HSV-Blog: Interesse der Rothosen an Linksverteidiger aus der Bundesliga?
Hamburg – Mit einem 3:2-Erfolg gegen den SC Freiburg verabschiedete sich der HSV im letzten Heimspiel der Saison von seinen Anhängern.
Am kommenden Samstag um 15:30 Uhr steht dann noch die abschließende Begegnung auf dem Programm, bei der die Hamburger auswärts gegen Bayer 04 Leverkusen antreten.
In unserem HSV-Blog halten wir Euch über alle Neuigkeiten rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Geschehnisse im Volkspark auf dem Laufenden.
Die Vorbereitung für die nächste Spielzeit läuft beim HSV bereits auf Hochtouren. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Verstärkung für die Position des Linksverteidigers, um Miro Muheim (28) eine Alternative an die Seite zu stellen – und sind möglicherweise fündig geworden.
Nach Informationen von „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hanseaten Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen. Der gebürtige Frankfurter spielt seit Januar auf Leihbasis von TSG 1899 Hoffenheim beim FCH und überzeugt dort mit starken Leistungen.
Neben dem HSV ist auch Aufsteiger FC Schalke 04 an Behrens interessiert. Allerdings soll die von Hoffenheim geforderte Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro für die Knappen zu hoch sein.
Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV steht im vorläufigen Kader Argentiniens für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Die argentinische Fußball-Union veröffentlichte die 55-köpfige Auswahl am Montag.
Der 27-Jährige hat bislang nur für die U23 des amtierenden Weltmeisters gespielt (neun Einsätze), ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo es in den endgültigen WM-Kader schafft und gemeinsam mit Superstar Lionel Messi (38) die Titelverteidigung anstreben darf, bleibt abzuwarten.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) beim HSV ist nach wie vor unklar: Sein Vertrag läuft im Sommer aus, bislang konnten sich Verein und Spieler nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen.
Dem Portal „FussballTransfers.com“ zufolge könnte der Franzose dennoch in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger Schalke 04 zeigen demnach Interesse an Mikelbrencis.
Ein Wechsel ins Ausland ist ebenfalls denkbar. So sollen neben dem FC Girona und Parma Calcio auch einige französische Ligue-1-Clubs den Außenverteidiger beobachten.
Ein unvergesslicher Moment für HSV-Talent Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte der Youngster sein Profidebüt für die Rothosen – ein historisches Ereignis auch für den Verein.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist das Eigengewächs nun der jüngste Spieler, der jemals in der Klubgeschichte eingesetzt wurde. Er verdrängte damit Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 mit 16 Jahren und 359 Tagen noch etwas älter war.
Zusätzlich gab auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt in der Profimannschaft.
Ein routinierter Schiedsrichter wird das Spiel zwischen HSV und Freiburg leiten: Felix Zwayer (44) ist der Unparteiische.
Unter seiner Leitung absolvierten die Rothosen bisher 32 Partien, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.
Der SC Freiburg stand bislang 31 Mal unter Zwayers Leitung, erzielt jedoch eine leicht negative Bilanz mit elf Siegen, acht Remis und zwölf Niederlagen.
Moritz Reimers (19) und der HSV trennen sich ab dem Sommer. Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel, wo er unter Ex-HSV-Coach Tim Walter (50) spielt. Der zweite Liga-Club gab den Transfer am Freitag bekannt. Der Vertrag Reimers’ gilt dort bis Sommer 2030.
„Moritz hat in den Nachwuchsteams des HSV und beim DFB konstant überdurchschnittliche Leistungen gezeigt. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und zeigte großes Entwicklungspotenzial“, lobte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).
Reimers stieß 2021 zum HSV-Nachwuchs und lief seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga auf, wo er 17 Einsätze (zwei Tore, acht Assists) verbuchte. Zudem bestritt er sechs Partien für die deutsche U19-Auswahl.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel liefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub verfolgt einen klaren Plan, steht für mutigen Fußball und fördert junge Talente. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und darauf, bald das Trikot von Holstein zu tragen“, sagte Reimers.
Großer Jubel bei der HSV-U17: Das Team von Trainer Tim Reddersen hat den Einzug ins Finale des Hamburger Pokals geschafft.
Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0, wobei Hüseyin Berk Cakallioglu den entscheidenden Treffer erzielte.
Das Finale findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.
Nach dem gesicherten Klassenerhalt plant der HSV für die kommende Saison. In diesem Zusammenhang sollen die Rothosen einen dänischen Mittelfeldspieler ins Auge gefasst haben.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken beschäftigt. Der 21-Jährige besitzt allerdings einen Vertrag bis 2029 und wird voraussichtlich mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.
Darüber hinaus gibt es weitere Interessenten: So soll 1. FC Köln bereits im Winter Kontakt zum großgewachsenen Spieler (1,90 m) aufgenommen haben.
Der HSV hat die Vorbereitungen auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg aufgenommen. Am Mittwoch fehlten jedoch einige Profis auf dem Trainingsplatz.
Otto Stange (19) pausierte wegen einer Erkältung, während Jordan Torunarigha (28) nach einem Zusammenprall mit Ansgar Knauff (24) im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum trainierte. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder zurück auf dem Platz erwartet wird.
Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Nachrichten: Nach anfänglicher Annahme eines Saisonendes kann er nun schon individuelles Training absolvieren. Ein Einsatz am Sonntag ist möglich, ein Comeback zum letzten Spieltag in Leverkusen ist auf jeden Fall geplant.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit überzeugenden Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Die Rothosen möchten den jungen Kroaten gerne halten, doch zunächst haben die Tottenham Hotspur die Entscheidungshoheit.
Die Spurs kämpfen derzeit gegen den Abstieg in der Premier League, wollen Vuskovic aber bei Klassenerhalt unbedingt im Kader behalten. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ soll Sportdirektor Johan Lange (46) zuletzt eigens nach Hamburg gereist sein, um mit dem Spieler über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.
Ob die Spurs den Innenverteidiger tatsächlich halten können, ist jedoch ungewiss, denn neben dem HSV haben auch mehrere Topklubs ihr Interesse bekundet.
Sportdirektor Claus Costa (41) besuchte am Montagabend in Dänemark die Begegnung zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF, die 3:3 endete. Dies geht aus einem Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen auf X hervor.
Grund für Costas Anwesenheit war offenbar der Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20), den er sich näher angesehen haben soll. Jacobsen kommentierte: „Er wäre eine ideale Verstärkung für den HSV.“
Der zentrale Mittelfeldspieler beeindruckt mit starken Leistungen und steht auch bei weiteren Vereinen auf dem Zettel – unter anderem bei TSG Hoffenheim. Sein Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, der Marktwert beträgt rund vier Millionen Euro.
Ein herber Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem der Norweger sich gerade erst von einer Syndesmose-Verletzung erholt hatte, zog er sich erneut eine Sprunggelenkverletzung zu und muss operiert werden.
Der HSV informierte am Dienstag, dass sich Rössing-Lelesiit letzte Woche im Training erneut am Sprunggelenk verletzt habe. Der 19-Jährige hatte sich Anfang des Jahres im Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und war seitdem ausgefallen, stand zuletzt kurz vor seinem Comeback.
Mit der erneuten Verletzung ist nun eine längere Pause angesagt.
Der HSV plant fest mit einer weiteren Saison in der Bundesliga. Dabei steht unter anderem die Verpflichtung eines neuen Stürmers auf der Agenda.
Nach Informationen von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer führt mit 17 Saisontoren gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der 2. Liga an.
Futkeu wird Fürth definitiv nach dieser Saison verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und plant, den Stürmer gewinnbringend zu verkaufen. Mit einem Marktwert von etwa fünf Millionen Euro dürfte das kein Problem darstellen.
Erfahrener Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsduell zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.
Frankfurt bestritt bislang 38 Spiele unter seiner Leitung und weist eine leicht negative Bilanz auf: 13 Siege, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.
Beim HSV fällt die Bilanz noch schlechter aus: Von 34 Partien konnten die Rothosen lediglich acht gewinnen, neun endeten unentschieden, 17 wurden verloren.
Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.
Die Verteidigerin erhielt sofort ärztliche Hilfe und wurde anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf gebracht.
Der Verein gab inzwischen Entwarnung via X: Doucoure sei beim Verlassen des Stadions bereits ansprechbar und stabil gewesen.
Der HSV könnte im Sommer eines seiner talentiertesten Eigengewächse verlieren. Mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten von Interesse des niederländischen Meisters PSV Eindhoven an Fábio Baldé (20). Auch einige portugiesische Spitzenteams sollen den Spieler beobachten.
PSV bereitet sich auf Abgänge der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach Alternativen. Baldé könnte eine Option sein – er ist sowohl auf der Außenbahn als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger einsetzbar.
Der gebürtige Hamburger steht beim HSV noch bis Sommer 2029 unter Vertrag und besitzt eine Ausstiegsklausel über 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird jedoch nur auf rund drei Millionen Euro geschätzt.
Endlich zurück auf dem Trainingsplatz: Luka Vuskovic (19) absolvierte am Dienstag nach seiner Knieprellung eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.
Trainer Merlin Polzin (35) zeigte sich optimistisch: „Wir hoffen, die Belastung behutsam steigern zu können und ihn vernünftig aufzubauen. Es bleiben noch drei Spiele, daher müssen wir genau abwägen.“
Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) im Spiel bei Eintracht Frankfurt einsatzbereit ist, bleibt offen.
Voll im Training standen hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompe (30), während Kapitän Yussuf Poulsen (31) noch dosiert trainierte. Polzin erklärte: „Bei Yussi war es heute noch etwas reduziert. Wir rechnen nicht damit, dass er diese Saison noch voll fit wird, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen.“ Einsätze über 90 Minuten schloss der Coach aus.
Auch die Belastungen von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) wurden am Dienstag individuell gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin einen Nachfolger für den im Januar entlassenen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der wegen Vorwürfen sexueller Belästigung zurücktrat.
Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss steht und eine Aufsichtsratssitzung zur finalen Entscheidung bereits terminiert ist.
Sportdirektor Claus Costa (41) wurde ebenfalls als Kandidat für die Position genannt, doch laut Bericht deutet sich an, dass der Verein eine externe Lösung bevorzugt.
Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte er nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim in einem „Sky“-Interview.
Seinen neuen Nachwuchs widmete er bereits seinen Jubel nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich per Elfmeter – er versteckte den Ball unter dem Trikot und machte die bekannte Nuckel-Geste.
Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Diesmal wird es einen Jungen geben.
Im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen HSV und Hoffenheim wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) die Partie leiten.
Die Rothosen bestritten bislang sieben Spiele unter seiner Leitung mit einer leicht negativen Bilanz von zwei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Hoffenheim weist dagegen eine etwas bessere Bilanz auf: vier Siege, drei Remis und zwei Niederlagen.
HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt, wie das DFB-Sportgericht am Freitag entschied.
Der Verein legte Einspruch gegen das Urteil ein; am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt eine mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.
Ohne Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie instabil ist die Mannschaft in den entscheidenden Momenten?
Neben Vuskovic fehlen im Spiel gegen Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Der Einsatz von Albert Sambi Lokonga (26) ist unsicher. Trainer Merlin Polzin (35) zeigte sich dennoch zuversichtlich.
„Es bringt nichts, dem nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Jungs, die sowohl in der Dreier- als auch in der Fünferkette spielen, dass sie das gemeinsam kompensieren“, erklärte er auf der Pressekonferenz. Niemand solle exakt ersetzt werden, sondern auf seiner Position mit den eigenen Stärken gut verteidigen und Lösungen finden.
Der HSV arbeitet mit dem bald startenden Genossenschaftsprojekt „Supporters Trust“ an der Erweiterung des Volksparkstadions. „Nach den erforderlichen Genehmigungen soll umgehend mit der Kapazitätserhöhung begonnen werden, sodass im Verlauf der kommenden Saison mehr als 58.000 Zuschauer Platz finden können“, sagte HSV-Präsident Henrik Köncke im Interview.
Die Bauarbeiten sind für den Sommer geplant, langfristig sollen sogar über 60.000 Fans ins Stadion passen. Außerdem will der Verein die Sanitäranlagen ausbauen und das Catering verbessern.
Die Gründungsversammlung des Supporters Trust ist für den 5. Mai angesetzt, wann der operative Start erfolgt, ist noch offen. Zunächst wird es 18.870 Anteile geben, die jeweils 887 Euro kosten. Der Verein rechnet mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.
Schon jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.
HSV-Profi Philip Otele (27) sah im Nordderby bei Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) hatte nach Ansicht der Bilder auf „rohes Spiel“ entschieden.
Das DFB-Sportgericht verhängte eine Sperre von zwei Spielen, doch der HSV legte Einspruch ein und machte deutlich, nur eine Sperre von einer Partie zu akzeptieren.
Das Verfahren wird am Freitag (12:30 Uhr) mündlich verhandelt. Danach fällt die endgültige Entscheidung.
Stärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris St. Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen angeblich Interesse an Mathis Jangéal (17), einem Offensivspieler, der bereits zwei Mal für die Profis des Champions-League-Siegers eingesetzt wurde.
Jangéal gilt als großes Nachwuchstalent und wird von zahlreichen Vereinen umworben. Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet über das HSV-Interesse, bislang gibt es aber keine konkreten Schritte. Ob ein Transfer zustande kommt, hänge auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.
Nach der Verletzung von Miro Muheim (28) gibt es auch bei Luka Vuskovic (19) weiterhin Unsicherheiten über einen Einsatz. Beide Spieler könnten in dieser Saison womöglich nicht mehr zum Einsatz kommen.
Sportdirektor Claus Costa (41) äußerte sich zuversichtlich: „Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal zur Verfügung steht. Er ist äußerst ehrgeizig und will unbedingt spielen. Wir müssen abwarten, geduldig sein und hoffen.“
Ähnliche Hoffnungen gibt es auch bei Muheim: „Er wird alles geben, um schnell zurückzukehren. Im besten Fall kann er uns zum Saisonende noch helfen.“
Positive Nachrichten gab es von Alexander Rössing-Lelesiit (19), der nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist und auf ein baldiges Comeback hofft.
Außerhalb der Mannschaft trainieren weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompe (30).
Schmerzliche Nachricht für den HSV: Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, teilte der Verein am Dienstag mit.
Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet das angesichts der verbleibenden vier Spiele vermutlich das Saisonende.
Muheim zählt in dieser Saison zu den wichtigsten Spielern und hat die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen gesammelt.
Eine weitere Hiobsbotschaft droht: Wie „BILD“ berichtet, könnte Luka Vuskovic (19) noch länger ausfallen, da sein Knie schwerer beschädigt ist als zunächst angenommen.
Ein Einsatz im kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch hinter Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkelprobleme) und Miro Muheim steht ein Fragezeichen.
Trotz der sonst schwierigen HSV-Saison war Stürmer Robert Glatzel (32) im Derby gegen Werder Bremen der Lichtblick: Mit einem Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich zeigte er eine starke Leistung.
Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin betonte, dass der 32-Jährige immer noch „den Unterschied ausmachen“ könne.
Glatzel selbst zeigte sich zwar enttäuscht über die Niederlage, freute sich aber über seinen Treffer und die gezeigte Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich damit für den Endspurt in Position gebracht.
Vor und nach dem Nordderby kam es zu Ausschreitungen: Chaoten aus dem HSV-Fanblock zündeten Pyrotechnik im Stadion. Die Polizei rückte daraufhin mit Einsatzkräften in den Block vor.
Ein Sprecher erklärte am Abend, dass ein Feuer im Bereich der Sanitäranlagen ausgebrochen war. Beim Eingreifen von Polizei und Feuerwehr wurden diese von HSV-Fans angegriffen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Ein Jahr lang arbeiteten Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV zusammen: Hunt war noch aktiver Spieler, Polzin Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin später Cheftrainer werden würde, überraschte Hunt.
„Ich hätte das ehrlich gesagt nicht erwartet“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Expertise bei Analysen und Gesprächen war immer spürbar, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hätte nicht gedacht, dass er so schnell den Chefposten übernimmt.“
Hunt freut sich jedoch über die Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm voll folgt und als Einheit auftritt. Das Team hat eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin macht vieles richtig – Hut ab!“
HSV-Legende Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag und bekommt dafür ein besonderes Ständchen.
„Bei Horst geben wir richtig Gas“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, machen wir es sicher per Video.“
Polzin und Hrubesch sind seit der Saison 2020/21 befreundet, als sie versuchten, nach Thiounes Weggang noch den Aufstieg zu schaffen – was knapp misslang.
Auch heute tauschen sich die beiden regelmäßig aus, wobei Hrubesch durchaus kritisch, aber immer respektvoll ist. Polzin schätzt das sehr und wünscht sich zum Geburtstag vor allem einen Derbysieg für die Rothosen.
Trainer Polzin pflegt auch weiterhin Kontakt zum wegen Dopings gesperrten Innenverteidiger Mario Vuskovic, Bruder von HSV-Star Luka Vuskovic (19).
„Wir haben so viel Kontakt, wie erlaubt ist“, sagte Polzin vor dem Nordderby gegen Werder Bremen. „Mario ist und bleibt ein wichtiger Teil der Mannschaft.“
Er erinnerte sich gerne an einen besonderen Sieg vor vier Jahren, bei dem Mario maßgeblich zum Erfolg beitrug: „Das war ein besonderer Moment.“
Wegen der Sperre darf Mario derzeit nicht für den HSV spielen. Polzin und der Spieler telefonieren und führen Videocalls, freuen sich aber auf die Rückkehr in der nächsten Saison.
Trainer und Spieler sind sich jedoch bei einer Sache uneins: „Ich versuche manchmal, über Mario Kritik an Luca loszuwerden“, scherzte Polzin, betonte aber, dass die Brüderschaft über allem steht.
Wie erwartet stuft die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV am Samstag als Hochrisikospiel ein.
Die Bremer Beamten erhalten dabei Unterstützung aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen sowie von der Bundespolizei, teilte die Polizei Bremen mit.
Für die Anreise der Fans kommt es zu Einschränkungen: Der Weg entlang des Weserufers wird am Samstagnachmittag vom Bereich Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion für Heimfans gesperrt. Zudem wird der Osterdeich für Autos zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff und eine Stunde nach Spielende gesperrt.
Die Polizei rät Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und nach Möglichkeit den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.
Wer wird neuer Sportvorstand beim HSV? Nach dem Abgang von Stefan Kuntz (63) bleibt diese Frage offen.
Wie „BILD“ berichtet, sollen die Rothosen Gespräche mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) geführt haben. Der Weltmeister von 1990 arbeitet derzeit als Berater beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer endet.
Reuter soll sich laut Bericht wieder für eine Position „in der ersten Reihe“ interessieren, nachdem er elf Jahre lang als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.
Neuer Chefcoach der HSV-Frauen ist ab sofort Ex-Profi Rodolfo Cardoso (57), der zuvor 137 Pflichtspiele für die Rothosen absolvierte. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) und Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.
Vorstand Eric Huwer (42) erklärte: „Nach intensiver Analyse und Gesprächen sind wir überzeugt, dass ein Trainerwechsel jetzt notwendig ist, um unsere Ziele zu erreichen. Mit Rodolfo Cardoso wollen wir neue Impulse, mehr Energie und Lockerheit im Saisonendspurt bringen.“
Cardoso selbst sagte: „Ich freue mich auf die Aufgabe und darauf, das Team in dieser wichtigen Phase zu unterstützen. Ich bin sicher, dass wir schnell etwas bewegen und die nötigen Punkte holen. Jetzt gilt es, in den letzten vier Spielen als geschlossene Einheit aufzutreten.“
Die HSV-Frauen belegen aktuell Platz 12 in der Tabelle – mit nur drei Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bedeutung der Bundesliga-Tabelle ist wie folgt: Wer am Saisonende den ersten Platz belegt, wird Deutscher Meister. Die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (16.) nimmt an der Relegation teil, um den Klassenerhalt zu sichern. Der Gegner ist dort der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.