„Ausnahmetalent am Ball“: FCM-Trainer lobt Baris Atik
Magdeburg – Mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg (1:0) bei Eintracht Braunschweig ist der 1. FC Magdeburg erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Mannschaft und Trainer zeigten sich einträchtig und blickten zufrieden auf das Spiel zurück.
Schon die Statistik verdeutlichte die Überlegenheit der Magdeburger: 21 Torschüsse standen lediglich sechs Versuchen der Braunschweiger gegenüber. Die Blau-Weißen präsentierten sich im Abstiegskampf stark und setzten mit dem Sieg ihre gute Form aus der Hinrunde fort. Auch Trainer Petrik Sander (68) hatte nach der Begegnung nichts zu kritisieren:
„Das wäre Jammern auf hohem Niveau gewesen, das war eine sehr starke Leistung“, resümierte der 68-Jährige. Seine Mannschaft überzeugte durch Spielfreude, Kampfgeist und eine äußerst stabile Defensive. Besonders ein Spieler stach dabei erneut hervor: Baris Atik (31).
„Wenn man ihn im Team hat, ist das definitiv ein Vorteil“, antwortete Sander schmunzelnd auf die Frage, wie viel Freude Atik momentan bereitet. „Er ist ein herausragender Fußballer“, ergänzte der Coach. Unter seiner Führung blüht der Offensivspieler richtig auf und zeigte erneut, warum er zu den Leistungsträgern beim FCM zählt.
Mit einem Tor und einer Vorlage hat Atik auch an diesem Spieltag seinen Platz in der „kicker-Elf des Tages“ erneut gesichert – und das bereits zum vierten Mal.
Trainer Sander scheint genau zu wissen, wie er mit Atik umgehen muss: „Wenn man ihm Freiheiten lässt und seine Freude am Spiel fördert, ist er in der 2. Liga ein überdurchschnittlicher Akteur“, lobte der 68-Jährige.
Das Lob zahlt Atik mit starken Leistungen zurück und zeigt sich zufrieden mit dem Umgang: „Er lässt mich einfach mein Spiel machen“, erklärte der 31-Jährige entspannt. Gleichzeitig betonte er, den Fokus nicht zu verlieren: „Wichtig ist, dass wir jetzt nicht denken, wir wären die Größten.“
Im nächsten Duell wartet Dynamo Dresden auf den FCM. Im sogenannten Elb-Clásico will Magdeburg gegen einen direkten Konkurrenten vor heimischer Kulisse wertvolle drei Punkte einfahren. „Wir wissen um die Bedeutung dieses Spiels, es wird ein äußerst emotionales Match“, sagte Atik.
Dresden konnte seine Niederlagenserie von drei Spielen zuletzt durchbrechen und gewann am vergangenen Spieltag mit 2:0 gegen Fürth. Mit neuem Schwung und Selbstvertrauen reist das Team nun nach Magdeburg.
Tabelle der 2. Bundesliga
Die Platzierung in der 2. Bundesliga hat folgende Konsequenzen: Der Tabellenführer am Saisonende wird Meister der 2. Liga und steigt direkt in die 1. Bundesliga auf. Gleiches gilt für den Tabellenzweiten. Der Drittplatzierte hingegen muss in der Relegation gegen den Drittletzten der Bundesliga antreten, um den Aufstieg oder Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse zu klären.