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FSV gelingt Sieg gegen Magdeburg-Bubis: Schmitt-Team stellt neuen Regionalliga-Rekord auf

Magdeburg – Der FSV Zwickau setzt sich gegen die kämpferische zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg mit 2:1 (2:0) durch, obwohl sie lange Zeit in Überzahl agierten, und erreicht dabei eine neue Bestmarke für sich selbst.

Nach 23 Spielen hat das Team von Trainer Rico Schmitt (57) nun 42 Punkte auf dem Konto – so viele wie seit dem grundlegenden Umbruch nach dem Abstieg aus der 3. Liga im Jahr 2023 nicht mehr.

„Es freut uns sehr, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt die 40-Punkte-Grenze zu überschreiten und uns in der Verfolgergruppe zu behaupten“, zeigt sich Sportdirektor Robin Lenk (41) begeistert.

In der vergangenen Saison standen nach der gleichen Anzahl an Begegnungen 40 Zähler zu Buche, während es zum Start der aktuellen Spielzeit 2023/24 lediglich 28 waren.

Diese Zahlen verdeutlichen den Fortschritt des Teams, auch wenn Lenk und seine Verantwortlichen nicht in Selbstzufriedenheit verfallen wollen.

„Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir in Magdeburg eine starke Leistung gezeigt, zwei Treffer erzielt und sogar die Möglichkeit gehabt, die Führung noch auszubauen. In der zweiten Hälfte waren wir dann etwas zurückhaltender“, zieht Lenk sein Fazit.

Die frühen Tore erzielten Veron Dobruna (6.) und Lennert Möbius (11.) für die Schwäne. Ab der 20. Minute hatte das Team zudem einen numerischen Vorteil, nachdem FCM-Spieler Jonas Frenzel wegen einer Gelb-Roten Karte vom Platz musste.

Obwohl Möbius (36.) und Lukas Eixler (49.) ihre Chancen vergaben, um den Sieg vorzeitig klarzumachen, kam die Reserve der Zweitligisten durch einen Strafstoß von Elisio Widmann (21.) wieder heran, nachdem Joshua Putze (31.) im Strafraum gefoult wurde.

Max Somnitz (59.), der den Ball an die Latte setzte, und Josua von Baer (88.) ließen weitere Möglichkeiten liegen, sodass die Schmitt-Elf beinahe noch Punkte verlor.

Lenk betont: „Sandro Sengersdorf (27) zeigte in der Nachspielzeit eine sensationelle Rettung auf der Linie. Ohne diese Aktion hätten wir uns hinterher sicher gefragt, warum wir die drei Punkte nicht mitnehmen konnten.“