HSV-Blog: Schock für die Rothosen! Jungtalent fällt erneut monatelang aus
Hamburg – Dank des Erfolgs bei Eintracht Frankfurt und den Fehltritten der Konkurrenz hat der HSV zwei Spieltage vor Saisonende den Verbleib in der Bundesliga gesichert.
Während die Verantwortlichen hinter den Kulissen bereits an der Kaderplanung für die kommende Spielzeit arbeiten, ist die laufende Saison für Alexander Rössing-Lelesiit vorzeitig beendet.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Geschehnisse im Volksparkstadion auf dem Laufenden.
Das ist wirklich bitter! Alexander Rössing-Lelesiit (19) hatte sich gerade erst nach einer Syndesmoseverletzung zurückgekämpft, doch nun erlitt der Norweger einen Rückschlag und muss sich einer Operation unterziehen.
Wie der HSV am Dienstag bekanntgab, zog sich der 19-Jährige in der vergangenen Trainingswoche erneut eine Sprunggelenksverletzung zu, was durch eingehende Untersuchungen bestätigt wurde.
Bereits zu Jahresbeginn hatte sich Rössing-Lelesiit im Stadtderby gegen den FC St. Pauli bei einem Zweikampf verletzt und fiel seitdem aus. Inzwischen hatte er zwar wieder am Mannschaftstraining teilnehmen können und stand kurz vor seiner Rückkehr in den Kader – doch jetzt steht ihm erneut eine längere Pause bevor.
Der HSV plant somit endgültig eine weitere Saison in der ersten Liga. Im Rahmen der Spielersuche liegt unter anderem ein Fokus auf der Verpflichtung eines neuen Stürmers.
Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen dabei ihren Blick auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth gerichtet. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und teilt sich zusammen mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Spitze der Torschützenliste in der 2. Bundesliga.
Futkeu wird Fürth nach Saisonende definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und plant, den Stürmer gewinnbringend weiterzuverkaufen. Bei einem geschätzten Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte dies relativ problemlos möglich sein.
Ein erfahrener Mann an der Pfeife: Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das traditionsreiche Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.
Unter seiner Leitung bestritten die Frankfurter bisher 38 Spiele, mit einer negativen Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Für die Hamburger fällt die Statistik noch ungünstiger aus: Von 34 Begegnungen unter Aytekins Leitung konnten die Rothosen lediglich acht gewinnen, neunmal endete die Partie unentschieden und 17-mal verloren sie.
Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am vergangenen Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.
Sie wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf eingeliefert.
Der Verein meldete über X inzwischen aber Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions war Doucoure bereits wieder ansprechbar und stabil, während sie im Krankenwagen transportiert wurde.
Im Sommer könnte der HSV eines seiner vielversprechenden Eigengewächse verlieren. Mehreren Online-Portalen, darunter "transfers_nl", zufolge soll der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20) zeigen. Zudem gibt es Anfragen von einigen portugiesischen Spitzenclubs.
PSV bereitet sich auf den Abgang der beiden Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht deshalb nach Verstärkungen. Baldé könnte eine Option sein, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.
Der gebürtige Hamburger steht beim HSV noch bis Sommer 2029 unter Vertrag und verfügt über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein aktueller Marktwert wird jedoch auf lediglich drei Millionen Euro geschätzt.
Darauf haben viele gewartet! Am Dienstag kehrte Luka Vuskovic (19) auf den Trainingsplatz zurück. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.
„Wir hoffen, dass wir die Belastung bei ihm nun Schritt für Schritt steigern können. Wir möchten ihn behutsam wieder aufbauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es gibt uns ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt wieder auf den Platz will.“
Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) beim Auswärtsspiel in Frankfurt wieder zum Einsatz kommen kann, ist jedoch noch ungewiss.
Voll im Mannschaftstraining standen hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), während Yussuf Poulsen (31) noch etwas reduziert mittrainierte. „Bei Yussi war es heute noch etwas vorsichtiger. Wir werden ihn in dieser Saison wohl nicht mehr zu 100 Prozent fit bekommen, aber er gibt alles, um der Mannschaft weiterhin zu helfen“, so Polzin. Einsätze über 90 Minuten schloss der Coach aus.
Die Trainingsbelastung wurde am Dienstag zudem bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.
Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, bei der eine endgültige Entscheidung getroffen werden soll, ist bereits angesetzt.
Auch Sportdirektor Claus Costa (41) hatte Chancen auf eine Beförderung, doch laut Bericht deutet mittlerweile alles darauf hin, dass der Klub eine externe Lösung bevorzugt.
Süße Neuigkeiten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte der Angreifer im Sky-Interview nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim.
Seinen jüngsten Nachwuchs widmete Glatzel bereits seinem Jubel nach dem Elfmeter zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen die Kraichgauer. Dabei stopfte er sich den Ball unter das Trikot und führte die bekannte Nuckel-Geste aus.
Der Offensivspieler und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Diesmal wird es ein Junge, verriet der Torschütze.
Im Bundesliga-Topspiel wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) die Partie zwischen dem HSV und Hoffenheim leiten.
Unter Schröders Leitung absolvierten die Rothosen bisher sieben Begegnungen mit einem leicht negativen Ergebnis: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Hoffenheim weist mit dem Hannoveraner an der Pfeife eine leicht positive Bilanz auf: vier Siege, drei Remis und zwei Niederlagen.
HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.
Der HSV legte gegen die Entscheidung Einspruch ein. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt eine mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Rechtsdirektor Dr. Philipp Winter vor Ort.
Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) erhielt der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie brüchig ist die Abwehr bei entscheidenden Partien?
Neben der Defensive fehlen gegen die TSG Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Der Einsatz von Sambi Lokonga (26) steht ebenfalls auf der Kippe. Cheftrainer Merlin Polzin (35) will jedoch nicht hören, dass diese Ausfälle den HSV schwächen.
„Es bringt nichts, in der Vergangenheit zu verharren. Ich habe volles Vertrauen in die Jungs, die in der Dreier- oder Fünferkette spielen, dass sie die Situation als Team meistern“, so Polzin bei der Pressekonferenz. „Niemand soll ersetzt werden, sondern jeder soll mit seinen Stärken auf seiner Position gut verteidigen und Lösungen finden.“
Der HSV arbeitet dank des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den erforderlichen Genehmigungen soll die Erweiterung der Kapazität umgehend beginnen und im Laufe der kommenden Saison mehr als 58.000 Zuschauer im Volksparkstadion möglich sein“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Vereinsinterview.
Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer starten und langfristig eine Kapazität von über 60.000 Fans ermöglichen. Zudem ist geplant, die sanitären Anlagen zu verbessern und das Catering auszubauen.
Die Gründungsversammlung des Projekts ist für den 5. Mai angesetzt; der operative Startzeitpunkt steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile ausgegeben, die jeweils 887 Euro kosten. Der Verein rechnet mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.
Bereits jetzt haben neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einige Spieler Anteile erworben.
HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby gegen Werder Bremen bereits 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) hatte die Entscheidung aufgrund eines „rohen Spiels“ gefällt.
Das DFB-Sportgericht verhängte zu Beginn der Woche eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen machten deutlich, dass sie nur eine Sperre von einem Spiel akzeptieren würden.
Die mündliche Verhandlung findet am Freitag (12:30 Uhr) am DFB-Campus statt, danach fällt das endgültige Urteil.
Verstärkt sich der HSV womöglich mit einem vielversprechenden Talent von Paris St. Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen ein Auge auf Mathis Jangéal (17) geworfen.
Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers zum Einsatz kam, gilt als großes Talent und steht bei mehreren Klubs auf dem Zettel.
Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet von Interesse an Jangéal, allerdings ohne weitere Details. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt wohl auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.
Nach dem Verletzungsschock um Miro Muheim (28) ist beim HSV weiterhin unklar, ob Luka Vuskovic (19) diese Saison noch einmal auflaufen kann.
„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal zur Verfügung steht. Er ist extrem ehrgeizig und will unbedingt spielen. Wir sind optimistisch, müssen aber geduldig bleiben und hoffen, dass er schnell zurückkommt“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41).
Ähnlich äußerte er sich auch zu Muheim: „Er wird alles daransetzen, möglichst bald zurückzukehren. Im Idealfall steht er uns noch ganz am Ende zur Verfügung.“
Positive Nachrichten gibt es von Alexander Rössing-Lelesiit (19). Der Youngster trainierte nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft und hofft auf ein baldiges Comeback.
Abseits des Kaders absolvierten weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30) individuelle Einheiten.
Eine schmerzhafte Nachricht für den HSV: Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, wie der Klub am Dienstag mitteilte.
Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies angesichts der verbleibenden vier Spieltage voraussichtlich das Saison-Aus.
Muheim war in dieser Spielzeit eine der tragenden Säulen und hatte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.
Eine weitere Hiobsbotschaft droht: Laut „BILD“ könnte Luka Vuskovics (19) Knieverletzung schwerwiegender sein als zunächst angenommen.
Ein Einsatz beim nächsten Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag/18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch bei Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) ist die Einsatzfähigkeit fraglich.
Ein Lichtblick an einem sonst enttäuschenden HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32). Der Angreifer zeigte im Derby bei Werder eine starke Leistung, gekrönt von seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass der 32-Jährige immer noch „den Unterschied machen“ könne.
Glatzel selbst war zwar enttäuscht über die Niederlage, freute sich jedoch über sein Tor und die gezeigte Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich so für den Endspurt in Stellung gebracht.
Vor und nach dem Nordderby hatten Chaoten aus dem HSV-Fanblock Pyrotechnik auf den Rasen und andere Bereiche des Stadions gezündet. Vermutet wurde, dass die Polizei deswegen mit Einsatzkräften in den HSV-Block nach Spielende vorgedrungen ist.
Ein Sprecher erklärte am Abend jedoch, dass es im Bereich der Sanitäranlagen zu einem Brand kam. Polizei und Feuerwehr wurden bei der Intervention von HSV-Fans angegriffen, Verletzte gab es glücklicherweise nicht.
Eine Saison lang begleiteten sich Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV. Während Hunt noch Spieler war, arbeitete Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin später selbst Cheftrainer wird, überraschte Hunt.
„Ehrlich gesagt hätte ich ihm das nicht zugetraut“, sagte er im Interview auf hsv.de. „Seine analytischen Fähigkeiten und Gespräche haben wir Spieler immer geschätzt, doch der Sprung vom Co- zum Cheftrainer ist ein großer. Dass er in die erste Reihe rückt, hatte ich nie so auf dem Schirm.“
Dennoch freut sich Hunt über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm komplett folgt und geschlossene Einheit ist. Das Team zeigt eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin hat viel richtig gemacht, da kann man nur den Hut ziehen.“
Die HSV-Ikone Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf ein besonderes Ständchen freuen.
„Bei Horst legen wir alles rein“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, machen wir sicher ein Video.“
Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit Ende der Saison 2020/21 befreundet, als sie gemeinsam versuchten, die Mannschaft nach Daniel Thiounes Trennung in die Bundesliga zu führen – das knapp verfehlten sie mit dem vierten Platz.
Auch heute stehen sie regelmäßig in Kontakt. Hrubesch sei dabei kritisch, aber stets respektvoll. „Das schätze ich sehr“, sagte Polzin, der seinem Freund zum Geburtstag am liebsten einen Derbysieg schenken würde.
Trainer Polzin pflegt außerdem weiterhin Kontakt zu Innenverteidiger Mario Vuskovic, der wegen einer Dopingsperre momentan nicht für den HSV spielen darf. „Wir haben so viel Kontakt, wie es erlaubt ist“, erklärte der 35-Jährige vor dem Nordderby gegen Bremen.
Besonders erinnert er sich an einen besonderen Moment mit dem Bruder von Luka Vuskovic (19), dem aktuellen Abwehrchef der Rothosen: „Das war ein besonderer Sieg vor vier Jahren, als Mario in der Schlussphase mitgeholfen hat, dass wir als Sieger vom Platz gingen.“
Es war Marios Debüt für den HSV. Trotz der Sperre gilt er weiterhin als wichtiger Bestandteil des Teams. „Wir telefonieren, machen Videocalls – Mario bleibt ein wichtiger Teil von uns. Wir können es kaum erwarten, dass er in der kommenden Saison wieder spielt.“
Trainer und Spieler pflegen ein gutes Verhältnis, auch wenn sie sich bei manchen Dingen nicht einig sind. „Ich versuche manchmal, über Mario etwas Kritik an Luca loszuwerden“, scherzte Polzin. Doch die brüderliche Verbundenheit steht immer an erster Stelle.
Wie erwartet stuft die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV am Samstag als Hochrisikospiel ein.
Die Bremer Einsatzkräfte erhalten daher Unterstützung aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen sowie von der Bundespolizei, teilte die Polizei Bremen am Mittwoch mit.
Für die Fans bedeutet das Reiseeinschränkungen zum Weserstadion: Der Weg entlang des Weserufers wird am Samstagnachmittag ab der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion für Heimfans gesperrt. Zudem ist der Osterdeich für Autos zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff bis etwa eine Stunde nach Spielende nicht befahrbar.
Die Polizei rät Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und verstärkt den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.
Wer wird Nachfolger von Stefan Kuntz (63) als Sportvorstand beim HSV? Diese Frage ist nach dessen Ausscheiden weiterhin offen.
Wie „BILD“ berichtet, haben die Rothosen bereits Gespräche mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) geführt. Der Weltmeister von 1990 arbeitet aktuell als Berater beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.
Reuter strebt offenbar eine Rückkehr in eine Führungsposition in einem Fußballklub an, nachdem er elf Jahre lang als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.
Neuer Cheftrainer der HSV-Frauen ist ab sofort Ex-Profi Rodolfo Cardoso (57), der 137 Pflichtspiele für die Rothosen absolvierte. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) und Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.
Vorstand Eric Huwer (42) erklärte: „Nach sorgfältiger Analyse der sportlichen Entwicklung und intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein Trainerwechsel jetzt notwendig ist. Ziel ist es, mit Rodolfo Cardoso neue Impulse, frische Energie und Lockerheit für die letzten Spieltage zu bringen.“
Cardoso selbst betonte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser entscheidenden Phase zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass wir schnell Erfolge erzielen und die wichtigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln werden. In den letzten vier Spielen gilt es, als geschlossene Einheit aufzutreten.“
Die HSV-Frauen stehen derzeit auf dem 12. Tabellenplatz, mit nur drei Punkten Vorsprung auf den direkten Abstiegsrang.
Ex-HSV-Profi Lewis Holtby (35) erlebte ein turbulentes Wochenende. Mit seinem niederländischen Klub NAC Breda kam er beim 1:1 gegen Fortuna Sittard nicht über ein Unentschieden hinaus, was im Abstiegskampf keinen Befreiungsschlag darstellte. Zudem zog er sich eine Verletzung zu.
In der ersten Halbzeit wurde Holtby brutal von Justin Hubner (22) oberhalb des Knöchels getroffen, TV-Bilder zeigen eine tiefe Fleischwunde am Schienbein. Holtby wurde auf dem Rasen behandelt und verband die Wunde selbst. Anschließend humpelte er vom Platz.
Nur wenige Stunden nach dem Spiel postete der Mittelfeldspieler ein Foto seines bandagierten Schienbeins auf Instagram: „Ein paar Stiche und Eis. Ich bin bald zurück, danke für eure Nachrichten.“ Zudem zeigte er die Entschuldigung von Hubner, der schrieb: „Mein Freund, ich hoffe, dein Bein ist okay. Es war nie meine Absicht, dich so zu treffen.“ Holtby nahm die Entschuldigung an: „Mach dir keine Sorgen, das passiert.“
Schiedsrichter Sven Jablonski (35) wird das Nord-Süd-Duell zwischen dem VfB Stuttgart und dem HSV am Sonntag leiten.
Die Rothosen haben unter Jablonski eine positive Bilanz: Von sechs Partien konnten sie vier gewinnen, dazu kam ein Unentschieden und nur eine Niederlage.
Auch die Schwaben blicken auf gute Ergebnisse mit Jablonski zurück: Von 14 Begegnungen gelangen sieben Siege, drei Remis und vier Niederlagen.
Es gibt gute Nachrichten von HSV-Profi Emir Sahiti (27): Er ist zurück bei seinem Leihverein Maccabi Tel Aviv. Nach dem Angriff des Iran auf Israel hatte Sahiti das Land zwischenzeitlich verlassen.
Wie auf Instagram-Beiträgen des israelischen Klubs zu sehen ist, ist Sahiti wieder im Team und bereitet sich auf das Spiel am Sonntag gegen Hapoel Be’er Scheva vor.
Für ihn wird es ein besonderes Spiel: Stuttgarts Angreifer Ermedin Demirovic (28) stammt nicht nur aus Hamburg, sondern spielte auch zehn Jahre in der Jugend des HSV. Am Sonntag (17:30 Uhr) kommt es zum Wiedersehen.
„Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV spiele“, sagte der Angreifer, der im Hinspiel aufgrund einer Verletzung fehlte. Er freue sich „riesig auf die Partie“.
Auch seine Familie unterstützt ihn, denn viele sind HSV-Fans. „Ich habe schon oft gesagt, dass ich die Raute im Herzen trage“, gestand Demirovic.
„Wenn du als Kind zehn Jahre in einem Verein spielst, der dich ausbildet und formt, damit du an eine Profikarriere denken kannst, bist du dankbar. Der HSV wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.“
Positive Signale gibt es aus dem Volkspark: Nicolas Capaldo (27) absolvierte am Donnerstag erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings.
Der Argentinier hatte wegen einer Bauchmuskelverletzung in den vergangenen fünf Pflichtspielen gefehlt. Ob er für das Auswärtsspiel in Stuttgart eine Option ist, bleibt aber offen.
Sorgen bereitet weiterhin Luka Vuskovic (19): Das Jungtalent musste wegen einer Knieprellung bereits den zweiten Tag in Folge passen. Sein Einsatz in Stuttgart ist unsicher.
Luka Vuskovic wurde von der DFL zum vierten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gewählt – ein neuer Rekord. Damit hat er den bisherigen Rekordhalter Victor Boniface (25), damals bei Bayer Leverkusen in der Saison 2023/24, eingestellt.
Der 19-Jährige hat nun noch zwei Monate Zeit, um einen neuen Bundesliga-Rekord aufzustellen. Neben dem März wurde er bereits im September, Oktober und Januar als bester Neuling ausgezeichnet.
Auf seinen Debüt-Einsatz hat Albert Grönbaek (24) lange warten müssen. Nach seinem Wechsel in der Winterpause feierte er am Samstag beim 1:1 gegen den FC Augsburg endlich sein HSV-Debüt und zeigte sich überglücklich.
„Die Atmosphäre war unglaublich. Ich bin stolz, wie das Team die schwierige Lage gemeistert hat“, sagte der Däne. „Natürlich freue ich mich über mein Debüt. Nach so langer Zeit wieder 20 Minuten auf dem Platz zu stehen, fühlt sich großartig an.“
Der Grund für die lange Wartezeit war eine Muskelverletzung, die sich Grönbaek kurz nach seiner Ankunft zuzog. „Man hat gemerkt, wie sehr es ihm leidtat“, erklärte Sportdirektor Claus Costa (41). „Er war richtig enttäuscht und verärgert. So deutlich habe ich einen Spieler selten diese Gefühle zeigen sehen. Er will unbedingt helfen.“
Nicht nur der Spieler selbst, auch die Verantwortlichen waren froh über das Debüt. Wie es weitergeht, ist aber noch offen: „Eine Bewertung nach 25 Minuten ist zu früh, wir benötigen weitere Eindrücke“, sagte Costa.
In den kommenden Spielen kämpft Grönbaek zudem um seine Zukunft, denn der HSV besitzt eine Kaufoption. Wenn er weiter überzeugt, könnte die Leihe in ein dauerhaftes Engagement münden.
Am Dienstag begann der HSV mit der Trainingswoche und bereitet sich auf das Spiel am Sonntag (17:30 Uhr) vor. Nach seiner Oberschenkelverletzung war Bakery Jatta (27) erstmals wieder voll mit dabei.
Jean-Luc Dompé (30) und Nicolas Capaldo (27) trainierten individuell; Capaldo hatte sein Programm bereits morgens absolviert und war später nicht auf dem Platz.
Erfreuliche Nachrichten gab es von Yussuf Poulsen (31), der nach seiner Verletzung erstmals wieder mit Ball am Fuß trainierte, begleitet von Reha-Coach Sebastian Capel (40).
Youngster Alexander Rössing-Lelesiit (19) befindet sich laut Verein nach seinem Syndesmosebandriss weiterhin im Aufbau, Torwart Hannes Hermann (21) fehlte aufgrund einer Augeninfektion.
Glück für den HSV: Miro Muheim (28) wurde nach seiner Roten Karte im Spiel gegen den FC Augsburg (1:1) vom DFB-Sportgericht nur für eine Partie gesperrt. Der Verein akzeptierte das Urteil bereits.
Muheim hatte in der 64. Minute den Ball verloren und anschließend FCA-Stürmer Anton Kade (22) gestoppt. Referee Deniz Aytekin (47) schickte ihn daraufhin vom Platz.
Strafmildernd wirkte wohl, dass Aytekin das Foul als unsportliches Verhalten und nicht als Notbremse wertete. Normalerweise sieht das Sportgericht für eine Notbremse eine Zwei-Spiele-Sperre vor. Für den HSV ist das ein Vorteil, da Muheim nur das Spiel in Stuttgart verpasst und gegen Werder Bremen wieder spielen kann.
Die Leihe von Emir Sahiti (27) zu Maccabi Tel Aviv begann vielversprechend: In fünf Pflichtspielen gelangen dem Kosovaren vier Treffer und eine Vorlage.
Doch mit dem Ausbruch des Iran-Krieges und den damit verbundenen Gefahren im Nahen Osten wird Sahiti laut israelischen Medien voraussichtlich kein Spiel mehr für Maccabi bestreiten.
Nach seiner Flucht befindet sich der Offensivspieler mit seiner Familie in Kroatien, wo sie sich wohl fühlen. Sahiti hatte bereits beim Trainingslager auf Zypern und beim Liga-Neustart am Osterwochenende gefehlt, als Tel Aviv 4:1 gegen Hapoel Haifa gewann.
Wie es für ihn nach der Saison weitergeht, ist unklar. Maccabi besitzt eine Kaufoption, die jedoch nicht gezogen wird.
Der HSV muss im Heimspiel gegen Augsburg auf fünf Spieler verzichten. Könnte das die Gelegenheit für Albert Grönbaek (24) sein, der im Januar als Leihgabe kam, sein Debüt zu feiern?
Der dänische Nationalspieler wird seit seiner Ankunft vom Verletzungspech verfolgt. Noch bevor er ein Spiel für die Hamburger absolvieren konnte, zog er sich einen Faszienriss im rechten Oberschenkel zu und fiel monatelang aus.
Jetzt könnte gegen Augsburg sein Debüt anstehen. Nicht nur, weil Trainer Merlin Polzin (35) wegen der Ausfälle im zentralen Mittelfeld eine Alternative braucht, sondern auch, weil Grönbaek wieder fit zu sein scheint. „In den letzten Wochen hat er große Fortschritte gemacht“, lobte Polzin auf der Pressekonferenz am Donnerstag.
Der Leihvertrag läuft bis Saisonende. Danach kehrt Grönbaek zu Stade Rennes zurück.
Deniz Aytekin wird die Partie im Volksparkstadion leiten.
Es ist die letzte Saison des 47-Jährigen, der bereits angekündigt hat, seine Karriere als Schiedsrichter nach dieser Spielzeit zu beenden.
Dies wird sein letztes HSV-Spiel im Volksparkstadion als Unparteiischer sein. Insgesamt leitete er 31 Pflichtspiele der Rothosen – 20 in der Bundesliga, neun in der 2. Liga und zwei im DFB-Pokal.
„Ich freue mich sehr, noch einmal im Volksparkstadion pfeifen zu dürfen. Dort herrscht immer eine besondere Atmosphäre, es ist ein großartiges Stadion“, sagte Aytekin vor seinem letzten Einsatz dort.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle erklärt sich wie folgt: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen direkt in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte auf Rang 16 darf in der Relegation um den Klassenerhalt spielen – gegen den Drittplatzierten der 2. Liga.