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Der Fall Karbownik: Warum Hertha hoffen darf, aber auch bangen muss

Berlin – Wie geht es mit Michal Karbownik (25) weiter? Hertha BSC ist daran interessiert, den auslaufenden Vertrag des Linksverteidigers zu verlängern und hat offenbar weiterhin Grund zur Hoffnung, dass der Pole in Berlin bleibt.

Über längere Zeit wurde der 25-Jährige vor allem mit Werder Bremen in Verbindung gebracht, doch das Interesse an dem agilen Linksverteidiger ist mittlerweile abgeflaut. Auch eine Rückkehr in seine Heimat scheint vorerst vom Tisch zu sein.

Widzew Lodz bekundete zwar Interesse, kann jedoch Karbowniks Gehaltsvorstellungen nicht erfüllen. Somit ist eine Verpflichtung momentan eher unwahrscheinlich. Nach Angaben polnischer Medien haben sowohl Bremen als auch Lodz offenbar kein ernsthaftes Angebot mehr.

Dennoch bleibt Karbownik weiterhin gefragt. Laut "Kicker" zeigen auch andere Teams Interesse an einer Verpflichtung.

"Die Situation ist noch offen – so ehrlich müssen wir sein", sagte Sportdirektor Benjamin Weber (46) nach dem 2:1-Sieg gegen Fürth. "Wir stehen im ständigen Dialog mit ihm und seinem Management. Klar ist aber: Eine endgültige Entscheidung gibt es noch nicht."

Als vermeintlicher Königstransfer nach dem Abstieg geholt, gelang dem vielseitigen Polen erst im dritten Jahr der Durchbruch. Derzeit bemüht sich Hertha weiterhin, ihn im Verein zu halten.

Das Problem: Die Berliner verfolgen weiterhin einen strengen Sparkurs und wollen den Gehaltsrahmen im Profibereich reduzieren. Das bedeutet: Karbownik, dessen Vertrag zum Ende Juni ausläuft, müsste auf Gehalt verzichten. Ähnlich wie bei Lodz könnte also auch bei der finanziell angespannten Alten Dame das Gehalt zum Stolperstein werden.