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Nach eineinhalb Jahren Pause: Herthas Pechvogel Brooks meldet sich zurück

Berlin – Nach eineinhalb Jahren Wartezeit endet nun die Leidenszeit für John Anthony Brooks (33). Der Verteidiger ist wieder da!

Beim Spiel gegen Darmstadt steht der Innenverteidiger erstmals seit seinem Wechsel zu Hertha BSC wieder im Kader. „Jay wird im Aufgebot sein“, bestätigte Stefan Leitl (48). „Er nimmt seit mehreren Wochen voll am Training teil und die Rückmeldungen sind positiv. Deshalb wird er mit von der Partie sein.“

Brooks war zum Ende der Sommer-Transferperiode 2024 zu Hertha zurückgekehrt, erlitt aber in seiner ersten Trainingswoche eine so schwere Verletzung, dass er die gesamte Saison ausfallen musste.

Auch im Sommer hatte er vor, neu durchzustarten, doch beim Testspiel gegen den BFC Dynamo in der Vorbereitung folgte der nächste Rückschlag: Eine Muskelverletzung zwang ihn erneut zu einer Pause. Zwar kämpfte er sich zurück, aber im November machte ihm das Sprunggelenk erneut Probleme.

Die Hinrunde verlief somit ohne Einsatz – doch nun steht das Comeback bevor. „Ich sehe ihn derzeit nicht in der Startelf. Für Jay ist es zunächst ein wichtiger Schritt, wieder in den Mannschaftskreis zu finden. Wir wollen ihm Einsatzzeiten geben, damit er seinen Spielrhythmus wiedererlangt.“

Beim Zweitliga-Kracher gegen Darmstadt steht Trainer Leitl zudem vor Umstellungen in der Defensive, da Deyovaisio Zeefuik (27) aufgrund einer Gelbsperre ausfällt. „Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder Toni Leistner kehrt in die Innenverteidigung zurück und Linus Gechter rückt auf die rechte Seite, oder wir tauschen Deyo Zeefuik eins zu eins gegen Julian Eitschberger aus.“

Nach einer Serie ohne Sieg benötigt Hertha gegen den Aufstiegsanwärter dringend drei Punkte. Sollte Darmstadt gewinnen, würden sie bereits zehn Zähler Vorsprung haben. „Ich spüre keine Nervosität, sondern eher eine gewisse Wut“, erklärte Leitl mit Blick auf die vergebenen Chancen gegen Schalke und den KSC. „Der Druck ist zweifellos da, aber ich nehme ihn nicht negativ wahr, sondern als positiven Ansporn für uns.“