Spiel gegen Freiburg: HSV-Trainer Polzin hält Einsatz von Neuzugang Downs in der Startelf offen
Von Felix Schröder
Hamburg – Der Hamburger SV wird die Begegnung beim SC Freiburg zum Auftakt ins neue Jahr in der Fußball-Bundesliga mit Neuzugang Damion Downs (21) im Aufgebot bestreiten.
Trainer Merlin Polzin (35) wollte vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) allerdings noch nicht bestätigen, ob der vom englischen Zweitligisten FC Southampton ausgeliehene US-Amerikaner direkt in der Anfangsformation stehen wird.
„Er ist auf jeden Fall mit im Kader und bringt viel Energie und Power für das Spiel in Freiburg mit“, äußerte sich Polzin über den 21-jährigen Nationalspieler der USA.
Dennoch wolle er erst das Abschlusstraining abwarten, um endgültig zu entscheiden, wie viel Einsatzzeit der Neuzugang erhält. „Er ist auf jeden Fall eine Option für mehr Minuten auf dem Platz“, machte der Coach deutlich.
Der Stürmer mit doppelter deutscher und US-amerikanischer Staatsangehörigkeit hinterlässt laut Polzin einen „sehr wachen Eindruck“ und habe im Training bereits angedeutet, welche Leistungen der Verein von ihm erwartet. Downs soll dem zuletzt von zahlreichen Verletzungen geplagten Angriff des HSV mit seiner Schnelligkeit, aggressiven Läufen hinter die Abwehr und Präsenz im Strafraum neue Impulse verleihen.
Downs wurde in der Jugend des 1. FC Köln ausgebildet und kam nach seinem Wechsel im Sommer bei Southampton bislang nur selten zum Einsatz.
Beim Tabellenneunten im Südwesten muss Polzin unter anderem auf Fabio Baldé (20) und Rayan Philippe (25) verzichten, die beide krankheitsbedingt ausfallen.
Der Abwehrspieler Warmed Omari (25), der lange verletzt war, zeigt zwar Fortschritte im Training, steht aber für das Wochenende noch nicht zur Verfügung. Auch Robert Glatzel (32) und Kapitän Yussuf Poulsen (31) fallen weiterhin aus.
Die durch das Wetter verursachten Schwierigkeiten im Norden stellten bei der Anreise nach Freiburg keine Probleme dar, so Polzin. „Wir akzeptieren die Gegebenheiten so, wie sie sind“, erklärte der Trainer.
„Die Jungs sind hochmotiviert, wir haben gut gearbeitet. Egal unter welchen Bedingungen: In Freiburg sind wir auf alles vorbereitet – ob warm oder kalt.“