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Hertha BSC steht vor entscheidendem Sechs-Punkte-Spiel und weiteren Herausforderungen

Berlin – Nach dem Pokal ist vor der nächsten Aufgabe: Am Samstag um 13 Uhr (Sky) empfängt Hertha BSC im Berliner Olympiastadion Hannover 96 zum wichtigen Aufstiegsduell und muss dabei einige Hürden überwinden.

Stefan Leitl (48) bezeichnete die Partie als „das Top-Spiel dieses Spieltags“, da beide Teams seit mehreren Wochen in starker Verfassung sind.

Ein Problem für Hertha: Der Cheftrainer wird selbst nicht auf der Bank sitzen können, weil er nach seiner gelben Karte beim 3:0-Sieg in Elversberg für das Spiel gegen Hannover gesperrt ist.

Sein Platz an der Seitenlinie wird erstmals von Co-Trainer und Mitbewohner Andre Mijatovic (46) eingenommen. Immerhin darf Leitl weiterhin die Mannschaft vor dem Anpfiff und in der Halbzeitpause ansprechen.

Doch die Sperren sind nicht die einzigen Schwierigkeiten für die Alte Dame: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wies den Einspruch der Berliner ab, sodass auch Dawid Kownacki (28) nach seiner Roten Karte im 2:2-Unentschieden gegen Darmstadt 98 gesperrt bleibt.

Leitl bezeichnete diese Strafe in der vergangenen Woche als „absoluten Witz“ und musste sich auch vor der Partie gegen Hannover zurückhalten, um keine unbedachten Äußerungen zu machen.

Zudem müssen die Blau-Weißen auf ihren Kämpfer Deyovaisio Zeefuik (27) verzichten, der aufgrund einer Knieverletzung voraussichtlich bis April ausfällt.

Zusätzlich belastet die Mannschaft noch das bittere Pokal-Aus. „Wenn man mit den Jungs spricht, merkt man, dass noch eine gewisse Erschöpfung da ist – sowohl körperlich als auch mental“, bestätigte der Trainer.

Die schmerzliche Niederlage im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg „geht, glaube ich, noch jedem durch den Kopf“, so Leitl. „Das tut auch dem Trainerteam nach wie vor weh.“

Trotzdem gilt es jetzt, die Enttäuschung abzulegen und den Blick auf die Liga zu richten, denn mit Hannover erwartet die Berliner „eine qualitativ sehr starke Mannschaft, auch mit viel Qualität in der Breite“, die „einen hervorragenden Fußballstil pflegt“, stellte Stefan Leitl fest.

Tabelle der 2. Bundesliga

Die Tabelle der 2. Bundesliga hat folgende Bedeutung: Am Saisonende wird der Erstplatzierte zum Zweitliga-Meister gekürt und steigt in die Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Zweitplatzierten. Der Drittplatzierte spielt in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga um den Aufstieg oder den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.