Drei Jahre nach dem Rauswurf beim FC Bayern: Salihamidzic denkt über ein Comeback im Fußball nach
München – Hasan Salihamidzic, der frühere Sportvorstand des FC Bayern München, kann sich auch drei Jahre nach seiner Entlassung beim deutschen Rekordmeister eine Rückkehr in den Profifußball vorstellen. Der 49-Jährige erklärte im Sport1-Doppelpass am Sonntag, dass er für eine neue Herausforderung „bereit“ sei. Konkrete Pläne oder Vorstellungen ließ er dabei jedoch offen.
Im Mai 2023 wurde Salihamidzic gemeinsam mit Vorstandschef Oliver Kahn (56) am letzten Spieltag der Saison beim FC Bayern entlassen. Inzwischen seien die Differenzen mit seinem ehemaligen Klub, insbesondere mit Ehrenpräsident Uli Hoeneß (74), ausgeräumt.
„Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, weil ich mit voller Leidenschaft dabei war. Deshalb hat es vielleicht etwas länger gedauert, bis ich das verkraftet habe“, erzählte Salihamidzic.
Seiner Aussage zufolge habe er sich inzwischen bei einer Partie „Schafkopf“ mit Hoeneß ausgesprochen.
„Er hat sich sogar nach zwei Stunden bei mir entschuldigt. Daher ist das für mich abgeschlossen. Ich bin dankbar, dass ich für diesen Verein spielen und arbeiten durfte“, fügte der Bosnier hinzu.
Zwischen 1998 und 2007 stand Salihamidzic als Spieler für die Bayern auf dem Platz. Im Jahr 2017 übernahm er die Position des Sportdirektors als Nachfolger von Matthias Sammer, und von 2020 bis 2023 war er als Sportvorstand tätig. Kurz vor dem Saisonende 2023 entschied der einflussreiche Aufsichtsrat unter Leitung von Hoeneß jedoch, ihn zu entlassen.
Insbesondere die Art und Weise des Umgangs mit dem Rauswurf von Trainer Julian Nagelsmann (38) wurde Salihamidzic und Kahn als Vorwurf gemacht.