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FSV erkämpft sich Sieg vor heimischem Publikum gegen Babelsberg

Zwickau – Offensiv überzeugend, defensiv mit Schwächen! Der FSV Zwickau leistete sich in der ersten Halbzeit gegen den SV Babelsberg zwei Fehler in der Defensive, fand nach der Pause jedoch die richtige Antwort und drehte das Nachholspiel zu einem 3:2 (1:2)-Heimerfolg. Damit feierten die Schwäne im dritten Spiel des neuen Jahres den ersten Sieg.

„Wir machten in der Abwehr einen gravierenden individuellen Fehler, kämpften uns aber zurück ins Spiel, bevor uns erneut ein Abwehrpatzer unterlief“, zog Sportdirektor Robin Lenk Bilanz zur ersten Halbzeit.

Max Somnitz, der offenlässt, ob er über den Sommer hinaus in Zwickau bleibt, da er Optionen in der 3. Liga prüft, war an dem folgenschweren Fehler beteiligt. Linus Queißer (11.) startete durch und erzielte einen sehenswerten Lupfer.

Die Gastgeber reagierten schnell und glichen durch ihren überragenden Akteur auf dem Spielfeld aus: Lukas Eixler (15.) traf mit einem 30-Meter-Schuss ins Tor.

Doch erneut unterlief ein Fehler in der Abwehr, diesmal auf der rechten Seite durch Oliver Fobassam und Luca Prasse, sodass Tobias Hasse (28.) zum 2:1 für Babelsberg einschoss.

„Mit der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht zufrieden, daher fiel die Halbzeitansprache auch entsprechend aus“, berichtete Lenk anschließend.

Cheftrainer Rico Schmitt schien mit seinen Worten den richtigen Ton getroffen zu haben, denn der FSV reagierte unmittelbar nach Wiederanpfiff: Eixler (48.) erzielte den Ausgleich zum 2:2. Babelsberg, das am Freitagabend mit 1:5 in Chemnitz unterlegen war, wirkte danach komplett von der Rolle.

Winterneuzugang Luca Prasse (60.) sorgte schließlich für die Wende zugunsten des FSV, der den Vorsprung bis zum Ende verteidigte.

„Bis zum Schlusspfiff haben wir leidenschaftlich verteidigt. Zufrieden macht uns besonders, dass wir nach dem Rückstand von 1:2 Moral bewiesen, zurückgekommen und den ersten Sieg des Jahres 2026 eingefahren haben“, erklärte Lenk.

Bereits am Samstag haben die Schwäne die Chance, nachzulegen: Dann steht das Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft des Zweitligisten 1. FC Magdeburg an.

Regionalliga Nordost Tabelle

Der Meister 2026 wird am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern antreten. Der Gewinner dieser Duelle steigt in die 3. Liga auf. Maximal vier Teams müssen je nach Abstieg aus der 3. Liga den Gang in die niedrigeren Ligen antreten.