Nach Durcheinander bei Testspielen: Befürchtungen wegen Fehlstart bei Lok Leipzig?
Leipzig – Was für eine merkwürdige Winterpause liegt da hinter uns! In der Regionalliga Nordost geht es seit Wochen nur zäh voran. Der Spitzenreiter Lok Leipzig hatte bislang noch keine Gelegenheit, wieder ins Spielgeschehen einzugreifen. Das soll sich am kommenden Wochenende ändern.
Das für Sonntagnachmittag (16 Uhr) angesetzte Duell beim Chemnitzer FC soll definitiv ausgetragen werden. Das Wetter hat sich in den letzten Tagen etwas gebessert. Dennoch wurden andere Begegnungen des 22. Spieltags – beispielsweise die Partie von Chemie Leipzig gegen BFC Preussen – bereits abgesagt.
Die Blau-Gelben werden jedoch antreten und zeigen müssen, welche Auswirkungen die wochenlange Spielpause auf sie hatte.
Seit dem Trainingslager Anfang Januar, in dem zumindest zwei Testspiele gegen Rot-Weiß Oberhausen (3:1) und Fortuna Köln (2:2) ausgetragen wurden, kam kein weiterer Test vor dem Ligastart zustande.
Obwohl ein Spiel gegen den Drittligisten Erzgebirge Aue geplant war, scheiterte dieses aufgrund der zwischenzeitlich unklaren Lage bei den Veilchen. „Wir sind auf der Suche nach einem Testgegner, doch es muss auch sinnvoll sein“, erklärte Sportdirektor Toni Wachsmuth (39) später gegenüber TAG24. Letztendlich fand sich jedoch kein Gegner.
Der CFC hingegen durfte bereits in der vergangenen Woche in der Regionalliga antreten und erkämpfte sich ein 1:0 beim starken 1. FC Magdeburg II. Mit diesem Rückenwind wird Chemnitz das Heimspiel bestreiten.
Abgesehen von den womöglich ungünstigen Voraussetzungen muss die Loksche nun auch noch mit einer schlechten Nachricht umgehen.
Die Verantwortlichen aus Sachsen gaben bekannt, dass Offensivspieler Jonas Arcalean (28) sich einen Bänderabriss im rechten Sprunggelenk zugezogen hat und für mehrere Wochen ausfallen wird.
Wachsmuth dazu: „Der Ausfall von Jonas trifft uns schon hart, weil jeder gesehen hat, wie wichtig er für unser Spiel ist. Trotzdem bietet sich dadurch eine Chance für Spieler, die im vergangenen Halbjahr weniger Einsatzzeit hatten, sich zu beweisen.“