Elfjährige Tochter zum Weinen gebracht? Fußballprofi kritisiert Star-Sängerin scharf – „Ohne Fans bist du nichts“
São Paulo (Brasilien) – Star-Gehabe oder Missverständnis? Jorginho (34), ehemaliger Profi von Chelsea und Arsenal, hat auf Instagram Vorwürfe gegen Chappell Roan (28) erhoben, die angeblich seine Tochter zum Weinen gebracht haben soll. Die US-amerikanische Sängerin widersprach den Behauptungen mittlerweile.
„Heute habe ich mit meiner Familie eine äußerst unangenehme Situation erlebt“, schrieb der 2021 zum Fußballer Europas gekürte Mittelfeldspieler am Samstag in seiner Instagram-Story.
Seine elfjährige Tochter und seine Frau befänden sich derzeit beim Lollapalooza-Festival in São Paulo und logierten zufällig im gleichen Hotel wie die Interpretin von „Pink Pony Club“.
Die Tochter, die große Bewunderung für die Grammy-Gewinnerin hegt, habe sie beim Frühstück erkannt und sei nur kurz am Tisch der Musikerin vorbeigegangen, um sie bewundernd anzuschauen, so Jorginho.
Offenbar empfand dies die Security der 28-Jährigen als zu aufdringlich: Ein Wachmann soll daraufhin zur Familie des Fußballers gegangen sein und sie „in äußerst aggressivem Ton“ getadelt haben. Das Mädchen würde die Sängerin belästigen, und man erwäge, eine Beschwerde beim Hotel einzureichen.
Das Kind sei tief betroffen gewesen und habe daraufhin laut Jorginho heftig geweint. „Ich bin selbst als Profi im Rampenlicht und kenne Respekt und persönliche Grenzen. Doch hier handelte es sich nur um ein Kind, das jemanden bewundert“, betonte der Europameister von 2021.
Direkt an Roan gerichtet schrieb der 34-Jährige: „Ohne deine Fans bist du nichts. Und an die Fans: Sie hat eure Unterstützung nicht verdient“, wetterte der Champions-League-Sieger von 2022.
Die heftige Kritik sorgte für Aufsehen: Eduardo Cavaliere (31), Bürgermeister von Rio de Janeiro, reagierte prompt und lud die US-Sängerin via X kurzerhand von einer anderen Veranstaltung aus.
Am Sonntag nahm Roan Stellung zu dem Vorfall: „Das war nicht meine Security. Ich habe weder eine Frau noch ein Kind gesehen“, erklärte sie in ihrer Instagram-Story.
„Niemand hat mich angesprochen oder gestört, ich habe einfach nur gefrühstückt“, ergänzte die Musikerin. „Ich habe den Sicherheitsmann nicht beauftragt, mit der Frau und dem Kind zu sprechen.“
Sie hielt die Anschuldigungen der Sicherheitskraft für ungerechtfertigt: „Es ist unfair, ihnen schlechte Absichten zu unterstellen. Ich habe keine Abneigung gegen meine Fans oder Kinder. Das ist absurd.“
Zum Schluss zeigte sich Roan betroffen: „Es tut mir leid für die Mutter und das Mädchen. So etwas haben sie nicht verdient“, schloss sie ihren Kommentar ab.