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Grippewelle setzt Hertha schwer zu: Alarm in der Abwehr

Berlin – Vor dem Start der Rückrunde stehen die Vorzeichen alles andere als gut. Hertha BSC kämpft zurzeit mit einer Grippewelle.

Bereits am Dienstag mussten die wichtigen Spieler Fabian Reese (28), Marton Dardai (23), Leon Jensen (25) und Diego Demme (34) krankheitsbedingt passen. Die letzten beiden standen ohnehin nicht für das Samstagsspiel gegen Schalke zur Verfügung, da Demme wegen eines wiederkehrenden Schwindelanfalls das Trainingslager verpasst hatte. Auch Jensen befindet sich noch in der Reha-Phase.

Ein Ausfall von Dardai und Reese wäre besonders schwerwiegend. Während Reese diese Saison zwar weniger Tore erzielt, ist er dennoch Herthas besten Vorbereiter. Dardai hatte im Sommer fast seinen Stammplatz verloren, kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück in die Mannschaft.

Die schlechte Nachricht: Auch am Mittwoch konnten beide nicht am Training teilnehmen. Es scheint ein Rennen gegen die Zeit zu werden, was bei den Hertha-Fans für große Sorgen sorgt.

Schon das letzte Testspiel im Trainingslager gegen Standard Lüttich musste Dardai krankheitsbedingt aussetzen. Bis heute hat sich der Verteidiger noch nicht vollständig erholt. Das Problem: Mit Toni Leistner (35, wegen einer Rot-Sperre gesperrt) und Niklas Kolbe (28) fehlen zudem weitere Alternativen. Somit bleiben nur Linus Gechter (21) und Pascal Klemens (20) als Optionen in der Defensive.

Klemens kehrte nach monatelanger Verletzungspause mit einem Kurzeinsatz beim 1:1 gegen Bielefeld zurück. Beim abschließenden Test in Portugal durfte er dann erstmals wieder die volle Spielzeit absolvieren. Die lange Auszeit war dem Innenverteidiger jedoch deutlich anzumerken. Nun könnte er früher als erwartet gebraucht werden.

Immerhin gibt es auch positive Nachrichten: Mit Dawid Kownacki, der das Trainingslager krankheitsbedingt verpasst hatte, steht Trainer Stefan Leitl (48) im Angriff eine weitere Option zur Verfügung. Auch Kevin Sessa (25) hat das Training wieder aufgenommen.