präsent, denn sein Bruder Mario (24) darf ab September wieder ins Training einsteigen und ab November wieder spielen.
„Ihm geht es gut. Er trainiert jeden Tag, um in bestmöglicher Verfassung zurückzukehren“, sagte Luka in einem Interview des Vereins. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er in besserer Form ist.“
Mario freut sich sehr auf sein Comeback: „Ich sehe, wie sehr er den Club liebt und es liebt, hier zu spielen und zu trainieren“, so Luka. „Das wird in der nächsten Saison fantastisch.“
Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch das volle Mannschaftstraining wieder aufnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist somit wahrscheinlich.
Nicolas Capaldo (27) fehlte aufgrund von Rückenproblemen. Seine Entwicklung in den kommenden Tagen ist abzuwarten. Gleiches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung möglicherweise für Sonntag ausfällt.
Jean-Luc Dompé (30) konnte beim HSV in dieser Saison kaum überzeugen. Statt auf dem Feld sorgte der Franzose vor allem abseits des Rasens für Aufsehen – im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.
Zum letzten Heimspiel der Saison fehlte Dompé im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) sagte, er sei nicht bei 100 Prozent, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage, die auch bei den Fans nicht unbemerkt blieb.
Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich, wenn Dompé endlich Hamburg verlässt. Doch der Profi konterte prompt mit dem Kommentar „My contract is 2027“ und ergänzte einen Kussmund.
Die Zukunft von Dompé beim HSV ist daher ungewiss, da er nicht an seine Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.
Der vorzeitige Abbruch seiner Leihe und der anschließende Wechsel zum FC Southampton erweisen sich für Daniel Peretz (24) als voller Erfolg. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage sicherte sich der Torwart mit den Saints den vierten Platz und zog in die Aufstiegs-Playoffs zur Premier League ein.
Nach dem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das turbulent verlief. Bereits nach fünf Minuten mussten die Saints einen Gegentreffer hinnehmen, doch noch vor der Halbzeit gelang der Ausgleich.
Trainer Tonda Eckert (33) sorgte zuvor fast für einen Eklat, als er während eines klärenden Gesprächs mit Schiedsrichter und Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) fast handgreiflich wurde.
Bis tief in die Verlängerung fielen keine Tore. Erst kurz vor dem möglichen Elfmeterschießen gelang Southampton der Siegtreffer, der den Einzug ins große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion bedeutete. Dort trifft man auf Hull City, den ehemaligen Klub von Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50).
Die Planungen beim HSV für die kommende Saison laufen bereits. Die Rothosen sind auf der Suche nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) und könnten fündig geworden sein.
Laut „Sky“-Reporter Dennis Bayer befindet sich Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim auf dem Zettel der Hamburger. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von Hoffenheim ausgeliehen und zeigt beim FCH starke Leistungen.
Neben dem HSV soll auch Aufsteiger Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse gelten für die Knappen jedoch als zu hoch.
Große Ehre für Nicolas Capaldo (27): Der HSV-Leistungsträger wurde in den vorläufigen argentinischen WM-Kader für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Der Verband veröffentlichte die 55 Spieler umfassende Liste am Montag.
Capaldo spielte bislang ausschließlich für Argentiniens U23-Auswahl (neun Einsätze), sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob der 27-Jährige es in den endgültigen Kader schafft und an der Seite von Superstar Lionel Messi (38) um den Titelverteidigung kämpft, bleibt abzuwarten.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Der Vertrag des Außenverteidigers läuft im Sommer aus, bislang konnten sich beide Seiten nicht auf eine Verlängerung einigen.
Wie das Portal "FussballTransfers.com" berichtet, könnte Mikelbrencis den HSV verlassen, aber dennoch in der Bundesliga bleiben. Borussia Mönchengladbach und Aufsteiger Schalke 04 sollen Interesse zeigen.
Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar. So sollen FC Girona, Parma Calcio und ein Klub aus der französischen Ligue 1 als potenzielle Ziele im Gespräch sein.
Ein unvergesslicher Tag für Louis Lemke (16): Der HSV-Youngster feierte beim Heimsieg gegen Freiburg sein Profidebüt – ein besonderer Moment auch für den Verein.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke nun der jüngste Profi in der Vereinsgeschichte, der jemals eingesetzt wurde. Er übertraf damit Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Zusätzlich gab auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird die Partie leiten: Felix Zwayer (44) pfeift das Duell zwischen dem HSV und Freiburg.
Unter Zwayers Leitung hat der HSV bisher 32 Spiele bestritten, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.
Der SC Freiburg bestritt 31 Partien mit Zwayer als Unparteiischem, allerdings mit leicht negativer Bilanz: elf Siege, acht Remis und zwölf Niederlagen.
HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) trennen sich ab Sommer. Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag mitteilte. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.
Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe lobte: „Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und hat sein großes Potenzial angedeutet.“
Reimers stieß 2021 zum HSV-Nachwuchs und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Spiele absolvierte, zwei Tore erzielte und acht Vorlagen gab. Zudem kam er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft zum Einsatz.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Trikot von Holstein zu spielen“, so Reimers.
Großer Jubel bei der HSV-U17! Das Team von Trainer Tim Reddersen hat das Finale des Hamburger Pokals erreicht.
Im Halbfinale bezwangen die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 – der entscheidende Treffer gelang Hüseyin Berk Cakallioglu.
Das Finale findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.
Nach dem gesicherten Klassenerhalt plant der HSV für die nächste Saison. Dabei haben die Rothosen offenbar einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass der Klub Interesse an Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken zeigt. Der 21-Jährige besitzt einen Vertrag bis 2029 und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.
Auch andere Clubs sind an Andersen interessiert, unter anderem soll der 1. FC Köln im Winter bereits Kontakt aufgenommen haben. Der 1,90 Meter große Spieler gilt als begehrter Mittelfeldakteur.
Der HSV hat die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel gegen Freiburg aufgenommen. Allerdings konnten am Mittwoch nicht alle Profis mitwirken.
Otto Stange (19) fehlte krankheitsbedingt, Jordan Torunarigha (28) trainierte wegen eines Zusammenpralls im Spiel gegen Frankfurt derzeit noch im Kraftraum. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte jedoch an, dass Torunarigha am Donnerstag voraussichtlich wieder auf dem Platz stehen werde.
Positiv ist auch die Entwicklung bei Miro Muheim (28): Nach seiner Verletzung an der Syndesmose kann er wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag gegen Leverkusen scheint möglich, geplant ist auf jeden Fall ein Comeback am letzten Spieltag.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit starken Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen ihn gerne halten möchten. Doch zunächst haben die Tottenham Hotspur das letzte Wort.
Die Londoner kämpfen derzeit gegen den Abstieg in der Premier League, wollen Vuskovic jedoch unbedingt behalten, falls sie die Klasse halten. Laut dem britischen Boulevardblatt „The Sun“ war sogar Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich in Hamburg, um über eine mögliche deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.
Ob die Spurs Vuskovic wirklich halten können, bleibt fraglich, da neben dem HSV auch zahlreiche Top-Klubs Interesse bekundet haben.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) besuchte am Montagabend in Dänemark die Partie zwischen FC Midtjylland und Viborg FF (3:3), wie der dänische Sportjournalist Mathias Hauge Jacobsen auf X berichtete.
Der Grund dafür: Costa soll sich den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer angesehen haben. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb Jacobsen.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Neben dem HSV soll auch Hoffenheim Interesse zeigen. Sein Vertrag bei Viborg läuft noch bis 2028, sein Marktwert wird auf vier Millionen Euro geschätzt.
Eine bittere Nachricht für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Rückkehr von einer Syndesmoseverletzung erlitt der Norweger erneut eine Sprunggelenkverletzung und muss operiert werden.
Der HSV teilte am Dienstag mit, dass sich Rössing-Lelesiit letzte Woche im Training erneut verletzt hat. Anfang des Jahres hatte er sich im Derby gegen St. Pauli verletzt und fehlte seitdem. Er war kurz vor der Rückkehr in den Kader, bevor es zum Rückschlag kam.
Der HSV kann sicher mit einer weiteren Saison in der Bundesliga planen. Bei der Suche nach Verstärkungen steht unter anderem ein neuer Stürmer im Fokus.
Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen den 23-jährigen Noel Futkeu von Greuther Fürth im Blick. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Liste der Zweitliga-Torjäger an.
Futkeu verlässt Fürth nach der Saison definitiv. Eintracht Frankfurt hat eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro gezogen und will den Stürmer gewinnbringend verkaufen. Bei einem Marktwert von etwa fünf Millionen Euro dürfte das kein Problem darstellen.
Ein erfahrener Schiedsrichter wird beim Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV pfeifen: Deniz Aytekin (47) steht an der Pfeife.
Unter seiner Leitung bestritt Frankfurt bisher 38 Partien mit einer negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Der HSV spielte 34-mal unter Aytekins Leitung, konnte nur acht Spiele gewinnen, spielte neunmal unentschieden und verlor 17-mal.
Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.
Sie wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.
Der Verein gab mittlerweile via X Entwarnung: Doucoure sei beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil gewesen.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte auf Platz 16 hat die Möglichkeit, in der Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.