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HSV-Blog: Aktuelle Neuigkeiten zu Luka Vuskovic

Hamburg – Der HSV hat den Klassenerhalt bereits sicher und kann die letzten beiden Spiele entspannt angehen.

Währenddessen planen die Verantwortlichen bereits hinter den Kulissen den Kader für die kommende Saison. Im Fall von Luka Vuskovic gibt es eine spannende Entwicklung.

In unserem HSV-Blog bekommt ihr alle Informationen rund um das Team, mögliche Transfers und weitere Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.

Der 19-jährige Luka Vuskovic hat sich durch seine beeindruckenden Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Es überrascht daher nicht, dass die Rothosen großes Interesse haben, den jungen Kroaten zu halten. Allerdings haben zunächst die Tottenham Hotspur das Sagen.

Die Engländer kämpfen aktuell gegen den Abstieg in der Premier League und möchten Vuskovic bei einem Verbleib unbedingt behalten. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ war sogar Sportdirektor Johan Lange (46) kürzlich in Hamburg, um Gespräche zu führen. Dabei soll auch eine deutliche Gehaltserhöhung Thema gewesen sein.

Ob die Spurs den Spieler allerdings wirklich halten können, steht noch in den Sternen, denn neben dem HSV haben auch mehrere Topvereine bereits Interesse bekundet.

Am Montagabend besuchte HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) in Dänemark das Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF, das 3:3 endete. Dies geht aus einem Tweet des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen hervor.

Jacobsen erklärte auch gleich den Grund für Costas Anwesenheit: Demnach habe Costa den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer beobachtet. „Er würde hervorragend zum HSV passen“, schrieb der Journalist.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Auftritten in den Fokus zahlreicher Vereine gespielt – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim Interesse zeigen. Der Vertrag des dänischen U21-Nationalspielers läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

Ein herber Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem sich der Norweger erst nach einer Syndesmose-Verletzung zurückgekämpft hatte, ist eine erneute Sprunggelenksverletzung aufgetreten, die eine Operation notwendig macht.

Wie der HSV am Dienstag bekanntgab, zog sich der 19-Jährige letzte Woche im Training erneut eine Knöchelverletzung zu, wie Untersuchungen ergaben.

Rössing-Lelesiit hatte sich Anfang des Jahres beim Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und fiel seitdem aus. Zuletzt war er wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und stand kurz vor einer Rückkehr in den Kader – nun folgt jedoch ein neuer Rückschlag mit längerer Pause.

Der HSV kann Planungssicherheit für eine weitere Erstliga-Saison gewinnen. Im Zuge der Kaderplanung steht unter anderem die Suche nach einem neuen Stürmer im Mittelpunkt.

Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer erzielte in dieser Saison bereits 17 Tore und teilt sich zusammen mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Spitze der Torschützenliste in der 2. Bundesliga.

Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt hat eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro gezogen und möchte den Stürmer nun gewinnbringend weiterverkaufen. Mit einem Marktwert von etwa fünf Millionen Euro dürfte dies nicht allzu schwer sein.

Erfahren am Mikrofon: Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) wird das Traditionsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV leiten.

Unter seiner Leitung haben die Frankfurter bisher 38 Partien absolviert, mit einer Bilanz von 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Bei den Hamburgern sieht die Statistik sogar noch schlechter aus: Von 34 Spielen konnten die Rothosen nur acht gewinnen, bei neun Unentschieden und 17 Niederlagen.

Ein Schock für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Sie erhielt sofort medizinische Hilfe und wurde anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.

Über den Kurznachrichtendienst X gab der Verein mittlerweile Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions war Doucoure im Krankenwagen bereits wieder ansprechbar und stabil.

Im Sommer könnte der HSV eines seiner talentierten Eigengewächse verlieren. Laut mehreren Online-Quellen, darunter „transfers_nl“, zeigt der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20). Außerdem sollen mehrere portugiesische Topklubs an ihm interessiert sein.

PSV bereitet sich auf den Abgang der beiden Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach geeigneten Alternativen. Baldé könnte diese Rolle übernehmen, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.

Beim HSV besitzt der in Hamburg geborene Spieler noch einen Vertrag bis Sommer 2029 mit einer Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein aktueller Marktwert wird jedoch nur auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.

Endlich zurück auf dem Trainingsplatz: Luka Vuskovic (19) absolvierte am Dienstag nach seiner Knieprellung eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung nun nach und nach steigern zu können und ihn behutsam aufzubauen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach dem Training. „Es stehen noch drei Spiele aus, deshalb müssen wir genau abwägen.“

„Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte macht und unbedingt auf den Platz zurückkehren möchte“, so Polzin weiter.

Ob Vuskovic bereits am Samstag (15:30 Uhr) beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt wieder zum Einsatz kommen kann, bleibt allerdings noch offen.

Voll einsatzbereit hingegen sind Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), während Yussuf Poulsen (31) noch reduziert trainierte. „Bei Yussi war das Training heute noch etwas gedrosselt. Wir werden ihn wohl nicht mehr auf 100 Prozent bringen in dieser Saison, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen“, kommentierte Polzin seinen Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.

Auch die Belastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) wurden am Dienstag kontrolliert gesteuert.

Der HSV ist weiterhin auf der Suche nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar nach Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht die Entscheidung kurz bevor. Für eine Aufsichtsratssitzung, in der die finale Wahl getroffen werden soll, gibt es bereits einen Termin.

Sportdirektor Claus Costa (41) wurde ebenfalls Chancen auf eine Beförderung eingeräumt, allerdings deutet laut Bericht alles darauf hin, dass der Klub eine externe Lösung bevorzugen wird.

Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Angreifer wird zum dritten Mal Vater. Dies bestätigte er nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview mit Sky.

Seinem bevorstehenden Nachwuchs widmete Glatzel bereits seinen Jubel nach seinem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen die Kraichgauer. Dabei steckte er den Ball unter sein Trikot und zeigte die bekannte Nuckel-Geste.

Der 32-Jährige und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Diesmal wird es ein Junge, so die erfreuliche Botschaft des Torjägers.

Beim Bundesliga-Topspiel zwischen HSV und Hoffenheim wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) die Partie leiten.

Die Hanseaten spielten bereits sieben Mal unter seiner Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz von zwei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Hoffenheim hingegen weist unter Schröder eine positive Statistik auf: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Dies entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Der Klub legte gegen das Urteil Einspruch ein, und am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt eine mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic hat der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore kassiert. Wie stabil ist das Team in der entscheidenden Phase?

Neben der Defensive fallen im Spiel gegen Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31) aus. Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Cheftrainer Merlin Polzin wollte jedoch keine Schwäche eingestehen.

„Es bringt nichts, dem nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Jungs in der Drei- oder Fünferkette, dass sie das gemeinsam kompensieren“, sagte er bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Es gehe nicht darum, jemanden zu ersetzen, sondern die Position mit den eigenen Stärken gut zu verteidigen und Lösungen zu finden.

Der HSV arbeitet im Rahmen des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“ am Ausbau des Volksparkstadions. „Nach den erforderlichen Genehmigungen soll die Kapazitätserweiterung umgehend beginnen, sodass im Laufe der kommenden Saison mehr als 58.000 Zuschauer im Stadion Platz finden können“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke im Vereinsinterview.

Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer starten, langfristig ist sogar ein Fassungsvermögen von über 60.000 Fans geplant. Zudem sollen die sanitären Anlagen erweitert und das Catering verbessert werden.

Die Gründungsversammlung ist für den 5. Mai angesetzt, der genaue Start der operativen Arbeit steht noch nicht fest. Anfangs werden 18.870 Anteile zu je 887 Euro angeboten. Der Verein rechnet vorerst mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.

Schon jetzt haben sich neben Vereinslegenden wie Horst Hrubesch auch Trainer Merlin Polzin und einige Spieler an dem Projekt beteiligt.

HSV-Profi Philip Otele hatte im Nordderby bei Werder Bremen nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte gesehen. Schiedsrichter Florian Exner (35) wertete die Aktion als „rohes Spiel“.

Das DFB-Sportgericht verhängte eine Zwei-Spiele-Sperre, doch der HSV legte Einspruch ein. Die Verantwortlichen erklärten, dass sie nur mit einer Sperre von einer Partie einverstanden seien.

Die mündliche Verhandlung findet am Freitag (12:30 Uhr) statt, danach wird das endgültige Urteil verkündet.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris St. Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen ein Auge auf Mathis Jangéal (17) geworfen.

Der Offensivspieler absolvierte bereits zwei Einsätze für die Profis des Champions-League-Siegers und gilt als großes Talent, das von mehreren Vereinen umworben wird.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtete, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt, bislang jedoch ohne konkrete Fortschritte. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der kommenden Saison spielt.

Nach dem Verletzungsschock von Miro Muheim steht auch bei Luka Vuskovic noch nicht fest, ob die beiden Spieler in dieser Saison noch zum Einsatz kommen.

„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt wieder auflaufen kann. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt spielen. Deshalb sind wir optimistisch. Wir müssen einfach abwarten und hoffen, dass er uns bald wieder zur Verfügung steht“, erklärte Sportdirektor Claus Costa.

Ähnliche Hoffnungen bestehen auch bei Muheim: „Er wird alles geben, um schnell zurückzukehren. Im besten Fall steht er uns zum Saisonende noch zur Verfügung.“

Positive Nachrichten gibt es von Alexander Rössing-Lelesiit, der nach seiner Syndesmoseverletzung wieder mit der Mannschaft trainiert und auf ein baldiges Comeback hofft.

Außerhalb des Mannschaftstrainings sind weiterhin Yussuf Poulsen, Albert Sambi Lokonga und Jean-Luc Dompé im individuellen Training.

Schmerzhafter Ausfall: Miro Muheim hat sich im Derby gegen Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes am rechten Sprunggelenk zugezogen, wie der HSV am Dienstag mitteilte.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies wohl das Saison-Aus, da nur noch vier Spieltage ausstehen.

Muheim zählt in dieser Saison zu den Leistungsträgern und war der Spieler mit den meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.

Eine weitere Hiobsbotschaft: Der HSV könnte noch länger auf Luka Vuskovic verzichten müssen. Laut „BILD“ ist die Knieschädigung des Kroaten schwerer als zunächst angenommen.

Ein Einsatz beim nächsten Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch bei Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) ist die Einsatzfähigkeit ungewiss.

Ein Lichtblick an einem ansonsten enttäuschenden HSV-Tag: Stürmer Robert Glatzel präsentierte sich im Derby gegen Werder stark und erzielte das Traumtor zum zwischenzeitlichen Ausgleich (1:1).

Teamkollege Nicolai Remberg lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin betonte, dass der 32-Jährige nach wie vor „den Unterschied ausmachen“ kann.

Glatzel zeigte sich zwar über die Niederlage enttäuscht, war jedoch zufrieden mit seiner Leistung und hofft, sich so für den Endspurt gut in Stellung gebracht zu haben.

Vor und nach dem Nordderby kam es zu Pyrotechnik im HSV-Fanblock. Die Polizei wurde deshalb mit Einsatzkräften in den Bereich entsandt.

Ein Sprecher teilte später mit, dass es im Bereich der sanitären Anlagen zu einem Feuer gekommen sei. Polizei und Feuerwehr wurden von HSV-Anhängern attackiert, verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Eine Saison lang begegneten sich Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV – damals noch als Spieler und Co-Trainer. Dass Polzin einmal selbst Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

„Ganz ehrlich, das hätte ich ihm nicht zugetraut“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Analysefähigkeiten und Gespräche hat man als Spieler schon immer gemerkt, aber der Schritt vom Co- zum Cheftrainer ist ein großer Unterschied. Ich hatte ihn nie auf dem Schirm für diese Rolle.“

Hunt freut sich jedoch über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass ihm die Mannschaft zu 100 Prozent folgt und eine Einheit ist. Das Team hat eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin hat viel richtig gemacht – dafür ziehe ich den Hut!“

HSV-Legende Horst Hrubesch wird heute 75 Jahre alt und darf sich auf ein besonderes Geburtstagsständchen freuen.

„Bei Horst geben wir richtig Gas“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, machen wir das sicher per Video.“

Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit Ende der Saison 2020/21 eng befreundet. Damals sollten sie das Team nach der Trennung von Daniel Thioune noch in die Erste Liga führen, scheiterten jedoch knapp mit Platz vier.

Auch heute stehen sie häufig in Kontakt. Hrubesch sei dabei manchmal kritisch, aber immer wertschätzend, so Polzin. „Das möchte ich nicht missen.“ Zum Geburtstag wünscht sich Polzin vor allem einen Derbysieg für seinen Freund.

Trainer Polzin pflegt weiterhin Kontakt mit dem wegen Dopings gesperrten Innenverteidiger Mario Vuskovic, dem Bruder von Luka Vuskovic. „So viel Kontakt wie erlaubt“, erklärte Polzin vor dem Nordderby gegen Werder Bremen.

Besonders erinnert sich Polzin an den besonderen Sieg vor vier Jahren gegen Bremen, an dem Mario Vuskovic in der Schlussphase maßgeblich beteiligt war. „Das war ein besonderer Moment.“

Mario Vuskovic darf aktuell nicht für den HSV spielen. „Wir telefonieren und machen Videocalls. Mario ist und bleibt ein wichtiger Teil unserer Mannschaft“, sagte Polzin. „Wir freuen uns alle darauf, dass er in der nächsten Saison wieder für uns aufläuft.“

Zwischen Trainer und Spieler besteht dabei ein humorvolles Missverständnis: „Ich versuche manchmal, über Mario etwas Kritisches über Luca loszuwerden“, schmunzelte Polzin. Der Zusammenhalt der Brüder steht aber über allem.

Wie erwartet stuft die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV am Samstag als Hochrisikospiel ein.

Die Einsatzkräfte aus Bremen erhalten Unterstützung aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen und von der Bundespolizei, teilte die Polizei Bremen am Mittwochnachmittag mit.

Fans müssen mit Einschränkungen bei der Anreise zum Weserstadion rechnen: Der Weg am Weserufer wird am Samstagnachmittag ab der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion für Heimfans gesperrt. Außerdem wird der Osterdeich für Fahrzeuge zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff bis etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Die Polizei empfiehlt den Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Wer übernimmt die vakante Position des Sportvorstands beim HSV? Diese Frage ist nach dem Weggang von Stefan Kuntz weiterhin offen.

Wie die „BILD“ berichtet, haben die Rothosen Gespräche mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) geführt. Der Weltmeister von 1990 arbeitet derzeit als Berater beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

Reuter sei laut Bericht wieder an einer Tätigkeit in der „ersten Reihe“ interessiert, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.

Er soll neuen Schwung bringen: Ex-Profi Rodolfo Cardoso (57), der 137 Pflichtspiele für den HSV absolvierte, ist ab sofort neuer Cheftrainer der HSV-Frauen. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) sowie Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.

„Nach gründlicher Analyse der sportlichen Entwicklung und intensiven Gesprächen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass ein Trainerwechsel notwendig ist. Unser Ziel ist es, die gesteckten Ziele zu erreichen und dem Team mit Rodolfo Cardoso neuen Schwung, frische Energie und Lockerheit im Schlussspurt zu geben“, erklärte Vorstand Eric Huwer (42).

Cardoso selbst betonte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser wichtigen Phase der Saison zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass wir schnell Fortschritte erzielen und die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen werden. Jetzt gilt es, in den verbleibenden vier Spielen als geschlossene Einheit aufzutreten.“

Die HSV-Frauen stehen derzeit auf dem 12. Tabellenplatz, mit nur drei Punkten Abstand zum direkten Abstiegsplatz.

Ex-HSV-Profi Lewis Holtby (35) erlebte ein enttäuschendes Wochenende. Mit seinem niederländischen Verein NAC Breda kam er beim 1:1 gegen Fortuna Sittard nicht zum ersehnten Befreiungsschlag im Abstiegskampf und zog sich zudem eine Verletzung zu.

In der ersten Halbzeit wurde der 35-Jährige von Justin Hubner (22) oberhalb des Knöchels hart getroffen. TV-Bilder zeigen eine schwere Fleischwunde am Schienbein. Holtby wurde auf dem Rasen behandelt und musste anschließend humpelnd den Platz verlassen.

Wenige Stunden nach dem Spiel postete der Mittelfeldspieler ein Foto seines Schienbeins mit einem großen Pflaster. „Ein paar Stiche und Eis. Ich bin bald zurück, danke für eure Nachrichten“, schrieb er auf Instagram. Zudem zeigte er eine Entschuldigung von Hubner: „Mein Freund, ich hoffe, dein Bein ist okay. Es war nie meine Absicht, dich so zu treffen.“ Holtby nahm die Entschuldigung an: „Mach dir keine Sorgen, das passiert.“

Schiedsrichter Sven Jablonski (35) leitet am Sonntag das Nord-Süd-Duell zwischen Stuttgart und dem HSV.

Die Rothosen haben eine positive Bilanz mit dem Hannoveraner an der Pfeife: Von sechs Spielen gewann der HSV vier, spielte einmal unentschieden und verlor nur einmal.

Auch Stuttgart weist unter Jablonskis Leitung gute Werte auf: Von 14 Begegnungen gewannen die Schwaben sieben, spielten dreimal remis und verloren viermal.

Erfreuliche Nachrichten von HSV-Profi Emir Sahiti (27): Nach dem Angriff auf Israel infolge der Angriffe auf den Iran hat der Offensivspieler seinen Leihverein Maccabi Tel Aviv zwischenzeitlich verlassen.

Wie auf Instagram-Beiträgen des israelischen Klubs zu sehen ist, ist Sahiti inzwischen wieder ins Team zurückgekehrt und bereitet sich auf das kommende Spiel am Sonntag gegen Hapoel Be’er Scheva vor.

Für den in Hamburg geborenen Stuttgarter Angreifer Ermedin Demirovic (28) ist das Spiel am Sonntag (17:30 Uhr) etwas Besonderes: Er spielte zehn Jahre in der Jugend des HSV und trifft somit auf seinen ehemaligen Verein.

„Es ist das erste Mal, dass ich in der Bundesliga gegen den HSV spielen kann“, sagte Demirovic, der im Hinspiel verletzt fehlte. „Ich freue mich riesig auf das Spiel.“

Auch seine Familie, die viele HSV-Fans umfasst, fiebert mit. „Ich trage die Raute im Herzen“, gestand Demirovic.

„Wenn du als kleiner Junge zehn Jahre in einem Verein spielst, der dich ausbildet und prägt, damit du an eine Profikarriere glauben kannst, dann bist du dafür einfach dankbar.“ Der HSV wird für ihn daher immer einen besonderen Platz haben.

Gute Nachrichten aus dem Volkspark: Nicolas Capaldo (27) trainierte am Donnerstag erstmals wieder teilweise mit der Mannschaft.

Der Argentinier hatte wegen einer Bauchmuskelverletzung die letzten fünf Pflichtspiele verpasst. Ob er für das Auswärtsspiel in Stuttgart wieder eine Option im Kader ist, bleibt noch offen.

Derweil bereitet Luka Vuskovic Sorgen: Das Talent musste am zweiten Tag in Folge wegen einer Knieprellung aussetzen, sein Einsatz in Stuttgart steht auf der Kippe.

Luka Vuskovic gewann zum vierten Mal in dieser Saison die Auszeichnung „Rookie of the Month“ der DFL, womit er den bisherigen Rekordhalter Victor Boniface (25) aus Bayer Leverkusen aus der laufenden Saison einholt.

Der 19-Jährige hat nun noch zwei Monate Zeit, um einen neuen Bundesliga-Rekord aufzustellen. Die Trophäe gewann er bereits im September, Oktober und Januar.

Endlich durfte Albert Grönbaek (24) nach seinem Winter-Transfer am Samstag beim 1:1 gegen den FC Augsburg sein Debüt für den HSV feiern – ein großer Moment für den Dänen.

„Es herrschte eine unglaubliche Atmosphäre. Ich bin stolz, wie das Team die schwierige Lage gemeistert hat“, sagte Grönbaek. „Natürlich freue ich mich auch sehr über mein Debüt. Es war ein tolles Gefühl, nach so langer Zeit wieder 20 Minuten auf dem Platz zu stehen.“

Die lange Wartezeit erklärt sich durch eine Muskelverletzung, die er sich kurz nach seiner Ankunft zugezogen hatte. „Man hat gesehen, wie sehr ihm das leid tat“, sagte Sportdirektor Claus Costa. „Er war sehr enttäuscht und wollte unbedingt helfen.“

Nicht nur der Spieler war froh über das Debüt, auch die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden. Wie es weitergeht, ist jedoch noch offen: „Eine Transfer-Bewertung gibt es nicht nach 25 Minuten, sondern erst nach einigen Wochen. Wir müssen weitere Eindrücke sammeln“, so Costa.

In den nächsten Spielen kämpft Grönbaek auch um seine Zukunft, denn der HSV hat eine Kaufoption. Wenn er weiterhin überzeugt, könnte die Leihe für beide Seiten ein Erfolg werden.

Der HSV startete am Dienstag in die Trainingswoche und bereitet sich somit auf das Spiel am Sonntag (17:30 Uhr) vor. Erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung war Bakery Jatta (27) wieder vollständig dabei.

Jean-Luc Dompé (30) und Nicolas Capaldo (27) trainierten individuell, letzterer absolvierte sein Training bereits am Morgen und war anschließend nicht mehr auf dem Platz.

Positiv ist, dass Yussuf Poulsen (31) nach seiner Verletzung erstmals wieder mit Ballkontakt trainieren konnte, begleitet von Reha-Coach Sebastian Capel (40).

Youngster Alexander Rössing-Lelesiit (19) befindet sich nach Angaben des Vereins weiterhin im Aufbautraining nach seinem Syndesmosebandriss. Torwart Hannes Hermann (21) fehlte wegen einer Augeninfektion.

Glück für den HSV: Miro Muheim (28) wurde nach seiner Roten Karte im Spiel gegen den FC Augsburg nur für ein Spiel gesperrt. Der Verein hat das Urteil akzeptiert.

Muheim hatte in der 64. Minute den Ball verloren und anschließend den FCA-Angreifer Anton Kade (22) gestoppt. Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) schickte ihn daraufhin vom Platz.

Entscheidend für die mildere Strafe war wohl, dass Aytekin das Foul als unsportliches Verhalten und nicht als Notbremse bewertete. Letzteres würde normalerweise eine Zwei-Spiele-Sperre nach sich ziehen. Für den HSV bedeutet das, dass Muheim nur gegen Stuttgart fehlt und im Nordderby gegen Werder Bremen wieder spielen kann.

Zunächst schien die Leihe von Emir Sahiti (27) nach Israel bei Maccabi Tel Aviv ein voller Erfolg zu sein: In fünf Pflichtspielen erzielte der Kosovare vier Tore und bereitete eines vor.

Doch seit Beginn des Krieges im Nahen Osten wird Sahiti laut israelischen Medienberichten wohl keine Spiele mehr für Maccabi bestreiten.

Nach seiner Flucht befindet sich der Offensivspieler mit seiner Familie in Kroatien, wo sie sich wohlfühlen. Sahiti fehlte bereits beim Trainingslager auf Zypern und auch beim Ligastart am Osterwochenende, als Tel Aviv 4:1 gegen Hapoel Haifa gewann.

Es ist unklar, wie es für ihn nach Saisonende weitergeht. Maccabi besitzt eine Kaufoption, die voraussichtlich nicht gezogen wird.

Der HSV muss im Heimspiel gegen Augsburg auf fünf Spieler verzichten. Gibt es damit die Chance auf das Debüt von Albert Grönbaek (24), der Ende Januar als Leihspieler zum Klub gestoßen war?

Der Däne wurde vom Verletzungspech verfolgt. Noch vor seinem ersten Einsatz zog er sich einen Faszienriss im rechten Oberschenkel zu und fiel wochenlang aus.

Nun scheint gegen Augsburg sein Debüt möglich – nicht nur, weil Trainer Merlin Polzin (35) aufgrund vieler Ausfälle im zentralen Mittelfeld eine Verstärkung braucht, sondern auch weil Grönbaek endlich wieder fit ist. „Er hat enorme Fortschritte gemacht“, lobte Polzin anlässlich der Pressekonferenz.

Der Leihvertrag gilt nur bis Saisonende, danach kehrt Grönbaek zu Stade Rennes zurück.

Die Partie im Volkspark wird von Schiedsrichter Deniz Aytekin geleitet.

Aytekin beendet nach dieser Saison seine Schiedsrichterkarriere. Es ist das letzte Heimspiel für den 47-Jährigen, bei dem er den HSV pfeift.

Insgesamt leitete Aytekin 31 Pflichtspiele mit Beteiligung der Rothosen – 20 Mal in der Bundesliga, neun Mal in der 2. Liga und zwei Mal im DFB-Pokal.

„Ich freue mich, noch einmal im Volksparkstadion pfeifen zu dürfen. Dort herrscht immer eine besondere Atmosphäre. Es ist ein tolles Stadion“, sagte Aytekin vor seinem letzten Einsatz in Hamburg.

1. Bundesliga Tabelle

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Der Tabellenführer am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Teams auf den Plätzen 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Position 16) muss in der Relegation um den Klassenerhalt spielen. Dort trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.