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FSV Zwickau sagt Testspiel gegen Freital ab, Generalprobe gegen Dynamos U21 geplant

Zwickau – Der Winter zeigt sich in Westsachsen weiterhin von seiner eisigen Seite, was auch den FSV Zwickau betrifft. Aus diesem Grund fällt das für Samstag angesetzte Freundschaftsspiel gegen den NOFV-Oberligisten SC Freital aus.

„Nach Rücksprache mit Freital haben wir uns aufgrund der Wetterbedingungen entschieden, das Testspiel abzusagen“, erklärt Sportdirektor Robin Lenk (41).

Die anhaltenden Tiefstwerte von rund minus zehn Grad Celsius sorgten dafür, dass der Kunstrasenplatz bei Empor Glauchau, wo die Begegnung stattfinden sollte, spiegelglatt geworden ist.

„Das Risiko für Verletzungen wäre einfach zu hoch“, betont Lenk. Zudem kann und möchte der aktuelle Tabellenvierte der Regionalliga Nordost keine weiteren Ausfälle verkraften, da bereits vier Akteure – Sonny Ziemer (24), Cemal Sezer (29), Lennert Möbius (22) und Lucas Albert (26) – krankheitsbedingt fehlen.

Wenngleich das Spiel gegen den Spitzenreiter der fünften Liga nur eine Woche vor dem Wiederbeginn der Rückrunde als wichtiger Leistungstest dienen sollte, fällt dieses nun aus.

Der Fokus liegt nun auf der Generalprobe am kommenden Mittwoch. Dann trifft Zwickau auf Kunstrasen in der Walter-Fritzsch-Akademie in Dresden auf die U21 der SG Dynamo, die mit Spielern aus dem Kader der Zweitligamannschaft verstärkt wird. Die Partie wird ohne Zuschauer stattfinden.

„Wir freuen uns auf dieses Testspiel gegen einen technisch starken Gegner, der uns ordentlich fordern wird. Das ist genau die richtige Vorbereitung für unser erstes Pflichtspiel gegen den SV Babelsberg am kommenden Sonntag“, so Lenk. Übrigens war Cheftrainer Rico Schmitt (57) am Freitagvormittag in Berlin, um bei Hertha II das Testspiel gegen die Filmstädter zu beobachten.

Angesichts der Wettervorhersagen mit Schneefall und Frost in der nächsten Woche müsse man jedoch abwarten, ob die Begegnung gegen Babelsberg in der GGZ-Arena stattfinden kann, so Lenk weiter.

Regionalliga Nordost Tabelle

Der Meister der Saison 2026 tritt am Ende der Spielzeit in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern an. Der Sieger dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Abhängig von den Absteigern aus der 3. Liga können maximal vier Mannschaften absteigen.