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FSV-Trainer Schmitt zur Entwicklung: „2023/2024 waren wir noch absolute Anfänger!“

Zwickau – „In der Saison 2023/24 waren wir noch absolute Anfänger, bei vielen gegnerischen Teams wurden wir eher belächelt und kaum ernst genommen“, bringt Chefcoach Rico Schmitt (57) die damalige Situation des FSV Zwickau auf den Punkt. Nach dem Abstieg aus der 3. Liga galt die Mannschaft bei vielen noch als leichte Beute. Inzwischen gehören die Schwäne jedoch zu den Top-Teams der Liga und haben den Einzug ins Pokalfinale geschafft.

„Als ich 2023 zum Verein kam, bestand die Mannschaft noch aus vielen Individualisten, darunter auch einige Junioren-Nationalspieler. Wir hatten einen guten Kader, aber noch kein echtes Team. Sowohl die Spieler als auch ich persönlich sind in den vergangenen drei Jahren deutlich gereift“, erklärt Stürmer Veron Dobruna (25).

Er verkörpert den Weg des Zwickauer Vereinsbildes: Ein talentierter Einzelspieler, der anfangs mit viel Kritik umgehen musste, daraus gelernt hat und inzwischen als wichtiger Bestandteil der Offensive wahrgenommen wird.

Beim FSV lautet das Motto „fördern und fordern“. Ergänzt wird das durch gezielte Neuverpflichtungen wie Cemal Sezer (30) oder Joshua Putze (31), die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das Team von Schmitt am kommenden Sonntag gegen Rot-Weiß Erfurt die Chance hat, den dritten Tabellenplatz zu erobern.

„Unser Ziel für die verbleibenden Partien ist es, bestmöglich abzuschneiden und uns optimal auf den Pokal vorzubereiten“, betont Dobruna.