zurück

HSV-Blog: Meffert nach Kopfstoß im Krankenhaus!

Hamburg – Ein Rückschlag für die Rothosen: Mit dem 0:0-Unentschieden gegen die SV Elversberg verlor der HSV vorerst die Spitzenposition in der Tabelle. Dennoch bleibt das Team weiterhin im Rennen um den Aufstieg.

Die Hanseaten erwarten bereits am kommenden Samstag um 13 Uhr eine anspruchsvolle Partie, wenn sie beim 1. FC Nürnberg zu Gast sind.

In unserem HSV-Blog bekommt Ihr alle Informationen zum Team, den anstehenden Transfers und vieles mehr aus dem Volksparkstadion.

Ein bedeutender Verlust für den Club: Der Nachwuchsstürmer Omar Sillah (21) wechselt für die kommende Saison ablösefrei zu Greuther Fürth – wie von beiden Vereinen bestätigt wurde.

Der U21-Angreifer, der in der Regionalliga Nord mit 18 Treffern die Torschützenliste anführt, war in dieser Saison regelmäßig auch bei den Profis im Einsatz.

So wurde er nun vom HSV verabschiedet und hat einen Vertrag bis 2027 unterschrieben – eine feste Rolle in der Mannschaft der Zweiten Liga ist für ihn vorgesehen.

Schock in der Trainingswelt des HSV: Mittelfeldspieler Jonas Meffert (30) zog sich bei einem Luftzweikampf während der Trainingseinheit am Dienstag auf Mallorca vermutlich eine schwere Kopfverletzung zu.

Der Sechser wurde von Emir Sahitis (26) einseitig am Hinterkopf getroffen. Nachdem er zunächst medizinisch versorgt wurde, musste Meffert mit Verdacht auf einen Nasenbeinbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden – auch eine Gehirnerschütterung wird derzeit in Betracht gezogen.

Positiv zu vermelden ist jedoch, dass Dennis Hadzikadunic (26) – trotz ausgekugelter Schulter – zumindest wieder einige Minuten auf dem Platz absolvierte. Am Samstag in Nürnberg wird er allerdings pausieren.

Nach dem torlosen Spiel gegen Elversberg zeigte sich Verteidiger Dennis Hadzikadunic (26) noch zuversichtlich, trotz der verletzten Schulter bereits am Montag wieder ins Training zurückzukehren.

Doch bei der ersten Einheit im Kurzlager auf Mallorca blieb der Abwehrspieler außen vor, zudem wurde sein rechter Arm in eine Schlinge gelegt.

Ebenfalls fehlte Immanuel Pherai (23) aufgrund von Fieber, weshalb er im Hotel verharrte.

Um den Aufstieg endlich zu erreichen, setzt der HSV auf eine innovative Maßnahme: Ab Sonntag begibt sich der Zweitligist zu einem viertägigen Trainingslager auf Mallorca. Trainer Merlin Polzin erklärte: "Wir wollen bewusst den gewohnten Trainingsalltag in Hamburg hinter uns lassen, um uns mit intensiven und fokussierten Einheiten auf den Endspurt einzustimmen sowie an zahlreichen Details zu arbeiten. Zudem werden wir viel Zeit miteinander verbringen, um unseren Teamgeist weiter zu stärken."

Die Idee, die bereits in der Winterpause reifte, wird nun als optimaler Zeitpunkt betrachtet. Die Trainingseinheiten finden auf der Anlage des RCD Mallorca statt – unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Am Mittwoch kehrt die Mannschaft dann nach Hamburg zurück, um sich auf das Spiel gegen den 1. FC Nürnberg vorzubereiten.

Ein noch relativ unbekannter Name übernimmt die Leitung: Der Schiedsrichter Felix Prigan (26) pfeift das Zweitligaduell zwischen dem HSV und Elversberg. Während der junge Offizielle aus dem Saarland bereits fünf Begegnungen (vier Siege, eine Niederlage) dirigierte, ist dies das erste Spiel, in dem er für Hamburg zuständig ist.

So berichtet "Sky": Der HSV verliert eines seiner Talente an RB Leipzig – demnach hat Manuel Abbey (16) bereits einen Vertrag bei den Sachsen unterzeichnet. Die Hanseaten lassen den Offensivspieler offenbar für eine Ausbildungsentschädigung ziehen, nachdem Abbey sechs Jahre in der Jugend der Rothosen tätig war.

Auch soll der HSV laut SPORT BILD Interesse an Linton Maina (25) vom 1. FC Köln haben – allerdings nur, wenn es für die Rothosen auch einen Aufstieg in die Bundesliga gibt. Neben Hamburg zeigen jedoch auch der 1. FSV Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach Interesse an Maina, der in dieser Saison bereits drei eigene Treffer erzielt und zehn Vorlagen geliefert hat.

Ein Trikot mit besonderem Hintergrund: Am Mittwoch präsentierte der HSV ein Sondertrikot, das im Oktober 2024 von acht Mädchen im Rahmen eines Workshops zum Weltmädchentag entworfen wurde. Mit diesem Shirt will der Club ein Zeichen für Gleichberechtigung und die Rechte von Jungen und Mädchen weltweit setzen – ein Teil der Verkaufserlöse geht an die Kinderrechtsorganisation Plan International.

Die Profis des HSV tragen das Trikot beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Nürnberg am 5. April, während die Frauenmannschaft am 31. März gegen Borussia Mönchengladbach antreten wird.

Besonders erfreulich: Der Verteidiger Miro Muheim (27) absolvierte gestern sein zweites Länderspiel für die Schweizer Nationalmannschaft und überzeugte mit einem Tor sowie einer Vorlage. Nach dem 3:0-Sieg gegen Luxemburg wurde er von Nationaltrainer Murat Yakin (50) sogar als "bester Mann auf dem Platz" hervorgehoben – ein Auftritt, der seine Chancen auf einen WM-Kaderplatz im kommenden Jahr deutlich verbessern dürfte.

Muheim, der heute seinen 27. Geburtstag feiert, träumt von der Teilnahme an der WM mit der Schweiz. Allerdings könnte dieses Vorhaben Konsequenzen für den HSV haben, denn laut "BILD" wird erwogen, ihn im Sommer zu verabschieden, falls der Aufstieg nicht gelingt. Ein Wechsel zu einem Erstligaklub würde seine Chancen auf einen WM-Start zweifellos erhöhen – ein weiterer Anreiz für den HSV, den Wiederaufstieg in dieser Saison perfekt abzuschließen.

Ein ernüchternder Einbruch: Abwehrspieler Valon Zumberi (22) zog sich im allerersten Training der Saison eine schwere Knieverletzung zu – dabei löste sich die Kniescheibe und zusätzlich riss seine Patellasehne. Zwar ist der Verteidiger mittlerweile wieder genesen, doch er kommt weder bei den Profis noch bei der U21 zum Einsatz. Daher plant Zumberi, sich im Sommer anderweitig zu orientieren. Laut "BILD" steht bereits fest, dass der 22-Jährige den HSV nach Saisonende verlassen wird, da sein Management bereits entsprechende Gespräche führt – besonders ein Auslandswechsel scheint für ihn reizvoll.

Der Zeitplan ist fix: Die DFL hat am heutigen Donnerstag die Spieltage 31 bis 33 der Zweiten Liga terminiert. Da der 34. Spieltag schon festgelegt war (18. Mai, 15:30 Uhr), stehen nun alle weiteren Termine für den Rest der Saison fest. Im Folgenden ein Überblick über die kommenden Partien des HSV:

Nach den starken Leistungen der letzten Wochen dürfen sich die Profis am heutigen Donnerstag noch über eine Trainingseinheit freuen, bevor ein verlängertes Wochenende beginnt. Trainer Merlin Polzin (34) gönnt seinen Spielern drei freie Tage, sodass am Montag wieder auf dem Rasen im Volksparkstadion angestrebt wird.

Im Rahmen eines erfolgreichen Tests besiegten die Rothosen den Regionalligisten Phönix Lübeck am heutigen Mittwoch überzeugend mit 3:0. Besonders erfreulich war dabei das Comeback von Robert Glatzel in der Startelf, der in der 16. Minute direkt per Elfmeter für die Hanseaten traf. Die beiden weiteren Treffer wurden in der 53. Minute von Davie Selke und in der 70. Minute von Marco Richter erzielt.

Folgende Spieler kamen in den Test zum Einsatz: Mickel – Hefti (46. Mikelbrencis), Agyekum (61. Bornschein), Schonlau, Oliveira (46. Seifert) – Poreba – Nejad (46. Megeed), Richter – Baldé, Glatzel (46. Selke), Königsdörffer (61. Yalcinkaya).

Der HSV nutzt die Unterbrechung durch die Länderspielpause für ein Freundschaftsspiel gegen Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck. Für diese Partie, die am Mittwoch ausgetragen wird, wird der Spielbetrieb unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden – ein Livestream für die Fans wird über den offiziellen YouTube-Kanal des HSV verfügbar sein. Trainer Merlin Polzin betonte: "Wir haben uns gezielt für einen Gegner entschieden, der einen attraktiven Ballbesitzfußball spielt."

HSV-Profi Adam Karabec (21) wird in der anstehenden Länderspielpause nicht für sein Land antreten können. Wie der tschechische Verband auf X informierte, fällt der Mittelfeldspieler "aus gesundheitlichen Gründen" bei der U21 aus – weitere Details wurden nicht bekanntgegeben. Nach Angaben der Hamburger Morgenpost leidet Karabec zudem an Adduktorenproblemen, weshalb in der kommenden Woche eine ausführliche Untersuchung erfolgen soll.

Vor dem letzten Heimspiel gegen Düsseldorf kam es im Volksparkstadion zu einem Zusammenstoß: Ein 25-jähriger Fortuna-Fan erlitt eine Kopfverletzung und musste im Krankenhaus behandelt werden. Laut Hamburger Morgenpost wird nun gegen einen 22-jährigen HSV-Fan wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt – der Mann ist polizeibekannt.

Die Spielleitung liegt in den Händen von Schiedsrichter Tobias Stieler (43), der das Spitzenspiel zwischen HSV und Magdeburg pfeifen wird. Für die Hamburger war dies bislang sein einziges Spiel als Schiedsrichter – 2012 erlitt der HSV unter seiner Leitung in der Bundesliga eine 1:3-Niederlage gegen den SC Freiburg. Die Bilanz bei Magdeburg sieht bei ihm für diesen Klub mit drei Einsätzen (ein Remis sowie zwei Niederlagen) eher düster aus.

Die herausragenden Leistungen von Miro Muheim blieben nicht unbemerkt: Nationaltrainer Murat Yakin nominiert den Linksfuß für die kommenden Länderspiele der Schweiz. Nach bisher nur einem Ländereinsatz könnte Muheim somit weiter sein Nationalspieler-Konto auffüllen – als Gegner stehen Nordirland (Auswärtsspiel am 21. März) und Luxemburg (Heimspiel am 25. März) an.

Stürmer Davie Selke (30) begeistert die HSV-Anhänger: Mit 17 Saisontoren führt er aktuell die Torschützenliste der 2. Bundesliga an und gilt zudem als Publikumsliebling. Kürzlich ist sogar ein eigener Fangesang zu Ehren des Knipers entstanden, der zur Melodie des Cranberries-Hits "Zombie" im Refrain "Viel gereist, jetzt daheim, Davie, Davie, Davie Selke! Endlich zu Haus’, beim HSV, Davie, Davie, Davie Selke!" angestimmt wird – ein Grund zur Freude für den Torschützen.

Club-Vize Michael Papenfuß (70) hat klargestellt, dass er nicht für die Nachfolge von HSV-Präsident Marcell Jansen (39) kandidieren wird. "Ich wollte mich eigentlich etwas zurücknehmen und niemals im Rampenlicht stehen. In Absprache mit meiner Frau habe ich mich deshalb entschieden, nicht als Präsident anzutreten", erklärte der 70-Jährige gegenüber dem Hamburger Abendblatt. "Die Position des Präsidenten erfordert vor allem repräsentative Aufgaben – als Vizepräsident und Schatzmeister kann ich hingegen aktiv mitgestalten."

Auch Marcell Jansen steht im Sommer nicht erneut als Kandidat für das Präsidentenamt an. Prominente Namen wie Unternehmer Frank Ockens, Aufsichtsratsmitglied Ralph Hartmann sowie die Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig bemühen sich nun um Jansens Nachfolge. Ockens strebt das Präsidentenamt, während Hartmann als Schatzmeister fungieren und Ludwig den sportlichen Bereich betreuen soll – ob sie tatsächlich als Team antreten, bleibt vorerst unklar. Kandidaten können ihre Bewerbungen noch bis zum 2. Mai einreichen; die Wahl des neuen Präsidenten findet dann am 21. Juni auf der Mitgliederversammlung statt.

Eine weitere Freude: Die HSV-Profis Miro Muheim (26) und Ludovit Reis (24) wurden dank ihrer herausragenden Leistungen gegen Düsseldorf vom Fachmagazin Kicker in die "Elf des Tages" berufen. Für Linksverteidiger Muheim ist dies bereits sein fünfter Einsatz in dieser Saison, während Reis erstmals ausgezeichnet wurde.

Schiedsrichter Florian Exner (34) übernimmt das heutige Topspiel zwischen HSV und Fortuna Düsseldorf. Bisher leitete er drei Spiele für die Hamburger, mit einer Bilanz von einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage – während es bei den Düsseldorfern in zwei Spielen ein Unentschieden und eine Niederlage gab.

Im Rahmen eines ausverkauften DFB-Pokal-Halbfinales der Frauen im Volksparkstadion gehen nur noch wenige VIP-Tickets. Somit wird ein neuer Rekord aufgestellt: Beim Nordderby gegen Werder Bremen (23. März, 15:30 Uhr) wurden 57.000 Tickets verkauft, womit der bisherige Rekord von 44.808 Zuschauern beim Frauen-Pokalfinale zwischen Wolfsburg und Freiburg im Mai 2023 im Kölner Stadion übertroffen wird.

Die DFL legte am heutigen Donnerstag zudem die Spieltage 28 bis 30 der Zweiten Liga fest: Der HSV muss dabei einmal am Samstagmittag, einmal am Freitagabend und erneut am Samstagabend antreten. Eine Übersicht der Spiele folgt weiter unten.

Nach dem Erfolg gegen Kaiserslautern gönnt sich der HSV eine kleine Verschnaufpause: Zwei trainingsfreie Tage stehen an, bevor es am morgigen Dienstag um 14 Uhr mit der ersten Trainingseinheit der Woche weitergeht. Mittwochs, donnerstags und freitags wird jeweils um 11 Uhr im Volksparkstadion trainiert, am Samstag findet anschließend eine geschlossene Einheit statt, bevor am Sonntag um 13:30 Uhr das Auswärtsspiel in Paderborn ansteht.

Schiedsrichter Sören Storcks (36) wird heute Abend das Duell zwischen HSV und 1. FC Kaiserslautern leiten. Der 36-Jährige verfügt über vier Einsätze bei den Hamburgern mit einer Bilanz von zwei Siegen, einem Remis und einer Niederlage – wobei sein letztes Spiel mit einem 3:4 gegen Hannover 96 endete. Im Gegensatz dazu hat das Team der Roten Teufel unter Storcks eine perfekte Quote: Alle fünf Spiele gingen für sie als Sieger aus.

Der DFB-Pokal-Halbfinale-Termin der Frauen zwischen HSV und Werder Bremen steht ebenfalls fest: Laut dem Deutschen Fußball-Bund findet das Derby am 23. März um 15:30 Uhr im Volksparkstadion statt.

In einer überraschenden Nachricht erhielt HSV-Profi Emir Sahiti (26) eine Geldstrafe in Höhe von 8.000 Euro, weil er nach einer obszönen Geste gegenüber Regensburger Fans durch den DFB sanktioniert wurde. Die Befürchtung, dass er für weitere Spiele gesperrt wird, hat sich nicht bewahrheitet – nach dem Spiel gegen Kaiserslautern darf der Kosovare wieder mitanspielen.

Weitere positive Nachrichten aus dem Volkspark: Nachdem er die letzten zwei Trainingseinheiten wegen einer Erkältung verpasst hatte, kehrte Flügelflitzer Jean-Luc Dompé (29) am heutigen Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining ein. Zunächst nahm der Franzose regulär an der Einheit auf dem Rasen teil, verabschiedete sich jedoch vorzeitig, um im Kraftraum weiterzuarbeiten – mit Blick auf den Einsatz gegen Paderborn dürfte Dompé jedenfalls im Kader stehen.

Die Trainingseinheit am Mittwochvormittag stand zudem unter besonderer Beobachtung: Zahlreiche Teilnehmer des 71. Pro-Lizenz-Lehrgangs des DFB, darunter Ausbilder Arno Michels, Nationaltrainer-Co-Trainer Sandro Wagner, ehemaliger HSV-Profi Heiko Westermann (nun Co-Trainer bei FC Barcelona) und Roberto Hilbert (U19-Trainer bei Greuther Fürth), nahmen daran teil.

Nicht ganz der erhoffte Einstand in Hamburg: Abwehrtalent Aboubaka Soumahoro (20) hatte seit seinem Wechsel Anfang Februar aufgrund einer Verletzung noch keinen Einsatz. Laut Vereinsmitteilung wird der Franzose in den kommenden Wochen weiterhin ausfallen, nachdem eine erneute Untersuchung eine strukturelle Muskel-Sehnen-Verletzung ergab – eine Operation ist jedoch nicht notwendig.

In einem ernüchternden Statement sprach sich der HSV-Profi Mario Vuskovic (23), der wegen angeblichen Epo-Dopings gesperrt ist, erstmals zu den psychischen Folgen des Falls aus. Im Interview mit dem Magazin "11Freunde" berichtete der Kroate, dass er innerhalb weniger Tage fünf Kilo abgenommen habe und teils "verstörende" Albträume hatte. Gleichzeitig betonte er: "Ich werde niemals etwas zugeben, das ich nicht getan habe. Ich bin unschuldig – das weiß jeder." Für ihn ist der HSV inzwischen mehr als nur ein Verein, er betrachtet ihn als Familie, und nach seiner Sperre, die im November 2026 endet, will er beweisen, dass der Club richtig an ihm festgehalten hat.

Auch in Sachen Auszeichnungen gibt es Grund zur Freude: HSV-Stürmer Davie Selke (30) wurde nach seinem Doppelpack gegen Kaiserslautern vom "Kicker" zum "Spieler des Tages" in der 2. Bundesliga gekürt. Zudem wurde er in dieser Saison bereits zum dritten Mal in die "Elf des Tages" berufen – auch Jonas Meffert (30) und Innenverteidiger Dennis Hadzikadunic (26) fanden dort ihren Platz, wobei dies für Hadzikadunic bereits sein zweiter Nominierungseinsatz in dieser Saison ist.

Die Frauen des HSV erleben derzeit einen Rekordabend: Das Pokal-Halbfinale gegen Werder Bremen am 23. März (15:30 Uhr) wird vor einer Rekordkulisse ausgetragen. Über den Vereinskanal auf X (ehemals Twitter) teilte der Club mit, dass bereits vor dem freien Verkauf mehr als 20.000 Tickets für das Nordderby im Volksparkstadion abgesetzt wurden – ein Rekord für ein Frauenspiel auf Hamburger Boden.

Nach dem überzeugenden 2:0-Sieg über Kaiserslautern genießen die HSV-Profis zwei trainingsfreie Tage, bevor es am kommenden Dienstag um 14 Uhr mit der ersten Trainingseinheit der neuen Woche weitergeht. Die Trainingszeiten sind wie folgt geplant: Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils um 11 Uhr im Volkspark, am Samstag eine nichtöffentliche Einheit, und am Sonntag um 13:30 Uhr findet das Auswärtsspiel in Paderborn statt.

Schiedsrichter Sören Storcks (36) wird zudem das Topspiel zwischen HSV und 1. FC Kaiserslautern pfeifen. Er hat bislang vier Spiele für die Hamburger dirigiert und kann dabei auf zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage zurückblicken – sein letztes Spiel endete mit 3:4 gegen Hannover 96, während die Roten Teufel unter Storcks in ihren fünf Spielen stets ungeschlagen blieben.

Im Transfergeschehen sorgt der HSV weiterhin für Schlagzeilen: Während das deutsche Transferfenster bereits geschlossen ist, bleiben internationale Wechsel weiterhin möglich. So kursieren Berichte aus den USA und Kanada, dass Lukasz Poreba möglicherweise zu MLS-Klub Vancouver Whitecaps wechseln könnte – ein Transfer, der noch bis zum 23. April realisiert werden kann. Allerdings spielte der Pole in letzter Zeit kaum noch eine Rolle, weshalb ein Vereinswechsel während der Saison eher unwahrscheinlich erscheint.

Zweitliga-Experte Torsten Mattuschka (44) ist der Ansicht, dass der HSV in dieser Saison den Aufstieg schaffen wird: "Ich glaube, dass sie jetzt endlich dran sind." Er lobte Coach Merlin Polzin als echten Zauberer – "Fast alles, was er bisher angepackt hat, scheint zu funktionieren. Dazu kommt, dass Ludovit Reis wieder voll einsatzfähig ist und Robert Glatzel vor seiner Rückkehr steht – das ist ein klarer Vorteil." Gleichzeitig relativierte der ehemalige Profi: "Man dachte eigentlich jedes Jahr, dass der HSV es schaffen muss. Und sie sind nun schon im siebten Jahr der Zweitligengeschichte …"

Historisch schreibt sich auch das DFB-Pokal-Halbfinale der HSV-Frauen gegen Werder Bremen (23. März, 15:30 Uhr) in die deutsche Fußballgeschichte ein: Innerhalb einer Woche gingen bereits über 48.000 Tickets weg – der bisherige Rekord für ein Frauenspiel in Deutschland lag bei 44.808 Zuschauern (DFB-Pokalfinale 2023).

"Wir sind unglaublich stolz auf diese neue Rekordmarke – unsere Spielerinnen brennen darauf, mit dieser einzigartigen Kulisse im Rücken wieder im Volksparkstadion anzutreten", so erklärte Saskia Breuer, Koordinatorin der HSV-Frauen. HSV-Präsident Marcell Jansen betonte: "Der immense Fanzuspruch unterstreicht, wie besonders der HSV und seine Anhänger sind. Mit Hamburg im Rücken senden wir zudem ein klares Signal, wie sehr der Frauenfußball zieht." Es ist also gut möglich, dass das Nordderby letztlich erneut mit 57.000 Zuschauern ausverkauft sein wird.

Nach guten Nachrichten vom Trainingsplatz: HSV-Flügelflitzer Jean-Luc Dompé (29) mischte heute nach zwei verpassten Einheiten wegen einer Erkältung wieder im regulären Mannschaftstraining mit. Zuerst nahm der Franzose am Platz teil, bevor er vorzeitig in den Kraftraum wechselte. Gegen Paderborn dürfte Dompé zumindest für den Aufstellungskader berücksichtigt werden.

Weiterhin stand am Mittwochvormittag eine besondere Trainingseinheit unter Beobachtung: Anwesend waren Teilnehmer des 71. Pro-Lizenz-Lehrgangs des DFB – neben Ausbilder Arno Michels gehörten auch Sandro Wagner (Co-Trainer der Nationalmannschaft), der ehemalige HSV-Profi Heiko Westermann (jetzt Co-Trainer beim FC Barcelona) und Roberto Hilbert (U19-Trainer bei Greuther Fürth) zum Kreis der Gäste.

Den Start in Hamburg hat es jedoch nicht jeder so gedacht: Das Abwehrtalent Aboubaka Soumahoro (20), der seit seinem Wechsel Anfang Februar verletzt war, stand bislang noch nie im Einsatz. Dem Verein zufolge wird Soumahoro auch in den nächsten Wochen nicht einsatzbereit sein. Eine erneute Untersuchung ergab eine strukturelle Muskel-Sehnen-Verletzung – eine Operation wird dabei glücklicherweise vermieden.

Last but not least äußerte sich der wegen angeblichen Epo-Dopings gesperrte Mario Vuskovic (23) erstmals zu den psychischen Folgen seines Falls. In einem Interview mit "11Freunde" erklärte der Kroate, dass er innerhalb weniger Tage fünf Kilo abgenommen habe und teils "verstörende" Albträume erlebt habe. "Ich werde niemals etwas gestehen, das ich nicht getan habe. Ich bin unschuldig – das weiß jeder", betonte er. Für ihn hat der HSV längst aufgehört, nur ein Verein zu sein – er versteht ihn als Familie und möchte nach Aufhebung seiner Sperre im November 2026 beweisen, dass die Entscheidung, an ihm festzuhalten, richtig war.

Auch bei den Auszeichnungen konnte der HSV überzeugen: Nach einem Doppelpack gegen Kaiserslautern wurde Stürmer Davie Selke (30) zum "Spieler des Tages" der 2. Bundesliga gekürt, während er zugleich zum dritten Mal in dieser Saison in die "Elf des Tages" berufen wurde. Darüber hinaus fanden auch Sechser Jonas Meffert (30) und Innenverteidiger Dennis Hadzikadunic (26) ihren Platz – für Letzteren ist es bereits das zweite Mal in dieser Saison.

Schiedsrichter Michael Bacher (33, Amerang) wird das heutige Duell zwischen HSV und Hannover 96 leiten. Die Hamburger hatten bislang zwei Spiele unter seiner Leitung bestritten und gingen in beiden Partien als Sieger vom Platz, während Hannover unter Bachers Pfeife in acht Einsätzen drei Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen verbuchen konnte.

Valon Zumberi, der vor kurzem im Probetraining des schottischen Zweitligisten Hamilton Academical zu sehen war, steht weiterhin auf der Abschussliste des HSV – wenngleich er sich nach reiflicher Überlegung gegen einen Wechsel entschieden haben soll.

Auch an diesem Samstag müssen Fans mit Einschränkungen bei der Anreise zum Volkspark rechnen: Die S-Bahn-Stationen in Stellingen und Eidelstedt werden weiterhin nicht von den Linien ab Altona und Hauptbahnhof angefahren. Ersatzshuttles starten ab 11 Uhr von der U-Bahn-Station Hagenbecks Tierpark in Richtung Volkspark, während Pinneberger über Stellingen sowie Busse ab Othmarschen alternativ genutzt werden können.

Tabelle 2. Bundesliga

Die 2. Bundesliga-Tabelle bedeutet im Wesentlichen: Der Zweitliga-Meister, der am Ende der Saison auf Platz 1 steht, steigt in die 1. Bundesliga auf – Analog gilt dies auch für den Zweitplatzierten. Platz 3 muss in einem Entscheidungsspiel gegen den drittletzten Verein der Bundesliga um den Aufstieg beziehungsweise Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse antreten.