zurück

HSV-Blog: Eigengewächs erhält ersten Profivertrag

Hamburg – Die Saison ist vorbei! Zum Abschluss sicherte sich der HSV noch einen verdienten Punkt beim Spitzenclub Bayer 04 Leverkusen.

Während einige Spieler nun zur WM fahren und andere in die Sommerpause gehen, laufen hinter den Kulissen bereits die Planungen für die neue Spielzeit auf Hochtouren.

In unserem HSV-Blog informieren wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, mögliche Transferaktivitäten und weitere Entwicklungen im Volksparkstadion.

Ein Talent aus der eigenen Jugend bleibt langfristig an Bord: Innenverteidiger Shafiq Nandja (19) hat seinen ersten Profivertrag beim HSV unterschrieben, wie die Rothosen am Donnerstagabend mitteilten.

Sportdirektor Claus Costa lobte: „Shafiq hat sich diesen Schritt durch viel Einsatz und Disziplin mehr als verdient.“ Der Youngster habe im Training mit den Profis konstant überzeugt und bereits seine ersten Bundesliga-Minuten gesammelt. „Die Vertragsverlängerung ist deshalb der logische nächste Schritt in seiner Karriere“, so Costa weiter.

Auch Nandja selbst zeigte sich stolz: „Als echter Hamburger, der viele Jahre in der HSV-Nachwuchsabteilung verbracht hat, erfüllt mich diese Vertragsunterschrift mit einem großen Traum. Es macht mich stolz, dieses Etappenziel erreicht zu haben. Gleichzeitig weiß ich, dass ich noch am Anfang stehe und weiterhin hart arbeiten muss, um mich langfristig in der Bundesligamannschaft zu etablieren.“

Ein erster Baustein für die kommende Saison ist in Sicht: Laut „Hamburger Abendblatt“ soll Kofi Amoako (21) am Donnerstag seinen medizinischen Check im Volkspark absolvieren.

Wenn alles planmäßig läuft, wird der Wechsel am Freitag mit Vertragsunterzeichnung offiziell bekanntgegeben. Der defensive Mittelfeldspieler wechselt dank einer Ausstiegsklausel für rund zwei Millionen Euro von Dynamo Dresden zu den Rothosen.

Ein weiterer wichtiger Pfeiler bleibt dem Team erhalten: Nach übereinstimmenden Medienberichten steht HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes (33) kurz vor einer Vertragsverlängerung.

Sein Vertrag hatte sich durch den Klassenerhalt automatisch bis 2027 verlängert, nun soll der neue Kontrakt bis 2028 gelten. Es fehlt nur noch die Unterschrift des Keepers, heißt es.

Der „Hamburger Morgenpost“ zufolge war eine Bedingung für die Verlängerung, dass Heuer Fernandes als klare Nummer eins in die kommende Saison geht. Dieses Versprechen haben ihm die Verantwortlichen gegeben.

Mit seinem letzten Saisontor sorgte Fabio Vieira (25) dafür, dass Bayer Leverkusen die Champions-League-Qualifikation verpasste. Für seinen Treffer wurde er von Mitspielern und Fans lautstark gefeiert – war das bereits ein Abschied?

Der Leihspieler vom FC Arsenal soll eine Ablösesumme von 22 Millionen Euro kosten, was für den HSV zu hoch sein dürfte. Im Sommer wird sich zeigen, ob sich beide Klubs auf einen günstigeren Deal einigen oder ob der beliebte Mittelfeldspieler die Rothosen verlassen wird.

Der 25-Jährige hat sich in Hamburg offenbar sehr wohlgefühlt: „In dieser Saison war ich sehr glücklich hier. Ich spüre, dass die Fans mich wirklich lieben. Ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Verein immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Am wichtigsten war letztlich, dass der HSV in der Liga geblieben ist – und ich ein Teil davon war, das freut mich sehr.“

Vieira möchte jetzt erst einmal mit seiner Familie Urlaub machen und den Fußball für eine Weile ausblenden. Anschließend will er gemeinsam mit Arsenal und seinen Beratern besprechen, was die beste Option für ihn ist.

Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Saisonfazit des HSV. Trotz eines holprigen Starts hätten die Rothosen in der Folge viel richtig gemacht, so der ehemalige Profi.

„Das war über die gesamte Saison eine richtig geschlossene Mannschaft. Das haben sie heute auch wieder gezeigt. Polzin und sein Team haben als Aufsteiger eine hervorragende Arbeit geleistet“, erklärte Hamann.

Im besten Fall bleibt er nur Statist: Schiedsrichter Tobias Stieler (44) leitet die Partie zwischen Leverkusen und dem HSV in der BayArena.

Die Werkself weist eine beeindruckende Bilanz in Spielen mit Stieler vor: Von bislang 34 Begegnungen hat Bayer 27 gewonnen, nur drei verloren, dazu gab es vier Unentschieden.

Die Hamburger spielten erst viermal unter seiner Leitung, die Bilanz fällt negativ aus: ein Sieg, ein Remis, zwei Niederlagen.

Fest steht, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Sein Name bleibt dennoch präsent, denn ab September kehrt sein Bruder Mario (24) ins Training der Rothosen zurück und darf ab November wieder spielen.

„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um in bestmöglicher Verfassung zurückzukehren“, berichtete Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, merke ich, dass er fitter ist als ich.“

Mario freut sich auf sein Comeback: „Ich sehe, wie sehr er den Verein liebt und es genießt, hier zu spielen und zu trainieren. Das wird in der kommenden Saison großartig“, so der Offensivspieler.

Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmoserverletzung am Mittwoch wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist durchaus vorstellbar.

Nicolas Capaldo (27) pausierte wegen Rückenproblemen. Bei ihm muss die Entwicklung in den nächsten Tagen beobachtet werden, ebenso bei Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat und für Sonntag fraglich ist.

Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV nur selten überzeugen. Statt auf dem Platz sorgte der flinke Flügelspieler eher mit Negativschlagzeilen abseits des Rasens für Aufsehen. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und zu einer Rekordstrafe verurteilt.

Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte Dompé im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, der Franzose sei nicht in der Verfassung gewesen, um der Mannschaft zu helfen – eine Aussage mit viel Gewicht, die auch den Fans nicht entging.

Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich, wenn Dompé die Stadt Hamburg endlich verlasse. Doch der Profi konterte selbst und kommentierte den Beitrag mit „My contract is 2027“ und einem Kussmund-Emoji.

So oder so bleibt die Zukunft von Dompé ungewiss, da er an seine früheren Leistungen nicht anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.

Der vorzeitige Abbruch der Leihe und der anschließende Wechsel zum FC Southampton erweisen sich für Daniel Peretz (24) immer mehr als Volltreffer. Durch eine Serie von 20 Spielen ohne Niederlage schaffte der Keeper mit den Saints den Einzug in die Play-offs um den Aufstieg in die Premier League – der erste Schritt ist geschafft.

Nach dem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough an, das turbulent verlief. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz den Ball aus dem Netz holen, doch sein Team erzielte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich.

Der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) sorgte kurz zuvor beinahe für einen Eklat. Er wurde vom vierten Offiziellen gerade noch rechtzeitig daran gehindert, im Gespräch mit dem Schiedsrichter und Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) handgreiflich zu werden.

Bis weit in die Verlängerung fielen keine Tore. Erst kurz vor einem möglichen Elfmeterschießen schlug Southampton zu und zog damit in das große Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion ein. Gegner ist Hull City, der ehemalige Klub von Ex-HSV-Coach Tim Walter (50).

Die Planungen beim HSV für die kommende Saison laufen bereits. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Verstärkung für die Position des Linksverteidigers – und könnten fündig geworden sein.

„Sky“-Reporter Dennis Bayer berichtet, dass die Hamburger Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim ins Auge gefasst haben. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und zeigt beim FCH starke Leistungen.

Neben dem HSV soll auch Aufsteiger FC Schalke 04 Interesse an Behrens haben. Die von Hoffenheim geforderte Ablösesumme von fünf Millionen Euro gilt jedoch als zu hoch für die Knappen.

Große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der HSV-Leistungsträger wurde in den vorläufigen argentinischen Kader für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Die 55-köpfige Liste wurde am Montag veröffentlicht.

Der 27-Jährige hat bislang nur für die U23 Argentiniens gespielt (neun Länderspiele), sein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob Capaldo es in den endgültigen Kader geschafft und an der Seite von Superstar Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung kämpfen wird, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV läuft im Sommer aus, bislang konnten sich Verein und Spieler noch nicht auf eine Verlängerung einigen.

Wie „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose den HSV verlassen und dennoch in der Bundesliga bleiben. Borussia Mönchengladbach und Aufsteiger FC Schalke 04 sollen Interesse zeigen.

Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar. Demnach gibt es Kontakte zu FC Girona, Parma Calcio sowie einem Verein aus der französischen Ligue 1.

Ein unvergesslicher Tag für HSV-Youngster Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte er sein Profi-Debüt – ein besonderer Moment auch für den Verein.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist das Eigengewächs nun der jüngste jemals eingesetzte Profi in der HSV-Geschichte. Er löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Neben Lemke kam auch Shafiq Nandja (19) zu seinem ersten Einsatz bei den Profis.

Ein erfahrener Schiedsrichter an der Pfeife: Felix Zwayer (44) leitet die Begegnung zwischen dem HSV und Freiburg.

Bisher haben die Rothosen 32 Spiele unter der Leitung des Berliners bestritten, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.

Der SC Freiburg absolvierte bislang 31 Partien mit Zwayer als Unparteiischem, mit einer leicht negativen Bilanz: elf Siege, acht Remis, zwölf Niederlagen.

Der HSV und Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) trennen sich ab Sommer. Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Coach Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekannt gab. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.

Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48) lobte: „Moritz hat konstant überdurchschnittliche Leistungen in den HSV-Nachwuchsmannschaften und beim DFB gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und demonstrierte sein großes Entwicklungspotenzial.“

Reimers kam 2021 in den HSV-Nachwuchs und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Spiele absolvierte (zwei Tore, acht Vorlagen). Außerdem stand er sechsmal in der deutschen U19-Nationalmannschaft auf dem Platz.

„Die Gespräche mit Holstein Kiel waren von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und die Förderung junger Talente. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot zu spielen“, sagte Reimers.

Großer Jubel bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen steht im Finale des Hamburger Pokals.

Im Halbfinale setzten sich die jungen Rothosen am Mittwochabend mit 1:0 gegen den Rivalen FC St. Pauli durch – Hüseyin Berk Cakallioglu erzielte den goldenen Treffer.

Das Endspiel findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.

Nach dem gesicherten Klassenerhalt beginnt der HSV nun mit den Planungen für die neue Saison. Dabei steht offenbar ein dänischer Mittelfeldspieler auf dem Radar.

Laut „Hamburger Abendblatt“ beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige besitzt einen Vertrag bis 2029 und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.

Es gibt weitere Interessenten für Andersen – unter anderem soll der 1. FC Köln bereits im Winter seine Fühler nach dem 1,90-Meter-Hünen ausgestreckt haben.

Der HSV hat die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg aufgenommen. Am Mittwoch fehlten jedoch nicht alle Profis auf dem Platz.

Otto Stange (19) fehlte aufgrund einer Erkältung, Jordan Torunarigha (28) trainierte nach seiner Kollision mit Ansgar Knauff (24) im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.

Auch bei Miro Muheim (28) gibt es gute Neuigkeiten: Nachdem man zunächst von einem Saison-Aus ausgegangen war, kann er wieder individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag erscheint möglich, ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen ist auf jeden Fall geplant.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit seinen herausragenden Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Kein Wunder, dass die Rothosen den jungen Kroaten gerne halten möchten. Doch die Tottenham Hotspur haben aktuell das Sagen.

Die Londoner kämpfen in der Premier League gegen den Abstieg, bei einem Klassenerhalt soll Vuskovic unbedingt gehalten werden. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ war Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich in Hamburg, um die Verhandlungen zu führen – angeblich auch mit dem Ziel, das Gehalt deutlich zu erhöhen.

Ob die Spurs ihn wirklich halten können, ist jedoch ungewiss, da neben dem HSV auch zahlreiche Topvereine Interesse gezeigt haben.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark und besuchte das Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3), wie ein Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X zeigt.

Jacobsen erklärte, Costa habe sich offenbar den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer angeschaut. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb er.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat mit starken Leistungen das Interesse zahlreicher Vereine geweckt. Neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim interessiert sein. Jörgensens Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf etwa vier Millionen Euro geschätzt.

Ein herber Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem er sich erst von einer Syndesmoseverletzung erholt hatte, musste der Norweger erneut operiert werden.

Wie der HSV am Dienstag berichtete, zog er sich in der vergangenen Woche im Training erneut eine Verletzung am Sprunggelenk zu.

Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres beim Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und fiel seitdem aus. Kürzlich kehrte er ins Mannschaftstraining zurück und stand kurz vor einer Rückkehr in den Kader. Nun folgt die erneute Pause.

Der HSV kann endgültig für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Bei der Suche nach Verstärkungen steht vor allem ein neuer Stürmer im Fokus.

Laut Sky beobachten die Verantwortlichen Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth. Der Angreifer hat in dieser Saison bereits 17 Tore erzielt und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torschützenliste der 2. Bundesliga an.

Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und plant den Stürmer gewinnbringend zu verkaufen. Bei einem Marktwert von rund fünf Millionen Euro dürfte das relativ einfach werden.

Ein erfahrener Mann an der Pfeife: Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Frankfurt hat bisher 38 Spiele unter seiner Leitung bestritten, mit einer negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Beim HSV sieht die Statistik noch schlechter aus: Von 34 Begegnungen konnten die Rothosen nur acht gewinnen, bei neun Unentschieden und 17 Niederlagen.

Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Die Verteidigerin wurde medizinisch betreut und anschließend ins UKE gebracht.

Der Verein gab inzwischen über X Entwarnung: Doucoure sei beim Verlassen des Stadions bereits ansprechbar und stabil gewesen.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Talente verlieren. Wie mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, hat der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20).

Auch einige portugiesische Topklubs sollen an dem jungen Spieler dran sein.

Bei Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der Stammkräfte Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Alternativen. Baldé könnte diese Rolle übernehmen, da er sowohl auf der Flügelstürmer- als auch auf der Außenverteidigerposition einsetzbar ist.

Der gebürtige Hamburger hat beim HSV noch einen Vertrag bis 2029 und eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird derzeit auf drei Millionen Euro geschätzt.

Darauf wurde sehnsüchtig gewartet: Luka Vuskovic (19) ist am Dienstag ins Training zurückgekehrt. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung für ihn Schritt für Schritt erhöhen zu können. Wir wollen ihn vernünftig aufbauen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, sodass wir genau abwägen müssen. Es ist ein gutes Gefühl, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt zurück auf den Platz will.“

Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt wieder spielen kann, ist noch offen.

Wieder voll im Training waren Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30). Yussuf Poulsen (31) trainierte noch reduziert. „Bei Yussi war es heute noch etwas vorsichtiger. Er wird wahrscheinlich in dieser Saison nicht mehr bei 100 Prozent sein, aber er gibt alles, um dem Team zu helfen“, sagte Polzin über seinen Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.

Die Belastungen von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) wurden am Dienstag ebenfalls genau kontrolliert.

Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), von dem sich der Klub Anfang Januar wegen Vorwürfen sexueller Belästigung getrennt hatte.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, in der die finale Entscheidung getroffen wird, ist bereits terminiert.

Sportdirektor Claus Costa (41) wurde ebenfalls Chancen auf die Position eingeräumt, doch laut Bericht deuten alle Zeichen darauf hin, dass der Verein einen externen Kandidaten bevorzugt.

Süße Neuigkeiten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Das bestätigte er nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im „Sky“-Interview.

Seinen Jubel nach dem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich widmete Glatzel bereits dem neuen Nachwuchs. Dabei steckte er sich den Ball unter das Trikot und machte die bekannte Nuckel-Geste.

Der Angreifer und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, verriet Glatzel.

Im Bundesliga-Topspiel leitet Schiedsrichter Robert Schröder (40) die Begegnung zwischen dem HSV und Hoffenheim.

Die Rothosen haben bisher sieben Partien unter seiner Leitung bestritten, mit einer leicht negativen Bilanz von zwei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Hoffenheim weist hingegen eine leicht positive Bilanz bei Schröder auf: vier Siege, drei Remis, zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele wird nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Die Rothosen hatten gegen diese Entscheidung Einspruch eingelegt. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt die mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie instabil ist die Mannschaft in der entscheidenden Phase?

Neben Vuskovic fehlen im Spiel gegen Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Zudem ist der Einsatz von Sambi Lokonga (26) fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin (35) will dennoch keine Zweifel an der Stabilität seiner Defensive aufkommen lassen.

„Es bringt nichts, dem hinterherzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Jungs, die in der Dreier- oder Fünferkette spielen, dass sie das gemeinsam auffangen“, sagte Polzin bei der Pressekonferenz. Niemand soll „ersetzt“ werden, sondern mit den eigenen Stärken auf der Position „gut verteidigen und Lösungen finden“.

Der HSV arbeitet im Rahmen des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den entsprechenden Genehmigungen soll der Ausbau der Kapazität unmittelbar beginnen, sodass im Verlauf der kommenden Saison mehr als 58.000 Fans im Volksparkstadion Platz finden“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke im Vereinsinterview.

Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer starten, langfristig sind sogar über 60.000 Zuschauer geplant. Zudem sollen sanitäre Anlagen erweitert und das Catering verbessert werden.

Die Gründungsversammlung für die Genossenschaft ist für den 5. Mai angesetzt, der operative Start steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile zu je 887 Euro ausgegeben. Der Klub rechnet mit Einnahmen von etwa 16 Millionen Euro.

Bisher haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.

HSV-Profi Philip Otele (27) sah im Nordderby bei Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) wertete sein Foul als „rohes Spiel“.

Das DFB-Sportgericht verhängte eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen erklärten, sie seien nur mit einer Sperre von einer Partie einverstanden.

Die mündliche Verhandlung findet am Freitag (12:30 Uhr) statt, dann fällt das endgültige Urteil.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris St. Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ beobachten die Rothosen Mathis Jangéal (17).

Der Offensivspieler, der bereits zwei Einsätze für die Profis des Champions-League-Siegers absolvierte, gilt als großes Talent und wird von zahlreichen Vereinen umworben.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt, bislang jedoch ohne konkreten Transfer. Ob ein Wechsel möglich ist, hängt auch davon ab, in welcher Liga der HSV nächste Saison spielt.

Nach der Verletzung von Miro Muheim (28) bleibt auch bei Luka Vuskovic (19) unklar, ob er in dieser Saison noch zum Einsatz kommt.

Sportdirektor Claus Costa (41) äußerte sich optimistisch: „Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt nochmal zur Verfügung steht. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt spielen. Wir müssen geduldig sein und hoffen, dass er uns bald wieder helfen kann.“

Ähnlich sieht es bei Muheim aus: „Er gibt alles, um schnell zurückzukehren. Im besten Fall ist er zum Saisonende wieder einsatzbereit.“

Positive Nachrichten gibt es zudem von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmoserverletzung wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist und auf ein baldiges Comeback hofft.

Außerhalb des Mannschaftstrainings befinden sich weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).

Tabelle 1. Bundesliga

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende ist Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Rang 16 darf in der Relegation um den Klassenerhalt spielen, und trifft dabei auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.