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Die anhaltenden Probleme des FCM in der Heimat werden zum zentralen Thema im Abstiegskampf

Magdeburg – Nach der 0:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld befindet sich der 1. FC Magdeburg auf einem Relegationsplatz und steckt mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Besonders auffällig ist in dieser Spielzeit die schwache Punkteausbeute vor eigenem Publikum.

Zwei Siege, ein Remis und acht Pleiten – das ist die ausbaufähige Bilanz des 1. FC Magdeburg in der Avnet-Arena. Mit insgesamt sieben gesammelten Zählern belegt das Team in der Heimtabelle den letzten Rang. Zum Vergleich: Holstein Kiel, derzeit 15. in der Heimtabelle, hat in dieser Saison bereits doppelt so viele Punkte auf eigenem Platz geholt.

„Unsere Heimbilanz ist nicht zufriedenstellend“, erklärte FCM-Trainer Petrik Sander (65) noch vor der Begegnung gegen Bielefeld. Diese negative Bilanz verbesserte sich auch nach dem direkten Aufeinandertreffen nicht. Dabei schien ein Heimsieg gegen den Aufsteiger durchaus realistisch.

Nicht nur, dass Bielefeld spielerisch maximal auf Augenhöhe war, auch die Mannschaft von Mitch Kniat (40) präsentierte sich vor dem Spiel als eines der schwächsten Teams auf fremden Plätzen. Mit lediglich sieben Punkten stand Arminia auf dem 17. Platz der Auswärtstabelle. Von diesem Vorteil konnten die Magdeburger jedoch nicht profitieren.

Der letzte Heimsieg des 1. FC Magdeburg datiert vom 29. November 2025 gegen Nürnberg.

Auch die Spieler der Blau-Weißen wirken zunehmend ratlos. Falko Michel (25) zeigte sich sichtlich resigniert und vermochte keine Erklärung für die aktuelle Schwächephase zu liefern: „Das kann ich nicht beantworten“, sagte der 25-Jährige.

Laurin Ulrich (21) wirkte im Interview mit Sky ebenfalls eher hilflos: „Das ist krass. Ich habe mir die Statistik angesehen, aber man merkt das nicht so.“ Gleichzeitig hob der Mittelfeldspieler hervor, wie wertvoll der Rückhalt der Fans ist:

„Unsere Anhänger sind Woche für Woche unglaublich und feuern uns jede Minute an“, betonte Ulrich. Tatsächlich war die Unterstützung der FCM-Fans auch nach der 0:2-Pleite am Sonntag bemerkenswert. Selbst nach Abpfiff spendete „Block U“ der Mannschaft weiterhin Zuspruch.

Im nächsten Spiel tritt der FCM gegen Spitzenreiter Schalke 04 an. Alexander Nollenberger (28) ist sich bewusst: „Wir haben nichts zu verlieren.“ So will das Team auftreten, um zumindest die positive Auswärtsform aufrechtzuerhalten.