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Vier Platzverweise in Auerbach! Zwickau erreicht Halbfinale und trifft auf Stahl Riesa

Auerbach/Zwickau – Der FSV Zwickau hat die Herausforderung VfB Auerbach erfolgreich gemeistert und sich für das Halbfinale im Fußball-Landespokal qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt setzte sich am Sonntag beim Oberligisten mit 2:1 (1:0) durch.

Vor mehr als 1000 mitgereisten Anhängern erzielte Cemal Sezer in der 29. Minute die Führung. Sein direkter Freistoß aus 18 Metern ließ VfB-Torwart Maximilian Schlosser, der beim VfB nur im Landespokal im Tor steht, vergeblich strecken.

Der Schlussmann kam zwar noch mit den Fingerspitzen an den Ball, konnte den Einschlag jedoch nicht verhindern.

Nach Wiederanpfiff erhöhte Veron Dobruna in der 54. Minute auf 2:0. Die Abwehr der Auerbacher agierte im eigenen Strafraum zu passiv. Lukas Eixler brachte den Ball per Kopf zu Dobruna, der den Ball unten links im Tor unterbrachte.

Die Entscheidung war damit jedoch noch nicht gefallen. Denn in der 69. Minute präsentierte sich die Schmitt-Elf in der Defensive schwach. Maximilian Somnitz konnte eine Flanke von der linken Seite zunächst nicht verhindern. Im Fünfmeterraum verlor Sandro Sengersdorf das Kopfballduell gegen Cedric Graf, der für den VfB zum Anschlusstreffer ins lange Eck einköpfte: 1:2 aus Sicht der Gastgeber.

Vor rund 3000 Zuschauern mussten die Westsachsen in den Schlussminuten noch um den Sieg bangen. In der 88. Minute sah Oliver Fobassam nach einer Notbremse gegen Graf die Rote Karte.

Aus dem folgenden Freistoß resultierte für die Gastgeber keine Chance. In der hitzigen Nachspielzeit erhielten zudem Trainer Schmitt, Pascal Schardt (VfB) und Jonas Dittrich (FSV) jeweils die Gelb-Rote Karte. Damit werden Schmitt, Dittrich und Fobassam im Halbfinale nicht mitwirken können.

Der FSV Zwickau hat im Halbfinale ein vergleichsweise leichtes Los gezogen. Die Westsachsen treten bei der BSG Stahl Riesa an, die am Samstag überraschend den Regionalligisten VFC Plauen mit 2:1 besiegte.

Das Finale rückt für die Schmitt-Elf somit in greifbare Nähe. Als Gegner im Endspiel käme entweder der Chemnitzer FC oder der FC Erzgebirge Aue infrage. Beide Mannschaften stehen sich noch gegenüber, wobei die Himmelblauen Heimrecht besitzen.

Erstmeldung: 29. März, 16:09 Uhr, zuletzt aktualisiert: 16:23 Uhr

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