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HSV-Blog: Schock-Diagnose beim HSV – Poulsen fällt für mehrere Wochen aus

Hamburg – Am Samstagabend steht für den HSV ein wegweisendes Duell gegen den 1. FC Köln an.

Allerdings muss das Team dabei auf Yussuf Poulsen verzichten, der mehrere Wochen ausfallen wird.

In unserem HSV-Blog halten wir Euch zu allen Neuigkeiten rund um Mannschaft, mögliche Transfers und weitere Entwicklungen im Volkspark auf dem Laufenden.

Eine bittere Nachricht für den HSV: Stürmer Yussuf Poulsen (31) fällt erneut für mehrere Wochen aus. Wie Trainer Merlin Polzin (35) am Donnerstag mitteilte, verletzte sich der Däne am hinteren rechten Oberschenkel.

„Das ist wirklich ärgerlich“, so Polzin, der berichtete, dass Poulsen nach der Diagnose sehr niedergeschlagen war. „Weder für ihn noch für uns ist das eine befriedigende Situation“, betonte der Coach. Poulsen, der mit großen Erwartungen zum HSV kam, musste in der Vergangenheit immer wieder wegen Verletzungen pausieren.

„Die Spielzeit ist noch nicht vorbei“, gab Polzin einen optimistischen Ausblick, auch wenn die genaue Ausfalldauer von Poulsen noch unklar sei. „Er wird weiterhin seinen Beitrag leisten, damit wir eine starke Saison hinlegen und unsere Ziele erreichen.“

HSV-Coach Merlin Polzin äußerte sich auch deutlich zum Fehlen von Rayan Philippe (25) beim Auswärtsspiel in Wolfsburg: „Ich wollte Rayan klar machen, dass er an bestimmten Bereichen arbeiten muss. Das haben wir intern besprochen“, erklärte Polzin. „Ich bin gespannt, wie er darauf reagieren wird.“

Der Trainer erwartet, dass sich Philippe nach schwachen Auftritten wieder ins Team zurückkämpft. Eine Rückkehr im Spiel gegen den 1. FC Köln am Samstag ist somit nicht ausgeschlossen, allerdings muss der Angreifer zeigen, dass er die Anforderungen erfüllt.

„Ich habe einfach höhere Erwartungen an Rayan“, unterstrich Polzin. „Er hat schon viel bessere Leistungen gezeigt.“ Trotz seiner fünf Saisontore, mit denen er gemeinsam mit Luka Vuskovic (19) der beste HSV-Torschütze ist, schwankt Philippe immer wieder stark in seiner Form.

Polzin ergänzte sogar: „Er muss sich noch finden.“ Dabei spielt Philippe bereits seit acht Monaten für den HSV, die Eingewöhnungszeit sollte also vorbei sein. „Ich sehe das aber nicht so dramatisch“, fügte der Trainer hinzu. „Wir versuchen, ihm aufzuzeigen, woran wir arbeiten wollen. Solche Phasen, in denen nicht alles klappt, sind normal. Da muss er durch.“

Der HSV plant mehr oder weniger schon für die kommende Erstliga-Saison. Die Wahrscheinlichkeit, dass Luka Vuskovic (19) ein weiteres Jahr im Volkspark bleibt, sinkt mit jedem Spiel – seine Leistungen sind einfach zu überzeugend.

Daher suchen die Verantwortlichen bereits nach einem Nachfolger. Dem griechischen Medium SDNA zufolge hat der HSV ein Auge auf Lorenzo Pirola (24) von Olympiakos Piräus geworfen und ihn jüngst sogar live bei einem Spiel beobachtet.

Der Innenverteidiger stammt aus der Jugend von Inter Mailand und hat bereits zahlreiche Einsätze in Italiens Nachwuchsnationalteams absolviert. Seit Sommer 2024 steht Pirola in Piräus unter Vertrag, der noch bis zum Ende der Saison 2027/28 gültig ist. Sein Marktwert wird auf rund neun Millionen Euro geschätzt.

Der HSV begann am Dienstag mit der Vorbereitung auf das wichtige Duell am Samstag gegen den 1. FC Köln. Auch Winterzugang Albert Grönbaek (24) war mit von der Partie. „Ich freue mich, ihn wieder im Mannschaftstraining zu sehen. Er benötigt noch etwa eine Woche, in der er voll mittrainieren kann, ohne eingeschränkt zu werden. Ich hoffe, dass er bald einsatzfähig ist“, sagte Trainer Merlin Polzin (35).

Aus Belastungsgründen trainierten Ransford Königsdörffer (24) und William Mikelbrencis (22) nicht mit der Mannschaft, während Nicolas Capaldo (27), Bakery Jatta (27) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) individuell ihre Reha-Einheiten absolvierten.

Vor allem Capaldo könnte im Spiel gegen Köln sein Comeback feiern. „Es könnte genau rechtzeitig passen. Das Ziel ist, dass wir es schaffen“, erklärte Polzin, fügte jedoch hinzu: „Als Trainer ist man oft mehr Träumer als Realist.“

Luka Vuskovic (19) war beim 2:1-Erfolg des HSV in Wolfsburg der herausragende Spieler auf dem Feld. Der Verteidiger war an der Entstehung beider Elfmeter beteiligt und verwandelte einen davon, wenn auch mit etwas Glück, selbst.

Beim TV-Format Sky90 lobte der ehemalige HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (44) den jungen Kroaten: „Für mich ist er der Schlüsselspieler.“ Er würdigte auch die fußballerische Leidenschaft der gesamten Familie Vuskovic.

Gleichzeitig übte Boldt auch Kritik am HSV: „Es ist fast schon fahrlässig, so viel Verantwortung auf seine Schultern zu legen.“ Vuskovic hat fünf wichtige Tore erzielt, darunter die beiden Elfmeter gegen Wolfsburg. Obwohl er Abwehrspieler ist, spielt er eine zentrale Rolle im Offensivspiel des HSV. Ebenso wie Rayan Philippe hat er fünf Saisontreffer erzielt.

Boldt ist überzeugt, dass der HSV ohne Vuskovic nicht auf dem zehnten Rang stehen würde. „Die beiden Spiele vor seiner Ankunft waren weit entfernt von Bundesliga-Niveau. Er bringt enorm viel.“

Christian Eriksen (34) hatte Wolfsburg zunächst in Führung gebracht, doch Luka Vuskovic (19) und Jean-Luc Dompé (30) drehten das Spiel vom Elfmeterpunkt aus und sorgten damit für Bundesliga-Geschichte.

Rekordverdächtig: Die meisten Elfmeter in einer Bundesliga-Partie gab es 1965/66 im Spiel zwischen Gladbach und Borussia Dortmund, als der Schiedsrichter fünfmal auf den Punkt zeigte. Vier davon wurden verwandelt, das Endergebnis lautete 5:4 für Dortmund.

Die Top-Klubs stehen Schlange! Der HSV muss sich darauf einstellen, dass Luka Vuskovic (19) im Sommer zu Tottenham Hotspur zurückkehrt. Ob er in Nordlondon bleibt, ist jedoch offen.

Mittlerweile steht der 19-jährige Kroate bei nahezu allen europäischen Spitzenvereinen auf dem Radar. Zuletzt wurde Barcelona ein Interesse nachgesagt.

Sein Berater Pini Zahavi (83) äußerte sich in spanischen Medien zu den Gerüchten: „Ich kann aktuell nichts dazu sagen. Der Spieler gehört weiterhin zum HSV und konzentriert sich voll auf den Verein. In genau zwei Monaten, wenn seine Leihfrist endet und er offiziell zu Tottenham zurückkehrt, werde ich Neuigkeiten verkünden.“

Besonders erleichtert dürfte HSV-Profi Daniel Elfadli (28) nach dem Sieg in Wolfsburg sein – der Verteidiger erlebte in der Volkswagen Arena eine regelrechte Horror-Halbzeit.

Der Verteidiger, der den Vorzug vor Warmed Omari (25) erhalten hatte, unterlief in der 18. Minute ein schlimmer Fehlpass, der fast zum Gegentor führte.

Zwei Minuten später wurde er zum Unglücksraben, als sein Klärungsversuch den Wolfsburger Yannick Gerhardt (31) am Kopf traf. Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte Christian Eriksen (34) zur Führung für Wolfsburg.

Elfadli erhielt für das Foul Gelb und stand kurz vor der Pause wegen eines weiteren Fouls kurz vor der Ampelkarte. Nachdem Schiedsrichter Florian Exner (35) deutlich intervenierte, musste Trainer Merlin Polzin (35) den Deutsch-Libyer zur Halbzeit auswechseln.

Verantwortung trägt Schiedsrichter Florian Exner (35), der die Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und dem HSV leitete.

Bisher pfiff Exner fünf Spiele mit Hamburger Beteiligung – die Bilanz kann sich sehen lassen: drei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage.

Bei Wolfsburg sieht die Statistik schlechter aus: Drei Spiele unter Exners Leitung, davon nur ein Sieg und zwei Niederlagen.

Ungewiss ist noch die Zukunft von Luka Vuskovic (19) im Sommer. Bleibt er beim HSV, um gemeinsam mit seinem Bruder Mario zu spielen? Holt Tottenham ihn zurück? Oder wechselt er zu einem anderen Klub?

Sky berichtet, dass letzteres möglich sei. Demnach beobachtet der FC Barcelona den kroatischen Innenverteidiger genau, da im Sommer bei den Katalanen eine Lücke in der Abwehr entsteht.

Besonders interessant: Vuskovic und Barca-Trainer Hansi Flick (61) teilen sich den Berater Pini Zahavi (83).

Ein herber Rückschlag: Der HSV muss in den kommenden Wochen auf Bakery Jatta (27) verzichten.

Wie der Verein mitteilte, zog sich der Gambier im Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen eine Verletzung am linken hinteren Oberschenkel zu und wurde bereits in der 29. Minute ausgewechselt.

Unter Trainer Merlin Polzin (35) hatte Jatta zunächst kaum eine Rolle gespielt, kämpfte sich Ende 2025 zurück und bestritt seither zehn von zwölf Spielen.

HSV-Fans aufgepasst: Die DFL hat am Donnerstag die Spieltage 28 bis 30 zeitgenau angesetzt. Der HSV tritt unter anderem im Nordderby gegen Werder Bremen zweimal samstags um 15:30 Uhr und einmal sonntags um 17:30 Uhr an.

Die Partien im Überblick:

Samstag, 4. April (15:30 Uhr): HSV vs. FC Augsburg

Sonntag, 12. April (17:30 Uhr): VfB Stuttgart vs. HSV

Samstag, 18. April (15:30 Uhr): Werder Bremen vs. HSV

Sören Storks (37) wird am Mittwochabend das Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen leiten.

Der Schiedsrichter aus Ramsdorf (Nordrhein-Westfalen) leitete bereits vor wenigen Monaten ein Spiel des HSV, das die Hamburger trotz Unterzahl und hitziger Schlussphase spät für sich entschieden.

In jenem Spiel zeigte Storks Alexander Rössing-Lelesiit (19) in der 81. Minute die Gelb-Rote Karte, nachdem der Norweger zu hart gegen Stuttgarts Josha Vagnoman (25) eingestiegen war.

Insgesamt leitete Storks erst fünf Erst- und Zweitliga-Spiele mit Hamburger Beteiligung. Die Statistik spricht klar für den HSV: Nur eine Niederlage unter seiner Leitung.

Besteht Grund zur Sorge? HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes (33) hat sich nach dem Aufstieg als einer der besten Torhüter der Bundesliga etabliert. Problematisch ist jedoch, dass sein Vertrag im Sommer ausläuft.

Der Schlussmann gab kürzlich bekannt, dass es Gespräche über seine Zukunft gebe. Laut "Hamburger Abendblatt" hat er dabei seinen Berater gewechselt und sich von seiner langjährigen Agentur getrennt – offenbar in beiderseitigem Einvernehmen.

Der HSV zeigte sich überrascht über die Entscheidung. Ob dies eine bessere Verhandlungsposition für Heuer Fernandes oder ein erster Schritt in Richtung Wechsel bedeutet, bleibt offen.

Fábio Vieira (25) trägt maßgeblich dazu bei, dass der HSV eine starke Saison spielt. Doch wie sieht seine Zukunft aus?

SPORT BILD berichtet, dass der Portugiese sich bereits entschieden habe, im Sommer nicht zu Arsenal zurückzukehren. Bei den "Gunners" konnte er sich nach seinem Wechsel 2023 nicht durchsetzen.

Vieira fühlt sich beim HSV und in Hamburg sehr wohl und könnte sich eine längerfristige Verpflichtung vorstellen. Problematisch ist jedoch die Ablösesumme: Die Kaufoption liegt bei über 20 Millionen Euro – viel zu hoch für den HSV.

Die Verantwortlichen hoffen, den Preis senken zu können, vor allem wenn Vieira sich für einen festen Wechsel ausspricht. Die Entscheidung bleibt offen.

Diagnose bestätigt: Nicolas Capaldo hat sich im Spiel gegen Leipzig eine Bauchmuskelverletzung zugezogen.

Eine MRT-Untersuchung am Montag im Athleticum am Volkspark ergab, dass der Argentinier einige Wochen ausfallen wird. Er musste gegen RB Leipzig bereits nach etwa 20 Minuten ausgewechselt werden. Anfangs wurde noch von einer Adduktorenzerrung ausgegangen.

So wenige Gästefans wie lange nicht mehr – trotz ausverkauftem Stadion beim Spiel HSV gegen RB Leipzig.

Das Volksparkstadion war mit 57.000 Zuschauern voll besetzt, doch lediglich rund 1.500 Fans aus Leipzig reisten an, wie die Seite "falsche9" berichtet. Zum Vergleich: Selbst der Tabellenletzte 1. FC Heidenheim brachte zuletzt etwa 2.100 Gästefans mit.

Im März bei einem torlosen Unentschieden gegen SV Elversberg waren es sogar nur rund 1.000 mitgereiste Gäste.

Ein herber Rückschlag: Neben der Niederlage gegen Leipzig verlor der HSV am Sonntagabend auch zwei Verteidiger.

Miro Muheim (27) erhielt für ein hartes Foul seine fünfte Gelbe Karte und wird die Partie gegen Leverkusen verpassen. „Wir haben drei, vier Spieler als Ersatz in der Hinterhand“, erläuterte Trainer Polzin (35).

Zudem gibt es Sorgen um Nicolas Capaldo (27), der nach wenigen Minuten mit Schmerzen im Oberschenkel-/Adduktorenbereich ausgewechselt wurde und den Platz sichtlich angeschlagen verließ.

Polzin erklärte, dass Capaldo bei einem Sprint „einen Schlag verspürt“ habe und kündigte für Montag weitere Untersuchungen an. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist fraglich, möglicherweise droht eine längere Pause.

Schiedsrichter Bastian Dankert (45) muss beim Spiel HSV gegen RB Leipzig einen kühlen Kopf bewahren.

Der Rostocker leitete bisher 18 Partien mit Hamburger Beteiligung. Die Bilanz spricht jedoch nicht für den HSV: sieben Siege, ein Unentschieden und zehn Niederlagen.

Leipzig spielte unter Dankert 17 Mal, mit einer positiven Bilanz: neun Siege, fünf Remis und nur drei Niederlagen.

Positive Nachrichten für den HSV: Beim Heimspiel gegen RB Leipzig kann das Team nahezu in Bestbesetzung antreten.

Einzig Albert Grönbaek (24) und Alexander Rössing-Lelesiit (19) fallen laut Trainer Polzin (35) weiter verletzt aus. Alle anderen Spieler seien „heiß und einsatzbereit“.

Auch Leistungsträger Albert Sambi Lokonga (26) ist nach seinem Außenbandriss wieder eine Option. Ob er gegen Leipzig spielt, entscheidet sich etwa eine Stunde vor Anpfiff.

Matthias Ginter (32), Profi beim SC Freiburg, lobt den HSV im Podcast „Copa TS“.

Er verglich die Entwicklung des VfB Stuttgart, der sich vom Zweitligisten zum DFB-Pokalsieger und Champions-League-Teilnehmer entwickelte, mit den Ambitionen des HSV.

„Klar, sie arbeiten viel mit Leihspielern“, sagte Ginter und bezog sich auf Spieler wie Vuskovic und Vieira. Auch wenn der HSV sie möglicherweise nicht halten kann, sehe er viel Potenzial.

„Als Stadt, Verein und Stadion sind sie wirklich beeindruckend“, so Ginter, der überzeugt ist, dass der HSV bald wieder in der oberen Tabellenhälfte mitspielen wird.

Gute Nachrichten vom Trainingsplatz: Albert Sambi Lokonga (26) kehrt am Mittwoch ins Mannschaftstraining zurück. Am Dienstag hatte er noch individuell mit Reha-Coach Sebastian Capel gearbeitet.

„Bei Sambi ist das Ziel, dass er im Laufe der Woche wieder voll einsteigen kann und eventuell am Wochenende im Kader steht“, erklärte Polzin (35). „Yussi (Poulsen) wird nach einer langen Trainingswoche und Vorgeschichte speziell geschont, startet aber morgen wieder ins Teamtraining und soll am Wochenende zur Verfügung stehen.“

Poulsen trat zuletzt aus Belastungsgründen kürzer, während Grönbaek weiterhin individuell an seinem Comeback arbeitete.

Daniel Heuer Fernandes (33) ist seit über sechs Jahren beim HSV und hat sich in dieser Zeit trotz einiger Kritik immer wieder durchgesetzt. Dank seiner Leistungen steht der Aufsteiger nach 23 Spieltagen komfortabel über dem Strich.

Experte Stefan Effenberg (57) brachte den Keeper kürzlich im „Doppelpass“ sogar für die Nationalmannschaft ins Gespräch: „Er hat es sich verdient, vielleicht als Backup für die WM in den Blick zu rücken. Ferro ist zu 100 Prozent loyal, auch in schwierigen Situationen. Er würde sich nahtlos einfügen.“

Effenberg sieht Heuer Fernandes als wichtigen Erfolgsfaktor: „Er entscheidet Spiele und sichert Punkte. Es spricht nichts dagegen, ihn als dritten Torwart mitzunehmen.“

Der HSV dürfte diese Einschätzungen gerne hören, doch sein Vertrag läuft im Sommer aus. Sportdirektor Claus Costa (41) sagte: „Wir führen gute Gespräche. Ferro weiß, was er am HSV hat, und wir wissen, was wir an ihm haben. Er ist ein wichtiger Rückhalt.“

Silvan Hefti (28) hatte beim HSV keine Chance und sucht nun sein Glück in der nordamerikanischen MLS bei D.C. United. Sein Debüt verlief erfolgreich.

Er stand beim Saisonauftakt in der Startelf und spielte durch, sein Team gewann 1:0 gegen Philadelphia Union.

Auch Ex-Kapitän Sebastian Schonlau war beim 1:0-Sieg der Vancouver Whitecaps erstmals seit August wieder im Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Fábio Vieira (25) macht beim HSV regelmäßig den Unterschied, doch wie lange bleibt er?

„Fabio ist ein außergewöhnlicher Spieler, der sich täglich besser eingewöhnt. Wir sind froh, dass wir ihn für ein Jahr verpflichten konnten“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) im „Doppelpass“.

Vieira ist auf Leihbasis vom FC Arsenal ausgeliehen, der HSV hat eine Kaufoption von 20 Millionen Euro, die als unrealistisch gilt.

„Wir brauchen eine klare Zusage vom Spieler. Im Sommer bewerten wir neu“, so Costa. Chancen auf einen Verbleib bestehen, sind aber offen.

Robert Braun (30) wird am Freitag das Auswärtsspiel des HSV bei Mainz 05 leiten. Beide Teams pfiff er in dieser Saison bereits einmal.

Der HSV hat unter Braun gemischte Erinnerungen: Bei einem Spiel in Augsburg (0:1) verloren die Rothosen, ansonsten gab es einen Zweitliga-Sieg und ein Remis.

Mainz holte unter Braun im Dezember ein überraschendes 2:2 gegen Bayern München und gewann vor drei Jahren unter ihm ein DFB-Pokal-Spiel.

Beim Spiel in Mainz muss der HSV auf die verletzten Alexander Rössing-Lelesiit (19), Albert Sambi Lokonga (26), Albert Grönbaek (24) sowie den gesperrten Luka Vuskovic (18) verzichten. Bei Kapitän Nicolás Capaldo (27) war der Einsatz noch unsicher.

Polzin sagte: „Capaldo war gesundheitlich angeschlagen und konnte nicht voll trainieren. Er will unbedingt spielen und fühlt sich fit.“ Am Donnerstag kehrte Capaldo ins Training zurück und meldete sich einsatzbereit.

Der Fall Jean-Luc Dompé (30) und seine Trunkenheitsfahrt sorgten für Aufsehen. Mittlerweile arbeitet der Profi daran, auf dem Platz wieder zu überzeugen.

Am vergangenen Spieltag feierte er sein Comeback und spielte 18 Minuten gegen Union Berlin (3:2).

Trainer Polzin betonte, dass der Verein klar Stellung bezogen habe, aber niemand verurteilt werde: „Wir stehen als Team zusammen, in guten und schlechten Zeiten.“

Dompé habe sich geläutert gezeigt, so Polzin: „Wir wollen den Cut setzen, damit jeder die Chance hat, sich sportlich für die Startelf zu empfehlen.“ Ob er am Freitag in Mainz startet, ist unklar; wahrscheinlich wird Winter-Neuzugang Philip Otele (26) beginnen.

Gegen Mainz fehlt Luka Vuskovic (18) aufgrund einer Gelbsperre. Bleibt ihm nach der Saison nur noch eine begrenzte Zahl an Einsätzen für den HSV?

Polzin antwortete auf die Frage nach einem Verbleib über den Sommer hinaus: „Ich bin Optimist und glaube an fußballromantische Geschichten.“

„Wir sind sehr daran interessiert, dass er beim HSV bleibt, vor allem in Kombination mit seinem Bruder Mario, dessen Dopingsperre Mitte November endet. Dann könnten beide gemeinsam spielen.“

Entscheidend sei aber auch, wie Tottenham Hotspur die Situation handhabt. „Es gibt klare vertragliche Absprachen zwischen den Vereinen. Wir sind dankbar, dass wir letzte Saison eine Lösung fanden, vor allem mit Tottenham. Für diesen Sommer muss das erneut gelingen.“

Nach der fünften gelben Karte im Spiel gegen Union Berlin fehlen Luka Vuskovic zwei trainingsfreie Tage als Ausgleich.

Polzin erklärte: „Luka hat nicht nur bei uns jedes Spiel absolviert, sondern war auch in den Länderspielphasen ständig für seine Nationalmannschaft im Einsatz. Wir finden es wichtig, dass er sich jetzt die Pause verdient hat und den Kopf freibekommt.“

Vuskovic kehrt am Dienstagabend nach Hamburg zurück und wird mit zur Auswärtsfahrt nach Mainz reisen. „Er möchte unbedingt dabei sein, das ist ein gutes Zeichen.“

Wer Vuskovic gegen Mainz ersetzt, ist noch offen. Polzin nannte Daniel Efadli, der die Position schon zu Saisonbeginn spielte, sowie Warmed Omari, der im Training wieder mehr machte und eine Option für Freitag ist.

Drei Wochen nach seiner Trunkenheitsfahrt darf Jean-Luc Dompé (30) im Spiel gegen Union Berlin zumindest wieder auf der Bank Platz nehmen.

Der Franzose war nach dem Vorfall Ende Januar vorläufig suspendiert worden. Bei einer Verkehrskontrolle wurde ein Promillewert von 1,4 festgestellt, danach verursachte er mit einem E-Scooter eine weitere Straftat.

Der HSV verhängte neben der Suspendierung auch eine hohe Geldstrafe.

HSV-Neuzugang Albert Grönbaek zog sich im Training eine Faszienverletzung zu und muss vorerst kürzertreten.

Eine MRT-Untersuchung am Mittwoch im Athleticum am Volkspark bestätigte die Diagnose. Der 24-jährige Offensivspieler wird voraussichtlich mehrere Wochen pausieren müssen.

Grönbaek war erst Ende Januar per Leihe von Stade Rennes zum HSV gekommen.

Albert Sambi Lokonga erlitt einen Außenbandriss im Sprunggelenk und wird dem HSV einige Wochen fehlen.

Die MRT-Untersuchung im Athleticum bestätigte die Verletzung am Montagnachmittag.

Luka Vuskovic (18) hat beim HSV bereits bewiesen, dass er angekommen ist und in Hamburg immer mehr ein Zuhause findet.

Dem kroatischen Portal „tportal“ sagte der Abwehrspieler: „Mir gefällt es hier sehr gut. Ich spreche zwar noch nicht Deutsch, aber ich lerne gerade. Hamburg ist wunderschön und nach Split meine absolute Lieblingsstadt.“

Er wohnt zentral in Stadtnähe und nahe des Stadions. Familie, Freunde und seine Freundin besuchen ihn oft.

Nur die Hausarbeit mag er nicht so sehr: „Wenn ich alleine bin, muss ich mich darum kümmern, da gibt es keine Wahl.“ Zum Glück helfen ihm Partnerin und Familie, wenn sie zu Besuch sind.

Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim musste Albert Sambi Lokonga am Samstag in der Pause ausgewechselt werden.

Der 26-Jährige zog sich eine Bänderverletzung am Sprunggelenk zu. Am Montag soll entschieden werden, wie lange der HSV-Profi ausfällt.

In der Kernspintomografie wird die Schwere der Verletzung ermittelt.

Beim Spiel gegen Heidenheim fehlen dem HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) auch Nicolas Capaldo (27).

Der Argentinier sah gegen Bayern München seine fünfte Gelbe Karte und fehlt dem Team als wichtiger Mittelfeldspieler. Capaldo absolvierte 17 von 19 möglichen Partien und stand nur einmal nicht in der Startelf.

Auch Jean-Luc Dompé (30) steht nicht zur Verfügung, da er noch vom Spielbetrieb suspendiert ist.

1. Bundesliga – Tabelle

Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Erste am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.