HFC sichert sich friedlichen Sieg im brisanten Hochrisiko-Duell gegen Chemie Leipzig
Leipzig – Am Sonntagnachmittag gewinnt der Hallesche FC das nervenaufreibende Hochrisiko-Spiel bei der BSG Chemie Leipzig mit 2:0 (0:0). Zu Beginn der Partie passiert nur wenig Nennenswertes, doch im zweiten Abschnitt erhöhen die Gäste den Druck und bringen den Erfolg sicher nach Hause.
Für die Chemiker verschärft sich dadurch die Situation im Abstiegskampf weiter. Der HFC hingegen kann sich wieder Hoffnungen auf einen Aufstiegsplatz machen.
Wir haben das Spiel für euch im Liveticker begleitet. Hier könnt ihr den Verlauf noch einmal nachverfolgen.
93. Minute: Ohne große Nachspielzeit ist das Spiel vorbei. Chemie Leipzig unterliegt dem HFC mit 0:2.
90. Minute: Noch ein letzter Angriff von Chemie, doch der entscheidende Pass findet keinen Abnehmer. Immer wieder ist ein Bein der Hallenser dazwischen.
87. Minute: Die Chemiker setzen noch einmal alles auf eine Karte, doch anstatt eines Treffers gibt es nur einen Schuss von Lihsek, der am Außennetz landet.
84. Minute: Gibt es noch eine Wende? Es sieht nicht danach aus, als könne Chemie das Blatt noch drehen.
79. Minute: Tor für den HFC! Wahrscheinlich die Entscheidung! Nach einer Ecke von rechts landet der Ball irgendwie bei Kilian Pascal Zaruba, der aus kurzer Distanz zum 2:0 einschiebt.
74. Minute: Der Rasen im Alfred-Kunze-Sportpark bereitet beiden Teams Schwierigkeiten: Viele Flanken erreichen nicht den Strafraum, sondern landen auf den Tribünen.
72. Minute: Die Stimmung auf dem Feld wird hitziger. Fakhro und Bergmann geraten weit außerhalb des Strafraums aneinander, es kommt zu Diskussionen und leichten Rempeleien, bevor sich die Situation beruhigt.
70. Minute: Die Uhr läuft für Grün-Weiß. Nach einer anfänglichen Druckphase haben die Hallenser etwas nachgelassen, dennoch gelingt es dem Schmidt-Team nicht, sich klare Chancen zu erarbeiten.
65. Minute: Chemie versucht wenigstens eine Antwort zu finden, doch die Offensivaktionen bleiben zu unpräzise. Man möchte, doch es fehlt die Durchschlagskraft.
61. Minute: Das Spiel wird intensiver. Nun sieht auch Landgraf die Gelbe Karte.
60. Minute: Trainer Schmidt reagiert und bringt Maxime Langner für Valon Aliji. Bereits zuvor wurden Seidemann, Hoops und Akono ausgewechselt.
56. Minute: Der Torschütze sieht nach einem Foul die Gelbe Karte.
54. Minute: Der Ball liegt erneut im Tor der Chemiker, doch der Treffer wird wegen Abseits nicht anerkannt. Die Gastgeber müssen jetzt dringend wach werden, sonst ist die Chance auf Punkte dahin.
51. Minute: Das hätte das 2:0 sein müssen! Malek Fakhro zieht von links ab, trifft aber nur die Latte. Chemie gerät merklich unter Druck.
50. Minute: Tor für den HFC! Der Führungstreffer zeichnete sich ab. Mit viel Offensivdruck bringt ein langer Ball Wosz im Strafraum in Position, der den Ball stark annimmt und flach ins kurze Eck zum 1:0 einschießt.
47. Minute: Fantastische Parade von Bergmann! Nach einer Ecke kommt Wosz zum Schuss, der abgefälscht auf das Tor geht. Doch Torwart Bergmann ist zur Stelle und verhindert den Rückstand.
46. Minute: Der zweite Durchgang läuft. Die Zuschauer hoffen nun auf Tore. Bislang deutet vieles darauf hin, dass das Ergebnis des Hinspiels wiederholt werden soll.
Kurz darauf bittet Schiedsrichter Eugen Ostrin die Teams in die Kabine. Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte ist das 0:0 das logische Resultat. Der HFC war dem Treffer näher, abgesehen von einem Fernschuss Landgrafs gab es wenig nennenswerte Aktionen. Chemie muss im zweiten Abschnitt offensiv deutlich aktiver werden.
45. Minute: Chemie versucht zum Abschluss der Halbzeit noch einen Konter, wird aber gestoppt. Gleichzeitig sieht Marius Hauptmann die erste Gelbe Karte für den HFC.
43. Minute: Halbzeit naht – passiert vor dem Pausenpfiff noch etwas?
41. Minute: BSG-Trainer Alexander Schmidt zeigt sich unzufrieden und kritisiert insbesondere die Offensive an der Seitenlinie. Verständlich, denn es fehlt an Durchschlagskraft.
39. Minute: Die Gäste nähern sich immer mehr an und zwingen Chemie zu Fouls. Cyrill Akono sieht die dritte Gelbe Karte der Begegnung.
36. Minute: Der HFC erhöht erneut den Druck und kommt fast zum Führungstreffer. Nach einem katastrophalen Fehler im Aufbauspiel der Chemiker erobert Geburtstagskind Niklas Landgraf an der Mittellinie den Ball und zieht direkt ab. Der Ball klatscht an den Querbalken, Torwart Bergmann wäre wohl zu spät gekommen.
35. Minute: Die Gäste kommen endlich zu einer guten Gelegenheit: Wosz schießt aus dem Strafraum, doch Bergmann pariert stark.
32. Minute: Die Fans zeigen sich bislang vorbildlich und liefern sich maximal einen Wettstreit um die beste Gesangseinlage.
28. Minute: Erste Ecke für Chemie, die ohne Wirkung verpufft. Beim anschließenden Gegenangriff wird Fynn Seidel mit einer Notbremse gestoppt und sieht Gelb.
24. Minute: Die Hausherren wirken mittlerweile etwas präsenter, aber es fehlt die Konsequenz im letzten Drittel. Abgesehen von einem ungefährlichen Kopfball von Stanley Ratifo gab es noch keine nennenswerten Aktionen.
22. Minute: Das Spiel ist weiterhin zäh und ohne klare Torchancen, das Geschehen spielt sich vorwiegend im Mittelfeld ab.
17. Minute: Die erste Gelbe Karte geht an Lorenz Hollenbach nach einem Foul an Joscha Wosz.
15. Minute: Freistoß für Chemie an der Mittellinie. Die Gastgeber führen schnell aus, doch die folgende Flanke landet direkt im Aus – da muss mehr kommen.
12. Minute: Die erste Ecke der Partie gehört dem HFC von der linken Seite. Am zweiten Pfosten steht Niclas Stierlin frei, köpft jedoch deutlich über das Tor.
10. Minute: Beide Teams machen noch zu viele Fehler im Spielaufbau, wodurch der Ball oft unnötig verloren geht oder ins Aus fliegt.
6. Minute: Klare Torchancen gab es bisher nicht, viele kleinere Fouls unterbrechen immer wieder den Spielfluss.
2. Minute: Die Partie startet mit viel Tempo. Die Gäste sind bereits zweimal gefährlich vor dem Chemie-Tor, die Zweikämpfe werden hart, aber fair geführt.
Fast pünktlich ertönt der Anpfiff im Leutzscher Stadtteil – das Spiel beginnt!
Während die Chemie-Fans bereits einige verbale Spitzen in Richtung des Hallenser Blocks geschickt haben, zeigen sich die Gäste noch ruhig und schweigsam. Das dürfte sich allerdings bald ändern. Ein großes weißes Banner lässt auf etwas Geheimnisvolles schließen.
In wenigen Augenblicken erfolgt der Anpfiff.
Die Aufstellung der BSG für das Spiel gegen den HFC steht fest. Trainer Alexander Schmidt setzt auf folgende Startelf:
Bergmann – Hoops, Hollenbach, Enke, Bell – Aliji, Seidemann, Lihsek – Ratifo, Akono, Seidel
Die Spieler sind mittlerweile auf dem Platz, um sich aufzuwärmen.
Etwa 45 Minuten vor Spielbeginn haben die Gäste ihre Aufstellung veröffentlicht.
Es gibt keine großen Überraschungen in der Startelf. Für den gelbgesperrten Jan Löhmannsröben steht Vin Kastull in der Anfangsformation.
Ein Großteil der HFC-Anhänger ist inzwischen im Stadion angekommen. Von den 500 für Gästefans vorgesehenen Karten sind alle verkauft – normalerweise wäre das Kontingent größer, doch unter den aktuellen Umständen wurde es reduziert.
Auf eine laute Begrüßung wurde zunächst verzichtet.
Die Gäste sind eingetroffen! Unter massivem Polizeischutz fuhr der HFC-Bus auf das Gelände des Alfred-Kunze-Sportparks.
Die Mannschaften haben sich mittlerweile auf dem Rasen eingefunden, um die Spielfläche zu begutachten.
Beide Teams sind bemüht, dass es abseits des Spielfelds zu keinen Eskalationen kommt.
In einem Statement appellierte der Hallesche FC deshalb an seine Anhänger:
"Ein besonnenes und deeskalierendes Verhalten aller Beteiligten ist die Voraussetzung für einen gelungenen Fußballnachmittag. Fans, Vereine und Einsatzkräfte tragen gleichermaßen dazu bei. Unser gemeinsames Ziel ist ein sicheres, respektvolles und positives Erlebnis für alle – geprägt von Leidenschaft auf den Rängen und gegenseitigem Respekt im Umgang miteinander."
Im Alfred-Kunze-Sportpark sind somit alle Vorbereitungen getroffen. Die Stadiontore wurden um 12 Uhr geöffnet, allerdings sind bisher nur wenige Zuschauer eingetroffen.
Rund um das Stadion ist die Polizeipräsenz deutlich spürbar.
Regionalliga Nordost Tabelle
Der Meister der Saison 2025/26 bestreitet am Ende zwei Aufstiegsspiele gegen den Gewinner der Regionalliga Bayern. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Maximal vier Mannschaften steigen ab, abhängig von den Absteigern aus der 3. Liga.