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HSV-Blog: Bruder Luka informiert – Wie es Mario Vuskovic aktuell geht

Hamburg – Der HSV befindet sich mitten in der letzten Trainingswoche der Saison, bevor am Samstag um 15:30 Uhr das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen ansteht.

Abseits des Spielfelds sorgte Jean-Luc Dompé erneut für Schlagzeilen, während es hinsichtlich der Mannschaftsaufstellung sowohl erfreuliche als auch weniger gute Neuigkeiten gab. Zudem sprach Luka Vuskovic über die Situation seines Bruders Mario.

In unserem HSV-Blog erfahrt Ihr alle aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, potenzielle Transfers und weitere Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.

Fest steht, dass Luka Vuskovic (19) den HSV verlassen wird. Sein Name bleibt dem Verein jedoch erhalten, denn ab September darf sein Bruder Mario (24) wieder ins Training der Rothosen einsteigen und ab November sogar wieder offiziell spielen.

„Es geht ihm gut. Er trainiert täglich, um bestmöglich fit zurückzukommen“, so Luka in einem Interview des Vereins. „Wenn wir gegeneinander antreten, merke ich, dass er in besserer Verfassung ist.“

Mario kann seiner Rückkehr kaum erwarten. „Ich sehe, wie sehr er den Club liebt und wie gern er hier spielt und trainiert“, erklärte Luka und zeigte sich überzeugt: „Das wird eine großartige Saison.“

Positive Nachrichten aus dem Volkspark: Miro Muheim (28) konnte nach seiner Syndesmose-Verletzung am Mittwoch wieder vollständig am Mannschaftstraining teilnehmen. Ein Einsatz gegen Leverkusen erscheint somit durchaus denkbar.

Wegen Rückenproblemen musste Nicolas Capaldo (27) kürzertreten. Bei dem Argentinier wird die Entwicklung in den nächsten Tagen beobachtet. Ähnliches gilt für Robert Glatzel (32), der mit einer Wadenzerrung zu kämpfen hat und dessen Einsatz am Sonntag fraglich ist.

Jean-Luc Dompé (30) konnte in dieser Saison beim HSV nur selten überzeugen. Abseits des Platzes machte er vor allem durch negative Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Im Januar wurde er nach einer Alkoholfahrt suspendiert und mit einer Rekordstrafe belegt.

Zum letzten Heimspiel der Saison am vergangenen Wochenende fehlte der Franzose im Kader. Trainer Merlin Polzin (35) erklärte, Dompé sei nicht bei hundert Prozent, um der Mannschaft helfen zu können – eine Aussage, die bei den Fans für Gesprächsstoff sorgte.

So schrieb ein Anhänger auf X, dass er sich freue, wenn er bald am Strand liege und „Jean-Luc Dompé endlich Hamburg verlässt“. Doch der Profi ließ sich nicht provozieren und antwortete selbst mit den Worten „My contract is 2027“ und einem Kussmund-Emoji.

Wie auch immer, Dompés Zukunft beim HSV ist ungewiss, da er nicht an frühere Leistungen anknüpfen konnte und immer wieder verletzungsbedingt fehlte.

Der Abbruch seiner Leihe und der anschließende Wechsel zum FC Southampton erweisen sich für Daniel Peretz (24) immer mehr als Volltreffer. Mit einer Serie von 20 Spielen ohne Niederlage erreichten die Saints Platz vier und damit die Playoffs für den Aufstieg in die Premier League – die erste Hürde ist gemeistert.

Nach dem torlosen Hinspiel stand am Dienstag das Rückspiel gegen den FC Middlesbrough auf dem Programm, das turbulenter nicht sein könnte. Bereits nach fünf Minuten geriet Peretz ins Hintertreffen, doch kurz vor der Halbzeitpause gelang dem Team der Ausgleich.

Für Aufregung sorgte zuvor der deutsche Trainer Tonda Eckert (33), der in einem Gespräch mit dem Schiedsrichter beinahe handgreiflich gegenüber Middlesbrough-Coach Kim Hellberg (38) wurde – der vierte Offizielle konnte gerade noch eingreifen.

Bis weit in die Verlängerung fiel kein Tor. Erst als das Elfmeterschießen drohte, gelang Southampton der entscheidende Treffer und zog somit ins Finale am 23. Mai im Wembley-Stadion ein. Dort trifft man auf Hull City, den früheren Verein des ehemaligen HSV-Coaches Tim Walter (50).

Beim HSV laufen bereits die Vorbereitungen für die neue Spielzeit. Dabei suchen die Rothosen nach einer Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim (28) – und könnten fündig geworden sein.

Dem „Sky“-Reporter Dennis Bayer zufolge haben die Hamburger Hennes Behrens (21) vom 1. FC Heidenheim ins Visier genommen. Der gebürtige Frankfurter ist seit Januar von TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen und überzeugt bei Heidenheim mit starken Leistungen.

Auch der Aufsteiger FC Schalke 04 zeigt Interesse an Behrens, doch die von Hoffenheim geforderten fünf Millionen Euro Ablöse sind für die Knappen offenbar zu hoch.

Eine große Ehre für Nicolas Capaldo (27)! Der Leistungsträger des HSV steht im vorläufigen Kader Argentiniens für die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Der argentinische Verband veröffentlichte am Montag die 55-köpfige Liste.

Bislang absolvierte der 27-Jährige nur Spiele für die U23 Argentiniens (neun Einsätze), ein Debüt in der A-Nationalmannschaft steht noch aus.

Ob Capaldo es in den endgültigen Kader schafft und an der Seite von Weltstar Lionel Messi (38) um die Titelverteidigung kämpfen kann, bleibt abzuwarten.

Die Zukunft von William Mikelbrencis (22) ist weiterhin offen: Der Vertrag des Außenverteidigers beim HSV läuft im Sommer aus, bisher konnte keine Einigung über eine Verlängerung erzielt werden.

Wie das Portal „FussballTransfers.com“ berichtet, könnte der Franzose den Verein verlassen und dennoch in der Bundesliga bleiben. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Aufsteiger Schalke 04 sollen Interesse bekundet haben.

Auch ein Wechsel ins Ausland ist denkbar: Der FC Girona, Parma Calcio und ein Klub aus der französischen Ligue 1 gelten als mögliche Ziele.

Ein unvergesslicher Tag für HSV-Talent Louis Lemke (16): Beim Heimsieg gegen Freiburg feierte der Youngster sein Profi-Debüt für die Rothosen – auch für den Verein ein besonderer Moment.

Mit 16 Jahren und 214 Tagen ist Lemke nun der jüngste Profi, der je für den HSV eingesetzt wurde. Er verdrängte Omar Megeed, der bei seinem Debüt im August 2022 16 Jahre und 359 Tage alt war.

Zudem gab auch Shafiq Nandja (19) sein Debüt bei den Profis.

Mit viel Erfahrung im Rücken: Schiedsrichter Felix Zwayer (44) wird die Partie zwischen dem HSV und Freiburg leiten.

Unter seiner Leitung absolvierte der HSV bisher 32 Spiele mit einer positiven Bilanz von 14 Siegen, sieben Unentschieden und 11 Niederlagen.

Freiburg hat unter Zwayers Leitung 31 Partien bestritten, mit einer leicht negativen Bilanz von elf Siegen, acht Unentschieden und zwölf Niederlagen.

Ab Sommer wird Nachwuchsspieler Moritz Reimers (19) nicht mehr für den HSV auflaufen. Der Flügelstürmer wechselt zu Holstein Kiel und Ex-HSV-Trainer Tim Walter (50), wie der Zweitligist am Freitag mitteilte. Reimers unterschrieb an der Förde einen Vertrag bis 2030.

„Moritz zeigte konstant überdurchschnittliche Leistungen in den HSV-Nachwuchsmannschaften und beim DFB. In seiner ersten Herren-Saison in der Regionalliga fiel er durch seine auffällige Spielweise auf und zeigte großes Entwicklungspotenzial“, so Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe (48).

Reimers war 2021 zum HSV-Nachwuchs gestoßen und spielte seit dieser Saison für die U21 in der Regionalliga (17 Einsätze, zwei Tore, acht Assists). Zudem absolvierte er sechs Spiele für die deutsche U19-Nationalmannschaft.

„Die Gespräche mit Holstein Kiel verliefen von Anfang an sehr positiv. Der Verein hat eine klare Philosophie, mutigen Fußball und legt Wert auf die Entwicklung junger Spieler. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und darauf, bald im Holstein-Trikot zu stehen“, sagte Reimers.

Große Freude bei der U17 des HSV! Das Team von Trainer Tim Reddersen erreichte das Finale des Hamburger Pokals.

Im Halbfinale besiegten die jungen Rothosen am Mittwochabend den Stadtrivalen FC St. Pauli mit 1:0 durch ein Tor von Hüseyin Berk Cakallioglu.

Das Endspiel findet am 7. Juni gegen den USC Paloma statt.

Nachdem der Klassenerhalt gesichert ist, plant der HSV bereits für die kommende Saison und hat offenbar einen dänischen Mittelfeldspieler ins Visier genommen.

Dem „Hamburger Abendblatt“ zufolge beschäftigt sich der Klub mit Silas Andersen (21) vom schwedischen Pokalsieger BK Häcken. Der Mittelfeldspieler steht jedoch noch bis 2029 unter Vertrag und dürfte eine hohe Ablösesumme kosten.

Auch weitere Vereine zeigen Interesse an Andersen, darunter soll der 1. FC Köln bereits im Winter angefragt haben. Der 1,90 Meter große Spieler ist gesucht.

Der HSV startete in die Vorbereitung auf das letzte Heimspiel der Saison gegen Freiburg. Allerdings fehlten einige Profis am Mittwoch.

Otto Stange (19) fehlte krankheitsbedingt, während Jordan Torunarigha (28) nach einem Zusammenprall im Spiel gegen Frankfurt im Kraftraum trainierte. Coach Merlin Polzin (35) kündigte an, dass Torunarigha am Donnerstag wieder aufs Feld zurückkehren soll.

Auch bei Miro Muheim (28) gibt es positive Entwicklungen: Nach einer Verletzung, die als Saisonaus galt, trainiert der Schweizer nun individuell und könnte am Sonntag wieder einsatzfähig sein. Ein Comeback am letzten Spieltag in Leverkusen ist definitiv geplant.

Luka Vuskovic (19) hat sich mit starken Leistungen beim HSV in den Vordergrund gespielt. Die Rothosen wollen das kroatische Talent gern halten, doch Tottenham Hotspur hat aktuell das Sagen.

Die Spurs kämpfen in der Premier League gegen den Abstieg, wollen Vuskovic im Falle des Klassenerhalts aber unbedingt behalten. Laut der englischen Boulevardzeitung „The Sun“ war Sportdirektor Johan Lange (46) zuletzt sogar persönlich in Hamburg, um über eine deutliche Gehaltserhöhung zu verhandeln.

Ob Tottenham Vuskovic jedoch wirklich halten kann, ist fraglich, da auch zahlreiche Topklubs Interesse bekundet haben.

HSV-Sportdirektor Claus Costa (41) besuchte am Montagabend in Dänemark das Spiel zwischen dem FC Midtjylland und Viborg FF (3:3), wie ein Tweet des dänischen Sportjournalisten Mathias Hauge Jacobsen zeigt.

Jacobsen berichtete, Costa habe sich besonders den Viborg-Spieler Thomas Jörgensen (20) angesehen. „Er würde perfekt zum HSV passen“, schrieb er.

Der zentrale Mittelfeldspieler hat durch starke Leistungen das Interesse mehrerer Vereine geweckt – neben dem HSV soll auch die TSG Hoffenheim an ihm dran sein. Sein Vertrag in Viborg läuft noch bis Sommer 2028, sein Marktwert wird auf rund vier Millionen Euro geschätzt.

Ein herber Rückschlag für Alexander Rössing-Lelesiit (19): Der Norweger hat sich im Training erneut am Sprunggelenk verletzt und muss operiert werden.

Der HSV teilte am Dienstag mit, dass sich Rössing-Lelesiit vergangene Woche einen Rückschlag in seiner Genesung zugezogen hat. Anfang des Jahres hatte er sich bereits im Derby gegen den FC St. Pauli verletzt und war seither ausgefallen. Nun verzögert sich seine Rückkehr erneut.

Der HSV kann nun endgültig für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Im Fokus bei der Kadersuche steht unter anderem ein neuer Stürmer.

Laut Sky zeigen die Verantwortlichen Interesse an Noel Futkeu (23) von Greuther Fürth. Der Angreifer traf in dieser Saison bereits 17 Mal und führt gemeinsam mit Mateusz Zukowski von Magdeburg die Torschützenliste der 2. Bundesliga an.

Futkeu wird Fürth nach der Saison definitiv verlassen. Eintracht Frankfurt besitzt eine Rückkaufoption über 1,3 Millionen Euro und will den Stürmer gewinnbringend weiterverkaufen. Mit einem Marktwert von fünf Millionen Euro dürfte das kein Problem sein.

Erfahrener Schiedsrichter Deniz Aytekin (47) leitet das Traditionsduell Eintracht Frankfurt gegen den HSV.

Frankfurt absolvierte unter Aytekins Leitung 38 Spiele und hat eine leicht negative Bilanz mit 13 Siegen, sechs Unentschieden und 19 Niederlagen.

Beim HSV sind die Zahlen noch schlechter: Von 34 Begegnungen endeten nur acht mit einem Sieg, neun Unentschieden und 17 Niederlagen.

Ein Schockmoment für die HSV-Frauen: Nach der 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin brach Abwehrspielerin Magou Doucoure (25) am Freitag noch auf dem Spielfeld zusammen.

Sie wurde medizinisch versorgt und anschließend ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gebracht.

Der Verein gab via X mittlerweile Entwarnung: Doucoure war beim Verlassen des Stadions im Krankenwagen ansprechbar und stabil.

Der HSV könnte im Sommer eines seiner vielversprechenden Talente verlieren. Mehrere Online-Portale, darunter „transfers_nl“, berichten, dass der niederländische Meister PSV Eindhoven Interesse an Fábio Baldé (20) zeigt. Auch einige Top-Clubs aus Portugal sollen am HSV-Eigengewächs dran sein.

Bei Eindhoven bereitet man sich auf den Abgang der Stammspieler Couhaib Driouech und Esmir Bajraktarevic vor und sucht mögliche Nachfolger. Baldé könnte sowohl als Flügelstürmer als auch als Außenverteidiger eingesetzt werden.

Der gebürtige Hamburger besitzt beim HSV noch einen Vertrag bis 2029 und eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro. Sein aktueller Marktwert wird auf etwa drei Millionen Euro geschätzt.

Darauf haben viele gewartet: Luka Vuskovic (19) kehrte am Dienstag zurück auf den Trainingsplatz. Nach seiner Knieprellung absolvierte er eine individuelle Einheit mit Reha-Trainer Sebastian Capel.

„Wir hoffen, die Belastung bei ihm nun schrittweise steigern zu können und ihn vernünftig aufzubauen. Es sind noch drei Spiele zu absolvieren, deshalb müssen wir genau abwägen“, erklärte Trainer Merlin Polzin (35) nach der Einheit. „Es gibt uns ein gutes Gefühl zu wissen, dass seine Schmerzen nachgelassen haben, er weitere Fortschritte machen konnte und unbedingt zurück auf den Platz will.“

Ob Vuskovic am Samstag (15:30 Uhr) beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt schon wieder zum Einsatz kommen kann, ist noch unklar.

Voll einsatzbereit hingegen waren Alexander Rössing-Lelesiit und Jean-Luc Dompé (30), während Yussuf Poulsen (31) noch etwas schonender trainierte. „Bei Yussi war es heute noch etwas reduzierter. Wir werden ihn in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr auf hundert Prozent bringen, aber er gibt alles, um der Mannschaft zu helfen“, sagte Polzin über seinen Kapitän und schloss Einsätze über 90 Minuten aus.

Am Dienstag wurden zudem die Trainingsbelastungen bei Robert Glatzel (32), Nicolas Capaldo (27) und Bakery Jatta (27) gesteuert.

Der HSV sucht weiterhin nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sportvorstand Stefan Kuntz (63), der Anfang Januar wegen Vorwürfen sexueller Belästigung entlassen wurde.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Auswahlprozess kurz vor dem Abschluss. Eine Aufsichtsratssitzung, in der die endgültige Entscheidung getroffen wird, ist bereits angesetzt.

Obwohl auch Sportdirektor Claus Costa (41) Chancen auf eine Beförderung eingeräumt wurden, deutet laut Bericht alles darauf hin, dass der Verein eine externe Lösung bevorzugt.

Freudige Nachrichten von Robert Glatzel (32): Der HSV-Stürmer wird zum dritten Mal Vater, wie er nach der 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim im „Sky“-Interview bestätigte.

Seinen Jubel nach seinem Elfmeter-Tor zum zwischenzeitlichen Ausgleich widmete der 32-Jährige bereits dem neuen Familienzuwachs. Dabei zog er den Ball unter sein Trikot und machte die bekannte Nuckel-Geste.

Glatzel und seine Frau Natasa haben bereits zwei Töchter, Elea (9) und Alicia (7). Dieses Mal wird es ein Junge, so der Stürmer.

Die Verantwortung im Bundesliga-Topspiel zwischen dem HSV und Hoffenheim trägt Schiedsrichter Robert Schröder (40).

Der HSV absolvierte bisher sieben Partien unter Schröders Leitung mit einer leicht negativen Bilanz: zwei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Hoffenheim hat bei Spielen mit Schröder an der Pfeife eine leicht positive Bilanz: vier Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen.

HSV-Profi Philip Otele wurde nach seiner roten Karte im Nordderby gegen Werder Bremen für zwei Spiele gesperrt. Dies entschied das DFB-Sportgericht am Freitag.

Der HSV legte gegen die Sperre Einspruch ein. Am Freitag fand die mündliche Verhandlung am DFB-Campus in Frankfurt statt. Neben Otele waren auch Sportdirektor Claus Costa und Dr. Philipp Winter (Direktor Recht & Organisation) anwesend.

Nach dem Ausfall von Abwehrchef Luka Vuskovic (19) kassierte der HSV in zwei Spielen sieben Gegentore. Wie instabil ist die Mannschaft in entscheidenden Phasen?

Neben dem Defensivspieler fehlen gegen Hoffenheim auch Miro Muheim (28, Sprunggelenk) und Kapitän Yussuf Poulsen (31). Der Einsatz von Sambi Lokonga (26) ist ebenfalls fraglich. Trainer Merlin Polzin (35) möchte jedoch keine Ausreden gelten lassen.

„Es bringt nichts, der Vergangenheit nachzutrauern. Ich habe volles Vertrauen in die Spieler der Dreier- oder Fünferkette, dass sie das gemeinsam kompensieren“, sagte er bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Niemand soll ersetzt werden, sondern jeder auf seiner Position mit seinen Stärken verteidigen und Lösungen finden.

Der HSV arbeitet mit dem bald startenden Genossenschaftsprojekt „Supporters Trust“ an einer Erweiterung des Volksparkstadions. „Nach den nötigen Genehmigungen soll die Kapazitätserhöhung sofort starten und im Laufe der kommenden Saison die Zuschauerzahl auf über 58.000 steigen“, erklärte HSV-Präsident Henrik Köncke im Vereinsinterview.

Die Bauarbeiten sollen bereits im Sommer beginnen, langfristig sollen mehr als 60.000 Fans ins Stadion passen. Zusätzlich plant der Verein Verbesserungen bei den sanitären Anlagen und im Catering.

Die Gründungsversammlung ist für den 5. Mai angesetzt. Wann der operative Betrieb startet, steht noch nicht fest. Zunächst werden 18.870 Anteile ausgegeben, die jeweils 887 Euro kosten. Der Verein erwartet Einnahmen von rund 16 Millionen Euro.

Bereits jetzt haben unter anderem Vereinslegenden wie Horst Hrubesch, Trainer Merlin Polzin und einzelne Spieler Anteile des Projekts gekauft.

HSV-Profi Philip Otele (27) erhielt im Nordderby bei Werder Bremen schon 13 Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte. Schiedsrichter Florian Exner (35) wertete die Szene als „rohes Spiel“.

Das DFB-Sportgericht verhängte eine Zwei-Spiele-Sperre, gegen die der HSV Einspruch einlegte. Die Verantwortlichen machten deutlich, dass sie nur eine Sperre von einer Partie akzeptieren würden.

Das Urteil wird am Freitag um 12:30 Uhr in einer mündlichen Verhandlung fallen.

Verstärkt sich der HSV mit einem Talent von Paris Saint-Germain? Laut der französischen Zeitung „Le Parisien“ haben die Rothosen Mathis Jangéal (17) auf dem Zettel.

Der Offensivspieler, der bereits zweimal für die Profis des Champions-League-Siegers zum Einsatz kam, gilt als großes Talent und wird von mehreren Vereinen umworben.

Auch das „Hamburger Abendblatt“ berichtet von Interesse am jungen Spieler, betont jedoch, dass ein Transfer auch davon abhängt, in welcher Liga der HSV in der nächsten Saison spielt.

Nach dem Verletzungsschock um Miro Muheim (28) ist auch die Rückkehr von Luka Vuskovic (19) noch ungewiss. Bei beiden Spielern ist offen, ob sie in dieser Saison noch einmal auflaufen werden.

„Ich sehe gute Chancen, dass Luka im Saisonendspurt wieder verfügbar ist. Er ist extrem ehrgeizig und will unbedingt noch einmal spielen. Daher sind wir zuversichtlich. Wir müssen jedoch abwarten, geduldig sein und hoffen, dass er schnell zurückkehrt“, sagte Sportdirektor Claus Costa (41).

Ähnlich optimistisch äußerte er sich zu Muheim: „Er wird alles tun, um schnell zurückzukommen. Im besten Fall kann er uns am Ende der Saison noch einmal helfen.“

Gute Nachrichten gab es auch von Alexander Rössing-Lelesiit (19). Der Youngster trainiert nach seiner Syndesmose-Verletzung wieder mit der Mannschaft und kann auf ein baldiges Comeback hoffen.

Abseits des Teams trainieren weiterhin Yussuf Poulsen (31), Albert Sambi Lokonga (26) und Jean-Luc Dompé (30).

Ein großer Rückschlag für den HSV: Miro Muheim (28) zog sich im Derby in Bremen eine Verletzung des vorderen Syndesmosebandes am rechten Sprunggelenk zu. Das teilte der Verein am Dienstag mit.

Für den achtfachen Schweizer Nationalspieler bedeutet diese Verletzung angesichts von nur noch vier ausstehenden Spielen voraussichtlich das Saisonende.

Muheim zählte in dieser Spielzeit zu den wichtigsten Akteuren und hatte die meisten Einsatzminuten bei den Rothosen.

Eine Hiobsbotschaft für den HSV: Luka Vuskovic (19) könnte noch länger ausfallen. Wie „BILD“ berichtet, ist sein Knie offenbar schwerer beschädigt als zunächst angenommen.

Ein Einsatz im kommenden Heimspiel gegen Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) gilt als sehr unwahrscheinlich. Auch bei Albert Sambi Lokonga (26, Oberschenkel) und Miro Muheim (28, Knie) besteht weiterhin Unsicherheit.

Der einzige Lichtblick an einem ansonsten enttäuschenden HSV-Tag war Stürmer Robert Glatzel (32). Er zeigte im Derby bei Werder Bremen eine starke Leistung und erzielte das Traumtor zum 1:1-Ausgleich.

Teamkollege Nicolai Remberg (25) lobte Glatzel für ein „überragendes Spiel“. Auch Coach Merlin Polzin (35) hob hervor, dass der 32-Jährige weiterhin den Unterschied machen könne.

Glatzel selbst war zwar enttäuscht über die Niederlage, freute sich aber über seinen Treffer und seine Leistung. Nach einer schwierigen Saison hat sich der Torjäger so für den Endspurt in Position gebracht.

Vor und nach dem Nordderby hatten Chaoten aus dem HSV-Fanblock Pyrotechnik auf den Rasen und andere Bereiche des Stadions gezündet. Die Polizei rückte daraufhin mit Einsatzkräften in den HSV-Block vor.

Ein Sprecher berichtete am Abend, dass es in der Nähe der Sanitäranlagen zu einem Brand kam. Polizei und Feuerwehr wurden bei ihrem Einsatz von HSV-Anhängern angegriffen. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

Eine Saison lang kreuzten sich die Wege von Aaron Hunt (39) und Merlin Polzin (35) beim HSV. Während Hunt noch als Spieler aktiv war, war Polzin Co-Trainer unter Daniel Thioune (51). Dass Polzin später Cheftrainer wird, überraschte Hunt.

„Ehrlich gesagt hätte ich ihm das nicht zugetraut“, sagte Hunt im Interview auf hsv.de. „Seine Fähigkeiten in Analysen und Gesprächen waren als Spieler schon erkennbar, aber der Unterschied zwischen Co- und Cheftrainer ist groß. Ich hatte ihn nie auf dem Zettel, dass er mal Cheftrainer wird.“

Er freut sich jedoch über Polzins Entwicklung: „Man sieht, dass die Mannschaft ihm zu einhundert Prozent folgt und eine Einheit bildet. Das Team hat eine klare Spielphilosophie. Merlin macht vieles richtig – Hut ab!“

HSV-Legende Horst Hrubesch wird heute 75 Jahre alt und darf sich auf ein besonderes Geburtstagsständchen freuen.

„Bei Horst geben wir Vollgas“, kündigte HSV-Trainer Merlin Polzin an. „Wenn wir nicht live singen können, machen wir es sicher per Video.“

Hrubesch und der 40 Jahre jüngere Polzin sind seit der Saison 2020/21 befreundet. Damals sollten die beiden den HSV nach der Trennung von Daniel Thioune noch zum Aufstieg führen, scheiterten jedoch knapp auf dem vierten Platz.

Auch heute stehen Polzin und Hrubesch häufig in Kontakt. Der ehemalige Stürmer übt durchaus auch Kritik, bleibt aber stets respektvoll. „Das schätze ich sehr“, so Polzin, der Hrubesch zum Geburtstag idealerweise einen Derbysieg schenken möchte.

Trainer Polzin steht auch im regelmäßigen Austausch mit Mario Vuskovic, dem Bruder von HSV-Verteidiger Luka Vuskovic (19), der derzeit wegen einer Dopingsperre nicht spielen darf.

„Wir telefonieren und machen Videocalls. Mario ist und bleibt ein wichtiger Teil unseres Teams“, erklärte Polzin vor dem Nordderby gegen Werder Bremen. „Wir freuen uns alle darauf, dass er in der nächsten Saison wieder für uns aufläuft.“

Trainer und Spieler pflegen ein gutes Verhältnis, wobei Polzin scherzhaft anmerkte, dass er hin und wieder versuche, etwas Kritisches über Luka über Mario loszuwerden – doch der familiäre Zusammenhalt steht immer an erster Stelle.

Wie erwartet stuft die Polizei das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV am kommenden Samstag als Hochrisikospiel ein.

Die Bremer Polizei erhält dabei Unterstützung aus Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Thüringen, Niedersachsen sowie von der Bundespolizei. Dies teilte die Polizei Bremen am Mittwochnachmittag mit.

Fans müssen zudem mit Einschränkungen bei der Anreise zum Weserstadion rechnen. Der Weg entlang des Weserufers wird am Samstagnachmittag ab der Sankt-Jürgen-Straße bis zum Stadion für Heimfans gesperrt.

Außerdem wird der Osterdeich für Autos zwischen Sielwall und Stader Straße etwa zweieinhalb Stunden vor Anpfiff und etwa eine Stunde nach Spielende gesperrt.

Die Polizei rät Heimfans, mehr Zeit für die Anreise einzuplanen und den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen.

Wer übernimmt die vakante Position des Sportvorstands beim HSV? Nach dem Abgang von Stefan Kuntz (63) ist die Frage weiterhin offen.

Wie „BILD“ berichtet, sollen sich die Rothosen mit Ex-Profi Stefan Reuter (59) darüber ausgetauscht haben. Der Weltmeister von 1990 arbeitet derzeit als Berater beim FC Augsburg, dessen Vertrag im Sommer ausläuft.

Reuter hat offenbar Interesse an einer Position „in der ersten Reihe“, nachdem er elf Jahre als Geschäftsführer Sport beim FCA tätig war.

Für frischen Wind soll auch Rodolfo Cardoso (57) sorgen: Der ehemalige HSV-Profi und bislang Co-Trainer wird neuer Cheftrainer der HSV-Frauen. Die bisherige Trainerin Liese Brancao (44) und Co-Trainer Gerhard Waldhart (48) wurden freigestellt.

„Nach intensiver Analyse der sportlichen Situation und Gesprächen mit allen Beteiligten sind wir überzeugt, dass ein Trainerwechsel erforderlich ist. Ziel ist es, die gesteckten Ziele zu erreichen und dem Team mit Rodolfo Cardoso neue Impulse, Energie und Lockerheit im Schlussspurt zu geben“, erklärte Vorstand Eric Huwer (42).

Cardoso betonte: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und darauf, die Mannschaft in dieser entscheidenden Phase zu unterstützen. Ich bin sicher, dass wir schnell etwas bewegen und die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holen. Jetzt zählt es, als geschlossene Einheit aufzutreten.“

Die HSV-Frauen belegen momentan Platz 12 und haben nur drei Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

Bundesliga-Tabelle und Bedeutung

Die Bundesliga-Tabelle entscheidet folgende Dinge: Der Tabellenführer am Ende der Saison wird Deutscher Meister. Die Teams auf Platz 17 und 18 steigen in die 2. Bundesliga ab.

Der Drittletzte (Platz 16) nimmt an der Relegation teil, um den Klassenerhalt zu sichern. Dabei trifft er auf den Drittplatzierten der 2. Bundesliga.