zurück

FSV-Sportdirektor Lenk nach Erfolg gegen Babelsberg: „Wir haben eine starke Moral bewiesen“

Zwickau – Offensive überzeugend, Defensive nicht überzeugend! Der FSV Zwickau leistete sich in der ersten Halbzeit gegen den SV Babelsberg zwei Fehler in der Abwehr, fand jedoch nach der Pause die richtige Antwort und drehte das Nachholspiel zu einem 3:2 (1:2)-Heimsieg. Damit feierten die Schwäne im dritten Spiel des neuen Jahres ihren ersten Erfolg.

„Wir machen einen gravierenden individuellen Fehler in der Defensive und kämpfen uns danach wieder ins Spiel zurück, bevor uns erneut ein Abwehrpatzer unterläuft“, fasste Sportdirektor Robin Lenk (41) die erste Hälfte zusammen.

Max Somnitz, der seine Zukunft offenlässt und Optionen in der 3. Liga prüft, beging den entscheidenden Fehler. Linus Queißer (11.) setzte sich durch und traf per Heber.

Die Gastgeber reagierten schnell und erzielten den Ausgleich durch ihren herausragenden Spieler auf dem Platz. Lukas Eixler (15.) brachte den Ball aus über 30 Metern ins Tor.

Doch dann wieder ein Patzer, diesmal von Oliver Fobassam und Luca Prasse – Tobias Hasse (28.) erzielte das 2:1 für Babelsberg. „Mit der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht zufrieden. Das spiegelte sich auch in der Halbzeitansprache wider“, erzählte Lenk.

Offenbar fand Cheftrainer Rico Schmitt die passenden Worte, denn die Mannschaft zeigte sofort nach dem Seitenwechsel eine starke Reaktion.

Eixler (48.) glich zum 2:2 aus. Babelsberg, das am Freitagabend mit 1:5 in Chemnitz unterlag, war nun komplett von der Partie verschwunden. Winterzugang Luca Prasse (60.) drehte die Begegnung für den FSV, der den Vorsprung bis zum Schluss verteidigte.

„Wir haben bis zum Ende alles verteidigt. Besonders zufrieden macht uns, dass wir trotz eines 1:2-Rückstands zurückgekommen sind und den ersten Sieg im Jahr 2026 eingefahren haben“, erklärte Lenk.

Regionalliga Nordost – Tabelle

Der Meister der Saison 2026 tritt am Ende der Spielzeit in zwei Aufstiegsspielen gegen den Titelträger der Regionalliga Bayern an. Der Gewinner steigt in die 3. Liga auf. Je nach Anzahl der Absteiger aus der 3. Liga können bis zu vier Mannschaften absteigen.