HSV-Blog: HSV zieht Konsequenzen aus Jean-Luc Dompés Alkoholfahrt
Hamburg – Am Freitagabend (20.30 Uhr) muss der HSV in Mainz ohne Luka Vuskovic (18) auskommen.
Trainer Merlin Polzin (36) sprach sowohl über die weitere Perspektive des jungen Abwehrtalents als auch über die Zukunft von Jean-Luc Dompé (30).
In unserem HSV-Blog erhaltet Ihr alle aktuellen Informationen rund um die Mannschaft, mögliche Transferbewegungen und Neuigkeiten aus dem Volksparkstadion.
Die Alkoholfahrt von Jean-Luc Dompé (30) sorgte für große Aufmerksamkeit. Mittlerweile bemüht sich der Profi, auf dem Spielfeld wieder zu überzeugen. Beim letzten Spiel gegen Union Berlin (3:2) feierte er ein kurzes Comeback und stand 18 Minuten auf dem Platz.
Offenbar haben die Verantwortlichen dem Spieler schon vergeben. „Das Thema Jean-Luc haben wir in den vergangenen Wochen ausführlich besprochen. Für mich als Trainer, aber vor allem für den Verein war klar, dass wir Haltung zeigen und eine klare Position beziehen müssen“, betonte Merlin Polzin (36). Dennoch fügte er an: „Es geht nicht darum, jemanden zu verurteilen – weder im Sport noch im Leben. Vielmehr sollten wir als Mannschaft in guten wie schlechten Zeiten zusammenhalten.“
Dompé soll eine Einsicht gezeigt haben. „Mir ist wichtig, dass wir einen Schnitt machen. Er soll die gleiche Chance bekommen wie jeder andere, sich sportlich für die Startelf zu empfehlen“, erklärte Polzin weiter. Ob dies bereits am Freitag in Mainz der Fall sein wird, ist offen. Wahrscheinlich wird erneut Winter-Neuzugang Philip Otele (26) in der Anfangsformation stehen.
In Mainz wird Luka Vuskovic (18) wegen einer Gelbsperre fehlen. Das vielversprechende Talent wird vermutlich elf weitere Partien im HSV-Trikot absolvieren – oder sogar mehr?
Auf die Frage, ob er an einen Verbleib von Vuskovic über den Sommer hinaus glaubt, antwortete Trainer Polzin (36): „Ich bin ein Überzeugungstäter und glaube an solche fußballromantischen Geschichten, die manchmal schwer vorstellbar sind.“
Er fügte hinzu: „Wir sind sehr daran interessiert, dass er weiterhin das HSV-Trikot trägt – besonders im Hinblick auf die mögliche Rückkehr von Mario Vuskovic in knapp 270 Tagen.“ Mitte November endet die Dopingsperre von Marios Bruder, sodass beide gemeinsam für den HSV auflaufen könnten.
Entscheidend bleibt jedoch die Haltung von Tottenham Hotspur. „Zwischen den Vereinen gibt es eine klare vertragliche Vereinbarung. Wir sind dankbar, dass wir im letzten Sommer eine Lösung gefunden haben, insbesondere mit Tottenham“, erläuterte Polzin. Diese Einigung muss auch für den Sommer getroffen werden.
Beim Erfolg gegen Union Berlin kassierte Luka Vuskovic (18) seine fünfte Gelbe Karte, weshalb er am Freitag in Mainz fehlen wird. Die Sperre ermöglicht ihm allerdings einige trainingsfreie Tage.
„Luka hat nicht nur alle Pflichtspiele für uns bestritten, sondern ist während der Länderspielphasen auch ständig für die Nationalmannschaft aktiv gewesen und spielte dabei teils für mehrere Teams“, erklärte Trainer Polzin (35). „Es ist wichtig, dass er sich diese Pause verdient hat. Außerdem profitieren wir davon, wenn er jetzt zwei Tage den Kopf frei bekommt.“
Vuskovic soll bereits am Dienstagabend zurück nach Hamburg reisen und wird vermutlich auch mit nach Mainz fahren. „Er bat darum, weil er unbedingt dabei sein möchte – ein positives Zeichen“, so Polzin.
Wer Vuskovic bei Mainz 05 ersetzen wird, ist noch nicht sicher. „Daniel Efadli kennt diese Position gut, er spielte sie schon zu Saisonbeginn. Auch Warmed Omari, der wieder voll ins Training eingestiegen ist und für Freitag fit erscheint, wäre eine Option“, sagte Polzin.
Drei Wochen nach seinem Alkoholeinsatz darf Jean-Luc Dompé (30) gegen den 1. FC Union Berlin zumindest wieder auf der Ersatzbank Platz nehmen.
Der Franzose war nach dem Vorfall mit einem Promillewert von 1,4 bei einer Polizeikontrolle Ende Januar vorläufig suspendiert worden. Nach der Entlassung aus der Gewahrsam nahm er einen E-Scooter und beging dabei eine weitere Ordnungswidrigkeit.
Zusätzlich zur Sperre verhängte der HSV eine hohe Geldstrafe gegen den Flügelspieler.
HSV-Neuzugang Albert Grönbaek hat sich im Training eine Faszienverletzung zugezogen und muss vorerst kürzer treten.
Dies ergaben MRT-Untersuchungen am Mittwoch (11. Februar) im Athleticum am Volkspark. Der 24-jährige Offensivspieler wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen.
Ende Januar war der Däne per Leihe von Stade Rennes zum HSV gewechselt.
Sambi Lokonga erlitt einen Außenbandriss im Sprunggelenk und wird dem HSV mehrere Wochen fehlen, wie der Verein mitteilte.
Die MRT-Bilder vom Montag bestätigten die Diagnose.
Luka Vuskovic (18) hat bereits bewiesen, dass er sich beim HSV wohlfühlt und zunehmend ein Zuhause in Hamburg findet.
„Mir gefällt es hier sehr gut. Deutsch spreche ich noch nicht, lerne es aber gerade. Die Stadt ist wunderschön und nach Split meine absolute Lieblingsstadt“, sagte der junge Verteidiger im kroatischen Portal „tportal“. Er wohnt zentral, nahe dem Stadion, und seine Freunde, Familie sowie seine Freundin besuchen ihn oft.
Was ihm allerdings weniger zusagt, sind die Hausarbeiten. „Wenn ich alleine bin, muss ich den Haushalt machen, da gibt es keine Alternative“, so der Profi.
Glücklicherweise helfen ihm Familie und Partnerin, sobald sie zu Besuch sind. Offensichtlich hat der 18-Jährige nicht nur auf dem Spielfeld alles im Griff.
Im Spiel gegen den 1. FC Heidenheim (0:2) musste Albert Sambi Lokonga (26) in der Halbzeit ausgewechselt werden.
Er zog sich eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zu. Am Montag soll entschieden werden, wie lange der HSV-Profi ausfällt. Die Schwere der Verletzung wird in einer Kernspintomografie ermittelt.
Beim Duell gegen Heidenheim fehlen dem HSV neben Alexander Rössing-Lelesiit (19) und Fabio Baldé (20) auch Nicolas Capaldo (27).
Der Argentinier erhielt gegen den FC Bayern München seine fünfte Gelbe Karte und steht somit nicht zur Verfügung. Capaldo ist ein wichtiger Stammspieler, absolvierte 17 von 19 Partien und stand fast immer in der Startelf.
Auch Jean-Luc Dompé (30) wird weiterhin nicht spielen, da er nach seiner Alkoholfahrt gesperrt ist.
Das Schiedsrichtergespann für das Spiel 1. FC Heidenheim gegen Hamburger SV wird vom Berliner Daniel Siebert (41) geleitet.
In dieser Saison leitete er noch kein Spiel der beiden Mannschaften, sodass es am 21. Spieltag zu einem direkten Aufeinandertreffen kommt.
Die letzte Partie des HSV unter Sieberts Leitung fand am 11. November gegen Eintracht Braunschweig statt, die mit 1:3 verloren wurde.
Insgesamt hat Siebert bereits 19 HSV-Spiele gepfiffen – mit einer Bilanz von zwölf Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen zugunsten der Hamburger.
Luka Vuskovic (18) ist in aller Munde – offenbar hätte er vor rund zwei Jahren auch zum FC Bayern wechseln können.
Im Podcast „Bayern-Insider“ enthüllten Christian Falk und Heiko Niedderer, dass der damals 16-Jährige den Münchnern angeboten wurde. „Er war für 3 Millionen Euro plus 2 Millionen Boni zu haben, aber Real Madrid war schon an ihm dran“, berichteten sie. Die Spanier sollen sogar zwölf Millionen geboten haben.
Letzten Endes sicherte sich Tottenham Hotspur den Spieler für 15 Millionen. Der Grund für die Absage der Bayern: Vuskovic war den Verantwortlichen „zu arrogant am Ball“. Mittlerweile ist sein Marktwert deutlich höher.
Positiv zu vermelden: Vuskovic wurde zum dritten Mal in dieser Saison zum „Rookie of the Month“ gewählt – nach September, Oktober nun erneut im Januar.
Vor knapp zwei Wochen wurde HSV-Profi Jean-Luc Dompé (30) mit Alkohol am Steuer erwischt. Der Klub reagierte umgehend mit einer Rekordstrafe und suspendierte ihn vorübergehend vom Mannschaftstraining.
Medienberichten zufolge liegt inzwischen das offizielle Ergebnis der Blutprobe vor: Ein Wert von 1,34 Promille, der weiterhin für absolute Fahruntüchtigkeit spricht.
Beim Auswärtsspiel in Heidenheim wird Linksverteidiger Miro Muheim (27) sein 150. Pflichtspiel für den HSV bestreiten.
„Das bedeutet mir sehr viel. Ich identifiziere mich stark mit der Stadt, dem Verein und den Fans. Der HSV ist ein großer Klub und in den letzten Jahren zu meinem Zuhause geworden“, sagte der Schweizer in einem Interview.
Nur Bakery Jatta (27) mit 225 und Torhüter Daniel Heuer Fernandes (33) mit 176 Einsätzen haben mehr Spiele für den Traditionsverein absolviert.
Ein Bundesliga-Tor gelang Muheim bisher allerdings nicht. „In meinem 150. Spiel mein erstes Bundesliga-Tor zu erzielen, wäre ein Traum“, so der Abwehrspieler.
Der HSV verstärkt sich mit Jugend-Nationalspieler Jannes von Diczelski (17) von Holstein Kiel. Der Verein gab bekannt, dass der Angreifer sofort für die Nachwuchsmannschaft der Rothosen spielen wird.
Mehrere Bundesligisten zeigten Interesse an dem Mittelstürmer, der in 14 Partien der U17-Liga neun Treffer erzielte. Den Zuschlag erhielt jedoch der HSV.
Von Diczelski soll vor allem in seiner Altersklasse eingesetzt werden, um sich dort weiterzuentwickeln.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat dem HSV drei weitere Samstagsspiele zugeteilt. Die Rothosen sind an den Spieltagen 25 bis 27 jeweils samstags im Einsatz.
Am Dienstag wurde bekannt gegeben, dass Flügelflitzer Jean-Luc Dompé (30) nach seiner Alkoholfahrt mit einer Rekordgeldstrafe belegt wurde und weiterhin vom Spielbetrieb ausgeschlossen bleibt.
Sportdirektor Claus Costa (41) erklärte: „Uns war wichtig, in dieser Angelegenheit klar Position zu beziehen. Dieses Fehlverhalten ist nicht tolerierbar. Am meisten trifft ihn die Sperre, da er nicht Fußball spielen darf. Deshalb bleibt er weiter suspendiert.“
Der Spieler sei sich bewusst, „dass er verantwortungslos gehandelt und dem Verein großen Schaden zugefügt hat“, ergänzte Costa. Die weitere Zukunft von Dompé werde sich zeigen.
In der neuesten Podcast-Folge „Copa TS“ lobten Turid Knaak (35) und Tommi Schmitt (37) Luka Vuskovic (18) in höchsten Tönen.
„Wie gut dieser Vuskovic ist“, begann der Moderator das Gespräch mit der ehemaligen Nationalspielerin. „Er gibt seinen Mitspielern Anweisungen und wirkt nicht wie ein junger Spieler“, analysierte die Expertin, die Vuskovic beim Spiel gegen Bayern aus der Nähe beobachten konnte.
Die beiden rieten den Fans allerdings, sich nicht zu sehr in den Leihspieler zu verlieben, da er nur vorübergehend beim HSV sei. „Niemals in einen Leihspieler verlieben“, betonte Schmitt. „Er wird nicht lange bleiben“, war auch Knaak überzeugt.
Der HSV muss wegen Pyrovergehen seiner Anhänger eine Strafe von über einer halben Million Euro zahlen. Das entschied das DFB-Sportgericht.
Die Gesamtsumme von 503.400 Euro setzt sich aus mehreren Strafen für acht Vorfälle zusammen. Davon kann der Verein 167.500 Euro für Sicherheits- oder Gewaltpräventionsmaßnahmen verwenden.
Allein für das Nordderby gegen Werder Bremen am 7. Dezember sind 300.000 Euro fällig. Während und nach dem Spiel wurden mindestens 78 Bengalfackeln, 51 Blinker, fünf Rauchtöpfe sowie vier Batterien mit rund 80 Rauchraketen gezündet.
Eine endgültige Trennung scheint es nicht zu sein: Jean-Luc Dompé (30) darf nach seiner Alkoholfahrt offenbar auf eine Rückkehr in den HSV-Kader hoffen.
Vorstand Eric Huwer (42) meinte nach dem Unentschieden gegen Bayern: „Wir wissen, was wir an Jean-Luc haben.“ Und: „Die Tür bleibt offen. Wir beobachten, wie sich der Spieler verhält.“
Gleichzeitig betonte Huwer: „Aus Fehlern muss man lernen. Der Trainer hat es klar gesagt: Keiner steht über dem Verein.“
Eine umstrittene Szene: In der 34. Minute des Heimspiels gegen Bayern erzielte Fábio Vieira (25) per Elfmeter das 1:0 für den HSV.
Zuvor war Nicolai Remberg (25) von Joshua Kimmich (30) leicht zu Fall gebracht worden – eine minimale Berührung, die selbst in Zeitlupe kaum zu erkennen war.
Remberg sagte nach dem Spiel: „Es war kein böses Foul, aber ich nehme es trotzdem an.“ Interessant: Kimmich soll ihm gesagt haben, dass er auf der anderen Seite ähnlich gehandelt hätte und es ebenfalls ein Foul gewesen sei.
Der HSV will einen Abwehrspieler langfristig binden. Laut der französischen Zeitung „Le Télégramme“ soll der Klub die Kaufoption für Warmed Omari (25) in Höhe von 2,2 Millionen Euro gezogen haben.
Omari war zu Saisonbeginn fester Bestandteil der Startelf, verletzte sich aber schwer. In der kommenden Partie gegen Bayern wird er voraussichtlich wieder im Kader sein.
Außerdem steht ein weiterer Verteidiger vor einem Wechsel zum HSV: Youngster Almugera Kabar (19) soll am Wochenende den Medizincheck absolvieren und bis Saisonende auf Leihbasis vom BVB kommen.
Schiedsrichter Harm Osmers (41) wird das Nord-Süd-Duell zwischen dem HSV und dem FC Bayern pfeifen.
Die Hanseaten haben unter ihm elf Pflichtspiele bestritten, mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen, einem Remis und fünf Niederlagen.
Bayern spielte unter Osmers Leitung 20 Mal, holte dabei 13 Siege, zwei Unentschieden und kassierte fünf Niederlagen.
HSV-Profi Nicolai Remberg (25) verriet im „Kicker“-Interview, wer seiner Meinung nach der größte Trashtalker im Team ist.
Seine Antwort lautete ohne Zögern: „Miro Muheim.“ Er erzählte eine Anekdote aus einem Spiel vor zwei Jahren, als sie sich gegenseitig im Volkspark beleidigten. Heute sei das nicht mehr so, allerdings gebe es weiterhin eine intensive Rivalität.
Das Personalkarussell beim HSV dreht sich weiter. Die britische Zeitung „Northern Echo“ bringt nun einen unerwarteten Profi ins Spiel: Ransford Königsdörffer (24).
Demnach zeigt der englische Zweitligist FC Middlesbrough Interesse am Offensivspieler, stößt aber auf Widerstand des HSV. Middlesbrough bleibe dennoch am Ball und wolle bis Montag eine Einigung erzielen.
Königsdörffer hat in dieser Saison in jedem Spiel gespielt, sein Vertrag endet jedoch nach der Saison. Schon im vergangenen Sommer stand ein Wechsel zum OSC Lille kurz bevor, wurde aber kurzfristig abgesagt.
Silvan Hefti (28) verlässt den HSV und wechselt zu D.C. United in die MLS, wie die Hanseaten am Donnerstagabend bekannt gaben.
Der Schweizer war im Sommer 2024 zum HSV gekommen und bestritt in der vergangenen Saison 20 Pflichtspiele. In dieser Spielzeit wurde er nicht mehr eingesetzt.
Hefti erklärte: „Auch wenn es eine vergleichsweise kurze Zeit war, werde ich die anderthalb Jahre positiv in Erinnerung behalten, besonders den Aufstieg in der letzten Saison. Das waren besondere Momente, für die ich sehr dankbar bin.“
William Mikelbrencis (21) spielt in dieser Saison beim HSV kaum eine Rolle. Laut dem Journalisten Loïc Tanzi soll PAOK Saloniki Interesse an dem Franzosen haben.
Der Verein wolle den Abwehrspieler verpflichten, und auch der HSV sei nicht abgeneigt. Mikelbrencis’ Vertrag läuft noch bis Sommer, weshalb jetzt die letzte Gelegenheit besteht, eine Ablöse zu erzielen.
HSV-Coach Merlin Polzin (35) äußerte sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag zu einer möglichen Verpflichtung von Albert Grönbaek (24) von Stade Rennes, derzeit ausgeliehen an CFC Genua.
„Ich freue mich, ihn besser kennenzulernen und bin optimistisch, dass wir eine gute Einigung erzielen, um unsere Offensive noch variabler zu gestalten“, sagte er.
Grönbaek hatte bereits den Medizincheck in Hamburg absolviert. „Bis alles fix ist, müssen wir uns zurückhalten“, mahnte Polzin, der aber mit einer baldigen Bekanntgabe des Transfers rechnet.
Nach dem Skandal um Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63) sorgt der HSV erneut für Schlagzeilen – dieses Mal geht es um Jean-Luc Dompé (30).
Berichten von BILD zufolge wurde der Franzose am vergangenen Sonntag in Hamburg betrunken am Steuer erwischt.
Ein Alkoholtest ergab 1,4 Promille. Dompé wurde zur Wache gebracht, dort wurde ihm Blut abgenommen und der Führerschein beschlagnahmt.
Der HSV wurde über den Vorfall informiert, hat sich aber bislang nicht öffentlich dazu geäußert.
Bei der Partie HSV gegen FC Bayern am Samstag wird Top-Kommentator Wolff-Christoph Fuss live im Volksparkstadion dabei sein.
Im Interview mit HSV.de erzählte der 49-Jährige, wie sehr er sich auf das Spiel freut: „Das ganze Team hat große Lust, wieder ein Topspiel aus Hamburg zu übertragen und zu zeigen, was den Volkspark ausmacht. Es wird – unabhängig vom Ergebnis – großartig.“
Er erwartet „ekstatische Fans und eine tolle Atmosphäre“ und glaubt, dass auch die Bayern-Fans sich freuen, mal wieder im Volksparkstadion zu gastieren.
Für drei Spieler wird es vor dem Duell gegen Bayern am Samstag eng: Damion Downs (21, Wadenverhärtung) und Fabio Balde (20, Sehnenreizung) fehlten erneut beim Training, Robert Glatzel (32) konnte nach Erkältung nur teilweise mitmachen.
Emir Sahiti (27) hat beim HSV keine Perspektive mehr und soll den Club im Winter verlassen. Allerdings fehlen bisher zahlende Interessenten.
Nach Berichten von RTL/NTV und sport.de hat nun der israelische Meister Maccabi Tel Aviv Interesse gezeigt – doch nach der Entlassung des Trainers könnte der Transfer wieder uninteressant werden.
Albert Grønbaek (24) könnte bald vom CFC Genua zum HSV wechseln, berichtet der italienische Transferexperte Nicolò Schira.
Der offensive Mittelfeldspieler, der auch auf links agieren kann, hat bereits acht Länderspiele für Dänemark absolviert.
Nach dem torlosen Stadtderby am Freitag startete der HSV am Montag mit der Vorbereitung auf das Spiel gegen Bayern München.
Trainer Merlin Polzin (35) betonte, wie groß die Vorfreude sei: „Es ist unfassbar, sich mit Bayern messen zu dürfen.“
Gleichzeitig zeigte er Respekt: „In acht von zehn Fällen wird es wohl wie im Hinspiel laufen. Wir wollen alles geben und sehen, ob es reicht.“
Zum Trainingsauftakt fehlten krankheitsbedingt Robert Glatzel, Damian Downs und Fabio Balde. Silvan Hefti wurde wegen Zukunftsgesprächen vom Training freigestellt.
Immanuel Pherai (24) sieht beim HSV keine Perspektive mehr und plant einen Wechsel, zumal im März die WM-Playoffs mit Suriname anstehen.
Obwohl ein Wechselverbot nach der Verletzung von Alexander Rössing-Lelesiit (19) besteht, zeigt Pherai Interesse an einem anderen Verein.
Laut „Bild“ bemüht sich Zweitligist Nürnberg um den Spieler, wahrscheinlich in Form einer Leihe mit Kaufoption.
Nach einem Syndesmosebandriss droht Alexander Rössing-Lelesiit (19) das Saison-Aus.
Der Norweger hatte sich die Verletzung im Stadtderby gegen St. Pauli zugezogen und musste nach kurzer Behandlung ausgewechselt werden.
Weitere Untersuchungen am Montag sollen klären, ob eine Operation notwendig ist.
Silvan Hefti (28) hat eine enttäuschende Saison hinter sich und wurde bisher nur einmal für die Regionalliga eingesetzt.
Offenbar steht ein Wechsel zu D.C. United in der MLS unmittelbar bevor. Der HSV soll eine kleine Ablöse erhalten, die als Abfindung verwendet wird.
Wettbewerbsübergreifend kam Immanuel Pherai (24) in dieser Saison nur auf 54 Einsatzminuten und will den Verein nun verlassen.
Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, dass seine Nichtberücksichtigung im Derby gegen St. Pauli für die Entscheidung ausschlaggebend war. Der Transfer soll noch im Winter über die Bühne gehen.
Nicolai Remberg (24) liebt Derbys und berichtete, wie die Fans die Mannschaft beim Stadtduell gegen St. Pauli angefeuert haben.
Er selbst sorgte für Aufsehen, als er nach 24 Minuten ein hartes Tackling mit Gelb bestraft wurde – eine Entscheidung, die er nicht verstand und den VAR einschaltete, der aber keine rote Karte gab.
Der HSV steht kurz vor der Verpflichtung von Torhüter Sander Tangvik (23).
Trainer Polzin (35) erklärte auf der Pressekonferenz: „Wir wollen uns gerade nach dem Abgang von Daniel Peretz auf der Torhüterposition verstärken und hoffen, dass der Transfer klappt.“
Die endgültige Entscheidung liegt wohl beim Sportdirektor Claus Costa (41).
Robert Glatzel (32) ist für den HSV wichtig, besonders für das Spiel am Freitag. Doch es gibt Gerüchte um einen Wechsel zum belgischen Klub RSC Anderlecht.
Glatzel hatte sich eigentlich eine Verlängerung vorgestellt, kam aber aufgrund von Verletzungen bisher nur sporadisch zum Einsatz.
Innenverteidiger Guilherme Ramos (28) steht kurz vor einem Wechsel zum chinesischen Klub Beijing Guoan.
Die einzigen offenen Punkte sind die medizinischen Untersuchungen, die in Hamburg vom chinesischen Team durchgeführt werden.
Der HSV soll etwa 100.000 Euro Ablöse erhalten. Ramos spielte 36 Pflichtspiele für die Rothosen.
Der HSV unterstützt die Aktion „Ich kann es mir nicht leisten“ des Miniatur Wunderlands und stellt für die Heimspiele der Frauen im Februar kostenlose Tickets bereit.
So können Fans, die sich einen Stadionbesuch finanziell nicht leisten können, die Partien gegen Freiburg, Leipzig und Werder Bremen live verfolgen.
Die kostenlosen Eintrittskarten können am Spieltag an der Stadionkasse abgeholt werden.
Laut norwegischer Zeitung „Adresseavisen“ interessiert sich der HSV für Torhüter Sander Tangvik (23) von Rosenborg Trondheim.
Tangvik, der bereits zweimal im norwegischen A-Nationalteam stand, wurde in der vergangenen Saison als bester Spieler der Liga ausgezeichnet.
Sein Vertrag läuft bis Dezember 2027, Rosenborg hat jedoch bereits einen Nachfolger im Blick.
Beim HSV könnte er zur kommenden Saison die Nummer eins oder zumindest eine ernsthafte Konkurrenz für Daniel Heuer Fernandes (33) werden.
Nach dem Remis gegen Gladbach äußerte sich Nicolai Remberg (25) zu den Vorwürfen gegen Ex-Sportvorstand Stefan Kuntz (63).
Er sagte, dass zwar darüber gesprochen wurde, aber die Mannschaft sich auf den Fußball konzentriere und nicht von den Vorfällen beeinflusst sei.
Kollege Miro Muheim (27) wollte sich nicht zu dem Thema äußern.
Die HSV-Fans setzten vor dem Gladbach-Spiel ein Zeichen mit einem großen Banner gegen Übergriffe und Solidarität mit betroffenen Mitarbeiterinnen.
Dies bezog sich auf die Vorwürfe gegen Stefan Kuntz, der daraufhin vom Verein freigestellt wurde.
Schiedsrichter Robert Schröder (40) wird das heutige Spiel gegen Gladbach im Volkspark leiten.
Unter seiner Leitung gewann der HSV bisher zwei Spiele, spielte einmal unentschieden und verlor dreimal.
Er war unter anderem beim 1:2 gegen Darmstadt 2022 im Einsatz, als er vier Rote Karten verteilte, was für heftige Kritik sorgte.
Das abgesagte Heimspiel gegen Bayer Leverkusen wird am 4. März um 20.30 Uhr nachgeholt.
Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit, eine Rückerstattung ist jedoch möglich.
Nach über acht Jahren verlässt Anssi Suhonen (24) den HSV. Er steht kurz vor einem Wechsel zu Odense BK in Dänemark, wo er am Freitag den Medizincheck absolvieren soll.
Sein Vertrag wäre im Sommer ausgelaufen, der HSV erhält eine Ablöse im fünfstelligen Bereich.
Suhonen, der aufgrund von Verletzungen kaum eine Rolle spielte, war zuletzt an Jahn Regensburg und Östers IF ausgeliehen.
In Odense trifft er auf Fiete Arp (26), mit dem er früher gemeinsam in der U17 spielte.
Der HSV denkt über eine Verpflichtung von Heidenheims Torhüter Kevin Müller (34) nach.
Er wäre die erste Option als Ersatz für den abgewanderten Daniel Peretz (25). Müller ist bereit für einen Wechsel, Gespräche zwischen den Vereinen stehen aber noch aus.
Die Austragung des Heimspiels gegen Gladbach ist noch ungewiss. Nach einer Dachinspektion folgen weitere Arbeiten, doch das Ergebnis ist offen.
Der HSV spendete einen Teil der für das ausgefallene Spiel gegen Leverkusen vorbereiteten Verpflegung an Hamburger Hilfseinrichtungen.
Leberkäs-Semmeln, Fischbrötchen und Backwaren wurden verteilt und versorgten etwa 750 Menschen.
Vorstand Eric Huwer betonte die soziale Verantwortung des Vereins und die schnelle Reaktion auf die Situation.
Luka Vuskovics Hackentor im Nordderby gegen Werder Bremen ist offiziell für das „Tor des Jahres“ bei der ARD-Sportschau nominiert.
Der Verein teilte mit, dass ab sofort für eines der zwölf Top-Tore des Jahres online abgestimmt werden kann – erstmals ist ein HSV-Spieler dabei.
Der Sonderzug der Leverkusen-Fans wurde kurzfristig in Hamburg-Harburg gestoppt, nachdem die Partie HSV gegen Bayer 04 abgesagt wurde.
Rund 700 Anhänger wurden von der Polizei überwacht. Der Aufenthalt im Bahnhof verlief ruhig und störungsfrei.
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl (45) soll als möglicher Nachfolger von Stefan Kuntz (63) beim HSV gehandelt werden, berichtet Florian Plettenberg.
Der Aufsichtsrat prüft offenbar den ehemaligen Spieler und jetzigen Funktionär für die vakante Position, obwohl sein Vertrag bei Dortmund bis 2027 läuft.
Für die Partie des 17. Spieltags ist Robin Braun Schiedsrichter.
Der 29-Jährige leitet erst seine neunte Bundesliga-Begegnung, darunter auch ein HSV-Spiel in dieser Saison.
Der HSV warnt vor Anreiseproblemen zum Spiel gegen Leverkusen aufgrund von Schnee und Tauwetter, die Parkplätze sind größtenteils unbefahrbar.
Nur Fahrzeuge mit VIP-Parkschein erhalten Zufahrt. Der Verein empfiehlt daher die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und wetterfestes Schuhwerk.
Neuzugang Damion Downs (21) steht beim Auswärtsspiel in Freiburg direkt in der Startelf. Ebenfalls von Beginn an: Bakery Jatta (27).
Startaufstellung HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, L. Vuskovic, Elfadli – Jatta, Lokonga, Remberg, Muheim – Vieira, Downs, Dompé
HSV-Fans auf dem Weg nach Freiburg erlebten eine Zugpanne wegen Schneefalls, strandeten in Hannover, ließen sich die Stimmung aber nicht vermiesen.
Mit ausreichend Verpflegung an Bord hoffen sie noch rechtzeitig zum Anpfiff im Stadion zu sein.
Nach dem vorzeitigen Abschied von Daniel Peretz (25) sucht der HSV eine neue Nummer zwei, die Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes (33) Konkurrenz macht.
Laut „Hamburger Abendblatt“ ist Nicolas Kristof (26) von SV Elversberg ein Kandidat, der sowohl ausgeliehen als auch fest verpflichtet werden könnte.
Kristof gilt als einer der besten Torhüter der 2. Bundesliga. Hendrik Bonmann (31) vom bulgarischen Ludogorets Razgrad gilt hingegen nicht als Option.
Der HSV hat die Leihe von Daniel Peretz (25) vorzeitig beendet. Der Torhüter kehrt zum FC Bayern zurück und wird anschließend an FC Southampton verliehen.
Peretz konnte sich in Hamburg nicht durchsetzen und kam nur auf zwei Einsätze im DFB-Pokal.
Paolo Guerrero (42), ehemaliger HSV- und Bayern-Star, kündigte sein Karriereende für 2026 an.
Er wolle sein letztes Jahr bei seinem Heimatverein Alianza Lima bestreiten. Guerrero wechselte 2002 zum FC Bayern, gewann Meisterschaften und Pokale, bevor er 2006 zum HSV kam und dort 59 Tore in 183 Spielen erzielte.
Der Stürmer sorgte neben dem Platz auch für Schlagzeilen, etwa durch einen Flaschenwurf 2010 oder eine harte Grätsche gegen Sven Ulreich 2012.
Der HSV sucht nach einem Nachfolger für Stefan Kuntz (63). Oliver Bierhoff (57) gilt als möglicher Kandidat.
SPORT BILD berichtet, dass der Europameister von 1996 und ehemalige Nationalmannschaftsmanager auf der Wunschliste steht. Auch Fabian Wohlgemuth (46) vom VfB Stuttgart und Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt (43) werden genannt.
Beim Rennen um US-Nationalspieler Damion Downs (21) setzte sich der HSV offenbar gegen Werder Bremen durch.
Downs befindet sich derzeit in Hamburg und soll am Dienstag den Medizincheck absolvieren. Es handelt sich um ein Leihgeschäft bis Saisonende.
Der Stürmer wechselte diesen Sommer für rund zehn Millionen Euro von 1. FC Köln zum FC Southampton, kam dort bislang aber ohne Torerfolg in elf Spielen.
In Köln erzielte er in 42 Pflichtspielen 13 Tore.
Bundesliga-Tabelle
Die Tabelle der Bundesliga entscheidet Folgendes: Der Meister steht am Saisonende auf Platz 1. Die Plätze 17 und 18 steigen ab in die 2. Bundesliga. Der Drittletzte (16.) spielt in der Relegation gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt.