HSV-Blog: Offensivspieler soll sich für einen Abschied entschieden haben
Hamburg – Mit einem enttäuschenden 0:0 am Millerntor hat der HSV den Abstand zum FC St. Pauli wahren können.
Der Abräumer Nicolai Remberg zeigte sich nach einem Zweikampf überrascht über die Gelbe Karte. Bei einem seiner Reservisten deuten sich Abschiedsszenarien an.
In unserem HSV-Blog informieren wir euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Wechsel und sonstige Themen aus dem Volksparkstadion.
Im Gesamtverlauf der Saison stand Immanuel Pherai (24) für den HSV bislang lediglich 54 Minuten auf dem Feld. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, habe er sich daher nun für einen Abgang entschieden.
Dem Bericht zufolge war die Nichtberücksichtigung im Kader für das Stadtderby gegen St. Pauli der ausschlaggebende Punkt. Der 25-Jährige plant demnach noch in diesem Winter den Vereinswechsel.
Es existieren mehrere Interessenten sowohl für eine feste Verpflichtung als auch für eine Leihe. Da das Transferfenster nur noch bis Anfang Februar geöffnet ist, muss eine Einigung zügig erzielt werden.
HSV-Abräumer Nicolai Remberg (24) schwärmt vom Derby: „Für uns gibt es kaum etwas Größeres als dieses Spiel. Die Fans haben uns lautstark unterstützt und sogar schon beim Aussteigen aus dem Bus angefeuert“, erklärte er nach der Begegnung. „Das war einfach großartig.“
Die Provokationen versuchte er als Antrieb zu nutzen. „Ich denke, vielen Spielern in unserer Mannschaft geht es genauso, die Atmosphäre hier ist wirklich beeindruckend.“
Für Stimmung sorgte Remberg auch schon in der 24. Spielminute, als er bei St. Paulis Eric Smith (29) zum Tackling ansetzte. Der Unparteiische Tobias Welz (48) zeigte ihm dafür Gelb – sehr zu dessen Unverständnis.
„Das habe ich überhaupt nicht nachvollziehen können. Ein besseres Tackling kann man kaum zeigen“, so Remberg. „Ich hätte nie erwartet, dass das gepfiffen wird.“ Er berichtete sogar, dass der VAR das Foul auf eine mögliche Rote Karte überprüfte, was jedoch definitiv übertrieben gewesen wäre.
Noch ist nichts offiziell, doch die Hinweise verdichten sich, dass der HSV kurz vor der Verpflichtung von Torhüter Sander Tangvik (23) steht.
Trainer Merlin Polzin (35) äußerte sich am Mittwoch bei der Pressekonferenz selbstbewusst: „Es ist klar, dass wir uns auf dieser Position weiter verstärken wollen, gerade nach dem Abgang von Daniel Peretz (25). Wir wollen breiter aufgestellt sein. Es wäre gut, wenn aus dem genannten Namen bald ein HSV-Spieler wird.“
Ob es tatsächlich dazu kommt, sei aber „eine Frage, die man zwei Büros weiter klären muss“, so Polzin – eine Anspielung auf Sportdirektor Claus Costa (41).
Trainer Merlin Polzin (35) betonte, wie bedeutend Robert Glatzel (32) für den HSV ist, insbesondere für das bevorstehende Spiel am Freitag. „Bobby kann Derbys“, sagte er und bezog sich damit auf dessen Statistiken und Tore gegen den FC St. Pauli. Allerdings bleibt offen, wie lange Glatzel noch für den Verein aufläuft.
Laut „Abendblatt“ soll der belgische Spitzenclub RSC Anderlecht sein Interesse bekundet haben. Eigentlich wollte der Angreifer beim HSV bleiben, doch das könnte sich nun ändern.
Bedingt durch Verletzungen kam der 32-Jährige bisher nur auf zehn Einsätze (einmal in der Startelf) mit insgesamt mageren 126 Minuten. Mit der Verpflichtung von Damian Downs (21) haben sich seine Chancen auf Spielzeit zudem nicht verbessert. Ein Wechsel ist daher nicht ausgeschlossen.
Guilherme Ramos (28) steht laut BILD unmittelbar vor einem Abschied von den Rothosen. Ein Wechsel des Innenverteidigers zum chinesischen Verein Beijing Guoan gilt als so gut wie fix.
Der einzige noch ausstehende Schritt ist demnach der Medizincheck. Dieser wurde allerdings nicht wie üblich beim neuen Club durchgeführt, sondern aufgrund der langen Anreise vom Hamburger Medizin-Team im Volksparkstadion übernommen.
Laut Bild-Informationen erhält der HSV für den Portugiesen, der in 36 Pflichtspielen für die Rothosen auflief, eine Ablösesumme von etwa 100.000 Euro.
Ein starkes Zeichen setzt der HSV mit seiner Teilnahme an der Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands und stellt für die Februar-Heimspiele der Frauenmannschaft ein Kontingent kostenloser Eintrittskarten bereit.
Personen, die sich den Stadionbesuch finanziell nicht leisten können, erhalten so die Möglichkeit, die Partien gegen den SC Freiburg (1. Februar, 14 Uhr), RB Leipzig (8. Februar, 14 Uhr) sowie das Nordderby gegen Werder Bremen (21. Februar, 14 Uhr) live zu verfolgen.
Die kostenlosen Tickets können jeweils am Spieltag an der Ticketbox im Volksparkstadion abgeholt werden.
Ist Sander Tangvik (23) der HSV-Keeper der Zukunft? Laut der norwegischen Tageszeitung „Adresseavisen“ zeigen die Rothosen Interesse an einer Verpflichtung des Torwarts.
Der junge Schlussmann, der bereits zweimal in Norwegens A-Nationalmannschaft nominiert wurde, ist aktuell Stammtorwart bei Rosenborg Trondheim und wurde in der letzten Saison zum Spieler der Liga gewählt.
Tangviks Vertrag bei Rosenborg läuft noch bis Dezember 2027, allerdings soll der Klub bereits einen Nachfolger bereithalten.
Beim HSV könnte der Norweger spätestens zur kommenden Saison die Nummer eins herausfordern, sofern Daniel Heuer Fernandes (33) seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängert.
Nach dem unglücklichen Remis gegen Gladbach äußerte sich HSV-Profi Nicolai Remberg (25) in der Mixed Zone zum Rücktritt des ehemaligen Sportvorstands Stefan Kuntz (63) und den Vorwürfen wegen sexueller Belästigung.
„Natürlich haben wir darüber gesprochen, aber letztlich zählt, was auf dem Spielfeld passiert. Das Drumherum können wir nicht beeinflussen, das ist nun mal so. Unsere Aufgabe ist es, Leistung zu bringen“, erklärte „Rambo“.
Er betonte, dass er nicht genau wisse, was wirklich geschehen ist, deshalb könne er nur wenig dazu sagen. Sicher sei jedoch, dass das Thema die Mannschaft nicht belastet habe. „Es hat uns auf dem Platz nicht beeinträchtigt“, so der Mittelfeldspieler.
Teamkollege Miro Muheim (27) wollte sich zu dem Thema nicht äußern: „Ehrlich gesagt möchte ich lieber über das Spiel und Fußball sprechen und nicht kommentieren.“
Eine klare Botschaft der HSV-Fans: Vor dem Spiel gegen Gladbach zeigten sie ein großes Banner mit der Aufschrift: „Ob Block oder Vorstandsetage: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein. Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“
Diese Erklärung bezog sich auf die aktuellen Anschuldigungen gegenüber Ex-Vorstand Stefan Kuntz (63), dem sexuelle Belästigung vorgeworfen wird.
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe trennte sich der Verein von Kuntz, da die Anschuldigungen als glaubhaft eingeschätzt wurden.
Der HSV verbindet keine besonders guten Erinnerungen mit Schiedsrichter Robert Schröder (40), der die heutige Begegnung gegen Gladbach im Volksparkstadion leitet. Unter seiner Leitung holten die Rothosen zwei Siege, ein Unentschieden und drei Niederlagen.
Unter anderem pfiff der 40-Jährige die Partie am 19. August 2022 gegen den SV Darmstadt 98, die mit 1:2 endete. Damals verteilte er vier (!) Rote Karten, was aus Hamburger Sicht zu heftiger Kritik führte, man sprach von einer Kommunikation „unter der Gürtellinie“.
Gladbach absolvierte unter Schröder bisher elf Spiele: Bilanz vier Siege, drei Unentschieden, vier Niederlagen.
Das abgesagte Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März nachgeholt, teilte die DFL am Freitag mit. Der Anpfiff im Volksparkstadion erfolgt um 20:30 Uhr.
Die bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit. Für weitere Aufwendungen übernimmt der Verein jedoch keine Haftung. Fans haben zudem die Möglichkeit, ihre Tickets zu stornieren und erhalten dann ihr Geld zurück.
Nach achteinhalb Jahren beim HSV steht für Anssi Suhonen (24) der Abschied bevor. Der finnische Mittelfeldspieler befindet sich laut Bild kurz vor einem Wechsel zum dänischen Erstligisten Odense BK. Der Medizincheck soll am Freitag stattfinden.
Der Vertrag des 24-Jährigen wäre im Sommer ausgelaufen, sodass der HSV zumindest eine geringe Ablösesumme im fünfstelligen Bereich erhält.
Aufgrund wiederholter schwerer Verletzungen spielte Suhonen beim HSV zuletzt kaum eine Rolle. Er war zunächst an Jahn Regensburg ausgeliehen, danach bei Östers IF in Schweden aktiv. In Dänemark hofft er unter Trainer Alexander Zorniger (52), seine Karriere wieder anzukurbeln.
Dort trifft er außerdem auf einen alten Weggefährten: Fiete Arp (26) steht seit einem Jahr bei Odense unter Vertrag. Die beiden spielten bereits zusammen bei der HSV-U17 (fünf gemeinsame Spiele). Arp brilliert derzeit mit acht Toren in 17 Partien.
Verstärkt sich der HSV mit einem Bundesliga-Torwart? Laut „Sky“-Reporter Florian Plettenberg denken die Rothosen über eine Verpflichtung von Heidenheims Schlussmann Kevin Müller (34) nach.
Der erfahrene Keeper gilt als erste Option, sollte der HSV einen routinierten Ersatz für den abgewanderten Daniel Peretz (25) suchen.
Müller habe bereits grünes Licht für einen Wechsel im Januar erhalten und sei bereit für eine neue Herausforderung. Gespräche zwischen den Klubs fanden bislang jedoch noch nicht statt.
Steht die nächste Absage bevor? Wie der HSV am Mittwochabend mitteilte, ist noch unklar, ob das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag stattfinden kann.
Nach der wetterbedingten Absage der Partie gegen Leverkusen wurde das Stadiondach am Mittwoch von einem Statiker begutachtet, bevor Höhenarbeiter mit Maßnahmen begannen.
Am Donnerstag sind zahlreiche Einsatzkräfte aktiv, um die für das Spiel erforderlichen Arbeiten durchzuführen – der Ausgang bleibt jedoch offen.
Nach der Absage des Heimspieles gegen Bayer Leverkusen hat der HSV einen Teil der Essensvorräte an soziale Einrichtungen in Hamburg gespendet.
Viele Speisen waren laut Verein bereits vorbereitet, wurden durch die Spielabsage jedoch nicht genutzt. Daraufhin organisierte man kurzfristig eine Weitergabe der Lebensmittel.
Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und zahlreiche Backwaren wurden in einem Transporter an diverse Hilfseinrichtungen verteilt. So konnten etwa 750 Menschen versorgt werden.
„Als Verein tragen wir Verantwortung, die über den Fußball hinausgeht. Gerade in Ausnahmesituationen wie dieser ist es für uns selbstverständlich, schnell zu reagieren und Lösungen zu finden“, betonte HSV-Vorstand Eric Huwer (42). „Nach der kurzfristigen Absage war klar, verantwortungsbewusst zu handeln und die Speisen an Bedürftige weiterzugeben.“
Im Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember 2025 erzielte Luka Vuskovic (18) per Hacke das 2:1 für die Rothosen. Nun ist sein Treffer offiziell für die Wahl zum „Tor des Jahres“ bei der ARD-Sportschau nominiert.
Der Verein teilte dies am Mittwoch mit. „Die Abstimmung hat begonnen, und für jeden Monat kann eine Stimme an eines der zwölf besten Tore vergeben werden. Noch nie konnte sich ein HSV-Spieler über diese Auszeichnung freuen“, heißt es dort.
Ab sofort ist das Voting auf der Webseite der Sportschau möglich.
Der Sonderzug mit Leverkusen-Fans befand sich bereits auf dem Weg nach Hamburg, als das Spiel HSV gegen Bayer 04 kurzfristig abgesagt wurde.
Die Bahn wurde in Hamburg-Harburg gestoppt, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte. Der Zug wurde gegen 18 Uhr kurz am Bahnhof Harburg geparkt, um polizeiliche Maßnahmen durchzuführen. Gegen 18:49 Uhr wendete er und trat die Rückfahrt nach Leverkusen an.
Rund 700 Anhänger waren vor Ort, die Polizei überwachte die Lage mit 150 Kräften. Der Aufenthalt verlief ruhig und ohne Zwischenfälle.
Das wäre eine Sensation! BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) gilt als mögliche Nachfolgeoption für den Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) beim HSV, berichtet „Sky“-Reporter Florian Plettenberg.
Demnach steht Kehl beim Aufsichtsrat der Rothosen hoch im Kurs für die vakante Position.
Allerdings läuft sein Vertrag bei Borussia Dortmund noch bis Sommer 2027.
Der Schiedsrichter der Partie am 17. Spieltag ist Robin Braun.
Das Duell gegen Leverkusen ist erst das neunte Bundesliga-Spiel, das der 29-Jährige in seiner Karriere leitet.
Dennoch hat der HSV bereits Erfahrungen unter seiner Leitung gesammelt – sogar in der laufenden Saison.
Im November pfiff Braun das Auswärtsspiel in Augsburg. Trotz einer gelb-roten Karte gegen Augsburgs Keven Schlotterbeck (28) verlor Hamburg mit 0:1.
Achtung: Der HSV warnt vor möglichen Behinderungen bei der Anreise zum Leverkusen-Spiel.
Obwohl das Stadion von Schnee und Eis befreit wurde, sind durch die vergangenen Witterungsbedingungen und das Tauwetter kaum Parkplätze verfügbar.
Alle Parkzonen (rot, grau, grün etc.) sind betroffen und aufgrund der Schneeschmelze nicht befahrbar.
Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrtsberechtigung. Der HSV empfiehlt daher eine frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und rät zu wasserfestem Schuhwerk.
Neuzugang Damion Downs (21) steht beim Auswärtsspiel in Freiburg direkt in der Startelf. Ebenso von Anfang an dabei: Bakery Jatta (27).
So startet der HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé
Gut gelaunt reisten die HSV-Fans mit dem ICE nach Freiburg, doch das Schneetreiben sorgte für eine Panne: Der Zug strandete in Hannover.
Sturmtief „Elli“ konnte die Stimmung des Fanclubs jedoch nicht trüben, da sie gut vorbereitet waren. „Wir haben genug Verpflegung im Zug, mit unseren Bierkästen“, scherzte ein Rothosen-Anhänger im Gespräch mit dem Spiegel.
Da das Spiel erst am Samstag (15:30 Uhr/Sky) stattfindet, bleibt die Hoffnung, rechtzeitig zum Anpfiff im Europa-Park-Stadion zu sein.
Nach dem vorzeitigen Abgang von Torhüter Daniel Peretz (25) sucht der HSV eine Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Druck machen und vertreten kann.
Laut „Hamburger Abendblatt“ ist Nicolas Kristof (26) von der SV Elversberg in den Fokus gerückt. Der gebürtige Heidelberger zählt zu den besten Torhütern der 2. Bundesliga.
Für die Verantwortlichen käme sowohl eine Leihe bis Saisonende als auch eine feste Verpflichtung infrage. Ziel ist es, Kristof langfristig als Nummer eins einzusetzen, um den alternden Heuer Fernandes zu beerben.
Der 31-jährige Hendrik Bonmann vom bulgarischen Erstligisten Ludogorets Razgrad wird hingegen kein Thema für den Volkspark sein.
Es ist offiziell: Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Torhüter kehrt zum FC Bayern München zurück und wird unmittelbar danach an den englischen Zweitligisten FC Southampton ausgeliehen.
Peretz konnte sich beim HSV nicht als Stammtorwart durchsetzen und zeigte öffentlich seine Unzufriedenheit. Er kam lediglich zu zwei Einsätzen im DFB-Pokal.
Ende der Karriere! Der ehemalige HSV- und Bayern-Star Paolo Guerrero (42) kündigte sein Karriereende an. „2026 wird definitiv mein letztes Jahr als Profi sein“, sagte er in peruanischen Medien. „Ich habe diese Entscheidung mit meiner Familie getroffen und hoffe, mein letztes Jahr spielen und meine Karriere gut abschließen zu können.“
Bis Jahresende wird der 42-Jährige noch für seinen Heimatverein Alianza Lima auf Torejagd gehen.
Guerrero wechselte 2002 aus Peru nach Europa zum FC Bayern, wo er aus der zweiten Mannschaft zu den Profis aufstieg. Er gewann zweimal die Meisterschaft und den Pokal. 2006 wechselte er zum HSV, wo er seinen Durchbruch schaffte. In 183 Spielen erzielte er 59 Tore.
Neben dem Platz machte er auch durch Skandale auf sich aufmerksam – etwa den Flaschenwurf auf einen Fan 2010 oder die Blutgrätsche gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zwei Jahre später.
Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63)? Nach dem überraschenden Rücktritt des Sportvorstands sucht der HSV nach einem passenden Ersatz. Einer der Kandidaten ist Oliver Bierhoff (57)!
SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige Manager der Nationalmannschaft bei den HSV-Verantwortlichen hoch im Kurs steht. Bierhoff spielte Ende der 80er Jahre bereits für die Rothosen.
Weitere potenzielle Kandidaten sind Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart sowie Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43), der sich eine Rückkehr vorstellen könnte.
Der HSV hat sich beim Wettbieten um US-Nationalspieler Damion Downs (21) offenbar gegen den Rivalen Werder Bremen durchgesetzt.
Wie „Bild“ zuerst berichtete, befindet sich der 21-jährige Stürmer des FC Southampton bereits in Hamburg, um am Dienstag den Medizincheck zu absolvieren. Es wird eine Leihe bis zum Saisonende angestrebt.
Downs war erst zu Saisonbeginn für rund zehn Millionen Euro vom 1. FC Köln zum Premier-League-Absteiger Southampton gewechselt. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme mit den USA zu verbessern, zieht es den in Unterfranken geborenen Angreifer noch in diesem Winter zurück nach Deutschland.
In der zweiten englischen Liga blieb Downs in elf Spielen ohne Tor. Neben dem HSV hatte auch Werder Bremen Interesse. Für den 1. FC Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.
Wechsel perfekt! Das U21-Talent Raif Adam (20) verlässt den HSV und schließt sich dem Zweitligisten SV Elversberg an. Dies gab der Verein am Montagvormittag bekannt.
Sportdirektor Claus Costa (41) erklärte: „Raif hat sich in kurzer Zeit bei uns hervorragend entwickelt und sich für höhere Aufgaben empfohlen. Seine Leistungen in der U21 haben seine Qualität gezeigt. Er hat die Chance genutzt und sich mit dem Schritt in die 2. Bundesliga belohnt. Wir wünschen ihm viel Erfolg und verfolgen seine Entwicklung genau.“
Adam war im Sommer vom ETV aus der Oberliga zum HSV-Nachwuchs gewechselt und konnte sofort überzeugen. In Elversberg trifft er auf Otto Stange (18) und Lukasz Poreba (25), zwei bekannte Gesichter.
Dem HSV droht der Verlust von zwei Eigengewächsen: Wie Sky und transfermarkt.de berichten, zeigt SV Elversberg Interesse an Raif Adam (20) und Maurice Boakye (21) aus der U21.
Bei Adam soll bereits eine Einigung über den Wechsel bestehen, die Ablöse wird auf rund 400.000 Euro geschätzt. Sollte Elversberg aufsteigen, sind weitere Bonuszahlungen vorgesehen. Adam absolvierte in dieser Saison 21 Spiele in der Regionalliga Nord, erzielte sieben Tore und bereitete sechs vor.
Boakye erzielte in dieser Spielzeit bereits zwölf Treffer und lieferte drei Assists. Sein Transfer im Winter ist noch nicht sicher. Da sein Vertrag im Sommer ausläuft, wäre er dann ablösefrei.
Nach viereinhalb Jahren beim HSV verlässt Jonas Meffert den Verein und schließt sich mit sofortiger Wirkung Holstein Kiel an.
Der 31-Jährige spielte bereits von 2018 bis 2021 in Kiel, bevor er zur Saison 2021/22 zum HSV wechselte.
Sportdirektor Claus Costa lobte Meffert als „Inbegriff von Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist“ und erklärte, dass man sich auf eine Lösung geeinigt habe, die dem Spieler mehr Spielzeit ermögliche.
Meffert selbst verabschiedete sich mit Wehmut: „Es fällt mir sehr schwer. Das Tragen des HSV-Trikots und das Spielen im Volkspark waren für mich immer etwas Besonderes. Ich danke allen Weggefährten und besonders den Fans, die diese Zeit unvergesslich gemacht haben. Ich wünsche dem Verein maximalen Erfolg, denn dieser Club ist einfach großartig.“
Daniel Peretz (25) wollte beim HSV die Nummer eins werden, doch die Realität sah anders aus. Der Leihkeeper vom FC Bayern kam bislang nur zu zwei Pokal-Einsätzen und musste sich gegenüber Daniel Heuer Fernandes geschlagen geben.
Wie die Bild berichtet, wurde die Leihe von Peretz vorzeitig beendet, und der Israeli wird direkt zum FC Southampton in England weiterverliehen. Der FC Bayern hofft, dass sich die neue Leihe besser entwickelt.
Luka Vuskovic (18) weckt Begehrlichkeiten: Laut dem Portal „CaughtOffside“ zeigen sowohl der FC Bayern München als auch RB Leipzig Interesse an dem HSV-Leistungsträger.
Beide Klubs sollen sich bei Tottenham Hotspur, dem Stammverein des ausgeliehenen Abwehrspielers, nach Vuskovic erkundigt haben.
Tottenham habe jedoch deutlich gemacht, dass man den 18-Jährigen nicht abgeben möchte. Vuskovic, der bis Sommer an den HSV ausgeliehen ist, gilt als wichtiger Bestandteil der Zukunftspläne des englischen Top-Klubs.
Der HSV blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das neben dem Aufstieg und der Rückkehr in die Bundesliga vor allem durch den herausragenden Fan-Support geprägt war.
Die Spieler zeigten sich sich dessen bewusst und bedankten sich in einem offenen Brief bei den Anhängern für die „einzigartige Unterstützung und Leidenschaft“.
„Lasst uns an dieser ‚Never-give-up‘-Mentalität auch im kommenden Jahr festhalten und an den verbleibenden 19 Spieltagen wieder alles füreinander geben. Gemeinsam zeigen wir, was den HSV ausmacht: Siegeswille, Leidenschaft und gegenseitiger Respekt“, hieß es seitens der Mannschaft.
Miro Muheim (27) war in der ersten Saisonhälfte der HSV-Profi mit den meisten Spielminuten. Der Schweizer ist im System der Rothosen unverzichtbar und wird vermutlich mit seinem Nationalteam an der WM teilnehmen.
Seine starken Leistungen bleiben anderen Vereinen nicht verborgen, weshalb der HSV offenbar bereits für einen möglichen Abgang vorsorgt.
Wie BILD berichtet, besteht ernsthaftes Interesse an Almugera Kabar (19) von Borussia Dortmund. Es habe bereits Kontakt zwischen den Vereinen gegeben, und der HSV soll gute Chancen auf eine Verpflichtung haben, da der junge Abwehrspieler beim BVB kaum Einsätze erhält.
Luka Vuskovic (18) hat sich beim HSV schnell einen Namen gemacht. Wie es nach Ende seiner Ausleihe weitergeht, ist unklar. Er steht bis 2031 bei Tottenham Hotspur unter Vertrag.
Sein Vater Danijel (44) sagte der kroatischen Zeitung „Sportske novosti“: „Bisher lief alles so fair wie möglich, die Spurs respektieren Lukas Wunsch. Wichtig ist, dass er 2026 weiter hart trainiert und arbeitet. Dann wird sich alles Weitere ergeben. Er hat einen guten Weg vor sich.“
Danijel Vuskovic geht davon aus, dass sein Sohn sich beim HSV weiterhin gut entwickeln wird: „Danach können wir in Ruhe überlegen, wie es weitergeht. Er hat noch viel Entwicklungspotenzial und ist keine Eintagsfliege. Meiner Meinung nach wäre es gut, wenn er in Deutschland bleibt.“
Er bestätigte, dass Luka mindestens bis Saisonende im Volkspark bleibt, bevor Gespräche mit Tottenham geführt werden.
Das Ziel ist klar: „Ich möchte nicht, dass er zu früh in die Premier League wechselt. Er soll mit dem HSV Erfolge feiern und mit Kroatien zur WM fahren.“
Vater Vuskovic betonte, dass es viel Interesse von Top-Clubs gebe, er selbst schenke dem aber keine große Beachtung und lasse alles auf sich zukommen.
Ob Tottenham den Abwehrspieler langfristig halten will oder bei einem passenden Angebot verkaufen würde, ist unklar. Lukas Ziel ist es, beim HSV erfolgreich zu sein und mit Kroatien an der WM teilzunehmen.
Jonas Meffert (31) steht offenbar vor der Rückkehr zu Holstein Kiel. Wie das Abendblatt berichtet, habe sich der Spieler über die Feiertage für diesen Schritt entschieden.
Meffert wechselte 2021 von Kiel zum HSV und war in drei von vier Zweitliga-Jahren ein wichtiger Führungsspieler. Nach dem Bundesliga-Aufstieg verlor der Kölner jedoch seinen Stammplatz. In der laufenden Saison stand er nur einmal in der Startelf.
Sein Vertrag bei den Hamburgern läuft im Sommer aus. Beide Vereine müssen sich noch auf einen Transfer einigen.
Die zweite Halbserie wirft bereits ihre Schatten voraus: Nach einigen freien Tagen starten die HSV-Profis am 2. Januar wieder in die Vorbereitung.
Das Team trifft sich vormittags zu einem gemeinsamen Brunch, ehe Trainer Merlin Polzin (35) um 15 Uhr zur ersten Trainingseinheit des neuen Jahres bittet.
Nur acht Tage später steht das Bundesliga-Auswärtsspiel beim SC Freiburg an (10. Januar, 15:30 Uhr).
Wie erwartet: Nach seinem Traumtor im Nordderby gegen Werder Bremen gehört HSV-Spieler Luka Vuskovic (18) im Dezember zu den Kandidaten für das „Tor des Monats“.
Der Kroate hat jedoch starke Konkurrenz, da neun weitere Treffer nominiert sind. Die Abstimmung läuft auf der offiziellen Bundesliga-Website.
Der HSV hat den Vertrag mit Offensivspieler Alexander Rössing-Lelesiit (18) vorzeitig verlängert und würdigt damit die Entwicklung des jungen Norwegers. „Alex hat sich trotz seines jungen Alters sehr gut bei uns eingelebt und eine stabile Entwicklung genommen. Er identifiziert sich voll mit dem Verein. Wir geben ihm die Zeit, die er braucht, um die nächsten Schritte zu machen“, sagte Sportvorstand Stefan Kuntz (63).
Rössing-Lelesiit kam in dieser Saison auf acht Bundesliga-Einsätze, fällt derzeit jedoch wegen eines Muskelfaserrisses aus.
„Ich fühle mich beim HSV sehr wohl und spüre das Vertrauen von Trainern und Verantwortlichen. Hier habe ich ideale Bedingungen, um mich konstant weiterzuentwickeln und mich auf Bundesliga-Niveau zu messen. Deshalb freue ich mich, auch in den kommenden Jahren für diesen tollen Verein zu spielen“, sagte der 18-Jährige.
Neben Stürmer Damion Downs (23) soll der HSV laut Sky Sport auch an Linksverteidiger Raoul Petretta (28) vom MLS-Klub Toronto FC interessiert sein. Zwar gab es erste Gespräche, doch konkrete Verhandlungen stehen noch aus.
Petretta steht ablösefrei zur Verfügung, da sein Vertrag zum Jahresende ausläuft. Er spielt seit drei Jahren in der MLS und möchte zurück nach Europa, wo er zuvor für den FC Basel und Kasimpasa aktiv war.
Neben dem HSV sollen auch der FC Augsburg und zwei portugiesische Vereine Interesse zeigen. Petretta wäre eine Alternative zu Miro Muheim.
Auf der Suche nach Verstärkungen ist der HSV laut Kicker auf Damion Downs (21) gestoßen. Der frühere Angreifer des 1. FC Köln wurde im Sommer für acht Millionen Euro zum FC Southampton in die zweite englische Liga transferiert.
Die Investition hat sich bislang nicht ausgezahlt. Downs kam erst elf Mal zum Einsatz, blieb ohne Treffer. Aufgrund seines Marktwertes von sieben Millionen Euro käme wohl nur eine Leihe infrage.
Jonas Meffert (31) spielt seit dem Aufstieg in die Bundesliga beim HSV nur noch eine Nebenrolle. Er lief dreimal im DFB-Pokal und viermal in der Liga auf, dabei nur einmal in der Startelf.
Fussballeuropa.com berichtet, dass Mefferts Berater Kontakt zu HSV-Verantwortlichen aufgenommen hat, um einen Wechsel im Winter anzustoßen. Sein Ex-Club Holstein Kiel bekundet bereits Interesse, und Meffert kann sich einen Wechsel vorstellen.
Der Mittelfeldspieler kam im Sommer 2021 aus Kiel zum HSV und half maßgeblich beim Aufstieg. Nun scheint seine Zeit in Hamburg zu Ende zu gehen, spätestens im Sommer, wenn sein Vertrag ausläuft.
Diese Startelf soll für den Erfolg sorgen: Wie üblich gab der HSV rund eine Stunde vor Anpfiff die Anfangsformation für das Spiel gegen Frankfurt bekannt.
Im Vergleich zum Spiel in Hoffenheim nimmt Trainer Merlin Polzin vier Veränderungen vor: William Mikelbrencis, Nicolai Remberg und Rayan Philippe beginnen für Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert und Fábio Vieira (alle Bank).
Außerdem ersetzt Daniel Elfadli den verletzten Jordan Torunarigha, der beim Aufwärmen ausfiel.
Die Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Mikelbrencis, Lokonga, Remberg, Muheim – Philippe, Königsdörffer, Baldé
Die Polizei griff durch: In der Nacht zum Samstag nahmen Beamte mehrere Dutzend HSV- und Frankfurt-Fans in der Nähe des Volksparkstadions vorläufig fest.
Ein Sicherheitsdienst hatte gegen 1:30 Uhr eine größere Ansammlung von Fans in Stadionnähe festgestellt, woraufhin die Polizei einschritt.
Um Ausschreitungen vorzubeugen, wurden insgesamt 55 Personen in Gewahrsam genommen – 39 Eintracht- und 16 HSV-Anhänger. Diese blieben bis Spielende in Polizeigewahrsam.
Der Schiedsrichter der Partie HSV gegen Frankfurt im Volksparkstadion ist Tobias Stieler (44).
Unter seiner Leitung hat Hamburg bislang drei Spiele bestritten: ein Sieg, zwei Niederlagen.
Frankfurt spielte bisher vier Mal unter Stieler: eine Niederlage, ein Sieg und ein Unentschieden.
HSV-Stürmer Yussuf Poulsen (31) hat weiter Pech: Wie Trainer Merlin Polzin (35) auf der Pressekonferenz am Donnerstag erklärte, verletzte sich der Angreifer ohne Fremdeinwirkung im Training schwer.
Eine genaue Diagnose liegt noch nicht vor, aber Poulsen wird länger ausfallen und auch nach der Winterpause mehrere Wochen fehlen.
Der Däne hatte in der Hinrunde mehrfach muskuläre Probleme und war deshalb oft nicht einsatzfähig. Seine Verletzungsserie setzt sich leider fort.
Ein wichtiger Tag für HSV-Fans: Der DFB hat das Viertelfinale im Pokal der Frauen gegen den FC Bayern München für den 11. März um 18:30 Uhr terminiert.
Sollten die HSV-Frauen überraschen und den Favoriten bezwingen, würde das Halbfinale zwischen dem 4. und 6. April stattfinden. Das Finale ist für den 14. Mai im Kölner RheinEnergieSTADION angesetzt.
Ein Vorgeschmack auf das Duell gab es am Sonntag, als die Hamburgerinnen in der Bundesliga beim FCB mit 0:6 unterlagen.
Jean-Luc Dompé (30) fehlte bereits gegen TSG Hoffenheim, auch gegen Eintracht Frankfurt könnte er ausfallen. Er trainierte bislang nur individuell mit Reha-Trainer Sebastian Capel und Teamkollege Robert Glatzel (31).
„Es ist noch Anfang der Woche, bis zum Spiel haben wir noch Zeit“, sagte Trainer Merlin Polzin (37) zurückhaltend. „Jean-Luc kämpft schon länger mit Problemen und die Schmerzen sind noch da. Wir werden das Beste daraus machen.“
Ob Dompé für Frankfurt eine Option ist, bleibt abzuwarten.
Glückwunsch! Während die Profis bei der TSG Hoffenheim verloren, feierte die U21 zuhause gegen St. Pauli einen Derbysieg.
Die Rothosen gewannen am Samstag mit 4:1 gegen die U23 des FC St. Pauli. Überragender Akteur war Maurice Boakye (21) mit drei Treffern.
Trainer Merlin Polzin setzt auf frischen Wind: Im Vergleich zum Nordderby gegen Werder nimmt er gegen Hoffenheim fünf Wechsel vor.
Giorgi Gocholeishvili, Jonas Meffert, Miro Muheim, Ransford Königsdörffer und Fabio Baldé starten für Bakery Jatta, Aboubakar Soumahoro, Rayan Philippe (alle Bank), Nicolai Remberg (Gelbsperre) und Jean-Luc Dompé (Achillessehnenprobleme, nicht im Kader).
HSV-Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Meffert, Muheim – Fabio Vieira, Königsdörffer, Baldé
Privat läuft es gut, sportlich steckt Immanuel Pherai (24) jedoch seit einiger Zeit in einer Krise – in dieser Bundesliga-Saison stand der Techniker nur 22 Minuten für den HSV auf dem Platz.
Nun hat sich der 24-Jährige entschieden, die Agentur zu wechseln. Er wird ab sofort von der führenden Agentur CAA Stellar vertreten, wie diese auf Instagram mitteilte.
Ob Pherai damit einen möglichen Wechsel, vielleicht schon im Winter, vorbereitet? Klar ist, dass er mit seiner aktuellen Situation nicht zufrieden sein kann. Trotz der geringen Einsatzzeiten gibt es wohl Interesse aus dem In- und Ausland.
Schiedsrichter Martin Petersen (40) wird am Samstag die Partie zwischen der TSG Hoffenheim und dem HSV leiten.
Die Hamburger haben unter ihm bisher sechs Spiele bestritten, zuletzt die Begegnung gegen Wolfsburg im Oktober. Die Bilanz ist ausgeglichen: zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen.
Hoffenheim absolvierte unter Petersen ebenfalls zehn Spiele mit fast ausgeglichener Bilanz: drei Siege, drei Unentschieden, vier Niederlagen.
Herzlichen Glückwunsch! HSV-Offensivspieler Immanuel Pherai (24) ist Vater geworden. Wie der Verein und der Spieler selbst auf Social Media mitteilten, wurde am Dienstag seine Tochter geboren.
Das Mädchen heißt Amori Rose, war bei der Geburt 52 cm groß und wog 3060 Gramm.
Wegen des freudigen Ereignisses verpasste Pherai mehrere Trainingseinheiten, weshalb sein Einsatz am Wochenende fraglich ist.
Nach dem Derbysieg gegen Werder Bremen bekam Nicolai Remberg (25) eine Nachspielzeit. Nach Schlusspfiff kam es zu einer Auseinandersetzung mit Spielern beider Teams, die Remberg provoziert hatte.
Er jubelte vor der Bremer Bank und zeigte mehrere provokative Gesten.
Schiedsrichter Sascha Stegemann (41) zeigte ihm daraufhin die Gelbe Karte – die fünfte dieser Saison für Remberg. Damit wird „Rambo“ im kommenden Auswärtsspiel bei TSG Hoffenheim fehlen.
Bislang konnte Cheftrainer Merlin Polzin (35) mit dem HSV noch keinen Sieg gegen einen norddeutschen Verein feiern. Ein Fluch?
Gegen Braunschweig, Kiel und St. Pauli kassierte er bisher nur Niederlagen. Gegen Hannover gelang im Februar immerhin ein Unentschieden.
Am 7. Dezember 2025 scheint dieser „Fluch“ gebrochen: Im heiß umkämpften Nordderby gegen Werder Bremen gelang endlich der erste Sieg. Trotzdem bezeichnete Polzin das nicht als den „besondersten“ Moment seit dem Aufstieg, auch wenn die Freude groß sei.
„Das erste Spiel und der erste Punkt waren für uns auch etwas Besonderes. Der gesamte Prozess macht den Unterschied, nicht nur dieser einzelne Spieltag“, erklärte Polzin nach der Partie.
Im DFB-Pokal-Viertelfinale wartet auf die HSV-Frauen eine große Herausforderung. Bei der Auslosung am Sonntagabend zog Friedhelm Funkel den FC Bayern München als Gegner.
Die Fans dürfen sich höchstwahrscheinlich auf ein Spiel im Volksparkstadion freuen.
Bittere Nachricht: HSV-Offensivspieler Alexander Rössing-Lelesiit (18) verpasst nicht nur das Nordderby gegen Werder am Samstag wegen seiner Sperre nach einer Roten Karte im Stuttgart-Spiel, sondern fällt auch für den Rest des Jahres aus.
Trainer Merlin Polzin (35) erklärte auf der Pressekonferenz, dass sich der junge Norweger einen Muskelfaserriss zugezogen habe und erst im Januar wieder einsatzfähig sein wird.
Im DFB-Pokal durfte Daniel Peretz (25) wieder spielen und überzeugte. Dennoch denkt der Torhüter über einen vorzeitigen Abschied nach.
Er stand erst zwei Mal für den HSV im Tor, jeweils im Pokal. Das sei zu wenig für ihn. Ursprünglich war er unter der Bedingung gekommen, Nummer eins zu werden, wie er kürzlich im Nationalmannschafts-Interview erklärte.
Auf die Frage, ob er über den Winter hinaus bleibe, konnte er keine klare Antwort geben: „Ich weiß, dass ich unbedingt spielen will. Das liegt in meinem Blut. Ich habe heute gespürt, wie sehr ich Fußball liebe. Wir werden in den nächsten Wochen sehen, wie wir damit umgehen.“
Robert Glatzel (31) muss wegen einer schweren Diagnose eine unfreiwillige Pause einlegen. Ein Muskelfaserriss setzt ihn bis Jahresende außer Gefecht.
„Mentales tut es mehr weh als der Oberschenkel. Jetzt wieder von außen zuschauen zu müssen, ist hart“, sagte der Stürmer während der Halbzeitpause des Pokal-Achtelfinales am Mittwoch.
Seit seinem Wechsel im Sommer 2021 zählt Glatzel zu den Publikumslieblingen des HSV und hat bereits 82 Tore für den Klub erzielt. Zuletzt wurde er nur noch als Joker eingesetzt. Ein Winterwechsel war wegen seines Vertrags bis 2027 im Gespräch, scheint aber nun ausgeschlossen.
Auf die Frage, ob er auch im Januar noch beim HSV sei, antwortete er klar: „Ja, das ist der Plan.“
Schiedsrichter Tobias Welz (48) pfeift das DFB-Pokal-Achtelfinale des HSV gegen Holstein Kiel.
Der Polizist aus Wiesbaden leitete im Oktober das DFB-Pokalspiel Köln gegen Bayern München in der zweiten Runde und erhielt danach viel Kritik sowie die Kicker-Bewertung 6,0.
Unter anderem war ein Tor von Luis Diaz für Bayern wegen Abseits fälschlicherweise gegeben worden. Seine bisher einzige Pokal-Partie war damit fast ein Totalausfall.
Auch ein Bundesliga-Spiel des HSV unter Welz endete mit einer Niederlage: Das Spiel in Leipzig ging 1:2 verloren.
Was für eine Auszeichnung für Luka Vuskovic (18)! Der HSV-Star wurde bereits zweimal zum „Rookie des Monats“ gekürt und schafft nun den nächsten Schritt.
Im März 2026 bringt Playmobil in Zusammenarbeit mit der DFL sechs Figuren von Bundesliga-Profis heraus. Neben Harry Kane, Mario Götze, Angelo Stiller, Julian Brandt und Saïd El Mala ist auch Vuskovic dabei.
Zur Saison 2026/27 werden pro Verein jeweils elf Spieler als Figur erhältlich sein. Insgesamt umfasst die Serie 198 Charaktere.
Die Winterpause rückt näher und damit auch die Suche nach Verstärkungen. Laut Transferexperte Ekrem Konur hat der HSV Interesse an Sidiki Chérif (18) vom französischen Erstligisten Angers SCO.
Der Angreifer stand in allen 14 Ligaspielen auf dem Platz, davon zehn Mal in der Startelf, und erzielte drei Tore.
Die Konkurrenz ist jedoch groß: Neben dem VfB Stuttgart zeigen auch Udinese Calcio, AC Mailand und AS Rom Interesse. Chérifs Marktwert liegt bei rund zwei Millionen Euro, sein Vertrag in Angers läuft bis Sommer 2028.
Neben Robert Glatzel muss der HSV im DFB-Pokal-Achtelfinale am Mittwoch gegen Holstein Kiel auf drei weitere Spieler verzichten.
Es handelt sich um Warmed Omari (25, Sprunggelenksverletzung), Daniel Elfadli (28, Aufbauphase) und Yussuf Poulsen (31).
Bittere Nachricht: Robert Glatzel wird dem HSV bis zum Jahresende fehlen. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, hat sich der Stürmer beim Sieg gegen den VfB Stuttgart einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen.
Das ergaben Untersuchungen. Glatzel wird daher im Pokal gegen Holstein Kiel sowie in den Bundesliga-Spielen gegen Werder Bremen, TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt fehlen.
Zum ersten Mal in dieser Saison stand Robert Glatzel (31) in der Startelf und erzielte direkt ein Tor. Allerdings wurde seine Freude von einer Verletzung getrübt.
„Aufgrund meiner Verletzung ist die Stimmung gemischt“, gab er nach dem Spiel zu. „Beim Tor spürte ich etwas im Oberschenkel, habe es noch versucht, aber es wurde nicht besser.“
Er hofft, dass der Platzwechsel rechtzeitig erfolgte, sodass die Pause nicht zu lang wird. Gegen Holstein Kiel und Werder Bremen wird er aber definitiv fehlen.
Die Proteste gegen die geplanten Sicherheitsverschärfungen zur Innenministerkonferenz (IMK) gehen weiter.
Auch HSV-Fans beteiligten sich bei der Demonstration rund um das Heimspiel gegen Stuttgart, an der etwa 1500 Anhänger teilnahmen.
Hamburgs Innensenator, der als strenger Befürworter der Maßnahmen gilt, wurde klar kritisiert. Auf einem großen Plakat war zu lesen: „Grote: Wer Stadionverbote auf Verdacht will, bekommt Olympiaverbot per Referendum.“
Der HSV gab rund eine Stunde vor Anpfiff seine Startelf bekannt, die den ersten Sieg nach fünf sieglosen Spielen einfahren soll.
Im Vergleich zum Spiel gegen den BVB gibt es zwei Veränderungen: Fábio Vieira und Ransford Königsdörffer ersetzen Rayan Philippe und Yussuf Poulsen.
Die Startelf: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Königsdörffer, Dompé
Der HSV muss in Augsburg auf drei Spieler verzichten. Wie Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, fehlen erwartungsgemäß Warmed Omari (25) und Daniel Elfadli (28) aufgrund von Verletzungen.
„Warmed fällt weiterhin aus, macht aber Fortschritte. Er konnte seinen Spezialschuh abnehmen und macht weitere Schritte“, sagte Polzin. „Daniel Elfadli ist bekannt, er arbeitet bereits auf dem Platz und es geht voran.“
In der vergangenen Woche kam überraschend Yussuf Poulsen (31) hinzu, der sich bei der dänischen Nationalmannschaft eine Muskelverletzung zuzog. Polzin sprach von einer kurzen Ausfallzeit, möchte aber wegen Poulsens Verletzungshistorie vorsichtig sein.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 bedeuten den Abstieg in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (Platz 16) darf in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Der Gegner dort ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.