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Wird dieser Transfer-Flop seinen Vertrag bei Hansa Rostock einfach absitzen?

Rostock – Wann findet dieses Missverständnis endlich ein Ende? Seit über einem Jahr spielt Albin Berisha (24) bei Hansa Rostock keine bedeutende Rolle mehr. Plant der Transfer-Flop, seinen Vertrag einfach auszusitzen?

Seit Sommer 2024 hat der Kosovare exakt 282 Pflichtspielminuten für die Kogge absolviert. Weitere Einsätze sind nicht zu erwarten, denn Berisha steht schon seit Monaten auf der Ersatzbank.

Obwohl sein Vertrag noch bis 2027 läuft, wird der Stürmer weder im Kader auf der offiziellen Vereinsseite aufgeführt, noch hat er eine Rückennummer oder eine wichtige Rolle in den Planungen des FCH.

Es wirkt zudem nicht so, als wolle er diese Situation ändern! Bereits im vergangenen Sommer soll Berisha einen Wechsel abgelehnt haben, obwohl ihm Angebote vorlagen.

Einsätze und Trainingseinheiten bei der U23, die in der fünftklassigen Oberliga spielt, verweigerte der selbstbewusste Angreifer. Aufgrund seines Vertrages hat er jedoch Anspruch auf ein Training mit den Profis, dem der Verein nachkommen muss.

Das Ergebnis: Berisha nimmt zwar am Training teil, ist aber kein Bestandteil des Teams, dreht häufig seine Runden alleine auf dem Platz oder absolviert ein individuelles Programm – so auch beim Trainingsstart am 2. Januar.

Und nach Angaben aus dem Umfeld wird sich daran wohl nichts ändern! Berisha verfügt offenbar über einen für seine Verhältnisse gut bezahlten Vertrag mit einer Laufzeit von noch rund anderthalb Jahren. Im Sommer 2024 kam er aus Rumänien als Notlösung und Hoffnungsträger.

Hansa soll sogar eine Ablösesumme im sechsstelligen Bereich gezahlt haben. Doch schnell wurde beiden Seiten klar, dass Berisha und Rostock nicht zusammenpassen.

Der Angreifer ist nicht der einzige, der im Winter den Verein verlassen könnte: Auch Dario Gebuhr (22), Leon Reichardt (21) und Tim Krohn (20) stehen wegen mangelnder Einsatzchancen in der 3. Liga auf der Abschussliste. Hansa hat angekündigt, den Kader verkleinern zu wollen.

Kogge-Trainer Daniel Brinkmann machte zum Trainingsauftakt bei Hansa-TV deutlich: "Wir wollen keine 30, 32 Spieler auf dem Platz haben."

Derzeit umfasst der Kader aufgrund von Spielern wie Berisha noch 32 Akteure.