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Er ist ohne Ablösesumme zu haben: Greift Hertha bei diesem Drittliga-Talent zu?

Berlin – Kurz vor dem Abpfiff versuchte Kaito Mizuta (26) noch einmal sein Glück, zielte auf die kurze Ecke, verfehlte den Kasten jedoch nur knapp. Diese Szene markierte die letzte große Chance für Rot-Weiss Essen. Trotz zahlreicher guter Möglichkeiten und zwei aberkannten Treffern musste sich der Drittligist in der Relegation geschlagen geben.

Fürth verbleibt somit ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga, während Essen weiterhin in der dritten Liga spielt. Für den Japaner könnte es jedoch bald zu einem Wiedersehen mit den Franken kommen.

Der Berichterstattung der WAZ zufolge hegt Hertha BSC großes Interesse an dem Japaner. Der 26-Jährige absolvierte eine starke Spielzeit, erzielte neun Tore und bereitete zwölf weitere vor.

Sein Kontrakt läuft Ende Juni aus, was bedeutet, dass er ablösefrei zu haben ist. Da der flexible Mittelfeldspieler nach dem verpassten Aufstieg wohl nicht verlängern wird, hat Mizuta offenbar frühzeitig signalisiert, nicht länger in der 3. Liga spielen zu wollen.

Wird Hertha jetzt zuschlagen? Zuvor galt vor allem der VfL Bochum als potenzieller Abnehmer, doch dieser scheint mittlerweile von einer Verpflichtung Abstand zu nehmen.

Nach Sebastian Grönning (29), der im vergangenen Sommer nach Berlin wechselte, könnten die Berliner erneut in der unteren Liga fündig geworden sein. „Wir suchen Spielerprofile, keine Positionen“, erklärte Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich (59) kürzlich.

Hertha hatte insbesondere Schwierigkeiten, wenn sie das Spiel selbst gestalten mussten. Mit dem beidfüßigen Ex-Bielefelder würde der Klub einen kreativen Offensivspieler gewinnen. In Essen kam Mizuta zumeist im offensiven Mittelfeld zum Einsatz, war aber auch auf den Flügeln aktiv.

Zusätzlich passt: Er ist ablösefrei verfügbar. Spieler wie er stehen bei der finanziell angeschlagenen Alten Dame neben Leihspielern besonders im Fokus. Allerdings ist die Konkurrenz groß. Auch andere Zweitligisten sowie der Schweizer Meister FC Thun sollen den Japaner auf ihrer Liste haben.