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Erster Auswärtserfolg des HSV seit 2018: „Wir waren uns der Bedeutung bewusst“

Hamburg – Mit dem 2:0-Auswärtssieg beim 1. FC Heidenheim (Halbzeit 1:0) sicherte sich der HSV nicht nur souverän den elften Tabellenplatz, sondern feierte zudem den ersten Bundesliga-Auswärtsdreier seit 2018. Für Merlin Polzin (35) war dieser Abend „etwas ganz Besonderes“.

„Wir wussten genau, worum es geht“, erklärte der Trainer der Rothosen nach dem Schlusspfiff im Interview mit Sky sichtbar erleichtert.

Dieses Spiel sei für den weiteren Verlauf der Saison des Aufsteigers „extrem wichtig“ gewesen, betonte er.

Währenddessen gerät der Gegner aus Heidenheim immer mehr in Bedrängnis – nicht zuletzt wegen des 2:1-Sieges von St. Pauli gegen VfB Stuttgart. Durch diesen Dreier distanzieren sich die Hamburger immer weiter von den Abstiegsrängen.

Mit nun 22 Punkten beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz bereits vier Zähler.

Obwohl der Sieg verdienstvoll an die Hanseaten ging, sprach Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) von einem harten Fight seitens der Heidenheimer. Dass man diesen Kampf annahm und erfolgreich meisterte, habe das Team heute unter Beweis gestellt.

Auch Nikolai Remberg (25) bestätigte nach der Auswärtsbegegnung, dass es „am Ende wirklich hart war“. Der Mittelfeldspieler erinnerte sich besonders an die 75. und 76. Minute, als Heidenheim im Strafraum der Hamburger alles versuchte und den Rothosen-Keeper immer wieder zu Paraden zwang.

„Natürlich hält Ferro uns in dieser Phase im Spiel, aber das Gefühl, im genau richtigen Moment das 2:0 zu erzielen, ist einfach großartig“, ergänzte Remberg.

Im nächsten Spiel empfängt der HSV Union Berlin, die am 21. Spieltag Eintracht Frankfurt einen Punkt abknöpften.

Mit einem weiteren Erfolg könnte Polzins Mannschaft punktgleich mit den Berlinern ziehen.

Bundesliga-Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Rang 16) muss in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.