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FSV-Sportdirektor zeigt Verständnis für Hiemanns Torwartpatzer: „Ein menschlicher Fehler“

Zwickau – „Lucas Hiemann ist der einzige Spieler, der bei uns über die gesamte Saison hinweg durchgängig gute Leistungen zeigt. Dass auch ihm mal ein Fehler unterläuft, ist vollkommen menschlich, auch wenn es natürlich bitter ist, dass uns dieser Patzer den Sieg gekostet hat“, erklärte Sportdirektor Robin Lenk nach dem 2:2 (1:0) gegen die VSG Altglienicke.

Der FSV Zwickau verpasste nur knapp den ersten Erfolg im neuen Jahr, konnte sich nach der deutlichen 0:4-Niederlage in der Vorwoche in Meuselwitz aber zumindest teilweise rehabilitieren.

Erik Talligs (86.) eigentlich harmloser Schuss in zentraler Position wäre von Hiemann wohl in 99 Prozent der Fälle gehalten worden. Doch genau dieses eine Mal lenkte er den Ball unglücklich ins eigene Tor, wodurch die Schwäne in der Schlussphase zwei Punkte verloren. Mit dem Remis war der Sportchef dennoch zufrieden.

„Man hat deutlich gespürt, dass eine gewisse Anspannung im Spiel war. Die letzte Niederlage tat uns sehr weh und jeder wollte etwas wiedergutmachen, was uns mit einer überzeugenden ersten Halbzeit auch gelungen ist“, zog Lenk sein Fazit.

Cemal Sezer (17.) brachte die Schwäne mit einer abgeklärten Aktion im Strafraum in Führung. Vorausgegangen war ein energisches Nachsetzen und Ballgewinn von Luca Prasse. Anschließend drängte Zwickau auf die 2:0-Führung.

„Hier fehlte in manchen Situationen die erforderliche Präzision“, meinte Lenk, der nach dem Seitenwechsel den Ausgleich durch Jonas Nietfeld (51.) per Strafstoß beobachten musste. Nietfeld, den er im vergangenen Sommer gerne verpflichtet hätte, traf zum Ausgleich.

Doch die Gastgeber hatten sofort eine passende Antwort parat: Eine Flanke von Sandro Sengersdorf von links auf Höhe des Fünfmeterraums, die Veron Dobruna noch vor dem ersten Pfosten per Kopf weiterleitete. Im anschließenden Gewühl erzielte Max Somnitz (81.) das erneute Führungstor.

„Wenn wir diese Führung über die Zeit bringen, wäre das eine perfekte Reaktion auf die Niederlage in Meuselwitz. Sowohl an der gezeigten Leistung als auch am Ergebnis gegen einen starken Gegner gibt es kaum etwas auszusetzen“, so Lenks Urteil.

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