HSV-Blog: Wie ist der aktuelle Stand bei Arsenal-Leihspieler Fabio Vieira?
Hamburg – Die Saison ist vorbei! Zum Abschluss sicherte sich der HSV noch einen verdienten Punkt beim Spitzenklub Bayer 04 Leverkusen.
Während einige Profis jetzt mit der WM beschäftigt sind und andere in die Sommerpause gehen, laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für die neue Spielzeit. Wie sieht es eigentlich mit Arsenal-Leihgabe Fabio Vieira aus?
In unserem HSV-Blog halten wir Euch stets über alle Neuigkeiten zum Team, Transfergerüchte und alles, was im Volkspark passiert, auf dem Laufenden.
Mit seinem letzten Treffer der Saison sorgte Fabio Vieira (25) dafür, dass Bayer Leverkusen die Qualifikation zur Champions League verpasste. Für diesen wichtigen Treffer wurde er von seinen Mitspielern und den HSV-Fans lautstark gefeiert. War das möglicherweise schon sein Abschied?
Der Mittelfeldspieler ist als Leihspieler vom FC Arsenal im Volkspark aktiv und soll nach Angaben rund 22 Millionen Euro kosten – ein Preis, der für den HSV wohl zu hoch ist. Im Sommer wird sich zeigen, ob sich beide Klubs auf eine günstigere Lösung einigen oder ob Vieira den Verein verlassen wird.
Der 25-Jährige hat sich in Hamburg offensichtlich wohlgefühlt: „Ich war in dieser Saison sehr glücklich hier. Ich spüre, dass die Fans mich wirklich mögen. Egal ob ich bleibe oder gehe, ich werde dem Klub immer dankbar sein. Sie haben alles für mich getan. Das Wichtigste war am Ende, dass der HSV in der Liga geblieben ist, und dass ich daran beteiligt war, freut mich sehr.“
Für den Moment plant Vieira erst einmal, mit seiner Familie in den Urlaub zu fahren und den Fußball für eine Weile auszublenden. Danach möchte er mit Arsenal und seinen Beratern erörtern, welche Option für ihn am besten ist.
Nach dem Unentschieden in Leverkusen zog „Sky“-Experte Dietmar Hamann (52) ein positives Fazit zur HSV-Saison. Trotz eines holprigen Starts sei es der Mannschaft gelungen, vieles richtig zu machen, so der ehemalige Profi.
„Das war über die ganze Saison hinweg eine gestandene Truppe – das haben sie heute erneut bewiesen. Polzin und sein Team haben als Aufsteiger eine hervorragende Leistung gezeigt“, lobte der 52-Jährige.
Im Idealfall bleibt der Schiedsrichter nur zweitranig: Tobias Stieler (44) war in der BayArena beim Spiel Leverkusen gegen den HSV der Unparteiische.
Die Bilanz von Bayer Leverkusen unter Stielers Leitung ist äußerst positiv: Von bisher 34 Spielen gewann die Werkself 27, verlor lediglich dreimal, dazu gab es vier Unentschieden.
Der HSV hingegen stand erst in vier Partien unter Stieler auf dem Feld – die Bilanz ist mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen negativ.
Der Abgang von Luka Vuskovic (19) gilt als sicher. Sein Name bleibt dem Klub aber erhalten, denn ab September kann sein Bruder Mario (24) wieder ins Training der Rothosen einsteigen und ab November sogar wieder spielen.
„Ihm geht es gut. Er trainiert täglich, um in bestmöglicher Verfassung zurückzukehren“, berichtete Luka in einem vereinseigenen Interview. „Wenn wir gegeneinander spielen, sehe ich, dass er fitter ist.“
Mario freut sich auf seine Rückkehr: „Ich sehe, wie sehr er den Verein liebt und wie sehr er es liebt, hier zu spielen und zu trainieren“, sagte er und fügte hinzu: „Das wird in der kommenden Saison großartig.“
Gute Neuigkeiten gibt es auch aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmoseverletzung am Mittwoch wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen ist somit realistisch.
Rückenprobleme zwangen Nicolas Capaldo (27) zu einer Pause. Bei dem Argentinier muss man die weitere Entwicklung in den nächsten Tagen abwarten. Gleiches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung möglicherweise am Sonntag nicht spielen kann.
Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV nur selten überzeugen und machte eher durch abseits des Spielfeldes Schlagzeilen. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.
Beim letzten Heimspiel der Saison fehlte der Franzose im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, Dompé habe sich nicht fit genug gefühlt, um der Mannschaft zu helfen. Diese Aussage sorgte für viel Gesprächsstoff unter den Fans.
Ein Anhänger schrieb auf X, er freue sich, wenn Dompé bald Hamburg verlassen würde und er am Strand liege. Doch der Spieler selbst reagierte humorvoll und kommentierte: „My contract is 2027“ – versehen mit einem Kussmund.
Die Zukunft von Dompé beim HSV ist daher ungewiss, da er nicht an frühere Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzt ausfiel.
Der Abbruch seines Leihgeschäfts und der anschließende Wechsel zum FC Southampton entwickelt sich für Daniel Peretz (24) immer mehr zum Glücksgriff. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage qualifizierten sich die Saints als Vierter für die Aufstiegs-Play-offs der Premier League, nachdem die erste Hürde bereits gemeistert wurde.
Nach einem torlosen Hinspiel fand das Rückspiel gegen Middlesborough am Dienstagabend statt, das von großer Spannung geprägt war. Bereits nach fünf Minuten musste Peretz das erste Gegentor hinnehmen, doch sein Team schaffte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich.
Vor dem Spiel sorgte der deutsche Trainer Tonda Eckert (33) beinahe für einen Eklat. Der vierte Offizielle konnte ihn gerade noch daran hindern, während eines klärenden Gesprächs mit dem Unparteiischen und Middlesboroughs Trainer Kim Hellberg (38) handgreiflich zu werden.
Bis tief in die Verlängerung blieb es torlos, bis Southampton in letzter Sekunde zuschlug und sich so den Platz im großen Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion sicherte. Gegner wird Hull City, der ehemalige Klub von Ex-HSV-Coach Tim Walter (50) sein.
Beim HSV laufen bereits die Planungen für die neue Saison. Dabei suchen die Rothosen auch nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und scheinen fündig geworden zu sein.
Nach Angaben von „Sky“-Reporter Dennis Bayer haben die Hamburger Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen. Der gebürtige Frankfurter steht seit Januar auf Leihbasis von TSG 1899 Hoffenheim beim FCH und überzeugt dort mit starken Leistungen.
Auch der Aufsteiger FC Schalke 04 soll Interesse an Behrens zeigen. Die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse scheinen den Knappen jedoch zu hoch zu sein.
Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27): Der HSV-Leistungsträger wurde in den vorläufigen argentinischen WM-Kader für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada berufen. Der argentinische Verband veröffentlichte die 55-köpfige Liste am Montag.
Bisher absolvierte der 27-Jährige lediglich neun Länderspiele für die U23 des amtierenden Weltmeisters, ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.
Ob Capaldo es in den endgültigen Kader schafft und zusammen mit Weltstar Lionel Messi (38) um den Titel kämpfen darf, bleibt abzuwarten.
Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiter offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV läuft im Sommer aus, bisher konnten sich beide Seiten noch nicht auf eine Verlängerung einigen.
Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose den Verein verlassen, aber dennoch in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger FC Schalke 04 sollen Interesse bekundet haben.
Auch ein Abgang ins Ausland ist denkbar: Vereine wie FC Girona, Parma Calcio oder ein Klub aus der französischen Ligue 1 gelten als mögliche Ziele.
Einen unvergesslichen Tag erlebte HSV-Youngster Louis Lemke (16), der beim Heimsieg gegen Freiburg sein Profidebüt für die Rothosen feierte – ein besonderer Moment auch für den Verein.
Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke der jüngste Profi, der je für den HSV auflief und löste damit Omar Megeed ab, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.
Zusätzlich gab Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.
Erfahrener Schiedsrichter Felix Zwayer (44) leitete die Partie zwischen HSV und Freiburg.
Der HSV absolvierte bisher 32 Spiele unter Zwayers Leitung, mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und elf Niederlagen.
Der SC Freiburg stand bislang 31-mal unter Zwayers Pfeife, weist jedoch mit elf Siegen, acht Remis und zwölf Niederlagen eine leicht negative Bilanz auf.
HSV-Nachwuchstalent Moritz Reimers (19) wird den Verein im Sommer verlassen. Der Flügelspieler wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag bekannt gab. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.
„Moritz zeigte konstant überdurchschnittliche Leistungen in den Nachwuchsmannschaften des HSV und beim DFB. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er mit seiner auffälligen Spielweise auf und bewies sein großes Entwicklungspotenzial“, erklärte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).
Reimers kam 2021 in den HSV-Nachwuchs und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga, wo er 17 Partien absolvierte (zwei Tore, acht Vorlagen). Zudem stand er sechsmal für die deutsche U19-Nationalmannschaft auf dem Platz.
„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Klub hat einen klaren Plan und steht für mutigen Fußball und die Entwicklung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot zu spielen“, so Reimers.
Großer Jubel bei der U17 des HSV: Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.
Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 – Hüseyin Berk Cakallioglu erzielte den entscheidenden Treffer.
Das Endspiel findet am 7. Juni gegen USC Paloma statt.
Nach dem gesicherten Klassenerhalt plant der HSV bereits für die kommende Saison. Dabei haben die Rothosen offenbar einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.
Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der 21-Jährige besitzt jedoch einen Vertrag bis 2029 und dürfte mehrere Millionen Euro Ablöse kosten.
Mehrere Klubs zeigen Interesse an Andersen – unter anderem soll der 1. FC Köln bereits im Winter Kontakt aufgenommen haben.
Der HSV begann mit der Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg, allerdings fehlten am Mittwoch einige Spieler.
Otto Stange (19) musste wegen einer Erkältung pausieren, während Jordan Torunarigha (28) sich nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum fit hielt. Trainer Merlin Polzin (35) kündigte an, dass er am Donnerstag wieder auf dem Platz stehen soll.
Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Entwicklungen: Nach einer Verletzung wurde zunächst ein Saison-Aus befürchtet, doch er kann bereits individuell trainieren. Ein Einsatz am Sonntag ist denkbar, das Comeback ist jedenfalls für den letzten Spieltag in Leverkusen geplant.
Luka Vuskovic (19) hat sich mit starken Leistungen beim HSV ins Rampenlicht gespielt. Die Rothosen würden den jungen Kroaten gern halten, doch zunächst haben die Tottenham Hotspur die Kontrolle.
Die Londoner kämpfen aktuell gegen den Abstieg in der Premier League, bei einem Klassenerhalt soll Vuskovic jedoch unbedingt gehalten werden. Laut der englischen Zeitung „The Sun“ war zuletzt sogar Sportdirektor Johan Lange (46) in Hamburg, um über eine mögliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.
Ob die Spurs den Verteidiger wirklich halten können, ist fraglich, da bereits mehrere Topklubs ihr Interesse bekundet haben.
HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) war am Montagabend in Dänemark und verfolgte das Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3). Das geht aus einem Twitter-Beitrag des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen hervor.
Dieser lieferte auch den Grund für Costas Anwesenheit: Laut Jacobsen soll Costa den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) genauer unter die Lupe genommen haben. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb der Journalist.
Der zentrale Mittelfeldspieler hat sich mit starken Leistungen in den Fokus zahlreicher Vereine gespielt – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim interessiert sein. Sein Vertrag bei Viborg läuft bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.
Ein Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nachdem er sich gerade von einer Syndesmose-Verletzung erholt hatte, erlitt der Norweger eine neue Sprunggelenksverletzung, die operativ behandelt werden muss.
Der HSV informierte am Dienstag, dass sich der 19-Jährige in der vergangenen Woche erneut im Training am Sprunggelenk verletzt hat, wie Untersuchungen ergaben.
Rössing-Lelesiit hatte sich zu Jahresbeginn im Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und war seitdem ausgefallen. Zuletzt hatte er wieder am Mannschaftstraining teilgenommen und stand kurz vor der Rückkehr in den Kader. Nun folgt die erneute Zwangspause.
Der HSV kann nun endgültig für eine weitere Saison in der ersten Liga planen. Ein neuer Stürmer steht dabei besonders im Fokus.
Nach Angaben von Sky haben die Verantwortlichen ein Auge auf Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth geworfen. Der Angreifer traf in dieser Saison bereits 17-mal und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torjägerliste der zweiten Liga an.
Futkeu wird Fürth nach der Saison verlassen. Eintracht Frankfurt zog eine Rückkaufoption in Höhe von 1,3 Millionen Euro und möchte den Stürmer gewinnbringend weiterverkaufen. Bei einem Marktwert von etwa fünf Millionen Euro dürfte das kein großes Problem sein.
Ein erfahrener Schiedsrichter steht bei der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem HSV an der Pfeife: Deniz Aytekin (47).
Frankfurt bestritt bisher 38 Spiele unter Aytekins Leitung mit einer negativen Bilanz: 13 Siege, sechs Unentschieden, 19 Niederlagen.
Beim HSV fällt die Bilanz noch schlechter aus: Aus 34 Spielen resultieren lediglich acht Siege, neun Unentschieden und 17 Niederlagen.
Schlechte Nachrichten für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.
Sie wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gebracht.
Der Verein gab via X inzwischen Entwarnung: Beim Verlassen des Stadions sei Doucoure im Krankenwagen bereits ansprechbar und stabil gewesen.
Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Eigengewächse verlieren. Mehreren Medien, darunter „transfers_nl“, zufolge zeigt der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20).
Auch einige portugiesische Topklubs sollen auf den Spieler aufmerksam geworden sein.
PSV bereitet sich auf die Abgänge seiner Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht nach geeigneten Ersatzspielern. Baldé könnte diese Rolle übernehmen, da er sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann.
Der gebürtige Hamburger steht beim HSV noch bis Sommer 2029 unter Vertrag und verfügt über eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Sein Marktwert wird allerdings auf rund drei Millionen Euro geschätzt.
Endlich zurück auf dem Trainingsplatz: Luka Vuskovic (19) absolvierte am Dienstag eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Sebastian Capel, nachdem er sich eine Knieprellung zugezogen hatte.
„Wir hoffen, die Belastung bei ihm nach und nach steigern zu können und ihn vernünftig aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, daher müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach dem Training. „Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er Fortschritte machte und unbedingt auf den Platz zurückkehren möchte.“
Unklar ist noch, ob Vuskovic am Samstag (15:30 Uhr) beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt wieder einsatzfähig sein wird.
Voll mit dabei waren hingegen Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30). Yussuf Poulsen (31) trainierte noch etwas reduziert. „Bei Yussi war es heute noch etwas reduziert. Wahrscheinlich wird er diese Saison nicht mehr auf 100 Prozent kommen, aber er gibt alles, um der Mannschaft trotzdem noch zu helfen“, sagte Polzin und schloss einen Einsatz über 90 Minuten aus.
Zudem wurden am Dienstag die Trainingseinheiten von Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) genau gesteuert.
Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar aufgrund von Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.
Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, bei der die endgültige Entscheidung fallen soll, ist bereits terminiert.
Sportdirektor Claus Costa (41) war ebenfalls als möglicher Kandidat für die Nachfolge gehandelt worden, doch mittlerweile deutet alles darauf hin, dass der Klub eine externe Lösung bevorzugt.
Herzliche Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater. Das bestätigte er nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im Interview mit „Sky“.
Seinen neuen Nachwuchs widmete Glatzel bereits seinen Jubel nach seinem Elfmeter-Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen die Kraichgauer. Dabei legte er sich den Ball unter das Trikot und zeigte die bekannte Nuckel-Geste.
Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, verriet der Stürmer.
Beim Bundesligaspiel zwischen dem HSV und Hoffenheim wird Schiedsrichter Robert Schröder (40) das Kommando an der Pfeife haben.
Die Rothosen bestritten bisher sieben Partien unter Schröders Leitung, mit einer leicht negativen Bilanz von zwei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Hoffenheim hat unter Schröder eine leicht positive Statistik vorzuweisen: vier Siege, drei Remis, zwei Niederlagen.
HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner Roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Das entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.
Die Rothosen legten gegen diese Entscheidung Einspruch ein. Am Freitag fand am DFB-Campus in Frankfurt die mündliche Verhandlung statt. Neben Otele waren Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) vor Ort.
Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) hat der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore kassiert. Wie stabil ist die Mannschaft in entscheidenden Momenten?
Neben der Defensive fehlen im Spiel gegen die TSG Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Auch der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist fraglich. Trainer Merlin Polzin (35) will sich von den Ausfällen jedoch nicht entmutigen lassen.
„Es bringt nichts, der Vergangenheit nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler, die in der Dreier- oder Fünferkette spielen, dass sie das als Team kompensieren“, sagte Polzin auf der Pressekonferenz am Donnerstag. „Niemand wird ersetzt, sondern jeder soll auf seiner Position mit seinen Stärken gut verteidigen und Lösungen finden.“
Der HSV arbeitet derzeit am Ausbau des Volksparkstadions im Rahmen des bald startenden Genossenschaftsprojekts „Supporters Trust“. „Nach den notwendigen Genehmigungen soll die Kapazitätserweiterung unmittelbar beginnen, so dass in der kommenden Saison mehr als 58.000 Fans das Stadion besuchen können“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke in einem Vereininterview.
Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer anlaufen. Langfristig sollen sogar über 60.000 Zuschauer Platz finden. Zudem sind Verbesserungen bei sanitären Anlagen und dem Catering vorgesehen.
Die Gründungsversammlung der Genossenschaft ist für den 5. Mai geplant, der genaue Start der operativen Tätigkeit ist noch offen. Zunächst werden 18.870 Anteile ausgegeben, die jeweils 887 Euro kosten. Der Klub rechnet mit Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.
Bereits jetzt haben sich Vereinsikonen wie Horst Hrubesch, Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler an dem Projekt beteiligt.
HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby gegen Werder Bremen nach nur 13 Minuten auf dem Feld die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) hatte laut Videobildern ein „rohes Spiel“ erkannt.
Das DFB-Sportgericht verhängte zu Wochenbeginn eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Der Verein forderte eine Reduzierung auf eine Partie.
Wie das Gericht nun mitteilte, wird der Fall am Freitag (12:30 Uhr) mündlich verhandelt. Dann fällt die endgültige Entscheidung.
Verstärkt sich der HSV mit einem Nachwuchstalent von Paris St. Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen Interesse an Mathis Jangéal (17) bekundet.
Der Offensivspieler, der bereits zweimal in der Profimannschaft des Champions-League-Siegers zum Einsatz kam, gilt als großes Talent und wird von zahlreichen Vereinen umworben.
Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, dass sich der HSV mit Jangéal beschäftigt habe – bislang aber ohne weiterführende Details. Ob ein Transfer zustande kommt, hängt wohl auch davon ab, in welcher Liga der HSV in der nächsten Saison spielt.
Nach dem Verletzungsschock um Miro Muheim (28) steht beim HSV weiterhin auch Luka Vuskovic (19) auf der Kippe. Beide Spieler könnten diese Saison womöglich nicht mehr zum Einsatz kommen.
„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt noch einmal spielen kann. Er ist sehr ehrgeizig und will unbedingt für uns auflaufen. Wir sind deshalb optimistisch, müssen aber abwarten, geduldig bleiben und hoffen, dass er uns schnell wieder zur Verfügung steht“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41) zur Situation von Vuskovic.
Ähnlich sieht es bei Muheim aus: „Er wird alles daran setzen, schnell zurückzukehren. Im besten Fall kann er uns zum Saisonende noch unterstützen.“
Erfreuliches gibt es von Alexander Rössing-Lelesiit (19): Nach seiner Syndesmose-Verletzung trainierte der Youngster wieder mit der Mannschaft und hofft auf ein baldiges Comeback.
Abseits des Mannschaftstrainings standen weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30) auf dem Platz.
Das schmerzt: Miro Muheim (28) zog sich im Derby gegen Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu, teilte der HSV am Dienstag mit.
Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet dies mit nur noch vier ausstehenden Partien wohl das Saison-Aus.
Muheim zählte in dieser Spielzeit zu den absoluten Leistungsträgern und hatte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.
Eine weitere Hiobsbotschaft: Laut „BILD“ ist die Knieverletzung von Luka Vuskovic (19) schwerwiegender als zunächst vermutet. Ein Einsatz am kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich.
Auch bei Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) steht ein Fragezeichen hinter einem Einsatz.
Einziger Lichtblick an einem ansonsten düsteren HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32), der im Derby gegen Werder eine starke Leistung zeigte – gekrönt von seinem Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:1.
Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Trainer Merlin Polzin (35) betonte, dass der 32-Jährige weiterhin „den Unterschied ausmachen“ könne.
Glatzel selbst zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden mit seinem Treffer und seiner Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat er sich mit der starken Vorstellung für den Endspurt positioniert.
Vor und nach dem Nordderby hatten einige Chaoten aus dem HSV-Fanblock Pyrotechnik auf den Rasen und andere Stadionbereiche abgefeuert. Die Polizei rückte daraufhin mit Einsatzkräften in den HSV-Block vor.
Ein Sprecher teilte allerdings mit, dass sich das Feuer in der Nähe der Sanitäranlagen entzündet hatte. Bei Einschreiten von Polizei und Feuerwehr wurden diese von HSV-Anhängern angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Eine Saison lang arbeiteten Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) gemeinsam beim HSV. Während Hunt noch aktiver Spieler war, fungierte Polzin als Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin einmal Cheftrainer werden würde, überraschte Hunt.
„Ich muss ehrlich sagen, dass ich ihm das nicht zugetraut hätte“, verriet Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Expertise in Analysen und Gesprächen war als Spieler immer spürbar, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hätte nie erwartet, dass er mal den Chefposten übernimmt.“
Dennoch freue er sich über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm zu 100 Prozent folgt und eine Einheit bildet. Das Team hat eine klare Handschrift und weiß, wofür es steht. Merlin hat viel richtig gemacht – Hut ab!“
HSV-Ikone Horst Hrubesch feiert heute seinen 75. Geburtstag und darf sich auf eine besondere Ehrung freuen.
„Bei Horst geben wir Vollgas“, kündigte HSV-Coach Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, machen wir es sicher per Video.“
Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Saison 2020/21 eng befreundet. Damals sollten sie den Klub nach der Trennung von Daniel Thioune zurück in die Bundesliga führen, verpassten den Aufstieg aber knapp als Vierter.
Auch heute stehen Polzin und Hrubesch häufig im Austausch. Dabei ist der ehemalige Stürmer zwar kritisch, bleibt aber stets wertschätzend. „Das möchte ich nicht missen“, so Polzin, der seinem Geburtstagskind gerne einen Derbysieg schenken würde.
Trainer und Spieler pflegen auch weiterhin ein gutes Verhältnis zu Mario Vuskovic, dem Bruder von Luka Vuskovic (19). Trotz der Dopingsperre des Innenverteidigers tauschen sie sich regelmäßig aus.
„Wir haben so viel Kontakt, wie es erlaubt ist“, erklärte Polzin auf der Pressekonferenz vor dem Nordderby gegen Werder Bremen.
Besondere Erinnerung hat Polzin an einen entscheidenden Moment mit Mario Vuskovic: „Das war ein besonderer Sieg. Mario trug in der Schlussphase dazu bei, dass wir als Sieger vom Platz gingen.“
Es war Marios erster Einsatz für den HSV. Aufgrund der Dopingsperre kann er derzeit nicht spielen. „Wir telefonieren, machen Videoanrufe. Mario ist und bleibt ein wichtiger Teil des Teams“, sagte Polzin. „Wir freuen uns darauf, dass er in der kommenden Saison wieder für uns aufläuft.“
Trainer und Spieler sind sich zwar einig, pflegen jedoch auch eine kleine Rivalität: „Ich versuche manchmal, Mario auf lustige Weise Kritisches über Luka zu erzählen“, scherzte Polzin. Der familiäre Zusammenhalt stehe dabei jedoch immer an erster Stelle.
Tabelle 1. Bundesliga
Die Bundesliga-Tabelle hat folgende Bedeutung: Der Erstplatzierte am Saisonende wird Deutscher Meister. Die Plätze 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab. Der Drittletzte (Platz 16) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.